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Schruppen, HSS, HM oder WP...???

Beitrag 31.10.2009, 17:08 Uhr
Mulder_27
Mulder_27
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**
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Beiträge: 99

Hallo

Ich arbeite im Maschinenbau, wir bearbeiten mehrheitlich 1.0038
Wir haben öfters Standzeitprobleme beim Schruppen...
Wir haben keine Serienteile, wir bearbeiten mal 3 Stück davon, 5 hiervon, etc. ...
Da kommen unterschiedeliche Einsatzbedingungen (ap, ae, Vibrationen, ...) zusammen.

Viel versprechend waren HM-Schruppfräser von ISCAR. Aber auch mit stark reduzierten Schnittdaten (bis zu 50% runter) bekommen wir so gut wie nie wirtschaftliche Standzeiten hin. Ein Nachschleifen kann in den meisten Fällen wegen Zahnausbrüchen eh vergessen.
Schruppen mit WP-Werkzeugen verwenden wir daher am meisten. Da haben wir SECO Produkte im Einsatz.
Aber auch da haben wir Standzeiten am unteren Limit, und leider öfters auch mal WZ-Bruch...
Wenn's ganz schlecht läuft, da setzten wir auch mal nen HSS-Schruppfräser ein...

Mit welchen Werkzeugen und Bearbeitungsverfahren habt ihr im 1.0038 beim Schruppen die besten Erfahrungen gemacht?


mfg
Mulder


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Ich bin nicht versaut... Ich nenn das moralisch flexibel!!!
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Beitrag 31.10.2009, 17:27 Uhr
Boern
Boern
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Beiträge: 2.431

Hallo,

ich würde mal fast sagen dass hier nicht unbedingt das Werkzeug schuldig ist eher

  • Külmittel (%)
  • Spindel an der Maschine
  • Werkzeug Aufnahme
  • Geometrie der Maschine


Wenn möglich dann Mess doch mal einen Schlicht Fräser mit der Messuhr:

Werkzueg in Spindel spannen
Messuhr an die Schneide un auf allen schneiden der Höchste Punkt anschauen bzw. notieren.

Sollte nun rauskommen:

1. Schneide = 0
2. Schneide =0,02
3. Schneide =0,04
4. Schneide =0,06

Dann würde die Spindel nicht mehr zum Tisch stimmen das heißt das Werkzeug ist im eigentlichen Sinn nur noch ein 1 Schneidiges Werkzeug der Vorschub für 4 Schneiden wurde programmiert ist dann auch viel zu hoch, Werkzeug drückt und bricht ab !

Oder Fräs mal eine Nut und schau dir danach den Fräser an ist nur eine Schneide besonders abgenützt dann wäre der Fall wie oben beschrieben !

Gruß Boern


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Das dringendste Problem der Technologie von heute ist nicht mehr die Befriedigung von Grundbedürfnissen und uralten Wünschen der Menschen, sondern die Beseitigung von Übeln und Schäden, welche uns die Technologie von gestern hinterlassen hat.


Dennis Gabor (1900-79), ungar.-brit. Physiker, Entwickler der Holographie, 1971 Nobelpr.
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Beitrag 31.10.2009, 17:31 Uhr
bullet01
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ZITAT(Boern @ 31.10.2009, 18:27) *
Oder Fräs mal eine Nut und schau dir danach den Fräser an ist nur eine Schneide besonders abgenützt dann wäre der Fall wie oben beschrieben !

Gruß Boern


Das obere hab ich noch verstanden, ab das nicht, warum ist dan nur eine Schneide abgenutzt?


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gruß Klaus
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Beitrag 31.10.2009, 17:36 Uhr
Boern
Boern
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Beiträge: 2.431

Stell dir vor dein Werkzeug läuft extrem unrund dann ist auch nur eine Schneide im Eingriff, ich könnte mir gut vorstellen das dass hier auch der fall ist !



