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Werkzeugaufnahmen rosten - Sperrluft

Beitrag 11.05.2018, 14:38 Uhr
al_bundy
al_bundy
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Beiträge: 134

Guten Tag,
meine Werkzeugaufnahmen rosten schon nach ca 30min Betrieb. Allerdings nicht am Kegel.
Ich habe die Fläche mal rötlich markiert wo es immer rostet. An der Spindelnase an dieser
Fläche auch.

Als Frässpindel habe ich mir 2011 eine neue Ibag HF80A gekauft.
2016 wurde sie im Sommer verbaut. Betrieben bis ende 2017 nur sporadisch.
Vielleicht 400 Betriebsstunden allerdings mit einen zu kleinen Kältetrockner
weil Ibag keine richtigen Datenbläter geliefert hatte.
Der Konus war jedoch nie mit Flugrost behaftet. Mit Öl lief das recht gut allerdings
kann das nicht normal sein daher bin ich zu Boge und habe nochmal neu berechnen lassen.
Nun ist seit 100Betriebsstunden ein ausreichend dimensionierter Kältetrockner im Einsatz.
Das Problem besteht aber immer noch wobei es sich leicht gebessert hat.

Das Problem, also der Rost, wird schlimmer, um so größer die Werkzeuge werden.
Bei 5mm Werkzeuge ist es immer, bei 3mm Werkzeugen relativ selten und bei 1mm
Werkzeugen gar nicht. Die Spindel hat geölte Sperrluft. Der Ölnebler funktioniert.
Drücke passen auch alle. Intervallzeiten passen auch alle. Ich bin jetzt überfordert
woran das liegen kann.

Ibag meint aus der Ferne das das Anzugssystem verschlissen ist. Es fehlt an Anzugsmoment.
Daher ist die Werkzeugaufnahme zu locker gespannt. Anzeichen dafür könnten auch
ungewöhnliche Vibrationen sein. Die habe ich jedoch nicht.
Es sieht alles gut aus, fühlt sich alles gut an und hört sich auch alles gut an.
Aber eben der Rost. Fingerschweiß kanns nicht sein. Ich arbeite mit Nitrilhandschuhe.

Hat jmd eine Idee?
Ich bedanke mich im Voraus und verbleibe mit freundlichen Grüßen

Mar
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Beitrag 11.05.2018, 15:27 Uhr
MikeE25
MikeE25
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welches Material wird bearbeitet ?
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Beitrag 11.05.2018, 15:33 Uhr
al_bundy
al_bundy
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Kupfer
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Beitrag 12.05.2018, 07:26 Uhr
platsch
platsch
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Ich verstehe nicht ganz den Zusammenhang zwischen Sperrluft und Rost auf der Werkzeugaufnahme.
Sperrluft soll Spindellager und Glasmassstäbe vor dem Eindringen von Schmutz und Kühlmittel schützen, liegt deshalb permanent an, muß sauber und trocken sein, also auch frei von Öl und Staub. Der Druck liegt dabei meist unter 1,0bar. Die Sperrluft hat also nichts mit dem Spannkegel zu tun.
Die Betätigungsluft für die Werkzeugspannung wirkt auf einen selbstrückstellenden Zylinder, der das Federpaket des Werkzeugeinzugs für den Werkzeugwechsel löst. Diese Luft gelangt auch nicht mit der Werkzeugaufnahme in Berührung.
Anders ist es mit der Ausblasluft. Sie soll während des Werkzeugwechsels den Spannkegel und die Anlageflächen von eventuell eingedrungenem und anhaftendem Staub, bzw. Kühlmittel vom IKZ reinigen. Diese Luft liegt meist mit reduziertem Querschnit, aber vollem Systemdruck an und kann auch geölt sein, muß aber nicht.

Ist einmal Wasser, oder auch ein anderer rostfördernder Stoff in die Luftleitungen zwischen Kompressor und Austrittsstelle gelangt, ist Rost an den Wandungen entstanden, zumindest in den Leitungen, die selbst rosten können. Dieser Rost ist hartnäckig und nur schwer zu entfernen. Je nach Leitungslänge und Fließgeschwindigkeit der Luft, kann es sogar mehrere Jahre dauern, bis sich keine Rostpartikel mehr lösen, die dann am Luftaustritt zum Vorschein kommen.
.

