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HURCO Forum

mind over metal

3 D -Taster

Beitrag 08.04.2017, 13:56 Uhr
Franky42j
Franky42j
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Hallo
kann ich den 3 D taster mit dem Höhenanreißer ausmessen und den Wert eintragen, oder gehts nur mit der Messdose wenn ich ihn drauffahre ?
mfg Frank
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Beitrag 08.04.2017, 14:09 Uhr
Andy742000
Andy742000
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Hi

Mechanischer oder elektronischer ?
Zum Thema mechanische Meßtaster sind hier im Forum schon einige Abhandlungen veröffentlicht worden.
Elektronische Meßtaster ( IR oder Funk ) sollte sich grob im WVG ( Werkzeugvoreinstellgerät ) vermessen lassen, und anschließend mit dem Steuerungsinternen Zyklen Kalibrieren lassen.


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MfG
Andy

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und nun nicht weiter gekommen als bis zur Sinumerik ;-)

PS : Ich hasse R- Parameter ! Aus Rxxx wird unter Beachtung der Mond-Parabel und der "ERDschen" Glockenkurve nach der Division mit PI/8 + Werkhallenhöhe ein neuer sinnvoller Parameter Rxxx

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Beitrag 08.04.2017, 14:16 Uhr
Franky42j
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Beiträge: 83

Mechanischer 3 D-Taster


ZITAT(Andy742000 @ 08.04.2017, 14:09 Uhr) *
Hi

Mechanischer oder elektronischer ?
Zum Thema mechanische Meßtaster sind hier im Forum schon einige Abhandlungen veröffentlicht worden.
Elektronische Meßtaster ( IR oder Funk ) sollte sich grob im WVG ( Werkzeugvoreinstellgerät ) vermessen lassen, und anschließend mit dem Steuerungsinternen Zyklen Kalibrieren lassen.

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Beitrag 08.04.2017, 14:21 Uhr
Franky42j
Franky42j
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Angehängte Datei  3d_taster_analog.jpg ( 23.49KB ) Anzahl der Downloads: 21
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Beitrag 08.04.2017, 14:40 Uhr
Andy742000
Andy742000
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Hi

- Taster in einer entsprechenden Werkzeugaufnahme ( meist Spannzange ) aufnehmen und Spannen.
- Taster in die Spindel einwechseln
- mit einem Bubitaster oder einer entsprechenden Meßuhr mit äußerst geringer Meßkraft < 0,5 N den Rundlauf der Kugel in der Spindel prüfen ggf korrigieren. Dazu findest du unmittelbar an dem Faltenbalggummi zwei entsprechende Imbusschrauben.
- das für diesen Taster 2 unterschiedlich lange Tastspitzen verfügbar sind, ergibt sich das Längenkorrekturmaß aus dem Kugelradius der kürzeren Tastspitze.
- Jetzt kannst du den Taster auf einen WVG oder auch mit einem Höhenreiser vermessen. Von diesem ermittelten Wert muss du nun nur noch den Radius der Meßkugel der kürzeren Tastspitze abziehen.
Solltest du über einen Zoller, oder eine ähnliches elektronisch-optisches WVG verfügen, kannst du auch gleich auf Kugelmittel vermessen, allerdings nur ! wenn der originale kurze Taster zum Einsatz kommt.

Soweit ich mich erinnern kann, hat der originale kurze Taster einen Kugeldurchmesser von 4 mm oder R2,0 mm.

Schönes WE


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MfG
Andy

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Beitrag 09.04.2017, 07:30 Uhr
Franky42j
Franky42j
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ZITAT(Andy742000 @ 08.04.2017, 14:40 Uhr) *
Hi danke dir mache ich am Montag gleich schönes we dir
mfg Frank

