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Fräsen mit c und x Achse, Stufe auf der Oberfläche

Beitrag 28.03.2021, 19:36 Uhr
Mori1998
Mori1998
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Hallo
Ich habe ein Problem beim fräsen auf meiner mori Seiki.
Ich fräse mit C und X Achse, leider ist am wechselpunkt des Verfahrwegs der x achse auf meiner gefrästen Fläche eine Stufe.
Was kann ich dagegen machen?

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Beitrag 28.03.2021, 21:08 Uhr
gantner
gantner
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Hallo Mori1998,
ist es nur auf einer der 4 Flächen, oder auf allen 4 Seiten.

Gruß Gantner
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Beitrag 28.03.2021, 21:28 Uhr
Mori1998
Mori1998
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Hallo , es ist auf allen vier Seiten, hier noch eine nahaufnahme

Der Beitrag wurde von Mori1998 bearbeitet: 28.03.2021, 21:39 Uhr
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Beitrag 29.03.2021, 07:03 Uhr
Rainer60
Rainer60
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Hoi Mori
Kann es sein, dass die X-Achse Umkehrspiel hat und/oder der Revolver nicht genau ausgerichtet ist?


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Gruss Rainer

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Beitrag 29.03.2021, 08:15 Uhr
brueckmeister
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Mahlzeit.

Fährst du einen Schlichtspan? Wenn nein wie groß ist denn das Aufmaß?

Spanndruck in Ordnung?

Ich würde erstmal ein anderes AGW Testen und prüfen wie groß der Versatz zu XY Null ist.

Mfg
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Beitrag 29.03.2021, 13:50 Uhr
Mori1998
Mori1998
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Hi,

X Achse kugelrollspindel wurde überholt geschliffen und kugeln Ausgetauscht(durchmesser), das umkehrspiel wurde überprüft, ist in Ordnung.

Das angetriebene Werkzeug wurde komplett überholt mit neuen Lagern.

Revolver steht mittig, habe ich ausgerichtet und neu verstiftet, ausgespindelte Bohrung (die vom AGW) lag bei 0.003 und hat sich nach werkzeugwechsel auch gehalten, wiederholt.


Mir fällt auch nur umkehrspiel ein aber dieses ist gut nach mehrfacher Prüfung. Ich habe sogar schon mein umkehrspiel Parameter auf 0 gesetzt auf 500 und auf 1000 um zu sehen ob sich was an dem absatz tut , aber der Absatz ist immer gleich geblieben.

Schlichtspan bin ich auch schon gefahren, bzw schon jegliche schnitttiefen ausprobiert, da ändert sich nichts.

Ich dachte das es eventuell nur diese spezielle Position auf der x Achse ist die umkehrspiel hat dann habe ich aber ein Rechteck gefräst und es ist gleichgeblieben mit dem absatzproblem.

Wirklich seltsam.

Fallen euch noch andere Prüf Möglichkeiten ein um das Problem weiter einschränken zu können ? Andere Prüfung der x Achse oder tests die mich einfach näher zur Ursache bringen könnten ...

Danke für eure Hilfe
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Beitrag 29.03.2021, 17:26 Uhr
brueckmeister
brueckmeister
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Das kann eigentlich fast nur noch irgendwas mit der C Achse sein. Ich würde eventuell noch mal Gegenlauf Fräsen ausprobieren.

Sicher das das AGW in Ordnung ist? Ich meine das Fräsbild sieht generell nicht besonders gut aus.

Der Beitrag wurde von brueckmeister bearbeitet: 29.03.2021, 17:27 Uhr
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Beitrag 29.03.2021, 18:38 Uhr
Mori1998
Mori1998
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Das vermute ich auch, die c Achse ist auch die einzige die ich nicht überholt habe.
Ja das fräsbild sieht nicht so optimal aus, da geb ich dir recht, ich habe mich bei dem Test aber ehrlich gesagt auch nicht wirklich darauf konzentriert, denke das ich an der Stelle noch über schnittparameter/zustellung optimieren kann , aber ich hab mich so am Absatz Problem festgefahren das ich das erstmal hintenran geschoben habe. Das AGW hat brandneue Lager drin unzwar genau die die auch reingehören in richtiger einbaurichtung, keine vorspannung. Vor Überholung der agw war die oberfläche wirklich sehr schlecht und dadurch ist der Absatz gar nicht erst wirklich aufgefallen.

Ich denke das eventuell die c achse schon weiterdreht obwohl ich noch nicht mit der x Achs bewegung am tiefsten Punkt bin.

