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Wird die Additive Fertigung bald zum Standard?

Additive Verfahren in eurem Arbeitsalltag
Setzt Ihr bereits 3D-Druck in Eurem Unternehmen ein?
Ja [ 12 ] ** [37.50%]
Nein [ 20 ] ** [62.50%]
Ist geplant [ 0 ] ** [0.00%]
Können additive Fertigungsverfahren Euren Arbeitsalltag erleichtern?
Nein [ 5 ] ** [15.62%]
Ja [ 20 ] ** [62.50%]
Müsste ich ausprobieren [ 7 ] ** [21.88%]
Wird die additive Fertigung der abtragenden Fertigung mittel- oder langfristig den Rang ablaufen?
Ja [ 8 ] ** [25.00%]
Nein [ 20 ] ** [62.50%]
Kann ich jetzt noch nicht abschätzen [ 4 ] ** [12.50%]
Abstimmungen insgesamt: 32
  
Beitrag 24.09.2018, 14:30 Uhr
REDAKTION-09
REDAKTION-09
Level 1 = IndustryArena-Lehrling
*
Gruppe: IndustryArena Redaktion
Mitglied seit: 12.05.2011
Beiträge: 24

Hallo,

wir möchten wieder mit Euch über ein interessantes Thema diskutieren:

Als wir Euch erstmals über Additive Fertigung vor fünf Jahren befragt haben, waren noch fast 90 Prozent von Euch der Meinung, dass der 3D-Druck noch keine ernstzunehmende Konkurrenz für die CNC-Bearbeitung darstellt, bestenfalls eine Ergänzung der bestehenden Fertigungsverfahren.

Mittlerweile ist die Technologie ausgereifter und hat sich nach und nach weitere Einsatzfelder erschlossen. Besonders den Leichtbau hat der 3D-Druck binnen weniger Jahre revolutioniert. Der Aufbau beliebiger dreidimensionaler Konstruktionen in einem Arbeitsschritt ohne Werkzeug ist möglich. Komplexe Strukturen mit innenliegenden Funktionselementen stellen keine große Herausforderung mehr dar. Und all das mit einer Gewichtsersparnis beim Bauteil von bis zu 50 Prozent.

Wie denkt Ihr heute über additive Fertigungsverfahren? Ist eine kostengünstige Massenproduktion schon in Sicht? Lohnt sich die Anschaffung von 3D-Druckern für kleine und mittelständische Betriebe? Welche Vorteile oder Nachteile haben additive Verfahren gegenüber konventioneller Fertigung?

Wir freuen uns auf Eure Diskussionsbeiträge!
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Beitrag 24.09.2018, 20:23 Uhr
MikeE25
MikeE25
Level 7 = IndustryArena-Professor
*******
Gruppe: Mitglied.DE
Mitglied seit: 14.01.2011
Beiträge: 1.046

Wenn irgendwelche Marketing Produktforschungsmenschen eine Studie machen, sind die Anforderungen an das Material gering und rapid Prototyping das perfekte Werkzeug.
Werden aber Bauteile für den realen Arbeitseinsatz angefragt sind und aus vergüteten, einsatzgehärteten oder nitrierten Hochleistungsmaterialien gefertigt werden sollen, kommt man um die spanende Bearbeitung nicht herum.
Ich komme aus dem R+D Bereich und nutze auch Rapid Prototyping Bauteile. Deshalb kenne ich deren Grenzen und auch die Stärken zerspanend gefertigter Bauteile.
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Beitrag 25.09.2018, 05:50 Uhr
Bomberos
Bomberos
Level 1 = IndustryArena-Lehrling
*
Gruppe: Mitglied.DE
Mitglied seit: 18.01.2018
Beiträge: 27

Ein sehr spanenden Thema das oftmals sehr lange u d ausgiebig diskutiert wird.

Wenn man sich die Sprünge ansieht die der "3D-Druck" gemacht hat egal welcher Art SLM, SLS, SLA, EBM .... dann glaub ich schon,
das irgendwann die additiven Fertigungsverfahren eine sehr große Konkurrenz ist zu der CNC Fertigung ist.
Zumal die Vorarbeit viel geringer ist, meines Erachtens, um einen Bau Job zu erstellen, wie zum Beispiel ein Fräsprogramm.

Ich denke aber schon das da noch Jahre vergehen werden.
Bis die erste Massenfertigung, die mit 3D-Drucker produziert, kommen wird.

Es komme ja auch immer wieder neue arten des "3D-Druck" auf den Markt.
Zudem gibt es mittlerweile ja fast kein Material mehr das man nicht drucken kann.

Wie schon gesagt ein sehr sehr spanenden Thema.
Ich finde da sollte auch die IHK mal was tun und einen Lehrberuf entwerfen z.B Industriemechaniker additive Fertigung oder so.
Wäre für auf jeden fall sehr interessant so einen auszubilden.
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Beitrag 25.09.2018, 07:36 Uhr
Hawky
Hawky
Level 4 = IndustryArena-Meister
****
Gruppe: Mitglied.DE
Mitglied seit: 28.05.2013
Beiträge: 310

Ich bin nach wie vor der Meinung, dass sich alle Fertigungen ergänzen. Rohteil wird gedruckt und Fertigteil wird gefräst. Es hängt aber immer von den Stückzahlen ab. Bei Losgröße 1 ist der Drucker super. Bei Losgröße 50 kann aber die Fertigung eher mithalten, da das Rohmaterial auch relativ schnell vorbereitet ist.

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Beitrag 01.10.2018, 13:57 Uhr
REDAKTION-09
REDAKTION-09
Level 1 = IndustryArena-Lehrling
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Gruppe: IndustryArena Redaktion
Mitglied seit: 12.05.2011
Beiträge: 24

Vielen Dank schon mal für Eure Antworten und der Teilnahme an der Umfrage. Fast 40 Prozent der Umfrageteilnehmer geben an, in ihrem Unternehmen bereits 3D-Druck einzusetzen. Wir würden uns freuen, wenn Ihr uns mehr von Euren Erfahrungen im Arbeitsalltag mit den additiven Fertigungsverfahren schildert. Für welche Zwecke wendet Ihr das Verfahren an? Seid Ihr zufrieden mit den Ergebnissen? Welche Materialien kommen zum Einsatz, Kunststoffe oder auch Metall?
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Beitrag 01.10.2018, 21:09 Uhr
Bloem74
Bloem74
Level 1 = IndustryArena-Lehrling
*
Gruppe: Mitglied.DE
Mitglied seit: 08.08.2018
Beiträge: 20

Das Verfahren an sich ist recht Interessant. Wir haben VDI 30 Aufnahmen drucken lassen als Hydrodehnspannfutter. In diesen fall muss noch mechanisch nachgearbeitet werden, aber der Vorteil war da.

Anwendungsfall war Bohren mit MMS, bei 30 Sekunden Taktzeit und Bohrereinsatz von 7 Sekunden. Da das MMS-medium nach Möglichkeit keine rechte winkel im Kühlkanal der Aufnahme haben soll, bietet sich hier der der Druck vom Schräg verlaufende und Abgerundete Kühlkanäle an um kein Mediumstau zu erzeugen und ein schnelleres Ansprechen der Kühlung zu gewährleisten.

Wir haben jetzt die Standzeit der Bohrer verdoppelt in ST-52.

Wim
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