- Taster in einer entsprechenden Werkzeugaufnahme ( meist Spannzange ) aufnehmen und Spannen.
- Taster in die Spindel einwechseln
- mit einem Bubitaster oder einer entsprechenden Meßuhr mit äußerst geringer Meßkraft < 0,5 N den Rundlauf der Kugel in der Spindel prüfen ggf korrigieren. Dazu findest du unmittelbar an dem Faltenbalggummi zwei entsprechende Imbusschrauben.
- das für diesen Taster 2 unterschiedlich lange Tastspitzen verfügbar sind, ergibt sich das Längenkorrekturmaß aus dem Kugelradius der kürzeren Tastspitze.
- Jetzt kannst du den Taster auf einen WVG oder auch mit einem Höhenreiser vermessen. Von diesem ermittelten Wert muss du nun nur noch den Radius der Meßkugel der kürzeren Tastspitze abziehen.
Solltest du über einen Zoller, oder eine ähnliches elektronisch-optisches WVG verfügen, kannst du auch gleich auf Kugelmittel vermessen, allerdings nur ! wenn der originale kurze Taster zum Einsatz kommt.

Soweit ich mich erinnern kann, hat der originale kurze Taster einen Kugeldurchmesser von 4 mm oder R2,0 mm.

Schönes WE

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Beitrag 13.04.2017, 17:52 Uhr
Franky42j
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Hallo
Habe den den 3 D Taster vermessen , wollte nur mal zum Anfang 1mm Planen
dann kam eine Fehlermeldeung
habe ich falsch vermessen ?Angehängte Datei  20170413_115415.jpg ( 456.08KB ) Anzahl der Downloads: 72

Angehängte Datei(en)
Angehängte Datei  20170413_115415.jpg ( 456.08KB ) Anzahl der Downloads: 42
 
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Beitrag 13.04.2017, 18:02 Uhr
Andy742000
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Hi

Was soll uns dieses jetzt sagen ?

Schöne Ostern


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MfG
Andy

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Beitrag 13.04.2017, 18:58 Uhr
Rainer60
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ZITAT(Franky42j @ 13.04.2017, 17:52 Uhr) *
Hallo
Habe den den 3 D Taster vermessen , wollte nur mal zum Anfang 1mm Planen
dann kam eine Fehlermeldeung
habe ich falsch vermessen ?Angehängte Datei  20170413_115415.jpg ( 456.08KB ) Anzahl der Downloads: 72


Hallo Franky
Es scheint mir, dass Du den absoluten Maschinennullpunkt irgendwie eingebracht hast.
Von dort aus kannst nur in Z- fahren
Wenn Du dann nach Z +130.84 fahren möchtest, dann kommt diese Meldung.
Hatte ich auch schon mal.

Gutes Gelingen!

Gruss Rainer


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Gruss Rainer

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Beitrag 21.04.2017, 16:26 Uhr
Franky42j
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Beiträge: 83

[quote name='Rainer60' date='13.04.2017, 18:58 Uhr' post='465491']
Hallo Franky
Es scheint mir, dass Du den absoluten Maschinennullpunkt irgendwie eingebracht hast.
Von dort aus kannst nur in Z- fahren
Wenn Du dann nach Z +130.84 fahren möchtest, dann kommt diese Meldung.
Hatte ich auch schon mal.

Gutes Gelingen!

Gruss Rainer


Hallo
Habe den 3 D Taster vermessen auf dem Tisch angefahren wert eingetragen 192 Tasterlänge gespeichert
dann mal Programm ablaufen lassen, hat ca 200 mm über dem Werkstück also in der Luft die bahnen abgefahren

ein 2tesmal habe ich den Taster mit einer 50 mm Leiste vermessen also wie Messdose kamen die gleiche Werte raus, gespeichert
nochmal Programm ablaufen lassen , das gleiche wieder ca 200 mm über dem Werkstück die Bahnen abgefahren
woran liegt das das ich zu hoch über meinem Werkstück liege ???
Angehängte Datei  20170421_151651__640x360_.jpg ( 124.46KB ) Anzahl der Downloads: 16


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Beitrag 21.04.2017, 16:40 Uhr
Andy742000
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Hallo

Jetzt mache mal langsam wink.gif

Was ist nun dein Problem ?
Wenn du den Taster der ja nur zum manuellen Antasten verwendet werden kann, intern vermisst wird das nichts !

Das Problem bei solchen Tastern ist der Umstand, dass diese Modelle einen Einfederweg haben. Heist also erst wenn angezeigt am Taster beide Zeiger auf Null stehen, der wahre Wert via Koordinatenanzeige angezeigt werden.