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Beitrag 31.10.2009, 17:41 Uhr
Boern
Boern
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Hier gibt es übrigens ein Datenblatt für das Material

==> klick hier <==


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Beitrag 31.10.2009, 17:42 Uhr
bullet01
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Beiträge: 1.352

Was schruppt ihr den da, Taschen oder nur die Oberfläche.
Wie viel eingriff hat der Fräser, ist es ein unterbrochener Schnitt, weil Löcher drin sind.

Das würde mich mal Interessieren,

ich mein das Material ist ein schlechter Baustahl wo alles rein gemischt wird,
der ist eh nicht gut zu bearbeiten.


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gruß Klaus
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Beitrag 31.10.2009, 17:48 Uhr
CNCFanatiker
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ZITAT(Boern @ 31.10.2009, 17:36) *
Stell dir vor dein Werkzeug läuft extrem unrund dann ist auch nur eine Schneide im Eingriff, ich könnte mir gut vorstellen das dass hier auch der fall ist !
Hallo Boern,

was du meinst ist völlig klar, allerdings würde ich hier nicht sagen, dass nur eine Schneide im Eingriff ist. Das ist doch abhängig von ae, ap und der aktuellen Materialumschlingung am Werkzeugdurchmesser. - Hier würde ich eben sagen, das eine Schneide stärker belastet wird als die anderen - was auch für zusätzliche (negative) Schwingungen sorgt. wink.gif



Zu 1.0038 sei noch gesagt, dass das einer der berühmten "Wald und Wiesen - Stähle" ist - hier kann es je nach Lieferant schon zu heftigen Abweichungen bei der Zusammensetzung kommen oder auch Verunreinigungen sind laut meiner Erfahrung keine Seltenheit.



/Edit: äh ja im Grunde die Aussage von Klaus

Der Beitrag wurde von CNCFanatiker bearbeitet: 31.10.2009, 17:50 Uhr


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Gruß / Regards
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Beitrag 31.10.2009, 22:42 Uhr
wolke1
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Beiträge: 469

ZITAT(Mulder_27 @ 31.10.2009, 17:08) *
Hallo

Ich arbeite im Maschinenbau, wir bearbeiten mehrheitlich 1.0038
Wir haben öfters Standzeitprobleme beim Schruppen...
Wir haben keine Serienteile, wir bearbeiten mal 3 Stück davon, 5 hiervon, etc. ...
Da kommen unterschiedeliche Einsatzbedingungen (ap, ae, Vibrationen, ...) zusammen.

Viel versprechend waren HM-Schruppfräser von ISCAR. Aber auch mit stark reduzierten Schnittdaten (bis zu 50% runter) bekommen wir so gut wie nie wirtschaftliche Standzeiten hin. Ein Nachschleifen kann in den meisten Fällen wegen Zahnausbrüchen eh vergessen.
Schruppen mit WP-Werkzeugen verwenden wir daher am meisten. Da haben wir SECO Produkte im Einsatz.
Aber auch da haben wir Standzeiten am unteren Limit, und leider öfters auch mal WZ-Bruch...
Wenn's ganz schlecht läuft, da setzten wir auch mal nen HSS-Schruppfräser ein...

Mit welchen Werkzeugen und Bearbeitungsverfahren habt ihr im 1.0038 beim Schruppen die besten Erfahrungen gemacht?


