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Yamazaki Mazak Deutschland GmbH News

Hochproduktive Verzahnungslösungen von Mazak – erstmalig vorgestellt auf der EMO 2019

Yamazaki Mazak präsentierte auf der EMO 2019 erstmalig seine zwei neuen multifunktionalen Hybrid-Maschinen der INTEGREX-Reihe mit innovativen Verzahnungsfunktionen.

Die beiden neuen INTEGREX AG-Maschinen – die i-500S AG und die e-1250V/8S AG – bringen alle Vorzüge des Mazak DONE-IN-ONE-Konzepts mit und kombinieren diese mit speziellen Funktionen für die Hochgeschwindigkeitsbearbeitung von Zahnrädern und die Messung direkt an der Maschine. Sie sind damit die ultimative Lösung für alle anfallenden Verzahnungsaufgaben.

Die Maschinen der Serie AG – AG für Auto Gear – sind Maschinen mit hohem Ausstattungsstandard, die mit ihrer speziell auf Verzahnungsarbeiten ausgerichteten Hardware, Software und Messtechnik Zahnräder und sonstige Verzahnungen mit einer Genauigkeit fertigen können, die mit herkömmlicher CNC-Bearbeitung nicht zu erreichen ist.

Weltpremiere feierte auf der EMO 2019 die INTEGREX i-500S AG, dies ist eine spezielle Verzahnungsvariante der Multi-Funktions-Maschine INTEGREX i-500, welche erstmalig auf der EMO 2017 vorgestellt wurde. Die in diesem Jahr auf der EMO präsentierte i-500S AG besticht mit ihrem max. Schwingdurchmesser von Ø700 mm und ist mit jeweils auf 37 kW und 2.500 min-1 ausgelegter Haupt- und 2. Spindel ausgestattet. Hinzu kommt die 37-kW-Frässpindel, die für Drehzahlen bis 10.000 min-1 konzipiert und mit einer Capto C8-Werkzeugaufnahme ausgestattet ist.

Die e-1250V/8S AG hingegen wurde anlässlich der EMO 2019 erstmals dem europäischen Fachpublikum vorgestellt. Hierbei handelt es sich um die spezielle Verzahnungsvariante unserer hoch verwindungssteifen Multi-Funktions-Maschinen in Vertikalausführung der Reihe INTEGREX e-1250V/8, die speziell für große Werkstücke mit einem Durchmesser bis Ø1.500 mm und einer Höhe bis 1.600 mm ausgelegt sind. Diese Maschine verfügt über eine 500-min-1-Hauptspindel mit einer Leistung von 40 kW und zusätzlich über eine 10.000-min-1-Frässpindel. Ein weiteres Plus sind die hohen Eilganggeschwindigkeiten von 42 m/min in X-, Y- und Z-Achse.

Beide INTEGREX-Maschinen eignen sich für eine Vielzahl an Präzisionsverzahnungsprozessen wie Wälzfräsen, Wälzschälen (Skiving) und Zahnradfräsen und sind damit in der Lage, unterschiedlichste Verzahnungsarten – von Geradstirnrädern über Schrägstirnräder bis hin zu Passverzahnungen mit Evolventenflanke – zu fertigen.

Möglich wären die Verzahnungsfähigkeiten dieser Maschinen nicht ohne die besondere Software für die INTEGREX AG. Sie umfasst drei speziell für Verzahnungsaufgaben entwickelte SMOOTH-Softwareanwendungen: Smooth Gear Skiving, Smooth Gear Hobbing und Smooth Gear Milling. Hiermit wird die denkbar einfache Programmierung durch dialoggeführte Eingabe der Verzahnungsdaten in weniger als 10 Minuten ermöglicht – ganz ohne 3D-Modelle oder CAD/CAM-Software. Vor der eigentlichen Zerspanung können die Programme anhand des Mazak 3D-Simulationssystems 'Virtual Machining' kontrolliert werden.

Auch für die Phase nach der eigentlichen Zerspanung verfügen die AG-Modelle über weitere nützliche Merkmale. Anhand von Smooth Gear Check kann die synchronisierte Positionierung am Zahn mittels eines Messtasters bestimmt werden. So kann der Zahn präzise vermessen werden, bevor dann anschließend entgratet wird – mit Smooth Gear Entgratung. Wahlweise können zusätzlich mit einem Renishaw Sprint-Messtaster Steigungshöhe und Verzahnungsprofil vermessen werden. Die Ergebnisse sind mit denen von Koordinatenmessmaschinen vergleichbar und werden am SMOOTH-Touchscreen in einem in der Verzahnungsindustrie geläufigen Format angezeigt.

Komplettiert wurden die beiden neuen INTEGREX AG-Maschinen auf dem Mazak Messestand von einer MULTIPLEX W-300Y, dies ist eine Maschine mit zwei Spindeln und zwei Revolvern, die für die automatisierte Großserienfertigung ausgelegt ist und sich ideal für Skivingarbeiten – also das Wälzschälen – an Keilprofilen eignet, welche häufig in der Kfz-Industrie zum Einsatz kommen. Die W-300Y verfügt über ein Schrägbett für besseren Spanablauf und einen VDI-Revolver mit 5.000-min-1-Frässpindel mit Direktantrieb, der noch höhere Genauigkeit und kürzere Werkzeugwechselzeiten gewährleistet.

Verantwortlich für den Inhalt dieser Pressemitteilung: Yamazaki Mazak Deutschland GmbH

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