Heist erst wenn der Taster in Z so aufgesetzt wird, dass beide Zeiger auf NULL stehen, ist auch die reale Länge wirksam.
Und dieser Aufbau ist wie in meinem ersten Post eindeutig beschrieben !

Jetzt zu deiner Meßdose: Wann wurde diese mit welchem Referenz-Mittel das letzte mal kalibriert ?

Es gibt verschiedene Systeme in der Werkzeugverwaltung, wie ua auch mit einem "NULL" Werkzeug einen Bezug herstellen kann.

Verwechsle jetzt bitte nicht, wie das System an deiner Maschine aufgebaut ist !

Je nach Werkzeugspannsystem kann oder ist auch die Spindelkante ohne Werkzeug in dieser, eigentlich NULL.
Und darauf bauen sich alle Maße für Werkzeuge oder andere Dinge die in die Spindel kommen auf !

Wenn deine Meßdose zB das letzte mal mit einem Referenz- oder Null- Werkzeug abgeglichen wurde, welches du nicht kennst, dann ist es logisch, dass es zu Differenzen in den Z Werten kommt.


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MfG
Andy

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Beitrag 22.04.2017, 07:05 Uhr
Rainer60
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Hallo Franky
Mein Hilfsmittel:
Hatte mir eine Hülse angefertigt, welche (so gut es ging) dem Konus an der Spindelnase entspricht. Mit dem Höhenmessgerät die Oberkante der Hülse angetastet und genullt. Den mechanischen Taster in die Hülse gesteckt und mit dem Messgerät zugestellt, bis die Anzeige des Tasters auf 0 steht. So hatte ich glaube ich ein Mass von 197,94mm oder so ermittelt.
Den Taster in die Spindel und die Oberkante des Werkstück angetastet bis der Tasterzeiger auf Null stand. Den Z-Wert der Maschine notiert und die Tasterlänge 197,94 eingerechnet.
Z.B. Maschine steht beim Tastpunkt bei Z-300.000
Tasterlänge auf Hülse gemessen 197,94mm
Eingabe an der Maschine: Z-497,940mm. Nun weiss die Maschine wo sich die Werkstückoberkante zur Spindelnase befindet.
Werkzeug mit Aufnahme in die Hülse stecken und Werkzeuglänge zur Hülsenoberkante messen. Diesen Wert im entsprechenden Feld der Werkzeugnummer eingeben. Nun weiss die Maschine wo sich die Werkstückoberkante zur Werkzeugspitze befindet.
So habe ich während 18 Jahren erfolgreich ohne Voreinstellgerät gearbeitet.

Ich gehe davon aus, dass bei Dir die Tasterlänge in der falschen Richtung verrechnet wird und so der Abstand von ca. 200 Zustande kommt.


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Gruss Rainer

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Beitrag 22.04.2017, 17:35 Uhr
stephan2508
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Hülse....genaues Maß vom 3 D Taster...Warum so umständlich.
Ich Kalibriere alle meine Werkzeuge auf einer Leiste ,die ich z.b auf meinem Schraubstock liegen habe ,oder auf einem Klotz.
Zum Schluß Kalibriere ich auch meinen 3 D Taster,und damit fahre ich mein Teil in Z an.
Klappt seit zwölf Jahren Prima im Bereich von 0,02 mm.
Schönes Wochenende .


Stephan
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Beitrag 23.04.2017, 09:36 Uhr
Rainer60
Rainer60
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ZITAT(stephan2508 @ 22.04.2017, 17:35 Uhr) *
Hülse....genaues Maß vom 3 D Taster...Warum so umständlich.
Ich Kalibriere alle meine Werkzeuge auf einer Leiste ,die ich z.b auf meinem Schraubstock liegen habe ,oder auf einem Klotz.
Zum Schluß Kalibriere ich auch meinen 3 D Taster,und damit fahre ich mein Teil in Z an.
Klappt seit zwölf Jahren Prima im Bereich von 0,02 mm.
Schönes Wochenende .