Wie kann ich die c Achse überprüfen? Die gradzahl zb., habe hierzu nicht viel Ideen, verliert sich die Gradzahl unterwegs? Ich habe mal eine Uhr rangestellt und bin vor und zurück gefahren mit der c Achse und hab das Spiel rausgeholt über den umkehrspiel Parameter der c Achse aber abgesehen davon dreht die c Achse beim fräsen sowieso nur in eine Richtung ....

Wo fang ich jetzt am besten an ?

Der Beitrag wurde von Mori1998 bearbeitet: 29.03.2021, 18:39 Uhr
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Beitrag 29.03.2021, 19:23 Uhr
brueckmeister
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Ist der Versatz denn bei einem anderen Material wie zb. Aluminium auch so stark?

Es könnten halt auch Defekte Hauptspindellager sein.

Wie hast du denn das Umkehrspiel geprüft?

Das Umkehrspiel würde ich erstmal an einem größt möglichen Radius prüfen und einstellen. Befestige dafür irgendwas längeres an deiner Spindel und miss am äußersten Punkt Mal mit der Uhr was die Spindel beim Umschalten der Richtung macht.





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Beitrag 29.03.2021, 19:37 Uhr
Mori1998
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Ich habe das Umkehrspiel der c Achse insofern geprüft das ich an die gefräste Fläche eine Uhr drangestellt hab (Fläche auf 90 grad seitlich gestellt) und dann in c 0.1 verfahren bin dann noch mal zurück um den selben wert und dann habe ich solange den umkehrspiel Parameter der c achse angepasst bis beim plus und minus fahren auf der Uhr der selbe wert rauskam.

Ich habe jedoch abgesehen davon auch schon fräs tests gemacht mit 0 im umkehrspiel parameter und mit 50% mehr als dem ermittelten wert und habe trotz allem immer wieder den Absatz in der Fläche.
Das gleiche habe ich auch schon mit der x achse probiert und gefräst. Auch immer wieder gleich, das Ergebnis bleibt der Absatz.


Ich würde gerne mehr Prüfungen durchführen hinsichtlich der c achse

Habe noch keinen Versuch mit Alu gemacht aber ich denke das Problem bleibt bestehen oder eventuell nicht mehr ganz so stark

Der Beitrag wurde von Mori1998 bearbeitet: 29.03.2021, 19:39 Uhr
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Beitrag 29.03.2021, 20:40 Uhr
Mori1998
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hier noch ein bild des spindelaufbaus "Headstock" mit C achse
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Beitrag 30.03.2021, 05:05 Uhr
Gramatak
Gramatak
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Hat die Maschine eventuell Dynamikanpassungen in den Steuerungsparametern?

Ich hatte es mal bei einer Fräsmaschine das die trotz eingestelltem Umkehrspiel nicht Rund gefräst hat in X+Y. Es stellte sich dann herraus das die Achsen nicht Syncron fuhren (bei Sinumerik gibts da so einen Dynamik Parameter/Faktor). Hat man sehr gut am Schleppabstand erkannt. Nachdem die beiden Achsen angeglichen wurden hats auch gepasst. Eventuell ist es bei dir ja was ähnliches.
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Beitrag 30.03.2021, 05:33 Uhr
Rainer60
Rainer60
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Hoi Mori
Die Riemenspannung der C-Achse ist i.O.?
Wenn die Synchronisation von C und X-Achse nicht passt, dann könnte es auch zu solchen Absätzen führen. Wie dies zu überprüfen ist, habe ich allerdings keinen Plan.

Dass es an der Hauptspindellagerung liegt, kann ich fast nicht glauben, denn das würde man beim drehen schon merken resp. auffallen.

Das Programm passt? Nicht dass der PP (oder sonst etwas) ein Ei reinlegt.

Berichte bitte weiter, denn ich bin gespannt an was es liegt/lag.


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Gruss Rainer

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Beitrag 30.03.2021, 10:08 Uhr
Misch84
Misch84
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Hi!

Geh mal mit dem Vorschub runter. Die Fläche sieht überall nicht so toll aus. Was hast du für Schnittdaten? Fräser? Ausspannlänge?

Der Umkehrpunkt scheint erhaben zu sein. Stell die gefräste Fläche mal parallel zur X-Achse und fahr die Fläche mal ab.
Ich denke - das ist zwar nicht die Hauptursache - das dein Fräser ganz schön weggedrückt wird. Im Umkehrpunkt muss sich die X-Achse und die C-Achse ziemlich schnell bewegen.. eigentlich entsteht dabei ein „kleines Loch“ in der Fläche weil sich der Fräser freischneidet. Das ist bei dir nicht zu sehen.

