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Rostschutzmittel

Beitrag 01.09.2009, 11:50 Uhr
Fabos
Fabos
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Beiträge: 36

Hallo zusammen wollte mal anfragen ob ihr mit rostschutzmittel arbeitet !
mein vorgänger lehnte es strikt ab mit diesen mittel zu arbeiten.


Wollte mal eure meinung dazu hören!

MFG Fabos
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Beitrag 03.09.2009, 06:23 Uhr
Lipp
Lipp
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Beiträge: 872

strittiges thema ...ich denke mal du redest von draht-erodieren, denn bei senken waer schon die idee kalter kaffee.
thema ist: es versaut dir deine deinonisierharz oder einheit.
Dein Leitwert geht also wesentlich frueher in die kniee
je nach mittel klebt auch alles irgendwo immer noch an den maschinenelementen
wir haben auch schon mehrere mittel durch. von irrem schaum bis hin zu honigklebern ueber " brauchbares"..
entscheidung ist auch so geblieben , wie die deines vorgaengers.
im einzelfall legen wir anticor auf. ein mittel der fa. buchem chemietechnik.
Einzelfall deswegen, weil halt auch nicht gerade billig , aber eben effektiv. laesst sich auch in mehreren durchgaengen zu einer " elefantenhaut" auftragen.
Ansonsten sidn wir bemueht zuegig die teile wieder herunter zu bekommen und mit extra " schwaemmchen" ( politurschwaemme) moegliche erste stellen zu beseitigen oder..es wird eh danach gestrahlt.
Strahlanlagen gibt es allen ernstes fuer secundaerfaelle schon ab 500m--€..und nicht mal klein.

gruss lipp

Der Beitrag wurde von Lipp bearbeitet: 03.09.2009, 06:24 Uhr
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Beitrag 03.09.2009, 12:26 Uhr
derdennis
derdennis
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Beiträge: 49

Hallo zusammen,
meine Kollegen benutzen irgendwas, was direkt ins Wasser gekippt wird.
Ich weiß aber nicht wie das heißt. Da steht kein Name drauf. Aber es hilft wohl etwas.
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Beitrag 03.09.2009, 16:06 Uhr
Lipp
Lipp
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Mitglied seit: 08.06.2005
Beiträge: 872

99% alle zusaetze werden in das wasser gekippt. sprich in den tank.
Antikor z.B ist eine spray -form zum auftragen auf das werkstueck

das mal nur anbei

gruss lipp
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Beitrag 04.09.2009, 05:43 Uhr
kummi
kummi
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Beiträge: 63

Hallo zusammen

auch ich kann die Probleme deines Vorgängers auch nur bestätigen. habe auch schon viele mittel ausprobiert und habe es irgendwann aufgegeben.
Bei manchen mitteln geht der Leitwert so schnell in die Knie das man nach jedem Wochenende das Harz tauschen muss oder den kompletten Tisch reinigen da das zeug doch nicht an der Stelle geblieben ist die es sollte.
Das Honigartige mittel das erwähnt wurde hat auch so seine Tücken, wenn du wie es in der Anleitung steht anwendest also zuerst einsprühen und trocknen lassen, dann erst aufspannen und einmessen kommt es zu Messfehlern, wenn du dein Teil zuerst auf die Maschine wirfst und aufnimmst musst du es danach wieder trocknen, und es dann einsprühen. Das hat den Nachteil das du hundertprozentig den unteren Kopf Triffst und das klebrige zeug die Verschmutzung des Kopfes noch fördert was natürlich einen höheren Wartungsaufwannd zur folge hat, und davon sind wir alle und vorallem der Chef gleich begeistert oder? biggrin.gif

Ich bin mittlerweile auch der Meinung lass das zeug lieber weg und schu das du deine Teile so Schnell wie möglich wieder von der runter bekommst.
Eventuele Schönheitsfehler bekommt man meistens mit Strahlen (Glasperlen) wieder in den Griff.

Gruss Markus

Und denkt daran: Alle Erodierer sind freischaffende Künstler!!!!!!
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Beitrag 07.09.2009, 23:10 Uhr
edm-dsc
edm-dsc
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Beiträge: 463

Hallo,

well ihr euer wasser "sauber" haltet und vielleicht sogar den Eko.ionoser verwendet, habt ihr kaum probleme. bei einigen maschinen kann man auch einstellen, das das wasser bei Programm ende nicht abgelassen wird, und unterwasser bildet sich eigentlich kein rost ...

LG Michael
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Beitrag 08.09.2009, 08:08 Uhr
Kasi909
Kasi909
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Beiträge: 311

Hi,

Anticor verwenden wir auch.

Gruß Karsten


--------------------
"Menschen mit einer neuen Idee gelten so lange als Spinner, bis sich die Sache durchgesetzt hat." Mark Twain


CAD/CAM

Programmierung - Prozessoptimierung - Automatisierung

www.vcc-production.eu
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Beitrag 08.09.2009, 09:51 Uhr
kummi
kummi
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ZITAT(edm-dsc @ 08.09.2009, 00:10) *
Hallo,

well ihr euer wasser "sauber" haltet und vielleicht sogar den Eko.ionoser verwendet, habt ihr kaum probleme. bei einigen maschinen kann man auch einstellen, das das wasser bei Programm ende nicht abgelassen wird, und unterwasser bildet sich eigentlich kein rost ...

LG Michael



Hallo zusammen,

das unter Wasser kein Rost besteht kann ich nicht bestätigen. Es kommt vielmehr darauf an was Für einen Stahl ihr bearbeitet, bei 1730 kann man fast zuschauen wie er Rostet.
Bei Vollhartmetall z.B ensteht ja auch sofort "Lochfrass" aber dem kann man ja durch bestimmte Schnittschemen entgegen wirken.
Diese sind aber wahrscheinlich bekannt, nehme ich mal an.
Ich kann nur wieder sagen lass das zeug weg oder draussen und schau das die Teile so schnell als möglich wieder von der Maschine runter kommt.

Gruss Markus

Und denkt daran: Alle Erodierer sind freischaffende Künstler!!!!!!
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Beitrag 08.09.2009, 10:29 Uhr
Gizmo
Gizmo
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Beiträge: 22

:-(

Hinzu kommt noch das die Konzentration von dem Dingszeugs regelmäßig mit einem Refraktometer kontrolliert werden muß, da jaständig Wasser verdunstet und nachgespeist werden muß. Unkontrolliertes Mischen mit zu hohen Konzentrationen verschlimmert dann nochmal alles.

Der Beitrag wurde von Gizmo bearbeitet: 08.09.2009, 10:33 Uhr
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Beitrag 17.11.2009, 07:29 Uhr
JoStra
JoStra
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ZITAT(Lipp @ 03.09.2009, 06:23) *
im einzelfall legen wir anticor auf. ein mittel der fa. buchem chemietechnik.
Einzelfall deswegen, weil halt auch nicht gerade billig , aber eben effektiv. laesst sich auch in mehreren durchgaengen zu einer " elefantenhaut" auftragen.
Ansonsten sidn wir bemueht zuegig die teile wieder herunter zu bekommen und mit extra " schwaemmchen" ( politurschwaemme) moegliche erste stellen zu beseitigen oder..es wird eh danach gestrahlt.



Ich würde auch empfehlen mit der chemie so wenig wie möglich umzugehen! Ich vertreibe Reborost (alternativ Aintikor), hab damit auch nur gute Ehrfahrungen gesammelt ( Elefantenschuh etc..). Aber mit Schwämmchen zu arbeiten ist immer gut.
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