Der Beitrag wurde von platsch bearbeitet: 12.05.2018, 07:29 Uhr
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Beitrag 12.05.2018, 07:51 Uhr
al_bundy
al_bundy
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Die Sperrluft ist auch gleichzeitig die Kugellagerschmierung.
1.8Bar am Spindeleingang

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Beitrag 12.05.2018, 10:47 Uhr
al_bundy
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Ich habe mal ein Foto gemacht. Das jetzt auch Rost am Kegel ist, ist neu. Wo ich die Aufnahme eingetütet habe war da noch kein Rost dran O.o
Ibag untermauert seine These das das Anzugsmoment zu klein ist, auch damit das nicht mehr alle Anzugsbolzen in die Spindel passen.
Einige klemmen. Das bedeutet die Klemmvorrichtung öffnet und schließt nicht korrekt laut Ibag. Aber das Problem tritt ausschließlich bei original Schaublinanzugsbolzen auf. Ich habe 16 Werkzeugaufnahmen inkl. Anzugsbolzen eines Drittanbieters die alle hervorragend passen. Da klemmt nichts. Vielleicht hilft das ja zu Identifizierung des Problems.

Ich bedanke mich im Voraus und verbleibe mit freundlichen Grüßen
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Beitrag 12.05.2018, 11:22 Uhr
platsch
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Dann tausche doch mal die Anzugbolzen. Wandert der Fehler mit, sind die Anzugbolzen unterschiedlich und der Fehler erkannt.
Besser ist aber, nur Anzugbolzen des selben Herstellers (gleiche Form und Länge) zu verwenden und die Anzugstange darauf einzustellen.
Ggf. muß man die nicht passenden Aufnahmen oder die Anzugbolzen anpassen.
Bei manchen Kombinationen ist die Summenabweichung größer als die Toleranz, die von der Anzugzange abgedeckt werden kann.
Im Zweifel solltest Du auch mal die Anzugzange demontieren und reinigen. Ich vermute mal Rost im Federpaket, sodas sich die Stange nicht mehr so weit bewegen kann, wie sie sollte.

Der Beitrag wurde von platsch bearbeitet: 12.05.2018, 11:23 Uhr
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Beitrag 13.05.2018, 17:47 Uhr
MikeE25
MikeE25
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ZITAT(al_bundy @ 11.05.2018, 15:33 Uhr) *
Kupfer


Kann ausgeschlossen werden, dass es sich nicht um feinen Kupferstaub handelt ?
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Beitrag 14.05.2018, 05:57 Uhr
heinzderheinz
heinzderheinz
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Also mal prinzipiell was mir nicht einleuchtet: Was hat Rost mit Zugbolzen, Anzugsmoment zu tun ?????
Wenn irgendwas "Rostet" geht es um mangelnde Ölschmierung oder so was!
Arbeitest du mit Emulsion?
Zum anderen reagieren Werkstoffe / Werkzeuge / Spannvorrichtungen / Maschinentisch auch sehr empfindlich bei Kupfer evtl.
Hier ist immer wichtig mit was ich schmiere.
Ist dein Schmierstoff und Öle die du verwendest Kupfer tauglich?


--------------------
Beste Grüße aus dem Schwarzwald
heinzderheinz
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Beitrag 15.05.2018, 06:22 Uhr
al_bundy
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Kupferstaub ist es nicht.
Den könnte man ja abwischen.
Das Schmiermittel ist Kupfertauglich. Blasocut BC25MD
Ich arbeite mit einen Dynacut MDE MMKS System.

Ölnebler gibt es. Der ist von Ibag eingestellt wurden.
Er pumpt auch Öl. Auch der Kältretrockner läuft und ist nun ausreichend Dimensioniert.
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Beitrag 15.05.2018, 06:49 Uhr
Rainer60
Rainer60
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Sieht wie Passrost aus.


--------------------
Gruss Rainer

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Beitrag 15.05.2018, 06:59 Uhr
trummel
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Hallo,
für mich sieht das eher aus wie KSS Rückstände die eingetrocknet sind Aufgrund des sporadischen Einsatzes der Maschine.

smile.gif
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Beitrag 15.05.2018, 20:24 Uhr
al_bundy
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Die WErkzeugaufnahme ist Rostfrei und geölt.
Nach 30-60min entsteht leichter Flugrost.
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Beitrag 15.05.2018, 20:29 Uhr
V4Aman
V4Aman
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Das sind die Stellen wo der Konus Luft hat und da Arbeitet das Material aufeinander.
Dadurch nur bei größeren Werkzeugen wo mehr Druck drauf kommt.
Evtl. sollte mal dein Konus nachgeschliffen werden.


