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High Speed Cutting, Was wird benötigt

Beitrag 06.07.2017, 20:28 Uhr
Pazifistaa
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Hallo Liebe Forengemeinschafft,

ich interessiere mich derzeit für das "High Speed Cutting" verfahren und würde gern mal wissen von euch was, die Maschine, Werkzeug und mehr für wichtig ist was es erfüllen werden muss? z.B. Kühlung(KSS oder Lüft), Kreuztisch oder Fahrständer.....
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Beitrag 06.07.2017, 20:39 Uhr
Andy742000
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Hi

Fangen wir mal damit an. welche Werkstoffe du bearbeiten willst !?

Geht es um gehärtete FE- oder NI- Werkstoffe, geht um Keramiken, um Kunststoffe und was sich sonst noch so alles spanend bearbeiten läßt !

Grundsätzlich sollte die Spindel erst einmal recht flott sein wink.gif
Da du von HSC und nicht von HFC sprichst, sind die Anforderungen an die Bewegungsmechanik des Tisch, bzw der Bewegungsachsen eher geringer.

Also mach mal paar mehr Infos locker wink.gif

Schönen Abend


--------------------
MfG
Andy

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4 BIT NC, Kugelschrittschaltwerk
Numerik 600 + Lochstreifen
und nun nicht weiter gekommen als bis zur Sinumerik ;-)

PS : Ich hasse R- Parameter ! Aus Rxxx wird unter Beachtung der Mond-Parabel und der "ERDschen" Glockenkurve nach der Division mit PI/8 + Werkhallenhöhe ein neuer sinnvoller Parameter Rxxx

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Beitrag 06.07.2017, 20:54 Uhr
Pazifistaa
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ZITAT(Andy742000 @ 06.07.2017, 19:39 Uhr) *
Hi

Fangen wir mal damit an. welche Werkstoffe du bearbeiten willst !?

Geht es um gehärtete FE- oder NI- Werkstoffe, geht um Keramiken, um Kunststoffe und was sich sonst noch so alles spanend bearbeiten läßt !

Grundsätzlich sollte die Spindel erst einmal recht flott sein wink.gif
Da du von HSC und nicht von HFC sprichst, sind die Anforderungen an die Bewegungsmechanik des Tisch, bzw der Bewegungsachsen eher geringer.

Also mach mal paar mehr Infos locker wink.gif

Schönen Abend


Hi für danke für deine Flotte antwortet
Punkt 1 Werkstoff von Kunstoff, Stahl, Alu, Edelstahl, Titan bis Guss
Punkt 2 was sollte man an Drehzahl haben je nach Material anderst versteht sich, aber reichen 12.000U/min oder sollte es mehr sein für den generellen verbrauch. (Also keine Ø1,5mm Fräser)
Punkt 3 für 3-Achs Maschinen rede ich gerade im allgemeinen
Punkt 4 Eilgänge Mindest Geschwindigkeit

Ebenfalls freundlichen Abend noch
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Beitrag 06.07.2017, 21:07 Uhr
Andy742000
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ZITAT(Pazifistaa @ 06.07.2017, 21:54 Uhr) *
Hi für danke für deine Flotte antwortet
Punkt 1 Werkstoff von Kunstoff, Stahl, Alu, Edelstahl, Titan bis Guss
Punkt 2 was sollte man an Drehzahl haben je nach Material anderst versteht sich, aber reichen 12.000U/min oder sollte es mehr sein für den generellen verbrauch. (Also keine Ø1,5mm Fräser)
Punkt 3 für 3-Achs Maschinen rede ich gerade im allgemeinen
Punkt 4 Eilgänge Mindest Geschwindigkeit