Stephan


Damit kann ich die Werkzeuge ausserhalb der Maschine messen.
Irgendwie graut mir ein HM Schaftfräser, welcher im 3-stelligen Bereich kostet, mechanisch anzutasten.
Siehe mein Spruch: "Es gibt immer eine Lösung - manchmal auch eine Andere".
In diesem Sinne ist Dein Weg der einfachere.


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Gruss Rainer

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Beitrag 23.04.2017, 10:53 Uhr
Andy742000
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Hi
ZITAT(Rainer60 @ 23.04.2017, 09:36 Uhr) *
...
Irgendwie graut mir ein HM Schaftfräser, welcher im 3-stelligen Bereich kostet, mechanisch anzutasten.
....

Warum ?

Ein mechanische- elektronisches Tastsystem in der Maschine macht auch nichts anderes wink.gif

Der Fräser fährt auf eine Tastfläche , und der ermittelte Wert wird ins OFFSET übernommen.
Ebenso gibt es immer noch Werkzeugvoreinstellgeräte, auch ältere die noch im Umlauf und in Verwendung sind, die mechanisch die Werte für Länge und Radius ermitteln. Wenn der Werker allerdings keine Ahnung hat und die Schneide in Schnittrichtung unter das Tastelement dreht, kann es neben Beschädigungen der Tastfläche auch zu Beschädigungen der Schneiden kommen. Aber ich denke das sollte man bereits in der Ausbildung gelernt haben wink.gif Und vor 30-35 Jahren waren nach dem optischen Prinzip arbeitenden Werkzeugvoreinstellgeräte noch reines Wunschdenken, oder eher die Ausnahme.

Wie man also nun seinen Taster oder auch Werkzeuge vermisst oder abgleicht, ist hier eigentlich egal. Wichtig dabei sollte nur sein, dass man nicht nach zwei unterschiedlichen Methoden vorgeht.
Wenn der Taster wie von vielen beschrieben, von der Spindelnase ausgehend vermessen wird, sollte der Kontrollabgleich nach dem selben Zusammenhangs- Prinzip erfolgen, wenn man das Ergebnis mit einer "Meßdose" verifizieren will. Das setzt aber voraus, dass diese "Meßdose" nach dem selben Prinzip vorab kalibriert worden ist.
Mir sind auch solche Methoden bekannt, bei denen die Länge des Tasters als 0 angenommen wird, und alle Werkzeuge dazu als negatiive Differenzwerte im Werkzeug- Offset geschrieben werden ( Werkzeuge müssen kürzer sein als der Taster ) . Das hat den Vorteil, dass ein vergessener Offset- Eintrag ( hier noch NULL ) nicht mehr zwangsläufig zum Crash führen.

Leider wissen wir immer noch nicht, wie das bei Franky42j gehandhabt wird, bzw wie und wann diese obskure "Meßdose" das letzte mal kalibriert wurde.
So wie ich Ihn verstehe, hat er eine Differenz, zwischen einer manuellen mechnischen Vermessung extern, und dem Abgleich an dieser Meßdose.

Schönes WE


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MfG
Andy

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Beitrag 23.04.2017, 11:47 Uhr
Rainer60
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ZITAT(Andy742000 @ 23.04.2017, 09:53 Uhr) *
Hi

Warum ?

Ein mechanische- elektronisches Tastsystem in der Maschine macht auch nichts anderes wink.gif

Der Fräser fährt auf eine Tastfläche , und der ermittelte Wert wird ins OFFSET übernommen.
Ebenso gibt es immer noch Werkzeugvoreinstellgeräte, auch ältere die noch im Umlauf und in Verwendung sind, die mechanisch die Werte für Länge und Radius ermitteln. Wenn der Werker allerdings keine Ahnung hat und die Schneide in Schnittrichtung unter das Tastelement dreht, kann es neben Beschädigungen der Tastfläche auch zu Beschädigungen der Schneiden kommen. Aber ich denke das sollte man bereits in der Ausbildung gelernt haben wink.gif Und vor 30-35 Jahren waren nach dem optischen Prinzip arbeitenden Werkzeugvoreinstellgeräte noch reines Wunschdenken, oder eher die Ausnahme.