mfg
Mulder


Tach und Grüße
Ich habe vor einer gewissen Zeit , auch solch ein Problem gehabt- mit Bearbeitung C52-Hohlprofil.
Bearbeitung von Flächen und Nuten-von 2mm Tiefe bis 10mm.-Rz16 gefordert.Über gesamtlänge von Teil.
Größen von Länge 800mm-1400mm.
Bis heute hat sich noch keiner aus diesem Forum gemeldet und konnte mir da weiterhelfen.
Du müßtest auch etwas konkreter Darstellen - wie Deine Fertigung aussieht.
Ich hatte damals folgendes Problem.
Fertigung Nullserie von 6.Stück unter Einsatz von WP-Wzg.-alles gut und schick mit Bearbeitung von Walter-Wp-Fräsern.
Nächste Serie von 7.Stück-hatte Ich Probleme beim Schruppen.Haben 2.Meko´s gelitten.
Jeweils nur eine WP ausgebrochen-aber gleich so ,das Fräskörper gleich mitgelitten hat.
Obwohl meine Spantiefe nicht tiefer als 3mm war für die Bearbeitung der Nut.
Bei Nut 10mm Tief+16+1mm breit alles iO.Schruppen+Schlichten-Fläche wurde aber vorher geöffnet-da3mm tiefer als zur Außenkante.Hat gut funtioniert-bei beiden Serien ,diese Nut.
Alles mit Kühlung gefahren.
Bin damals teils mit Schnittwerte um 50% runter gegangen um Serie fertig zu kriegen wegen Termine.
3.Serie auf einer anderen Maschine bei Uns.Alles trocken gefahren mit luftkühlung-da ,an es dieser möglich war.
Ging auch.
Ich kann Dir jetzt aber nur soviel sagen -Wir haben zwar so einiges probiert-aber bei solch kleinen Stückzahlen ,zahlst Du immer
drauf.
WP -PLatten von den Fräsern haben auch nur am Limit gestanden.
Fertigung unter diesen Kleinserien-sind keine Beständigkeit ,bei diesem Material.
Kann doch nur an der Oberflächenhärte vom Werkstoff abhängen -das mal gut geht oder nicht.
Würde aber trotzdem zum schruppen-Wp-Wzg. einsetzen-schlichten HSS,wenn nötig.
HM-Wzg. nicht-da diese die Schwingungen nur abgeben.
Da ich selber zu wenig Erfahrung habe-zu diesen umständen-wäre es mir wertvoll- wenn Du Lust und Freude hast
mir dieses mitzuteilen.
Siehe -Wolke1 Thema "Bearbeitung C52"
Danke Wolke1.

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Beitrag 01.11.2009, 00:13 Uhr
DerLanz
DerLanz
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Beiträge: 234

Wir kriegen diesen Sch*** auch regelmäßig von unserem Laser, oder wenn Cheffe mal wieder billig will;
hier kann ich nur sagen, wenn es keinen Schnittbrand gibt: Aluwerkzeuge, das Mat schmiert wie Sau.
Habe ich schon öfter gemacht mit reduzierten Schnittwerten aber immer mit gutem Ergebnis,
allerdings mache ich immer nur maximal 2 Einzelteile(links und rechts).

SECO Werkzeuge nutze ich auch in dem Zeug im 3D-Bereich:
Feedmaster bei 180m, mindestens 0,8mm f/z und Kühlung je nach Bedarf entweder volle Düse Wasser oder nur Luft.


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"Diese Ausrufezeichen, hast du die bemerkt? Fünf? Ein sicheres Zeichen dafür, daß jemand die Unterhose auf dem Kopf trägt."

Terry Pratchett
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Beitrag 01.11.2009, 11:17 Uhr
bullet01
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Level 7 = IndustryArena-Professor
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Beiträge: 1.352

Also, meine Erfahrung in dem Stahl (1.0038) waren so,
Kunde hat aus Preisgründen dieses Material,
für uns besorgt.

Was macht man nicht alles für einen guten Kunden,
wir fingen an die Teile zu fertigen.
Es ging keine 2min. schon die erste Platte
beim Drehen „Schrott“.

Also Platte gewechselt weiter gemacht.
Die nächsten 2 oder 3 liefen gut,
und wieder eins kaum angefangen Platte „Schrott“

Am Schluss wo ich mir ein Teil mal genauer anschaute,
sah ich ein Fast komplette Schraube im Teil. (konnte man raus klopfen)
Das Material ist wirklich das letzte.

Da ist es halt Schwierig über gute und konstante Schnittwerte zu reden,
vor allem wenn es nur Einzelteile sind.


