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hyperMAXX, Erfahrungsaustausch

Beitrag 13.11.2014, 14:28 Uhr
Profi!
Profi!
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Beiträge: 135

Hallo, liebe hyperMILL-Gemeinde!

Ich möchte hier ganz einfach einmal ein paar Erfahrungen betreffs hyperMAXX austauschen.
Ich persömlich habe hyperMAXX schon vor längerer Zeit einmal getestet. Dabei bin ich zu der
Erkenntnis gelangt, dass dieses Modul, auf Grund ujnserer komplexen 3D-Formteile und zu-
sätzlich teilweise recht tiefen Kavitäten, keine Alternative für uns darstellt. Auch wenn ich die
zahlreichen Vieos auf Youtube durchsehe, finde ich fast ausschließlich kleinere Teile mit
größtenteils senkrechten Konturen. Daher wollte ich hier einfach mal nachfragen, ob es hier
Anwender gibt, die mir Näheres zu hyperMAXX und dessen Einsatz mitteilen können!
Gibt es Anwender, welche ebenfalls komplexe 3D-Konturen bearbeiten und dies mit
hyperMAXX bearbeiten?
Ich bin sowohl über positive, als auch negative Erfahrungen erfreut, denn ich möchte dieses
Thema nicht eionfach so zu den Akten legen!

Vielen Dank im Voraus vom

Profi! thumbs-up.gif
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Beitrag 13.11.2014, 21:09 Uhr
GreenVeltlins77
GreenVeltlins77
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Beiträge: 450

Hallo Profi!

Wir haben ebenfalls sehr komplexe 3D-Konturen und auch oft tiefe Kavitäten. Bei diesem Anwendungsfall hilft uns HyperMAXX auch nicht wirklich weiter,
da es zum einen dann keine Kollisionsvermeidung gibt, und zum anderen die Hinterschnittoption ausgegraut ist. Ich hoffe hier ändert OM noch etwas. Hauptsächlich verwenden wir es zum Fräsen von Taschen, oder wenn die 3D-Kontur etwas flacher ist. Hin und wieder wir es auch benutzt, um bei unserer "mimosenhaften" DMU50 beim Ebenenschruppen klassich den Vollschnitt zu vermeiden.

Gruß
Sven
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Beitrag 13.11.2014, 21:37 Uhr
noobuntu
noobuntu
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Beiträge: 72

ZITAT(Profi! @ 13.11.2014, 13:28 Uhr) *
Hallo, liebe hyperMILL-Gemeinde!

Ich möchte hier ganz einfach einmal ein paar Erfahrungen betreffs hyperMAXX austauschen.
Ich persömlich habe hyperMAXX schon vor längerer Zeit einmal getestet. Dabei bin ich zu der
Erkenntnis gelangt, dass dieses Modul, auf Grund ujnserer komplexen 3D-Formteile und zu-
sätzlich teilweise recht tiefen Kavitäten, keine Alternative für uns darstellt. Auch wenn ich die
zahlreichen Vieos auf Youtube durchsehe, finde ich fast ausschließlich kleinere Teile mit
größtenteils senkrechten Konturen. Daher wollte ich hier einfach mal nachfragen, ob es hier
Anwender gibt, die mir Näheres zu hyperMAXX und dessen Einsatz mitteilen können!
Gibt es Anwender, welche ebenfalls komplexe 3D-Konturen bearbeiten und dies mit
hyperMAXX bearbeiten?
Ich bin sowohl über positive, als auch negative Erfahrungen erfreut, denn ich möchte dieses
Thema nicht eionfach so zu den Akten legen!

Vielen Dank im Voraus vom

Profi! thumbs-up.gif


Hallo Profi!,

wir haben dieses Modul vor kurzem ebenfalls getestet und nicht gekauft. Ich bin im Werkzeug und Formenbau tätig und habe mich damit länger beschäftigt. Angedacht war das Trochoidfräsen in der Schruppweichbearbeitung einzuführen. Wir bearbeiten hier primär 1.2343. Es gab hier zwei Gründe die gegen Hypermaxx und für unsere bisherige Strategie mit HighFeed Messerköpfen sprachen:

1. Beim Fertigen von tiefen Kavitäten ist man auf ungefähr 3 x D beschränkt. Es gibt natürlich auch Ausnahmen, diese sind aber recht teuer und bieten keinen Kostenvorteil gegenüber unserem bisherigen Verfahren.