Wie man also nun seinen Taster oder auch Werkzeuge vermisst oder abgleicht, ist hier eigentlich egal. Wichtig dabei sollte nur sein, dass man nicht nach zwei unterschiedlichen Methoden vorgeht.
Wenn der Taster wie von vielen beschrieben, von der Spindelnase ausgehend vermessen wird, sollte der Kontrollabgleich nach dem selben Zusammenhangs- Prinzip erfolgen, wenn man das Ergebnis mit einer "Meßdose" verifizieren will. Das setzt aber voraus, dass diese "Meßdose" nach dem selben Prinzip vorab kalibriert worden ist.
Mir sind auch solche Methoden bekannt, bei denen die Länge des Tasters als 0 angenommen wird, und alle Werkzeuge dazu als negatiive Differenzwerte im Werkzeug- Offset geschrieben werden ( Werkzeuge müssen kürzer sein als der Taster ) . Das hat den Vorteil, dass ein vergessener Offset- Eintrag ( hier noch NULL ) nicht mehr zwangsläufig zum Crash führen.

Leider wissen wir immer noch nicht, wie das bei Franky42j gehandhabt wird, bzw wie und wann diese obskure "Meßdose" das letzte mal kalibriert wurde.
So wie ich Ihn verstehe, hat er eine Differenz, zwischen einer manuellen mechnischen Vermessung extern, und dem Abgleich an dieser Meßdose.

Schönes WE


Hallo Andy
Hast natürlich recht - auf dem Höhenmessgerät taste ich ja auch mechanisch (Balancegefedert) an...
Nur der Gedanke mit einem HM-Fräser "auf Block" der nicht nachgibt anzutasten, ist mir befremdlich.
Seitlich jeweils zu- und wegfahren des Blocks wäre eine Variante, welche mir persönlich jedoch zu umständlich ist.
Auf dem 50mm Tastblock taste ich ebenfalls mechanisch an, aber eben gefedert bis auf Null.
Sorry für meine missverständliche Ausdrucksweise!
Der mechanische Tischtaster liefert relativ genaue Ergebnisse. Nur ist er mir immer wieder im Weg.
Deshalb bin ich wieder auf den Messtisch mit Höhenmessgerät zurückgekehrt.
Bin nur ne " one men show" deshalb habe ich jederzeit Zugriff darauf.

Schönen Sonntag noch!


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Gruss Rainer

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Beitrag 23.04.2017, 12:18 Uhr
Andy742000
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Hi

@Rainer60

Was du in deiner "one men show" so treibst, ist doch eigentlich egal wink.gif
Wenn du eine Bierflasche als Referenzhöhe nimmst, und dazu die Werkzeuge und den Taster als Differenz ermittelst, ist das auch vollkommen ok. Hauptsache das System / Funktionsprinzip, wie sich die Maße ab der Schnittstelle Maschine - Werkzeug aufbauen, werden immer nach der selben Methode angewendet.

Ob man(n) von der Spindelnase selber ausgeht, ein Referenzwerkzeug verwendet, sich eine eigene Referenzmarke schaft, oder die eingefederte Tasterlänge als NULL definiert ist vollkommen egal. Es muss halt nur alles nach ein und dem selben Prinzip erfolgen.
Kommt hier aber ein zweiter Festpunkt ( hier in diesem Falle die Höhe der Meßdose ) hinzu, muss man diese dementsprechend auch kalibrieren. Ob hier nun die Länge Spindelnase - Meßdose auf Null kalibriert wird, oder das ganze über einen Zwischenwert erfolgt, oder gar über ein Referenzwerkzeug erfolgt, ist und bleibt auch hier vollkommen egal.
Wo sich nun die Referenzmark NULL befindet, muss aber bei beiden Vermessungsvarianten die selbe sein.