Versuch erstmal eine schöne Fläche hinzubekommen.

Bekommst du überhaupt keine schöne Fläche hin.. solltest du dich erstmal nicht hauptsächlich um den Umkehrpunkt kümmern.

Das man den Umkehrpunkt sieht und ggf auch spürt ist leider normal. Ich kenne keine Drehmaschine die das mit X und C sauber hinbekommt. Es ist eben eine Drehmaschine die etwas fräsen kann.

Grüße
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Beitrag 30.03.2021, 16:21 Uhr
Mori1998
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Hallo zusammen,

ich habe Neuigkeiten.
Wie schon erwähnt, hatte ich ja das Umkehrspiel der X achse eingestellt und mehrere Tests gefahren ohne Erfolg.
Meine Einstellweise vom Umkehrspiel ist folgende gewesen, so kenn ich es von den Bearbeitungszentren an denen ich Hauptsächlich arbeite:
Mit der Achse gegen die Uhr auf 0 fahren, 0.1 weiter fahren und 0.1 zurückfahren, ebenfalls mit 0.01. Dann den Umkehrspielparameter um den Wert erhöhen der fehlt um beim "zurück-auf- 0 -fahren" wieder genau bei 0 anzukommen. Praktisch 1:1

Jetzt habe ich mich nocheinmal mit dem Thema auseinandergesetzt und mir einfach mal wie ein Schuljunge die Bedienungsanleitung von meiner Mori durchgelesen (wieso auch nicht, -letzte hoffnung)
Dort ist unteranderem zu finden, wie der Backlash nach Mori-Manier geprüft und eingestellt werden soll.Ok.

Folgende Methode:

- X achse gegen die Uhr auf 0 stellen
- 0.01 weiter runterfahren, also -0.01
- 0.01 zurück fahren, also +0.01
- ACHTUNG: nun wieder 0.01 weiter ins plus fahren
- Nun nocheinmal 0.01 weiter ins plus fahren
- JETZT, muss die Uhr wieder auf 0 stehen

zusammengefasst, von der 0 weg: 0.01 ins minus fahren und danach 0.03 ins plus zurück, danach muss die Uhr 0 anzeigen

Vielleicht weiss einer von euch ja wieso man das so macht und nicht 1:1, würde mich mal interessieren.

Aufjedenfall, nach der Umkehrspiel Einstellung nach Methode mori seiki Anleitung, habe ich einen weiteren Frästest gemacht.
Ergebnis: 90% verbesserung.

Meinen Ursprünglichen "Absatz" habe ich messen können mit 0.03 differenz zwischen vor und nach dem Umkehrpunkt der X achse.
Nach einstellung des Umkehrspiels habe ich nichts mehr messen können, jedoch sieht man immernoch einen Strich.

Mikroskop Bild des Absatzes vorher nacher poste ich hier gleich mit.

Es scheint als sei mein Problem fast gelöst. Ich bin nun aber mit dem Umkehrspiel an der X achse am "limit", soll heissen an der Stelle kann ich wohl nichts mehr einstellen um das Problem weiter zu lösen, denn ich habe auch weitere fräsversuche gemacht mit 20% mehr und weniger wert im Umkehrspiel parameter, das hat nichts gebracht.

Ich könnte nun sagen, OK so lass ich es. Aber ich habe auch schon an Maschinen gearbeitet an denen ich keinen Strich in der Mitte hatte.


Ich möchte mich nun eher auf die C Achse konzentrieren.
Hierzu kann ich als Info geben, dass ich nachdem die X achse eingestellt war, die C achse welche in ihrem Umkehrspiel parameter 1850 eingetragen hatte, mal auf 0 und mal auf 3000 gestellt habe und danach gefräst habe. Das Ergebnis ist, dass die Oberfläche insgesamt sich nur verändert, heisst bei 3000 habe ich insgesamt mehr "wellen", bei 0 weniger "wellen" auf der oberfläche, der punkt ist jedoch das mein Strich am umkehrpunkt gleich blieb.

Wie stelle ich sicher, das 0.1grad steuerung auch 0.1 grad physisch sind? Wie kann ich dies messen, welches Messgerät brauche ich hierzu? Das würde ich gerne einmal prüfen. Des weiteren, brauche ich eure hilfe, nach was ich an der C achse noch gucken könnte, vom Mechanischen aufbau her irgendetwas?Lager?Verzahnung?Riemen.