2. Bei komplexeren Geometrien musste der Stufenschritt relativ klein gestellt eingestellt werden, damit für das anschließende Härtfräsen (nach dem Härten) ein relativ konstantes Aufmaß vorlag, ansonsten gab es Sprünge in der Dicke des Aufmaßes was das ganze Hartfräsen stark verkomplizierte. Aufgrund der geringen Stufenhöhe ergab sich je nach Bauteil, so gut wie kein Zeitgewinn, bei gleichzeitig höherem Werkzeugverschleiß (da nach dem der Fräser mit einem riesigen Zeitspannvolumen alles leergeräumt hatte, nur der untere Teil der Schneide bei den Rückzugsschnitten hinauf der Kontur beansprucht wurde)

Im zweiten Schritt wurden dann nur noch Kostenvergleichsrechnungen Aufbaufräsen - Trochoid vs. Messerkopf angestellt. Dort kamen wir wirklich auf Zeiteinsparungen von fast 40%. Da aber die großen Zerspannprozesse bei uns fast immer in die Nacht reinlaufen und somit Mannlos abgerechnet werden, gabs auch hier keinen Kostenvorteil.

Zusammenfassend würde ich sagen, dass Sinn und Vorteil des Trochoidfräsens sehr stark vom Anwendungsfall abhängt und dies jeder Betrieb für sich selbst prüfen sollte. Ich kann mir gut vorstellen, dass man vor allem bei Maschinenbauteilen immense Einsparungen erzielen kann, aber eine Eierlegende Wollmilchsau ist die Strategie bestimmt nicht.
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Beitrag 14.11.2014, 07:51 Uhr
meisterfräser100
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ZITAT(noobuntu @ 13.11.2014, 22:37 Uhr) *
Zusammenfassend würde ich sagen, dass Sinn und Vorteil des Trochoidfräsens sehr stark vom Anwendungsfall abhängt und dies jeder Betrieb für sich selbst prüfen sollte. Ich kann mir gut vorstellen, dass man vor allem bei Maschinenbauteilen immense Einsparungen erzielen kann, aber eine Eierlegende Wollmilchsau ist die Strategie bestimmt nicht.


Das trifft es genau. Ich komme aus dem Maschinenbau und wir setzen hyperMaxx zwischenzeitlich bei 50% unserer Teile ein. Wir haben teilweise Steigerungen von 20-30% bei den Werkzeugstandzeiten und auch spürbare Verkürzung der Bearbeitungszeit. Aber es ist kein Allheilmittel, wir sind genauso noch mit den konventionellen Bearbeitungsstrategien unterwegs. Ich würde sagen hyperMaxx ist eine sinnvolle Erweiterung je nach Teilespektrum.

Grüße aus dem Schwarzwald
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Beitrag 14.11.2014, 10:11 Uhr
RobsB
RobsB
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Hy Leute!

Auch wir haben das Modul hyperMAXX. Wir sind im Stanz- Umform- und Biegebereich tätig. Wir benutzen das Modul nicht sehr viel, da teilweise die Rechenzeiten schon sehr lange sind. Wir benutzen High-End Workstations an denen sollte es nicht liegen. Die Wahl der richtigen Werkzeuge ist natürlich auch immer eine Herausforderung. Wir wissen natürlich schon mit welchen Herstellern man richtig gut arbeiten kann (bei uns Franken, Hitachi, Mitsubishi). Hier ist aber oft nach einer richtigen Kostenrechnung das Probelem das diese Werkzeuge einfach zu teuer sind.
Die anderen Punkte die es auch bei uns etwas schwierig machen wurden von euch ja schon genannt (Tiefenbeschränkung. Kollisionsvermeidung,.....) Wobei wenn ich an die jetzige Rechenzeit denke und dann noch Kollisionsvermeidung dazu, naja..... wink.gif

Mich würden eure Erfahrungen speziell im Bezug auf Werkzeugwahl interessieren?


