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METAV News

IAMA 2016: Concept Laser macht das Rennen

16 Innovationen aus aller Welt zeigen hohe Relevanz des 3D-Drucks

Düsseldorf, Frankfurt am Main, 24. Februar 2016. – Unter tosendem Applaus wurde heute anlässlich des Fachkongresses „Inside 3D Printing“ auf der METAV 2016 in Düsseldorf der Sieger des International Additive Manufacturing Award (IAMA) gekürt. Concept Laser aus dem oberfränkischen Lichtenfels setzte sich erfolgreich gegen 15 weitere Bewerber aus Deutschland, Finnland, Großbritannien, Niederlande, Schweiz und den USA durch. „Der IAMA ist die Anerkennung unserer harten Arbeit, aber auch ein Indiz dafür, dass wir uns auf dem richtigen Weg befinden. Insofern macht uns der internationale 3D-Award äußerst stolz und motiviert auch künftig, mit neuen Innovationen den weltweiten Markt zu begeistern“, freut sich Frank Herzog, geschäftsführender Gesellschafter und Gründer von Concept Laser.

Siegerinnovation prüft die Qualität bereits während der Fertigung

Der 3D-Druck hat großes Potenzial. Fast täglich kommen neue Verfahren und Produkte auf den Markt. Ob künstliches Hüftgelenk oder Turbinenschaufel – nahezu alles lässt sich generativ fertigen. Bei allem spielt jedoch Qualität und Belastbarkeit der Bauteile eine große Rolle. Fehler können dramatische Folgen haben. Deshalb müssen Hersteller die Qualität regelmäßig prüfen. Zerstörende Testverfahren sind jedoch wenig ökonomisch, fehleranfällig und verlängern die Prozesslaufzeit. Neue Ansätze sind gefragt, und Unternehmen wie Concept Laser bieten diese: Der IAMA-Sieger schafft es mit seinem Verfahren, Effizienz und Brillanz in einem zu kombinieren. 

Bei der Innovation handelt es sich um das erste so genannte In-Situ-Echtzeitprozessüberwachungssystem in der pulverbettbasierten additiven Fertigung. Es misst Eigenschaften wie Größe und Intensität der Schmelzbadwärmestrahlung in ultrahoher Auflösung und stellt die Daten korrelierend zur Position des Schmelzbades auf der Bauoberfläche und damit zur Bauteilgeometrie dar. Dem Anwender fällt es damit leicht Prozessanomalien während der Fertigung zu lokalisieren und zu bewerten. „Auf diese Weise können nachgelagerte Testprozesse auf ein Minimum reduziert werden. Das hilft Zeit und Kosten zu sparen“, betont Herzog. Darüber hinaus biete das Verfahren einen völlig neuen Ansatz für Forschungs- und Entwicklungszentren, um den Prozess an sich zu verbessern, aber auch um neue Materialien und Bauteilgeometrien zu qualifizieren.

Additive Fertigung ist weltweit auf einem guten Weg

„Innovationen wie die von Concept Laser zeigen, dass die Branche intensiv an der weiteren industriellen Umsetzung arbeitet. Alle aktuell herausfordernden Fragestellungen sind im Fokus. Dies wird die Breite der Anwendungen vorantreiben“, sagt Dr. Wilfried Schäfer, Geschäftsführer des VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken) und IAMA-Initiator.

Fachjury beurteilt Kosten, Nutzen und Umsetzbarkeit der Innovationen

Begutachtet wurden die IAMA-Bewerbungen von einer zehnköpfigen internationalen IAMA-Jury. Dem Gremium gehören Branchenkenner aus den Bereichen Industrie, Forschung und Lehre, Medien und Industrieverbänden an. Beurteilt wurden die Bewerbungen u.a. in den Kategorien technologischer Innovationsgrad, klar erkennbare Vorteile für Industrie, Umwelt und Gesellschaft, Kosteneffizienz und die industrielle Umsetzbarkeit.