Eure Ideen finde ich sehr gut, vielen Dank.
Die dynamikanpassung in den Parametern muss ich suchen, hoffentlich gibt es da etwas bei Fanuc, es wäre eine möglichkeit die für mich plausibel klingt, vor allem wenn es in deinem fall geklappt hat. Ich mache mich mal auf die Suche.

Die Riemenspannung der C achse:
Mit dieser habe ich mich 0 befasst, den einzigen Riemen den ich sehe ist der zum Encoder(glaube ich), den könnte ich mal prüfen, gute idee, aber wie viel spannung der genau haben soll, keine ahnung, trotzdem mal nach schauen.

Misch84, ich werde nun versuchen eine sabuerere fläche zu Fräsen. Ich habe mich darauf eher weniger konzentriert, aber du hast recht es ist ein punkt der abgehakt werden sollte im Auschlussverfahren. Die Ausspannlänge ist bei 30mm. aber ich werde den Fräser auch nocheinmal mechanisch auf 0 ausrichten(abfahren) damit er kerzengrade steht, und natürlich die schnitt parameter optimieren. Dann mal schauen was mein umkehrstrich in der mitte der fräsung macht...

Anbei noch die Bilder






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Beitrag 30.03.2021, 19:05 Uhr
Gramatak
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"zusammengefasst, von der 0 weg: 0.01 ins minus fahren und danach 0.03 ins plus zurück, danach muss die Uhr 0 anzeigen"

Ok das ist interessant, hat vieleicht was mit der Steuerung zu tun ka.

An Fräsmaschinen hab ich es immer so gemacht das man (logischerweise) den gleichen Betrag hin und her fährt. Das macht man dann auch in beide Richtungen abwechselnd.
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Beitrag 30.03.2021, 20:51 Uhr
Mori1998
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So wie du es beschreibst kenn ich es auch und habe es auch immer so gemacht an den Fräszentren an denen ich arbeite.
Anbei das foto aus der beschreibung der Maschine, das den ermittelungsprozess beschreibt
dort steht auch das die einstellung des umkehrspiels etwas kleiner sein sollte als das gemessene umkehrspiel, deshalb auch die -0.01 und dann +0.03 und die folge was passiert wenn man es nicht so macht.denke es hat was mit der internen verrechnung zutun der steuerung aber ist schon komisch, warum das so kompliziert sein muss...
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Beitrag 31.03.2021, 13:16 Uhr
Rainer60
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Hoi Mori
Danke für die interessante Rückmeldung!
Fall's wieder mal ist, kommt einem (hoffentlich) dieser Beitrag in Erinnerung.
Wie auch immer - der Erfahrungsaustausch unter Berufskollegen ist sehr viel Wert thumbs-up.gif


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Gruss Rainer

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Beitrag 31.03.2021, 17:37 Uhr
Mori1998
Mori1998
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das stimmt.
Ich muss mich korrigieren, der Plan den ich hochgeladen habe der C achse (HEADSTOCK) ist der falsche gewesen. Anbei der richtige plan.
Ich stehe immernoch vor dem problem wie ich die Gradzahl der C achse prüfen kann.
(0.1grad auf der steuerung, 0.1 grad physisch), des weiteren bin ich noch auf der suche nach komonenten in der C Achse die eventuell etwas mit meinem Strich problem zutun haben könnten, die ich Austauschen sollte, ich vermute seit 25jahren wurde nichts ausgetauscht in diesem Getriebe.
Danke nocheinmal für eure hilfe
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Beitrag 31.03.2021, 19:52 Uhr
Gramatak
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Zwecks der Gradzahl kannst du doch eine Fläche anfräsen (oder etwas einspannen) und das gerade ausrichten, dann drehst du um eine Gradzahl und fährst die Fläche auf einer definierten Länge ab. Dann kannst du über die Länge und den Messunterschied per Dreiecksberechnung die Gradzahl ausrechnen.

Geht vieleicht auch anders aber das fällt mir grad dazu ein ^^

Oder ein Teil mit einem bereits definierten Winkel einspannen und einen Schenkel ausrichten und dann um den Winkel drehen und schauen ob der andere Schenkel gerade liegt. Das würde ja auch z.b. mit einem Schleifblock gehen, die sind ja sehr präzise und man dreht halt um 90°.

Der Beitrag wurde von Gramatak bearbeitet: 31.03.2021, 19:53 Uhr
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Beitrag 31.03.2021, 21:43 Uhr
Mori1998
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Gute idee! Danke für den tipp!
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