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Nachwuchskräfte auf die digitale Produktionszukunft vorbereiten

November 2016
29
Autor: Annika Löffler
Firma: Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V.
Nachwuchskräfte auf die digitale Produktionszukunft vorbereiten

Bei der Photonik Akademie vom 26. – 31. März 2017 auf dem Forschungscampus Digital Photonic Production in Aachen können rund 30 Studierende die Digitalisierung und Vernetzung der Industrie hautnah erleben. Und sich damit auf neue Berufsperspektiven vorbereiten.

Digital Factory, Smart Manufacturing, Industrie 4.0 oder Factory of the Future - welche Begrifflichkeit man auch wählt: Der große Treiber unserer Zeit ist die digitale, intelligente Steuerung und Vernetzung aller Produktionsprozesse und Produktionsketten untereinander. Die Photonik spielt eine Schlüsselrolle bei der Digitalisierung der Industrie, denn sie stellt eine breite Palette digitaler Lichttechnologien wie Kameras, Sensoren, Belichter, Scanner und Lasermaschinen bis hin zum industriellen 3D-Druck zur Verfügung.

Während der Photonik-Akademie 2017 werden 30 Studierende digitale Produktionsverfahren hautnah erleben können. Gastgeber ist der Ende 2015 neu eröffnete Forschungscampus Digital Photonic Production (DPP) in Aachen, wo neue Methoden und grundlegende physikalische Effekte für die Nutzung von Licht als Werkzeug in der Produktion der Zukunft erforscht werden.

Unter dem Motto „Wir suchen die Hellsten für die Produktion von morgen“ lernen die Studierenden alle Grundlagen des industriellen 3D-Drucks kennen und erhalten einen Überblick über die gesamte neue Interaktionskette Mensch-Maschine-Produktion. Denn in der sich massiv wandelnden Arbeitswelt spielt die Qualifikation in diesem Bereich eine immer wichtigere Rolle. Namhafte Unternehmen und Institute der Branche wie Trumpf, Materialise oder das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT öffnen den Studenten dafür die Tore. Neben Firmen-Exkursionen und Fachvorträgen von Experten wird den Studenten ein Workshop zum Thema „Design for additive manufacturing“ sowie Treffen mit Gründern, Young Professionals, Entwicklern und Firmenchefs geboten. Eine einzigartige Gelegenheit, um direkt Kontakt zu den Entscheidern aus Wissenschaft und Wirtschaft herzustellen und von ihren Erfahrungen zu profitieren.

Die Akademie, die seit 2012 jährlich zu einem anderen Themengebiet der Photonik und an wechselnden Orten stattfindet, kommt bei den Studierenden durchweg positiv an: „Die Photonik-Akademie ist eine tolle Chance, viele Unternehmen und Institute in einem sehr kompakten Zeitraum zu sehen. Besonders auch diejenigen, zu denen man sonst nie den Zugang hätte“, so die Meinung der Akademie-Alumni. Für die Photonik Akademie kann sich jeder Studierende der Ingenieurs- und Naturwissenschaften (oder verwandte Fächer mit entsprechendem Interesse) bewerben, vom Erstsemester über Bachelor- bis hin zum Masterstudenten.

Hintergrund: gemeinsam engagiert für qualifizierten Nachwuchs

Die Akademie als jährliche Praxiswoche für Studierende ist Teil des Photonik Campus Deutschland – der gemeinsamen Nachwuchsinitiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und der Photonik-Branche mit ihren Verbänden VDMA, SPECTARIS und ZVEI sowie der Fraunhofer-Gesellschaft. Studierende haben hier die Möglichkeit, die Zukunftstechnologie rund ums Licht aus direkter Perspektive der Wissenschaft und Wirtschaft kennenzulernen.

Bewerbungsschluss für die Photonik Akademie 2017 ist der 15. Januar 2017.

Bewerbung unter www.photonik-campus.de/online-bewerbung

 

Bildquelle: Fraunhofer ILT, Aachen / Volker Lannert


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