--------------------
Gruß V4Aman


__________________________________________________________________________

Alle sagten: "Das geht nicht." Dann kam einer, der wusste das nicht, und hat's einfach gemacht.
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Beitrag 15.05.2018, 20:40 Uhr
al_bundy
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Beiträge: 134

Nachschleifen bei 3µ Rundlauffehler am Werkzeug?
Habe ich vor 2 Wochen erst gemessen.
Wenn es bei Druck nachgibt spricht das doch für die These von Ibag.
Mangelndes Einzugsmoment. Oder?
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Beitrag 16.05.2018, 05:39 Uhr
Rainer60
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Taste mal den Innenkonus mit der my-Uhr an verschiedenen Stellen aus, ober der rund ist.
Passrost gibt es bei Mikrobewegungen was für die These von Ibag spricht. Aber nach so kurzer Zeit ist schon heftig.

Da muss irgendein Massunterschied zu den Schaublin Einzugsbolzen sein.
Der Passrost am Flansch deutet auf einen Flanschflächenkontakt hin wie beim BigPlus System von Kennametal.
Hat es zwischen den Flanschen kein Spiel?


--------------------
Gruss Rainer

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Beitrag 17.05.2018, 07:45 Uhr
MikeE25
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ZITAT(al_bundy @ 15.05.2018, 06:22 Uhr) *
Kupferstaub ist es nicht.
Den könnte man ja abwischen.


Ganz feiner Kupferstaub setzt sich ziemlich fest. Hab das selbe bei Spannzangen. Dort poliere ich die Schicht einfach regelmäßig weg (Scheibe und feines Poliermittel) weil man die mit z.B. WD-40 nicht weggeputzt bekommt.
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Beitrag 17.05.2018, 16:52 Uhr
al_bundy
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Ich messe am Wochenende mal.
Wenns wirklich an der Einzugskraft liegt. Was kostet in etwa die Beseitigung des Fehlers?

Wenn die Maschine nicht läuft (als wenn sie Nachts schläft), sollte eine Werkzeugaufnahme eingespannt sein, oder eher nicht?

Der Beitrag wurde von al_bundy bearbeitet: 17.05.2018, 16:52 Uhr
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Beitrag 18.05.2018, 06:14 Uhr
Rainer60
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ZITAT(al_bundy @ 12.05.2018, 10:47 Uhr) *
Aber das Problem tritt ausschließlich bei original Schaublinanzugsbolzen auf. Ich habe 16 Werkzeugaufnahmen inkl. Anzugsbolzen eines Drittanbieters die alle hervorragend passen. Da klemmt nichts.


Dann schmeiss die Schaublinanzugsbolzen raus.

Kann sein, dass irgendwelche Federn gebrochen sind, falls die Einzugskraft zu gering ist. Die Einzugskraft prüfen bedeutet Techniker ins Haus kommen, Prüfen und wieder nach Hause fahren. Ich habe schon erlebt, dass für die An- und Abfahrt weitaus mehr ausgegeben wurde, als für die Reparatur und Ersatzteil zusammen. So durch die Glaskugel würde ich eine solche Reparatur auf 1‘500.00 schätzen.

Werkzeugaufnahme im Ruhezustand eingespannt oder nicht:
Nach längerer intensiver Bearbeitung knackt es meist beim Werkzeugwechsel. Das heisst die Werkzeugaufnahme sitzt durch die Spindelerwärmung und Bearbeitungskräfte strammer. Ein Berufskollege hatte eines Morgends das Problem, dass Er die Werkzeugaufnahme nur mit allergrösster Mühe wieder raus bekam. Seither lässt Er die Spindel immer leer.
Wenn ich so einen Job fertig habe, wechsle ich ein anderes Werkzeug ein und hatte das Problem nie.


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Gruss Rainer

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Beitrag 18.05.2018, 06:37 Uhr
AdiMundi
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ZITAT(al_bundy @ 17.05.2018, 16:52 Uhr) *
Wenn die Maschine nicht läuft (als wenn sie Nachts schläft), sollte eine Werkzeugaufnahme eingespannt sein, oder eher nicht?

Nein, Spindeln sollten bei längerem Stillstand leer sein.

Vielleicht solltest du vor einem Techniker-Besuch die betreffenden Aufnahmen in der Spindel eintuschieren.
Hatte wir auch mal, daß an SK50 Aufnahmen die Anzugsbolzen unrund liefen, oder schlicht nagelneuer Schrott, dann wird die Aufnahme nicht sauber in die Spindel gezogen, egal was man versucht.
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Beitrag 19.05.2018, 10:38 Uhr
al_bundy
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Hallo,
ich habe die Sachen mal geprüft.
Rundlauffehler am Werkzeug: 5µ
Rundlauffehler im Innenkonus: 3-5µ (habe an 5 verschiedenen stellen gemessen)
Ein Luftspalt zwischen Werkzeugaufnahme und Spindel konnte ich nicht erkennen.
Wenn ich die Welle kurz nach Links und Rechts drehe habe ich ein Sofortiges Spiel von 2-3µ. Das kommt wohl von den Lagern.
Ein Crash hatte die Spindel bisher nie.

