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BIG KAISER Präzisionswerkzeuge AG News

Fast 170 Maschinenhersteller weltweit vertrauen auf das BIG-PLUS Doppelkontakt-Spindelsystem

Rümlang, Schweiz – 17. September 2018 – BIG KAISER, ein weltweit führender Anbieter von hochwertigen, hochpräzisen Werkzeugsystemen und Lösungen für die metallverarbeitende Industrie, gibt bekannt, dass acht weitere Maschinenbauer zur Herstellung der BIG-PLUS Spindel- und Werkzeugsysteme lizenziert worden sind.

BIG-PLUS ist anderen Spindelkonstruktionen überlegen, weil es als einziges System eine simultane Kegel- und Plananlage zwischen Maschinenspindel und Werkzeughalter bietet. Diese Doppelkontaktverbindung zwischen Maschine und Werkzeug macht sie besonders robust, zuverlässig und präzise.

Inzwischen sind fast 170 Hersteller für einen Einsatz der BIG-PLUS-Spindel auf ihren Maschinen zugelassen. BIG-PLUS wurde vor etwa 25 Jahren in Japan entwickelt und seitdem finden die BIG-PLUS-Spindeln zunehmend Einsatz in der gesamten Branche. Die vollständige Liste mit großen und kleinen Namen der Branche finden Sie unter https://www.bigkaiser.com/de/big-plusr-linzenznehmer-werkzeugmaschine

Christian Spicher, Leiter Vertrieb und Marketing bei BIG KAISER: „Viele unserer Kunden haben bereits BIG-PLUS-kompatible Maschinen, und viele ihrer Spindeln sind BIG-PLUS-konform, aber sie sind sich dieser wichtigen Tatsache nicht notwendigerweise bewusst – und können damit die wesentlichen Vorteile dieser stabilen Doppelkontakt-Schnittstelle nicht nutzen.“

Kunden, die sich nicht sicher sind, ob sie eine BIG-PLUS-Spindel besitzen, können ein Standardwerkzeug in die Spindel einsetzen und den Spalt zwischen der Flanschfläche des Werkzeughalters und der Spindelfläche messen. Bei Maschinen ohne BIG-PLUS-System sollte der Standardspalt bei einer DV50 deutlich sichtbar sein (ca. 3,2 mm). Mit einer BIG-PLUS DV50-Spindel ist der Spalt etwa halb so groß (ca. 1,5 mm). Die Spaltmaße bei DV40- und DV30-Konfigurationen variieren entsprechend. Der Spalt ist jedoch bei einer BIG-PLUS-Spindel im Vergleich zu alternativen Spindelschnittstellen immer sichtbar kleiner.

DV50BDV50

Obwohl auch Wettbewerber „Doppelkontakt-Werkzeughalter“ anbieten, die eine ähnliche Flansch- und Kegelkontaktlösung wie BIG-PLUS aufweisen sollen, werden diese Halterungen in der Regel nicht mit ausreichend engen Toleranzen gefertigt und verfügen möglicherweise über keine ausreichend starre Kontaktschnittstelle. Durch die Verwendung nicht freigegebener Werkzeughalter entsteht das Risiko von weniger robusten Verbindungen und teuren Spindelschäden, wodurch möglicherweise die Garantie der Maschine erlischt.

BIG KAISER hat deshalb einen einfachen Test entwickelt, mit dem die Kunden feststellen können, ob es sich bei dem eingesetzten Werkzeughalter tatsächlich um eine echte BIG-PLUS-Spindel oder um einen nicht freigegebenen Doppelkontakt-Werkzeughalter handelt.

Wird eine BIG-PLUS-Spindel mit Standard-V-Flanschwerkzeugen verwendet, führt dies im Laufe der Zeit zu einem Verschleiß der Spindel und einer Änderung ihrer Geometrie. Da ein starrer und gleichzeitiger Kegel- und Stirnkontakt erforderlich ist, ist die Geometrie ein kritischer Faktor. Bereits geringe Abweichungen beeinträchtigen die Leistungsfähigkeit der BIG-PLUS-Spindel.

Aus diesem Grund bietet BIG KAISER seinen Kunden spezielle Spindel- und Werkzeugkegelreiniger sowie Ausrichtwerkzeuge an. Um eine BIG-PLUS-Spindel jedoch wieder funktionstüchtig zu machen, ist die effektivste Option ein freigegebenes Nachschleifgerät.

Das BIG-PLUS-System wurde 1993 von der BIG KAISER-Muttergesellschaft BIG Daishowa erfunden. Seine bewährte, überlegene Schwingungsdämpfung und Steifigkeit verbessert die Bearbeitungsgenauigkeit und Wiederholgenauigkeit spürbar und erleichtert die Schwerzerspanung und die Hochgeschwindigkeitsbearbeitung bei gleichzeitiger Erhöhung der Standzeit. Beispielsweise bei Schulterfrästests reduzierte das BIG-PLUS-System im Vergleich zu einem herkömmlichen BT-Halter die Durchbiegung eines Maschinenteils um 30 %.

Die BIG-PLUS-Lösung sorgt dafür, dass beim Einführen des Werkzeugs in die Maschinenspindel der Kegel den ersten Kontakt herstellt. Durch die Einzugskraft dehnt der Werkzeugkegel die Spindel im elastischen Bereich des Stahls aus. Das Werkzeug wird dann weiter in die Spindel eingezogen, bis der Werkzeugflansch die Oberfläche der Spindelnase erreicht.

Mit diesen Werkzeughaltern wird eine feste Verbindung zwischen Stirnfläche und Spurlinie mit einer Toleranz von nur wenigen Mikrometern hergestellt. Mit dieser engen Toleranz kann BIG KAISER sicher sein, dass jedes BIG-PLUS Werkzeug, das in eine BIG-PLUS Spindel eingesetzt wird, den richtigen Kegel- und Stirnkontakt hat. Mit den gleichen Abmessungen wie herkömmliche BT- oder SK-Halter ist BIG-PLUS vollständig mit vorhandenem Zubehör austauschbar.

Verantwortlich für den Inhalt dieser Pressemitteilung: BIG KAISER Präzisionswerkzeuge AG

Kontakt

BIG KAISER Präzisionswerkzeuge AG
Glattalstraße 516
8153 Rümlang
Schweiz
+41 44 817 92 00
+41 44 817 92 01

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