Woods: Innovationen aus den USA und Europa begeistern

„Es ist spannend zu sehen, wie der IAMA bereits nach der zweiten Verleihung an Bedeutung gewonnen hat: 16 Innovationen aus sechs Ländern treten gegen einander an“, sagte AMT-Präsident Douglas K. Woods, neben dem VDW Mitinitiator des IAMA. „Unserer Ansicht nach ist das ein deutliches Anzeichen für das weltweit starke Wachstum im Bereich Additive Manufacturing. Zudem hat der Preis eine große Reputation in der Fachcommunity gewonnen. Wir freuen uns bereits auf noch fortschrittlichere Technologien im kommenden Jahr, wenn die Verleihung in den USA stattfindet.“

IAMA will die additive Fertigung international bekannt machen und fördern

Der IAMA ist aus einer Partnerschaft zwischen dem US-amerikanischen Industrieverband AMT (Association For Manufacturing Technology) und dem VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken) entstanden. Ziel ist es, diese dynamisch wachsende Technologie international aktiv zu begleiten und die Erweiterung industrieller Anwendungen zu fördern. Hierfür wurde eigens der IAMA initiiert, mit dem im jährlichen Wechsel Innovationen im Bereich des 3D-Drucks ausgezeichnet werden. Unterstützt wird der Preis durch Medienpartner wie Gardner Business Media und VDI nachrichten sowie dem europäischen Spitzenverband der Werkzeugmaschinenindustrie Cecimo. Im Februar 2015 wurde der IAMA erstmals an das US-amerikanische Unternehmen Hybrid Manufacturing Technologies Ltd. verliehen. Neben der IAMA-Trophäe erhält der Preisträger einen Geldpreis in Höhe von 20 000 US-Dollar und ein Medienpaket im Wert von 80 000 US-Dollar zur Vermarktung seiner preisgekrönten Technologie.

Weitere Informationen unter: www.additive-award.com.

 

Hintergrund

Concept Laser GmbH, Lichtenfels

Die im Jahr 2000 von Frank Herzog gegründete Concept Laser GmbH gehört eigenen Angaben zufolge zu den weltweit führenden Anbietern von Maschinen- und Anlagentechnik für den 3D-Druck von Metallbauteilen. Das patentierte Laser-Cusing-Verfahren - ein pulverbettbasiertes Laserschmelzen von Metallen – erschließt neue Freiheiten bei der Formgebung von Komponenten und erlaubt auch die werkzeuglose, wirtschaftliche Fertigung hochkomplexer Bauteile in kleineren Losgrößen. Die Kunden des Unternehmens kommen aus zahlreichen Branchen, wie z.B. der Medizin- und Dentaltechnik, der Luft- und Raumfahrtindustrie, dem Werkzeug- und Formenbau, der Automobilindustrie und der Uhren- und Schmuckindustrie.Die 3D-Metalldrucker von Concept Laser verarbeiten u.a. Pulverwerkstoffe aus Edelstahl und Warmarbeitsstählen, Aluminium- und Titanlegierungen sowie – für die Schmuckherstellung – Edelmetallen.

Weitere Informationen unter: www.concept-laser.de.

 

Der Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken (VDW) mit Sitz in Frankfurt am Main vertritt seit 125 Jahren die Interessen der deutschen Werkzeugmaschinenindustrie. Gemeinsam mit dem Fachverband für Werkzeugmaschinen- und Fertigungssysteme im VDMA zählt er etwa 300 Unternehmen zu seinen freiwilligen Mitgliedern, auf die rd. 90 Prozent des Gesamtumsatzes der Branche entfallen. Der VDW ist mehr als ein bloßer Interessenvertreter gegenüber Öffentlichkeit, Politik, Geschäftspartnern und Wissenschaft. Mit tiefgehendem Branchen-Know-how und den darauf basierenden Kompetenzen ist er in erster Linie Dienstleister für seine Mitglieder. Auf zahlreichen Gebieten informiert, berät und unterstützt er sie bei individuellen Fragestellungen. Zudem organisiert der VDW Ausstellungen für die internationale Werkzeugmaschinenindustrie. In der Organisation von Messerveranstaltungen verfügt der VDW über mehr als 90 Jahre Erfahrung. Im Auftrag des europäischen Dachverbands für die Werkzeugmaschinenindustrie Cecimo organisiert er die EMO Hannover und in Eigenregie die METAV in Düsseldorf, die Internationale Messe für Technologien der Metallbearbeitung.