Ebenfalls freundlichen Abend noch

Hi

Punkt 1 tja wink.gif
Punkt 2 : HSC heist ja High Speed Cutting = Hohe Schnittgeschwindigkeit = Viel viel Drehzahl wink.gif
Je nach Werkzeugmaterial oder Schneidstoff kommen da auf dich Vc Werte weit über 1000 m/min ( nur für Stähle gesprochen ) auf dich zu ! Also mit 12.000 U/min wird das wohl eher was nur, wenn du nur umfangsstarke Werkzeuge verwendest
Zu Punkt 3: Kommt drauf an welche Werkstück- Massen zu bewegen sind , oder bewegt werden müssten.
Heist extrem schwere Teile mit den daraus resultiernden Vorschubwerten könnten Fahrständermaschinen einen Vorteil haben, hingegen wen die bewegte Gesamtmasse eher gering sind haben auch Kreuztischmaschinen einen Vorteil. Das ist aber sowohl von der Bearbeitungsaufgabe wie auch vom Budget abhängig !
Zu Punkt 4:
Das sind Nebenzeiten ! Hat mit den Zerspanungsvorgang selber wenig zu tun, aber diese Werte bestimmen auch den maximal zur Verfügung stehenden Vorschub im Satzlauf !
Ne Maschine die nur F10.000 mm/ min kann, wirst du keine Freude haben, wenn du in Kunststoffen rumgrubbern willst !

Der Beitrag wurde von Andy742000 bearbeitet: 06.07.2017, 21:08 Uhr


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MfG
Andy

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Beitrag 06.07.2017, 21:10 Uhr
V4Aman
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Reicht eigentlich alles, für Alu und Kunststoff eher schneller. Aber 12000 paßt.
Eine dynamische Maschine ist Voraussetzung, unter 30m/min Eilgang wirds langweilig wink.gif
Es wird halt die max. Schneidenlänge ausgenutzt, dafür wenig seitliche Zustellung dafür halt schneller.
Stichwort --> Mittenspandicke.
https://www.youtube.com/watch?v=nuikJSsisf4

Hier wirds auch schön gezeigt, aber nicht von TPC iritieren lassen, das ist nur wieder ne Extrawurst vom Orangenen wink.gif
https://www.youtube.com/watch?v=SRCg6jWM3Uw

Der Beitrag wurde von V4Aman bearbeitet: 06.07.2017, 21:12 Uhr


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Gruß V4Aman


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Alle sagten: "Das geht nicht." Dann kam einer, der wusste das nicht, und hat's einfach gemacht.
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Beitrag 06.07.2017, 21:24 Uhr
Pazifistaa
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Vor ab ich schreib jetzt gerade mit dem Handy also sind Fehler und mehr vor programmiert
Punkt 5 muss ich spezielle werkzeugaufnahemen dafür nehmen z.B. hydroden spannfutter oder so , oder reicht normale spannzangen?
Punkt 5.5 ist ein hoher rundlauf wichtig ?

Punkt 6 Kühlmittel frage ist noch immer nicht geklärt
Punkt 7 muss die Maschine schwer sein oder Reichen ca 3.3t wegen schwingungen und mehr?
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Beitrag 06.07.2017, 21:25 Uhr
Pazifistaa
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Vor ab ich schreib jetzt gerade mit dem Handy also sind Fehler und mehr vor programmiert
Punkt 5 muss ich spezielle werkzeugaufnahemen dafür nehmen z.B. hydroden spannfutter oder so , oder reicht normale spannzangen?
Punkt 5.5 ist ein hoher rundlauf wichtig ?

Punkt 6 Kühlmittel frage ist noch immer nicht geklärt
Punkt 7 muss die Maschine schwer sein oder Reichen ca 3.3t wegen schwingungen und mehr?
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Beitrag 06.07.2017, 21:28 Uhr
Andy742000
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ZITAT(Pazifistaa @ 06.07.2017, 22:25 Uhr) *
Vor ab ich schreib jetzt gerade mit dem Handy also sind Fehler und mehr vor programmiert
Punkt 5 muss ich spezielle werkzeugaufnahemen dafür nehmen z.B. hydroden spannfutter oder so , oder reicht normale spannzangen?
Punkt 5.5 ist ein hoher rundlauf wichtig ?

Punkt 6 Kühlmittel frage ist noch immer nicht geklärt
Punkt 7 muss die Maschine schwer sein oder Reichen ca 3.3t wegen schwingungen und mehr?

Hi

Frage! Reden wir von HSC oder Bearbeitungen mit "Hoch-Vorschub-Fräsern "?


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Beitrag 06.07.2017, 21:38 Uhr
V4Aman
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Punkt 5 .....Weldon, Schrumpf oder Hydrodehn...keine Spannzangen. Da ziehts dir den Fräser raus wenns rauh wird wink.gif
Punkt 5.5....Rundlauf erhöht die Standzeit.
Punkt 6 ..... VA eingeschränkt Trocken....Stahl Trocken....Alu Nass ....Kunststoff je nach dem....
Punkt 7 ..... Spindelauslastung bleibt eher gering, aber eine gutes Verhältniss zwischen Dynamik und Stabilität.
Von was für einer Maschine reden wir? DMU 50 bis max. Ø16 wink.gif
Camsystem mit Trochoidalstrategie wie Truemill, Volumill, Profitmilling sollte man haben.

https://www.youtube.com/watch?v=4SG0OQTfHv4
https://www.youtube.com/watch?v=Bm2jPKAq8_Y

Der Beitrag wurde von V4Aman bearbeitet: 06.07.2017, 21:44 Uhr


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Gruß V4Aman


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Beitrag 06.07.2017, 21:46 Uhr
Andy742000
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ZITAT(V4Aman @ 06.07.2017, 22:38 Uhr) *
Punkt 5 .....Weldon, Schrumpf oder Hydrodehn...keine Spannzangen. Da ziehts dir den Fräser raus wenns rauh wird wink.gif
Punkt 5.5....Rundlauf erhöht die Standzeit.
Punkt 6 ..... VA eingeschränkt Trocken....Stahl Trocken....Alu Nass ....Kunststoff je nach dem....
Punkt 7 ..... Spindelauslastung bleibt eher gering, aber eine gutes Verhältniss zwischen Dynamik und Stabilität.
Von was für einer Maschine reden wir? DMU 50 bis max. Ø16 wink.gif
Camsystem mit Trochoidalstrategie wie Truemill, Volumill, Profitmilling sollte man haben.

https://www.youtube.com/watch?v=4SG0OQTfHv4
https://www.youtube.com/watch?v=Bm2jPKAq8_Y


Acuh wenn ich jetzt unke wink.gif
Das erste Video ist oder wird mit einer Spannzangenaufnahme gezeigt wink.gif


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Beitrag 06.07.2017, 22:09 Uhr
V4Aman
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Das ist doch dieses Einpressdingens wo man so eine Spannstation braucht....komm grad nich drauf....

Edit....Powergrip glaub ich heissen die.

Der Beitrag wurde von V4Aman bearbeitet: 06.07.2017, 22:11 Uhr


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Gruß V4Aman


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Beitrag 06.07.2017, 22:15 Uhr
Pazifistaa
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Ich rede von einer chiron fz 12 s bj 93
Max u/min 10500
Eilgang 50m /min
Dynamik keine ahnung was damit gemeint wird
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Beitrag 06.07.2017, 22:21 Uhr
Pazifistaa
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V4a da gibts verschiedene Varianten was du meinst ist von schunk das tribos mein ich .
Gibts auch von albrecht, gühring und mehr
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Beitrag 06.07.2017, 22:27 Uhr
Andy742000
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Hi

Dann solltest du auf HFC setzen, da geht mit der Maschine noch was !

Hoch- Vorschub- Fräser ! Wobei jetzt F für Feed steht, entgegen der deutschen Wortwahl "Vorschub" !

Zur Dynamik bezeichnet man die Fähigkeit , wie schnell sich Achsen bewegen können, bzw wie schnell die Steuerung in der lage ist, diese zu bewegen.

Bei dem Baujahr naja , da fällt mir nicht viel ein wink.gif

Prinzipell keine schlechte Maschine, aber mit der analogen Technik die darin noch so verbaut sein dürfte, kann man keine grossen Sprünge machen





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Beitrag 07.07.2017, 09:38 Uhr
gram
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Ich glaube, hier sollte erst mal geklärt werden, ob HSC oder HPC gemeint ist. Die Übergänge sind sicherlich fließend, dennoch gibt es Unterschiede.
Das Video, welches als "Trochoidales HSC Fräsen" benannt ist, ist genau genommen HPC Fräsen.
Beim HSC Fräsen fährst du die höchsten Schnittgeschwindigkeiten und Vorschübe, dafür sehr wenig Span. Da sollte deine Maschine Drehzahl, Vorschub und Dynamik ohne Ende besitzen. Meist wird HSC Fräsen beim Abzeilen von Freiformen mittels Kugelfräsern eingesetzt und du erreichst sehr gute Oberflächengüten.
HPC Fräsen erreicht ein sehr großes Zeitspanvolumen, durch erhöhte Schnittgeschwindigkeiten und Vorschübe gegenüber dem "normalen" Fräsen, allerdings niedriger als beim HSC Fräsen. Hier nutzt du wenn möglich die gesamte Schneidenlänge bei wenig seitlicher Zustellung aus. Deine Maschine muss hier nicht ganz so hohe Drehzahlen und Vorschübe fahren können. Die Dynamik sollte allerdings passen, da hier viel über trochoidales Fräsen oder Wirbelfräsen realisiert wird und viele Kreisbahnen gefahren werden. Zu beachten ist hier auf jeden Fall die sichere Spannung des Werkzeuges, da es dir duch die große Schnittiefe rausgezogen werden könnte. Am besten Futter mit Auszugsicherung, Weldon (Rundlauf aber nicht so optimal) oder Kraftspannfutter verwenden. Wir nutzen meist Kraftspannfutter von NT-Tool...sagenhafte Haltekräfte!
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Beitrag 07.07.2017, 23:15 Uhr
Pazifistaa
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Frage ist jetzt für mich gerade hpc hohe z kräfte aber sonst geringe belastung richtig ?
HFC viel vorschub pro zahn relativ wenig vc und wennig tiefe aber wie hoch sind da die kräfte ? ( mindest spindel nennleistung ?
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Beitrag 07.07.2017, 23:15 Uhr
Pazifistaa
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Frage ist jetzt für mich gerade hpc hohe z kräfte aber sonst geringe belastung richtig ?
HFC viel vorschub pro zahn relativ wenig vc und wennig tiefe aber wie hoch sind da die kräfte ? ( mindest spindel nennleistung ?
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Beitrag 07.07.2017, 23:24 Uhr
Andy742000
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Komplett Falsch !

HFC, HSC und HPC was asozieriert du dabei ?



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Beitrag 08.07.2017, 07:14 Uhr
Pazifistaa
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ZITAT(Andy742000 @ 07.07.2017, 22:24 Uhr) *
Komplett Falsch !

HFC, HSC und HPC was asozieriert du dabei ?

High Feed Cutting = HFC

Wenig zu stellung in der Tiefe dafür hohen Vorschub
https://www.youtube.com/watch?v=zzl3HYYTugA

High Performance Cutting = HPC

Hohe Tiefen Zustellung (Ap) und niedrige Eingriffs breite
https://www.youtube.com/watch?v=S-DB2Vmr0qw

High Speed Cutting =HSC

Hohe Drehzahl um schnelle Kopier bearbeitungen möglich zu machen
https://www.youtube.com/watch?v=q-9k7h5YoPw
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Beitrag 08.07.2017, 18:14 Uhr
Andy742000
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Hi

Siehst du, und schon hast du das erste Problem smile.gif Wenn du wirklich HSC Bearbeitungen durchführen willst.

Mit 10.500 U/min auf dieser von dir genannten Maschine wohl kaum Erfolge zu feiern ... Ausser du verwendest Werkzeuge mit extrem grossen Durchmmesser. Alternative wäre eine Drehzahlverlängerung. Aber hier solltest du die maximal zulässige Gesamtmasse des Werkzeigs beachten. Ich kenne den Typ maschien auch mit Korbwechsler, und hier bekommst du keine Monster- schwere Werkzeuge hinein. Und hast gleichzeitig den Nachteil das sich das Gesamte Rundlaufverhalten des Werkzeugs verschlechtert.

Auf Werkzeuge mit Schraubenklemmung ( Weldon oder Whistle Notch ) würde ich verzichten, ausser du kannst sie entstpechend Nachwuchten.Da beim Kopieren keine all zu hohe Ap und Ae gefahren werden, ist die Gefahr, dass es Dir ein Werkzeug aus der Aufnahme zieht äusserst gering. Also kann man auch Spannzangenaufnahmesysteme mit entsprechender Rundlaufgenauigkeit nutzen, auch Hydrodehn oder Schrumpfaufnahmen sind verwendbar !

Wenn du allerdings auf HPPC oder HFC setzen willst, solltest du Aufnahmen mit entsprechenden Sicherungsmechanismen nutzen, die ein Herausziehen des Werkzeugs unterbinden. zB SAVE LOOK.

Maximale Erfolge


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Beitrag 08.07.2017, 19:55 Uhr
Gramatak
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ZITAT(Pazifistaa @ 08.07.2017, 07:14 Uhr) *
High Feed Cutting = HFC

Wenig zu stellung in der Tiefe dafür hohen Vorschub
https://www.youtube.com/watch?v=zzl3HYYTugA

High Performance Cutting = HPC

Hohe Tiefen Zustellung (Ap) und niedrige Eingriffs breite
https://www.youtube.com/watch?v=S-DB2Vmr0qw

High Speed Cutting =HSC

Hohe Drehzahl um schnelle Kopier bearbeitungen möglich zu machen
https://www.youtube.com/watch?v=q-9k7h5YoPw



Dem kann ich nur zustimmen. Das wird oft durcheinander gewürfelt, weil vorallem die Werkzeugherstellen es öfters falsch verwenden.

Wobei ich eine anmerkung machen muss: "HPC" an sich entstammt aus viel Ae mit viel Ap, sprich Vollnuten bis 2xD Ap etc., das war der Grundgedanke.
Mittlerweile ist man hier jedoch in das Trochoidale Fräsen übergegangen welches den Eingriffswinkel auf ca. max 60° (Ae ~0,2xD) begrenzt und zusätzlich den Vorschub über die Mittenspandicke (hm) berechnet (Vc kann/muss erhöht werden). Dadurch erreicht man mit den gleichen Werkzeugen viel höhere Standzeiten. Und dieses neue Verfahren ist somit besser als TPC "Trochoidal Performance Cutting" (geschützt von Hoffman übrigens) zu bezeichnen. Oder HSM "High Speed Machining, wobei dieses auch missgedeutet werden kann.
Jedenfalls ergibt dies eine bessere Abgrenzung zum klassischen HPC fräsen.

Ebenfalls bleibt zu sagen das man mit HFC, HPC und TPC gleichhohe Kräfte (und gleiche Spindellast) erzeugen kann, je nach Schnittwerten. Lediglich die Kraftverteilung ist anders.

HPC erzeugt die höchsten Querkräfte (X/Y) und dazu hohe Kräfte in Z+ (Axial) (das Werkstück will nach oben und wenn es das nicht kann zieht es das Werkzeug nach unten durch den Drall des Fräsers).

TPC erzeugt deutlich verringerte Querkräfte, wodurch die Werkzeugbruchgefahr stark vermindert wird. Die Axialkraft in Z+ ist dennoch ähnlich hoch.

HFC erzeugt fast ausschließlich Z- Kräfte, sprich das Werkstück wird nach unten gedrückt und das Werkzeug nach oben. Dadurch sehr gut geeignet für extreme Ausspannlängen.

HSC hingegen erzeugt äußerst geringe Kräfte in allen richtungen. Daher besonders gut zum Schlichten.


Bei der genannten Maschine mit Baujahr 93 würde ich ebenfalls sagen das man hier TPC und HSC nicht wirklich gut einsetzen kann, denn beide benötigen eine sehr dynamische Maschine (sprich sie erreicht einen möglichst hohen Vorschub bei schnellen richtungswechseln) und hohe Drehzahlen.
HFC ist bei 50m Eilgang kein problem und erfordert nur geringe Drehzahl, daher ist dies wohl die beste Wahl. (oder eben klassisches HPC)

Der Beitrag wurde von Gramatak bearbeitet: 08.07.2017, 20:00 Uhr
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Beitrag 08.07.2017, 21:53 Uhr
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ZITAT(Andy742000 @ 08.07.2017, 17:14 Uhr) *
Hi

Siehst du, und schon hast du das erste Problem smile.gif Wenn du wirklich HSC Bearbeitungen durchführen willst.

Mit 10.500 U/min auf dieser von dir genannten Maschine wohl kaum Erfolge zu feiern ... Ausser du verwendest Werkzeuge mit extrem grossen Durchmmesser. Alternative wäre eine Drehzahlverlängerung. Aber hier solltest du die maximal zulässige Gesamtmasse des Werkzeigs beachten. Ich kenne den Typ maschien auch mit Korbwechsler, und hier bekommst du keine Monster- schwere Werkzeuge hinein. Und hast gleichzeitig den Nachteil das sich das Gesamte Rundlaufverhalten des Werkzeugs verschlechtert.

Auf Werkzeuge mit Schraubenklemmung ( Weldon oder Whistle Notch ) würde ich verzichten, ausser du kannst sie entstpechend Nachwuchten.Da beim Kopieren keine all zu hohe Ap und Ae gefahren werden, ist die Gefahr, dass es Dir ein Werkzeug aus der Aufnahme zieht äusserst gering. Also kann man auch Spannzangenaufnahmesysteme mit entsprechender Rundlaufgenauigkeit nutzen, auch Hydrodehn oder Schrumpfaufnahmen sind verwendbar !

Wenn du allerdings auf HPPC oder HFC setzen willst, solltest du Aufnahmen mit entsprechenden Sicherungsmechanismen nutzen, die ein Herausziehen des Werkzeugs unterbinden. zB SAVE LOOK.

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Perfekt dann hat sich das ganze jetzt geklärt und das Thema sollte von anfang an HPPC / Trochidales Fräsen sein aber da die namen so gern durch einander gebracht wird, war es falsch von mir entnommen worden.
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Beitrag 08.07.2017, 21:57 Uhr
Pazifistaa
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ZITAT(Gramatak @ 08.07.2017, 18:55 Uhr) *
Dem kann ich nur zustimmen. Das wird oft durcheinander gewürfelt, weil vorallem die Werkzeugherstellen es öfters falsch verwenden.

Wobei ich eine anmerkung machen muss: "HPC" an sich entstammt aus viel Ae mit viel Ap, sprich Vollnuten bis 2xD Ap etc., das war der Grundgedanke.
Mittlerweile ist man hier jedoch in das Trochoidale Fräsen übergegangen welches den Eingriffswinkel auf ca. max 60° (Ae ~0,2xD) begrenzt und zusätzlich den Vorschub über die Mittenspandicke (hm) berechnet (Vc kann/muss erhöht werden). Dadurch erreicht man mit den gleichen Werkzeugen viel höhere Standzeiten. Und dieses neue Verfahren ist somit besser als TPC "Trochoidal Performance Cutting" (geschützt von Hoffman übrigens) zu bezeichnen. Oder HSM "High Speed Machining, wobei dieses auch missgedeutet werden kann.
Jedenfalls ergibt dies eine bessere Abgrenzung zum klassischen HPC fräsen.

Ebenfalls bleibt zu sagen das man mit HFC, HPC und TPC gleichhohe Kräfte (und gleiche Spindellast) erzeugen kann, je nach Schnittwerten. Lediglich die Kraftverteilung ist anders.

HPC erzeugt die höchsten Querkräfte (X/Y) und dazu hohe Kräfte in Z+ (Axial) (das Werkstück will nach oben und wenn es das nicht kann zieht es das Werkzeug nach unten durch den Drall des Fräsers).

TPC erzeugt deutlich verringerte Querkräfte, wodurch die Werkzeugbruchgefahr stark vermindert wird. Die Axialkraft in Z+ ist dennoch ähnlich hoch.

HFC erzeugt fast ausschließlich Z- Kräfte, sprich das Werkstück wird nach unten gedrückt und das Werkzeug nach oben. Dadurch sehr gut geeignet für extreme Ausspannlängen.

HSC hingegen erzeugt äußerst geringe Kräfte in allen richtungen. Daher besonders gut zum Schlichten.


Bei der genannten Maschine mit Baujahr 93 würde ich ebenfalls sagen das man hier TPC und HSC nicht wirklich gut einsetzen kann, denn beide benötigen eine sehr dynamische Maschine (sprich sie erreicht einen möglichst hohen Vorschub bei schnellen richtungswechseln) und hohe Drehzahlen.
HFC ist bei 50m Eilgang kein problem und erfordert nur geringe Drehzahl, daher ist dies wohl die beste Wahl. (oder eben klassisches HPC)



Oke gut also:
-HSC nicht möglich
-HPC/Trochidalesfräsen niicht wirklich
-HFC ist möglich ( frage wäre dazu reicht da eine Spindelkraft mit 7,7Kw Nennleistung ? )

Im weitern noch die frage bei HPC / Trochidalesfräsen ist da nun Kühlschmiermittel zu empfehlen oder nur mit Luft / Minimalmengen Schmierung?
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Beitrag 08.07.2017, 22:20 Uhr
Andy742000
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ZITAT(Pazifistaa @ 08.07.2017, 22:57 Uhr) *
Oke gut also:
-HSC nicht möglich

Möglich schon. Aber nur mit Hilfsmittel die Drehzahl zu erhöhen ! Erzielbare Vorschubwerte wie auch die geringen Schnittkräfte sind mit den Antrieben machbar.
ZITAT
-HPC/Trochidalesfräsen niicht wirklich

Kommt drauf an , wenn die Steuerung , bei diesem Baujahr anzunehmen wink.gif , jedoch auf analoge Antriebseinheiten basiert, ist richtig flotte Dynamik nicht möglich ! Aber ich denke hier wird eher die Speicherkapazität der NC der scheidente Punkt sein, selbst im Nachladebetrieb via V24 Schnittstelle dürfte das eine abendteuerliche Aktion werden.
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-HFC ist möglich ( frage wäre dazu reicht da eine Spindelkraft mit 7,7Kw Nennleistung ? )

Mit den entsprechenden Werkzeugen denkbar, auch mit vorhandenen ( wenn aktivierten Zyklen ) machbar.
Entsprechende Werkzeuge sind wohl eher nicht das Problem ! Ich mache mir hier eher gedanken, welchen Zeilenumfang die Programme haben werden, und wie diese in die Maschine kommen.
7,7 KW Spindelleistung sind hier wohl eher nicht das Problem, eher hier nun auch die Dauerdrehzahlfestigkeit der Spindel !
Selbst wenn du hier nur mit 9.000 U/min unterwegs bist, hält das deine Maschine = Spindel / Motor nicht all zu lange aus.
Oder du riskierst teure Reparaturen wink.gif
ZITAT
Im weitern noch die frage bei HPC / Trochidalesfräsen ist da nun Kühlschmiermittel zu empfehlen oder nur mit Luft / Minimalmengen Schmierung?

HFC kannst du komplett Trocken machen ! Aber schau dir mal deine Maschien und deren Einhausung an ! Wenn du noch einfache Plexiglas Scheiben an den Arbeitsraumtüren hast, werden diese nicht all zu lange den "Einprasselnden " Spänen standhalten...

Versuche eine gesunde Mischung aus allem zu Finden wink.gif

MAX Erfolge


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MfG
Andy

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4 BIT NC, Kugelschrittschaltwerk
Numerik 600 + Lochstreifen
und nun nicht weiter gekommen als bis zur Sinumerik ;-)

PS : Ich hasse R- Parameter ! Aus Rxxx wird unter Beachtung der Mond-Parabel und der "ERDschen" Glockenkurve nach der Division mit PI/8 + Werkhallenhöhe ein neuer sinnvoller Parameter Rxxx

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Beitrag 09.07.2017, 17:06 Uhr
Pazifistaa
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OKe gut dann weiß ich jetzt bescheid und somit wäre das Thema auch abgehakt und vielen dank für eure Infos und Tipps
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