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Kalkulationsverfahren für Dreh- und Frästeile

Beitrag 17.05.2019, 21:24 Uhr
Profi
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Beiträge: 2

Hallo zusammen,

ich sitze zurzeit an meiner These in der ich meine verschiedenen Entwürfe bezogen auf ihrer Herstellkosten vergleiche. Dabei habe ich die Kosten mittels der Differenzierende Zuschlagskalkulation ermittelt und bräuchte aber noch ein zweites Kalkulationsverfahren, um die Kosten noch auf ein anderen Weg zu ermitteln. Leider habe ich keine Idee wie ich die Kosten für die Dreh- und Frästeile noch anders kalkulieren könnte, außer vielleicht bei up2parts.de oder spanflug.de.

Hätte vielleicht jemand noch einen Tipp bzw. Idee, welche Möglichkeit es noch gibt?

Für Schweißkonstruktion zum Beispiel gibt es Diagramme, um eine Preisprognose über das Gewicht zu machen, aber leider habe ich sowas noch nicht für Dreh- und Frästeile gefunden. Was es aber mit Sicherheit auch nicht gibt oder?

Über eure Hilfe würde ich mich freuen und wünsche allen Ihre noch ein schönes Wochenende.

Viele Grüße
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Beitrag 20.05.2019, 07:26 Uhr
Hawky
Hawky
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Beiträge: 350

Eine einfache Formel gibt es hier nicht. Für was willst du eigentlich was haben? Du willst Einzelteile herstellen lassen oder du willst selber kalkulieren.
Wenn bei einem Bauteil, das zu fertigen ist, noch Toleranzen ins Spiel kommen so wird die Herstellung und dadurch auch die ganze Berechnung komplizierter. Auch fast unmögliche Sachen herzustellen ist halt fast unmöglich zu bezahlen.
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Beitrag 21.05.2019, 20:14 Uhr
Profi
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Beiträge: 2

Guten Abend,

mir ging es um ein paar Ideen oder Anregungen, wie man die Fräs- und Drehteilen noch kalkulieren kann, so dass ich die Kosten für die Entwürfe in meiner These auf verschiedene Wege ermittelt habe, umso eine Aussage kräftigere Auswahl zu treffen. Um mehr geht es mir nicht, die Teile selber sind von der Fertigung recht überschaubar.
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Beitrag 22.05.2019, 12:13 Uhr
Hawky
Hawky
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Beiträge: 350

Bei mir schaut das so aus:

1. Überprüfen der Teile ob die Flächen bzw. Toleranzen gegossen werden können (da Druckguss)
2. Bei Nein: Bearbeitung
Jede Fläche, jede Bohrung betrachtet einzeln kalkulieren mit Schnittwerten, Fräser, Vorschub, Drehzahl etc.
zusammenzählen dann hast wieviel Teile pro Stunde
Dies ist natürlich nur für Massenteile machbar.
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Beitrag 25.05.2019, 10:41 Uhr
GuanoApe
GuanoApe
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Mitglied seit: 10.10.2013
Beiträge: 1

Hallo!

Konstruktionsbegleitend bzw. wenn 3D CAD Daten der zu kalkulierenden Teile vorliegen wären Tools wie:
http://help.solidworks.com/2018/german/Sol...costing_top.htm
https://www.simus-systems.com/produkte/classmate-plan/
http://www.hyperlean.eu/leancost-software/
denkbar, von leancost scheint es auch eine Educational Version zu geben.

Eine weitere Quelle zumindest zum Abgleich der Kosten könnte: https://www.rapidfacture.com/de/index.html sein.

Du hattest oben Diagramme zur Abschätzung der Kosten von Schweißkonstuktionen erwähnt, wo findet man diese Diagramme?

Danke für einen kurzen Tipp...
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