Was ich mal machen könnte wäre ein Vergleich einer Schaublinaufnahme und Anzugsbolzen VS Anzugsbolzen eines Drittanbieters + Werkzeugaufnahme des Drittanbieters.

Vielleicht ist es auch so das nur die Aufnahmen von Ibag oder nur die Aufnahmen vom Drittanbieter Rost ansetzen.
Wird aber vermutlich 2-3 Wochen dauern.

Über weiteres Feedback würde ich mich freuen.
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Beitrag 19.05.2018, 14:06 Uhr
Rainer60
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ZITAT(al_bundy @ 19.05.2018, 10:38 Uhr) *
Hallo,
ich habe die Sachen mal geprüft.
Rundlauffehler am Werkzeug: 5µ
Rundlauffehler im Innenkonus: 3-5µ (habe an 5 verschiedenen stellen gemessen)
Ein Luftspalt zwischen Werkzeugaufnahme und Spindel konnte ich nicht erkennen.
Wenn ich die Welle kurz nach Links und Rechts drehe habe ich ein Sofortiges Spiel von 2-3µ. Das kommt wohl von den Lagern.
Ein Crash hatte die Spindel bisher nie.

Was ich mal machen könnte wäre ein Vergleich einer Schaublinaufnahme und Anzugsbolzen VS Anzugsbolzen eines Drittanbieters + Werkzeugaufnahme des Drittanbieters.

Vielleicht ist es auch so das nur die Aufnahmen von Ibag oder nur die Aufnahmen vom Drittanbieter Rost ansetzen.
Wird aber vermutlich 2-3 Wochen dauern.

Über weiteres Feedback würde ich mich freuen.


Hoi
Ja mach mal den Vergleich mit den verschiedenen Paarungen.
Was mich dabei am meisten interessieren würde, ist jeweils das Spiel zwischen Flansch und Spindelnase.
Luftspalt konntest Du keinen erkennen - versuch mal ein Zigarettenpapier (=0.02mm) durchzuziehen, falls keine 0.01 Folien zur Hand hast.
Das mit dem Spiel nach kurzem links-rechtslauf macht mich stutzig. Effektiv Spiel oder Rundlauffehler?
Falls es Spiel ist - ist das Spiel auch vorhanden wenn die Spindel warmgelaufen ist?
Wobei ich vermute, dass die Spindel gar nicht warmläuft...




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Gruss Rainer

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Beitrag 19.05.2018, 14:38 Uhr
al_bundy
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ZITAT(Rainer60 @ 19.05.2018, 15:06 Uhr) *
Hoi
Ja mach mal den Vergleich mit den verschiedenen Paarungen.
Was mich dabei am meisten interessieren würde, ist jeweils das Spiel zwischen Flansch und Spindelnase.
Luftspalt konntest Du keinen erkennen - versuch mal ein Zigarettenpapier (=0.02mm) durchzuziehen, falls keine 0.01 Folien zur Hand hast.
Das mit dem Spiel nach kurzem links-rechtslauf macht mich stutzig. Effektiv Spiel oder Rundlauffehler?
Falls es Spiel ist - ist das Spiel auch vorhanden wenn die Spindel warmgelaufen ist?
Wobei ich vermute, dass die Spindel gar nicht warmläuft...

Ich kaufe nachher zigerettenpapier und teste mal.
Das Spiel ist effektiv. Spindeltemperatur 18°C
Also nicht warmgelaufen.
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Beitrag 19.05.2018, 15:37 Uhr
al_bundy
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Also 0.05mm passt nicht.
Weder bei den originalen noch bei den nachgemachten.
0.02mm werden vermutlich auch nicht passen.
Ich sehe dort kein Spalt.
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Beitrag 20.05.2018, 08:52 Uhr
al_bundy
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Ich habe heute noch einmal versucht etwas zwischen Spindel und Aufnahme zu schieben. Erfolglos.
War zwar 0.05mm, aber man kanns ja mal versuchen. 0.02mm kommt im laufe der nächsten Woche.
Ich habe mal beide Werkzeugaufnahmen getestet. Spindeltemperatur 27°C.
Ich habe dabei auch versucht das Werkzeug mit der Hand etwas nach unten zu ziehen.
Ich kam nicht rein.

Das Spiel an den "Lagern" ist nun auch auf 0µ.

Der Beitrag wurde von al_bundy bearbeitet: 20.05.2018, 09:02 Uhr
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