@Frank42j
Wenn du deinen Taster also wie von vielen hier beschreiben ( ausgehend Spindelnase = NULL ) extern vermessen hast, dabei auch den Einfederweg des Tasters beachtet hast, und du anschliessend diesen Wert des Tasters im OFFSET hinterlegst, sollte und wird mit 99,9 % Wahrscheinlichkeit die programmierte Werkstückhöhe stimmen. Vorausgesetzt, du hast mit diesem Taster und diesen Werten den Nullpunkt im Maschinenkoordinatensystem genommen ( keine NP Verschiebung aktiv ) und auch die Werkzeug OFFSET's der nun verwendeten Werkzeuge sind extern nach dem selben Prinzip ermittelt worden. Sollten nun deine programmierten Werkstückhöhen stimmen, nimmst du dir dieses Werkzeug mit dem du gerade eben das TEST- Werkstück gefertigt hast, und kalibrierst damit deine Meßdose. Jetzt solltest du immer mit der Meßdose die selben Werte ( Toleranzen beachten ) für andere Werkzeuge ermitteln können.
Wie du nun genau diese Meßdose kalibrieren kannst, oder musst, ist der Bedienungsanleitung der Maschine zu entnehmen.

Schönes WE


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MfG
Andy

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Beitrag 23.04.2017, 14:24 Uhr
Rainer60
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ZITAT(Andy742000 @ 23.04.2017, 12:18 Uhr) *
Hi

@Rainer60

Was du in deiner "one men show" so treibst, ist doch eigentlich egal wink.gif
Wenn du eine Bierflasche als Referenzhöhe nimmst, und dazu die Werkzeuge und den Taster als Differenz ermittelst, ist das auch vollkommen ok. Hauptsache das System / Funktionsprinzip, wie sich die Maße ab der Schnittstelle Maschine - Werkzeug aufbauen, werden immer nach der selben Methode angewendet.

Ob man(n) von der Spindelnase selber ausgeht, ein Referenzwerkzeug verwendet, sich eine eigene Referenzmarke schaft, oder die eingefederte Tasterlänge als NULL definiert ist vollkommen egal. Es muss halt nur alles nach ein und dem selben Prinzip erfolgen.
Kommt hier aber ein zweiter Festpunkt ( hier in diesem Falle die Höhe der Meßdose ) hinzu, muss man diese dementsprechend auch kalibrieren. Ob hier nun die Länge Spindelnase - Meßdose auf Null kalibriert wird, oder das ganze über einen Zwischenwert erfolgt, oder gar über ein Referenzwerkzeug erfolgt, ist und bleibt auch hier vollkommen egal.
Wo sich nun die Referenzmark NULL befindet, muss aber bei beiden Vermessungsvarianten die selbe sein.

@Frank42j
Wenn du deinen Taster also wie von vielen hier beschreiben ( ausgehend Spindelnase = NULL ) extern vermessen hast, dabei auch den Einfederweg des Tasters beachtet hast, und du anschliessend diesen Wert des Tasters im OFFSET hinterlegst, sollte und wird mit 99,9 % Wahrscheinlichkeit die programmierte Werkstückhöhe stimmen. Vorausgesetzt, du hast mit diesem Taster und diesen Werten den Nullpunkt im Maschinenkoordinatensystem genommen ( keine NP Verschiebung aktiv ) und auch die Werkzeug OFFSET's der nun verwendeten Werkzeuge sind extern nach dem selben Prinzip ermittelt worden. Sollten nun deine programmierten Werkstückhöhen stimmen, nimmst du dir dieses Werkzeug mit dem du gerade eben das TEST- Werkstück gefertigt hast, und kalibrierst damit deine Meßdose. Jetzt solltest du immer mit der Meßdose die selben Werte ( Toleranzen beachten ) für andere Werkzeuge ermitteln können.
Wie du nun genau diese Meßdose kalibrieren kannst, oder musst, ist der Bedienungsanleitung der Maschine zu entnehmen.

Schönes WE


Hallo Andy
Den mit der Bierflasche fand ich gut smile.gif
Ich stimme Dir in allen Punkten zu.
Je mehr zu berücksichtigen ist, desto mehr kann daneben gehen.

Die 50mm Messdose verwende ich nur auf der Fehlmann P20. Schraubstock-Backenhöhe 50mm.
So weiss ich, ab 0 geht es in die Backen. Aber das ist ja eine semi-konventionelle Geschichte.

Schönen Restsonntag!