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gruß Klaus
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Beitrag 01.11.2009, 14:18 Uhr
schabi
schabi
CTRL+ALT+DELETE
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Beiträge: 1.160

Hallo Mulder,

bei den VHM-Fräsern würde ich dir welche mit ungleicher Teilung empfehlen, bei iscar z.B. den EC-E4L-CF.
Bei Wendeplattenwerkzeugen welche mit doppelt positiver Geometrie und einer sehr zähen WP-Sorte.
Aber bei dem Material wird es immer wieder Probleme geben. wacko.gif

Mit freundlichen Grüßen Schabi


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Erfolg ist die Kunst, dem Sinnvollen
das Rentable vorzuziehen. (Helmar Nahr)
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Beitrag 01.11.2009, 18:39 Uhr
myca
myca
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Beiträge: 627

smile.gif Hi,

St-37, der letzte Dreck. Nur Sägen, Flexen und Schweissen. Ew. noch ein Paar Bohrungen.
Das ist eben diese Kurzsichtigkeit:

anstatt St 52 und glücklich sein hofft man was gespart zu haben. Ist nicht - in den Werkzeugen schmeißt man das Geld um vielfaches (Material - Preisunterschied) zum Fenster. Nicht mal die Fertigungszeiten mit berechnet!


G. biggrin.gif thomas

Der Beitrag wurde von myca bearbeitet: 01.11.2009, 18:47 Uhr
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Beitrag 01.11.2009, 20:23 Uhr
Blumenhofen
Blumenhofen
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Beiträge: 167

Also ich hab recht wenig Probleme mit ST37 und verarbeite das zu 80%. ( 10% Alu, 5% Messing, 5% V2A )
Zum Bohren VHM Bohrer, Zum Schlitzen VHM Scheibenfräser und zum schrubben von Fette die 4 Schneidigen HSS Schrubbfräser mit der goldenen Beschichtung. Die halten bei mir am längsten. Hab am anfang auch VHM Schrubbfräser probiert. Da kommt es aber zu schnell mal vor das eine Schneide wegbricht und dann ist vorbei. Bei den Fettefräsern hab ich dieses ausbrechen nie sondern normalen Verschleiß.
Und fahre alles zwischen 100-150% über den angegebenen Schnittwerten. Bei ca. 70% hält so ein Fräser bei mir zwar 2-3 Tage und bei 150% nur 2-3 Stunden aber rechnet sich für mich weil das was ich dann mehr produziere deutlich mehr wert ist.
Brauche auch immer nur die untersten 2mm des Fräsers. So kann ich den ca. 10 mal neu schleifen lassen.
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Beitrag 12.11.2009, 17:55 Uhr
ostwestfalia
ostwestfalia
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VHM ist kein allheilmittel für JEDE Bearbeitung. insbesondere wenn man nicht 100% garantierte spanabfuhr hat, oder vibrationen auftreten können
rechtfertigt sich oft der einsatz h HSS werkzeug bei schrupparbeiten ausräumen t tiefen taschen
so ein ordentlicher beschichteter Schruppfräser schafft ziemlich was weg...bei einzel- oder kleinserienfertigung nicht zu verachten.
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Beitrag 12.11.2009, 18:53 Uhr
Chrock1990
Chrock1990
Level 1 = IndustryArena-Lehrling
*
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Beiträge: 17

Ich nehm in solchen Fällen meist Schruppfräser von Gühring mit ungleicher Teilung da diese die Schwingungen gut wegstecken! Meine HSS-Werkzeuge sind entweder PM Beschichtet oder TIALN (Titan-Aluminium-Nitrit)! Die sind sehr zäh und haben ziemlich hohe Schnittwerte (für HSS)! Auch die Standzeiten sind annehmbar!

Gruß Chrock
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Beitrag 31.01.2010, 21:32 Uhr
evilparasit
evilparasit
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Mitglied seit: 26.07.2008
Beiträge: 80

S235 (ST 37) ist nicht der "wald und wiesenstahl" sondern S185 (Das ist dann wirklich absoluter müll)

und S 235 ist nicht gleic S235

es gibt auch Qualitäts S235.

Und ich muss sagen das ich im normalfall keine probleme mit der zerspanung habe.
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