Weitere Informationen unter: www.VDW.de.

 

AMT – die Association For Manufacturing Technology, vertritt und fördert die US-amerikanische Fertigungstechnologie und ihre Mitglieder – die die sich permanent weiterentwickelnde Technologie, die das Herzstück der Fertigung darstellt, entwickeln, bauen, verkaufen und warten. Der Verband wurde 1902 gegründet und hat seinen Sitz in Virginia. AMT hat sich darauf spezialisiert, gezielte Unterstützung und umfassenden globalen Support für Unternehmen, Business Intelligence-Systeme und Analysen zur Verfügung zu stellen. Er ist das Sprachrohr, welches die Bedeutung von Richtlinien und Programmen kommuniziert, die Forschung und Innovationen sowie Bildungsinitiativen fördern, um für die Intelligenz der Zukunft zu sorgen. AMT ist Veranstalter der IMTS – der International Manufacturing Technology Show, der wichtigsten Fertigungstechnologie-Messe in Nordamerika.

Weitere Informationen unter: www.AMTonline.org.

 

METAV 2016 in Düsseldorf
Die METAV 2016 – 19. Internationale Messe für Technologien der Metallbearbeitung findet vom
23. bis 27. Februar in Düsseldorf statt. Sie zeigt das komplette Spektrum der Fertigungstechnik. Schwerpunkte sind Werkzeugmaschinen, Fertigungssysteme, Präzisionswerkzeuge, automatisierter Materialfluss, Computertechnologie, Industrieelektronik und Zubehör. Hinzu kommen die neuen Themen Moulding, Medical, Additive Manufacturing und Quality. Sie sind in so genannten Areas mit eigener Nomenklatur fest im METAV-Ausstellungsprogramm verankert. Zur Besucherzielgruppe der METAV gehören alle Industriezweige, die Metall bearbeiten, insbesondere der Maschinen- und Anlagenbau, die Automobil- und Zulieferindustrie, Luft- und Raumfahrt, Elektroindustrie, Energie- und Medizintechnik, der Werkzeug- und Formenbau sowie Metallbearbeitung und Handwerk.

Weitere Informationen unter: www.metav.de.

 

Fachkonferenz Inside 3D Printing 2016

Die Inside 3D Printing, Fachkonferenz zum Thema 3D-Druck, findet am 24. und 25. Februar 2016 auf dem Düsseldorfer Messegelände zusammen mit der METAV statt. Sie bietet zum Thema additive Fertigung mit Metallen und Kunststoffkomponenten ein vollständiges Konferenzangebot. Fokusbranchen  sind Luftfahrt, Automobilbau, Werkzeugindustrie und Medizintechnik. Durch die Kooperation mit der METAV will der Veranstalter Meckler Media Synergien für die Teilnehmer schaffen und die Besucherzahlen der begleitenden Ausstellung stark erhöhen. Dr.-Ing. Eric Klemp, Programmverantwortlicher der Inside 3D Printing: „Besucher der Inside 3D Printing wollen die Grenzen der heute verfügbaren Methoden des 3D-Drucks ausloten – technisch wie wirtschaftlich.“ 

Weitere Informationen unter: http://inside3dprinting.de/de.

 

Texte und Bilder zur METAV 2016 finden Sie im Internet unter www.metav.de im Bereich Presse. Besuchen Sie die METAV auch über unsere Social Media Kanäle

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Weitere Informationen bei

Manuel Löhmann, VDW-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Tel. +49 69 756081-83, m.loehmann@vdw.de

Verantwortlich für den Inhalt dieser Pressemitteilung: Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken e.V.

Kontakt

Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken e.V.
Lyoner Straße 14
60528 Frankfurt am Main
Deutschland
+49 69 756081-33
+49 69 756081-11

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