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Gruss Rainer

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Beitrag 23.04.2017, 15:15 Uhr
Andy742000
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Hi

@Franky42j

Wenn es sich bei deiner Meßdose um ein solches Teil handelt ( Nullsteller.jpg ), musst du erst einmal nachdem du den 3D Taster extern vermessen hast, wie reale Tischhöhe mit diesem Taster ermitteln. Dann sollte sich aus der Differenz der Punkte
- gemessene Tischhöhe mit 3D Taster
- Höhenwert dieses Nullstellers / Meßdose im eingefederten Zustand ( Zeigerwert = 0 )
- und dem Zwischenwert Koordinatenanzeige der Maschine
der reale Werkzeuglängen als Verhältnislänge mathematisch ermitteln lassen.
Dieser Wert hat dann genau den selben Bezug, wie den des Tasters.

Da beide Systeme 3D Taster und Meßdose mit einer Meßuhr gegen eine Federkraft arbeiten, kannst du mit dieser Dose nicht den Taster unmittelbar und direkt durch auffahren ermitteln.
Bei der Benutzung mit einem steifen Werkzeug führt es jedoch dazu dass die Kraft gegen diese Feder in dieser Dose nur von dieser überwunden werden muss. -> Das heist du musst nur auf einen Meßuhr und damit Zeigerstellungen Rücksicht nehmen.

Wenn diese ( deine ) Meßdose aber elektronisch mit der Maschine gekoppelt ist, ist diese nach Anleitung vor der Nutzung zu kalibrieren.

Wie Rainer60 schon richtig erwähnte, je mehr Komponeten und Arbeitsgänge hier zusammen kommen, je mehr Menschen ( damit Personen oder Mitarbeiter ) damit umgehen müssen um so größer wird die Gefahr das sich Fehler in den Vorgang einschleichen ( menschlich gemachte Fehler ) können.

Dazu sein noch erwähnt, dass beim Einsatz / Verwendung von SK Werkzeugaufnahmen der Nullbezug zur Spindel selber nicht die Kante am Übergang Steilkegel zum Planfläche ist. Es bleibt im gespannten Zustand des Werkzeugs in der Spindel immer eine Lücke zwischen der Planfläche an der Spindel selber und der der Werkzeugaufnahme. Diese Differenz musst du beim Vermessen beachten.
Verwendest Du allerdings HSK Aufnahmen, ist diese Planfläche an der Werkzeugaufnahme = NULL.

Hier sollte man schon wissen, was und wie man tut wink.gif
Aber es ist alles ausreichend genau beschreiben worden, dass dieses / dein Problem unter Beachtung dieser Angaben zu lösen ist.

Schönes WE
Angehängte Datei(en)
Angehängte Datei  nullsteller.jpg ( 109.13KB ) Anzahl der Downloads: 10
 


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MfG
Andy

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Numerik 600 + Lochstreifen
und nun nicht weiter gekommen als bis zur Sinumerik ;-)

PS : Ich hasse R- Parameter ! Aus Rxxx wird unter Beachtung der Mond-Parabel und der "ERDschen" Glockenkurve nach der Division mit PI/8 + Werkhallenhöhe ein neuer sinnvoller Parameter Rxxx

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Beitrag 25.07.2017, 16:16 Uhr
Franky42j
Franky42j
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Hallo zusammen
Eine kurze Frage hätte ich nicht zu den 3d Taster!
Mache viele kleine nacharbeiten an der maschine nach programmende steht der Tisch in der Mitte, würde gerne das er nach vorne in y fährt das ich Teile besser einlegen kann ich weiß nicht mehr wie es geht !!!
Kann mir einer sagen wo ich da ins menue oder programm muss?
Mfg Franky
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Beitrag 25.07.2017, 17:38 Uhr
x90cr
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Am Ende einen Positioniersatz schreiben.


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!! Mein alter Nickname: canon !!

Beginnt man das System zu hinterfragen, so erkennt man deutlich, dass die „Wahrheit“ zumeist entgegengesetzt des scheinbaren zu finden ist.
  • Wenn wir uns heute keine Zeit für unsere Gesundheit nehmen, werden wir uns später viel Zeit für unsere Krankheiten nehmen müssen.
  • Wenn es klemmt - wende Gewalt an. Wenn es kaputt geht, hätte es sowieso erneuert werden müssen.
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Beitrag 26.07.2017, 04:17 Uhr
Franky42j
Franky42j
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Danke
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