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Autodesk News

The Future of Making

Autodesk Clay-Modelling-Verfahren ermöglicht es Designern, eigenständig Prototypen zu fertigen

Designer waren in der Vergangenheit auf fremde Hilfe angewiesen, wenn sie bei der Entscheidungsfindung zur äußeren Form – beispielsweise eines Autos – einen haptischen Prototypen für Designreviews fertigen wollten. Mit der Frässoftware Clay Milling Utility for Autodesk PowerInspect für das sogenannten Clay Modelling ermöglicht es Autodesk jetzt Designern, mit nur wenig Schulungsaufwand eigenständig Prototypen zu fertigen, ohne dass Produktionsfachleute hinzugezogen werden müssen. Bei dem Verfahren können auf einer Koordinatenmessmaschine, Modelle aus Clay (Industrieplastilin) gefräst werden – und zwar ohne dass eine spezielle Fräsmaschine notwendig ist.

Clay-Modelling wird vor allem von Herstellern in der Automobilindustrie genutzt. Die Clay-Modelle bieten ein realistisches Abbild des späteren Produkts und damit eine Entscheidungsgrundlage für das endgültige Design. Das Fräsen auf einer Messmaschine bietet den Vorteil, dass per Hand eingefügte Änderungen anschließend direkt wieder vermessen und in die Designsoftware zurück überführt werden können. Die so entwickelten Modelle können dann beispielsweise auch in Virtual Reality-Anwendungen integriert werden, mit denen das Design direkt erlebbar wird. Neben der Automobilindustrie eignet sich diese Art der Bearbeitung auch für die Luftfahrt sowie alle anderen Bereiche der allgemeinen Produktentwicklung und des Maschinenbaus.

Ein maßgeschneidertes Programm für die Erstellung von Clay-Modellen ist Clay Milling Utility for Autodesk PowerInspect. Die Frässoftware für den Designbereich ist ein Add-On zu den beiden Autodesk-Lösungen PowerInspect und PowerMill. Mit der Lösung kann der gesamte Prozess von der Fräsbahnerstellung bis zur Fertigstellung vollständig in einem Programm durchgeführt werden. Dazu werden zunächst über verschiedene in Clay Milling zur Verfügung stehende Strategien Fräspfade aus dem CAD-Modell des geplanten Prototyps generiert. Mithilfe des daraus resultierenden NC-Codes kann die Maschine das Modell dann wie gewünscht fräsen.

Keine Fräsmaschine notwendig

Um den Prototypen zu vermessen und zu fräsen ist mit Clay Milling keine spezielle Fräsmaschine mehr notwendig. Stattdessen reicht es aus, eine Koordinatenmessmaschine – nach der Vermessung – mit einem Fräskopf umzurüsten. Möglich ist das durch leistungsstarke Funktionen wie Tasterkalibrierungsstrategien und Ausrichtungsmethoden speziell für Clay-Modelling-Anwendungen sowie die leistungsstarke und intuitive Bearbeitung und Spiegelung von digitalisierten Kurven. Dadurch wird der Markierungsprozess mittels Kurven oder Punkten von digitalisierten Daten oder dem zugrundeliegenden CAD-Modell deutlich rationalisiert.

Auf der EMO zeigt Autodesk, wie ein Clay-Modell eines BAC Monos mit einer Stiefelmeyer VENTURA Design Koordinatenmessmaschine gefräst wird. Der simulierte Ablauf entspricht dem typischen Vorgehen in einem Designstudio bei der Prototypenerstellung.

Verantwortlich für den Inhalt dieser Pressemitteilung: Autodesk GmbH

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