525.927 aktive Mitglieder*
3.051 Besucher online*
Kostenfrei registrieren
Einloggen Registrieren

Ein-Zweischneider Aluzerspannung

Beitrag 01.02.2020, 21:04 Uhr
Benutzername_Alex
Benutzername_Ale...
Level 1 = IndustryArena-Lehrling
*
Gruppe: Mitglied
Mitglied seit: 01.02.2020
Beiträge: 1

Hallo zusammen,
kleines Verständnisproblem, biete um Hilfe.

Aluminium AlMg4.5Mn
Drehzahl: 34.000
Zustellung: 2mm
Vollnut
Vorschub 4700mm/min

Fräser 8mm
Einschneider - Spindellast 70%
Zweischneider - Spindellast 82%

Die Frage ist einfach, warum erzeugt der Zweischneider deutlich höhere Spindellast bei selben Bedienungen als ein Einschneider?

Vielen Dank
Liebe Grüße
Alex
TOP    
Beitrag 02.02.2020, 21:21 Uhr
Rainer60
Rainer60
Level 4 = IndustryArena-Meister
****
Gruppe: Mitglied
Mitglied seit: 15.11.2014
Beiträge: 493

Hoi Alex
Ja hört sich seltsam an... Könnte mir vorstellen, dass der 2-Schneider weniger Spanwinkel hat wie der 1-Schneider. Durch die 2. Schneide wird der Spanquerschnitt wohl kleiner, aber befindet sich mehr in der „Umformzone“ und dass dadurch der Leistungsbedarf steigt. Würde mich auch interessieren, falls jemand eine plausiblere Erklärung hat.


--------------------
Gruss Rainer

"Es gibt immer eine Lösung - manchmal auch eine Andere"l
Meine Ratschläge sind kostenlos und müssen nicht angenommen werden...
TOP    
Beitrag 02.02.2020, 22:07 Uhr
InTex
InTex
Level 7 = IndustryArena-Professor
*******
Gruppe: Mitglied
Mitglied seit: 19.02.2007
Beiträge: 3.988

Da AlMg4.5Mn nur eine mittlere Spanbarkeit besitzt, ist hier der Einschneider im Vorteil.
Das Problem der Schneidenerosion tritt dabei gegenüber der Verstopfungsgefahr zurück.

Der Beitrag wurde von InTex bearbeitet: 02.02.2020, 22:12 Uhr


--------------------
Eine Schraube ohne Gewinde ist ein Nagel

Grüsse aus dem Harz - InTex
TOP    
Beitrag 10.03.2020, 10:26 Uhr
Rainer60
Rainer60
Level 4 = IndustryArena-Meister
****
Gruppe: Mitglied
Mitglied seit: 15.11.2014
Beiträge: 493

Hoi
Dieser Umstand, Symptom oder wie man es nennen möchte, lässt mir keine Ruhe.
Dass der Einschneider mehr Spanraum hat und dadurch die Spanbildung "weniger anstrengend" ist als beim Zweischneider, welcher wohl weniger Spanraum hat, aber nur die halbe Spandicke umformen muss und dadurch mehr Leistung benötigt geht mir nicht ganz runter.

Meine Theorie:
Der Einschneider ist während einer halben Umdrehung im Einsatz - den Rest der Umdrehung ist Leerlauf und der Antrieb hat Zeit um sich aufzuladen, in Schwung zu kommen oder wie immer man es nennt.

Beim Zweischneider ist immer eine Schneide im Einsatz und dadurch steht der Antrieb immer unter Last und hat keine Leerlaufzeit um sich "aufzuladen".

Gibt es einen Antriebsspezialisten unter euch welcher meine Theorie bestätigen oder widerlegen kann?


--------------------
Gruss Rainer

"Es gibt immer eine Lösung - manchmal auch eine Andere"l
Meine Ratschläge sind kostenlos und müssen nicht angenommen werden...
TOP    



1 Besucher lesen dieses Thema (Gäste: 1)
0 Mitglieder: