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ISCAR FEEDMILL, Wer arbeitet mit diesem Fräser?

Beitrag 12.07.2002, 12:59 Uhr
singingSamson
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Hallo zusammen,
arbeitet jemand mit dem neuen FeedMill-Fräsern von Iscar?


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singingSamson
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Beitrag 12.07.2002, 15:56 Uhr
Daniel .
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Hallo Samson,

leider arbeite ich noch nicht mit den Teilen hab Sie aber auf der Metav in Aktion gesehen.
Es sei nur gesagt Hoffentlich hast Du keine Hermle, dann musst Du Dir vorher nen neuen Späneförderer kaufen!!!  biggrin.gif  biggrin.gif  biggrin.gif
Ne Spass bei Seite, der Hermle-Späneförderer hatte Probleme die enormen Spanmassen zu verkraften (hatt ewig geknackt wie nochwas).
Hut ab! Denke das Teil ist zum Schruppen sein Geld wert, aber wie gesagt habs noch nicht im Werkstatt-Alltag gesehen.

schöne Grüsse Daniel


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Gruß Daniel
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Beitrag 13.07.2002, 09:28 Uhr
singingSamson
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Hallo Daniel,
leider kam ich auf der Metav nicht dazu, die Vorführung zu sehen, aber wir haben das Teil jetzt in der Firma getestet auf einer uralten Heller. Platte hochkant gespannt und von der Seite eine Kreistasche mit D320mm und 130mm tief gefräst mit Helixbahnen. Ausgehend von einer 80mm Startbohrung haben wir 2mm Steigung programmiert und setlich 30mm zugestellt Drehzahl 1000U/min und Vorschub 4500mm/min bei einem 1.1730 (C45) Material.Das Werkstück war nicht optimal gespannt und auch der Fräser selber (D40mm 200mm lang mit Weldonspannung) war nicht das optimale Teil für die Anwendung. Aber die Tasche war in 50 min. fertig. Das ging echt super, auch wenn es einige Vibrationen gab. Danach haben wir ein 2. Werkstück aufgespannt und mit neuen Wendeplatten weiter gearbeitet. Da hat sich dann der Fräser verabschiedet, nach ein paar Minuten im Einsatz ist er ohne Vorankündigugn direkt am Schaft abgerissen, keiner weiß warum.........
Aber bei dem Preis dafür haben wir die Investition schon bei der ersten Platte wieder rausgehabt. Da sollte man unbedingt weiter dran rumtesten, da ist bestimmt noch was rauszuholen.....


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singingSamson
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Beitrag 16.07.2002, 20:20 Uhr
Daniel .
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Hallo Samson,

hört sich ja nicht schlecht an, bis auf euren kleinen Werkzeugbruch! Hört sich aber irgendwie stark nach Materialfehler an. Was sagt denn euer Iscar-AD dazu?
Aber ne andere Frage wie siehts denn bei dem Mördervorschub mit dem Leistungsbedarf aus?
Die alte Heller hat bestimmt die nötige Power dazu. (...mit Getriebe ist man klar im Vorteil!!!wink.gif


     colgate.gif  wink.gif

schönen Gruss Daniel


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Gruß Daniel
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Beitrag 16.07.2002, 20:57 Uhr
singingSamson
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Hallo Daniel,
der Werkzeugbruch kann auch an den extrem schlechten Spannbedingungen liegen. Der AD von Iscar sagte gleich, das die von uns versuchte Anwendung mit diesm Werkzeug nicht gut laufen würde. Der nächste Test wird mit einem Fräser D63 als Aufsteckfräser auf meiner MAZAK FJV vorgenommen. Da wird es dann bestimmt einem Vorschub von 8-10 m/min geben.....
Bericht folgt.....


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Beitrag 22.07.2002, 20:40 Uhr
Daniel .
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Hallo Samson,

hast Du den nächsten Test schon gefahren?

schöne Grüsse Daniel


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Gruß Daniel
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Beitrag 23.07.2002, 13:33 Uhr
singingSamson
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Hi Daniel,
leider bin ich noch nicht dazu gekommen, werde aber wenn es soweit ist alsbald meine Erfahrungen dazu posten.....



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Beitrag 12.09.2002, 10:33 Uhr
uli12us
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Hallo Samson, du könntest mal Jean fragen was er für erfahrungen mit dem Felix fräser gemacht hat. Da kannst du mit jeder Platte 0,35mm Vorschub fahren. Leider hab ich keine Liste von denen in dem steht bei welchem Durchmesser wie viele Platten verwendet werden.
Ich bin mit dem 28 Fräser aber schon mit 6000 Umdrehungen mit 6m Vorschub gefahren und die Leistungsaufnahme bewegte sich bei einer Maschine ohne Getriebe bei grad mal 1-2 KW. Wichtig dabei ist aber daß deine Späne mit entweder Pressluft idealerweise mit Ölnebelschmierung oder mit Hochdruckiküz aus der Bohrung befördert werden.

Gruß Uli
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Beitrag 30.10.2002, 09:33 Uhr
singingSamson
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Hallo zusammen,
ich habe nun den Feedmill-Fräser vin ISCAR getestet. Ich muß schon sagen, sehr beeindruckend, aber zu den Daten:
Fräser: D=63 mit 5 WP
Material: 1730
S 860Umd/min  =  V 170m/min
F 8600mm/min = Fz 2mm/Umd
Zustellung 1mm
Die Platte 1300mmx1100mm mit einer Fertigstärke von 43 mm wurde 10mm abgeplant. Es handelte sich um unterbrochene Schnitte wegen einiger vorhandener Durchbrüche. Die Platte war auf Leisten gespannt mittels Niederzugspannern und mittig mittels Stützbock nochmals unterbaut. Es wurde nur ein wenig mit Luft gekühlt.
Die Zerspanung ging ohne nennenswerte Schwingungen oder Geräusche von statten und die Späne flogen nur so daher. Die Werkstückerwärmung blieb in den üblichen Grenzen, wohl am ehesten, da die Späne auf dieser großen Platte zum Teil liegen blieben.
Am Ende der Zerspanung war an den Wendeplatten kaum Verschleiß zu erkennen. Das Fräsbild war natürlich nicht so toll, aber bei dem Vorschub ist ja auch eine Schlichtoberfläche nicht zu erwarten....


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Beitrag 20.05.2003, 19:56 Uhr
Simon
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Ne frage. Ist der FeedMill auch fuer Taschen ausfreasen geeignet ?
Wenn ja, bohrt ihe ein loch in die Tasche ? Oder feahrt ihr ins neachste Z level
mit weniger feed und helix hinunter ?
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Beitrag 21.05.2003, 07:55 Uhr
singingSamson
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Hi Simon,

du kannst auch Taschen mit dem Feedmill machen. Die besten Ergebnisse wirst du erzielen, wenn du von aussen nach innen ausräumst und die seitlichen Wände leicht konisch auslegst, damit der Fräser m Umfang nicht an die Wand stößt bei der nächsten Tiefe. Ansonsten ein wenig Vorschubreduzierung beim äusseren Umlauf. Eintauchen tu ich am liebsten in einem Startloch, aber da kannst du auch drauf verzichten, Schrägeintauchen uder Helix ist möglich.


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Beitrag 22.05.2003, 22:12 Uhr
Superkurti
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Hallo Samson,
Du schreibst die Tasche von aussen nach innen ausräumen?
Ich bin bi´sher immer davon ausgegangen daß es von innen nach aussen günstiger ist, da sich in der Mitte die Späne sammeln und die Kontur freibleibt coangry.gif

Gruß Superkurti
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Beitrag 23.05.2003, 07:29 Uhr
singingSamson
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Hallo Superkurti,

ja, eigentlich ist es schon so, wie du schreibst, aber der Feedmill hat ein paar Probleme damit, wenn er an der Wandung der Tasche bei den tieferen Schnitten entlang fährt und daher ist es manchmal günstiger von aussen nach innen zu arbeiten, allerdings haben die Iscarleute den Plattensitz nun ein wenig verändert, so dass die neuenFeedmills da besser klarkommen. Und wer an der Maschinen programmiert, wird eh von innen nach aussen fräsen, da die Maschinenzyklen meist in dieser Art die Fräsbahnen erzeugen.


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