Schöne Grüße
Robert
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Beitrag 14.11.2014, 10:55 Uhr
erbsha
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Hallo Leute,

wir haben ebenfalls komplexe 3D-Konturen und ich nehme zuerst z.B. ein Konturfräsen und setze dann eine 3D Nachbearbeitung drauf.
Verwenden dabei einen Emuge mit einen Radius.
Dies Funktioniert eigentlich recht gut bei 3D Konturen.
Für die tiefen Taschen wird ein 3D Schruppen mit hyperMAXX verwendet.

LG


Angehängte Datei(en)
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Beitrag 14.11.2014, 11:41 Uhr
RobsB
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Beiträge: 120

ZITAT(erbsha @ 14.11.2014, 10:55 Uhr) *
Hallo Leute,

wir haben ebenfalls komplexe 3D-Konturen und ich nehme zuerst z.B. ein Konturfräsen und setze dann eine 3D Nachbearbeitung drauf.
Verwenden dabei einen Emuge mit einen Radius.
Dies Funktioniert eigentlich recht gut bei 3D Konturen.
Für die tiefen Taschen wird ein 3D Schruppen mit hyperMAXX verwendet.

LG



HY erbsha,

hat es einen besonderen Grund warum du nicht gleich Profilschlichten nimmst zum Schruppen? Verwend ich oft.....

Mfg
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Beitrag 14.04.2015, 10:16 Uhr
dr_snuggles
dr_snuggles
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Hallo liebe HyperMAXX-Experten,

ich benötige mal ein kurzes Feedback bzgl. HyperMAXX bzw. Euere Erfahrungen hiermit.

Es geht um eine ganz banale Nut (Breite 24,5mm, Tiefe 12,5mm und Länge 1.500mm) in einen odinären Baustahl (St 37)
Gem. meinen Einstellungen bei HyperMAXX benötigen wir für das trochoidale Schruppen dieser Nut länger, als beim konventionellen Fräsen mittels kordelverzahnten VHM-Schrupper.

Habt ihr solche Erfahrungen auch schon gemacht? Bzw. machen wir was falsch?

Unsere Einstellungen beim TPC-fräsen:
ap = 12,5
ae = 0,22xD
Fräser: HPC-Fräser Ø16/R2 z=4

vc = 365m/min -> n=7265U/min
fz = 0,21mm/U -> f=6100mm/min
t~7min
Werte als Mittelwert aus Milling Advisor zwischen konservativ und aggressiv

Beim Simulieren des TPC-Fräsvorganges ist zu erkennen, dass der angegebene max. Vorschub im Span auf ca. 2144mm/min reduziert wird.

Mache ich etwas falsch? Welche Werte würdet ihr ansetzen?

Besten Dank für Euere Tipps

dr_snuggles



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Beitrag 14.04.2015, 10:41 Uhr
carl29
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Hallo,
Mit dem 16er hast du 4.25mm pro Seite und hyperMAXX muss reduzieren weil der immer in Vollschnitt ist. Er kommt nur auf seine Geschwindigkeit in die Ecken und dann muss reduziert werden in die Mitte. Ich wurde ein kleinere Fräser nehmen oder konventional fräsen.
Viele Grüße,
Carl
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Beitrag 14.04.2015, 10:59 Uhr
dr_snuggles
dr_snuggles
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Beiträge: 55

ZITAT(carl29 @ 14.04.2015, 11:41 Uhr) *
Hallo,
Mit dem 16er hast du 4.25mm pro Seite und hyperMAXX muss reduzieren weil der immer in Vollschnitt ist. Er kommt nur auf seine Geschwindigkeit in die Ecken und dann muss reduziert werden in die Mitte. Ich wurde ein kleinere Fräser nehmen oder konventional fräsen.
Viele Grüße,
Carl


Hallo Carl,

danke für Deine Tipps.

Bzgl. ae: Ich hatte zunächst nur 0,06xD angegeben. Beim Messen der Bahnabstände in Hyperview haben wir dann aber gesehen, dass ae viel geringer ist als das angegebene 0,06xD .

Ich wollte seitliche Zustellung von ca. 1mm haben (daher 0,06 x D). Beim Stöbern in gewissen Foren wurde aber berichtet, dass bei Stahl bis zu 0,2xD seitlich zugestellt werden kann. Ich habe deshalb 0,22xD angegeben, was beim Messen in Hyperview eine seitliche Zustellung von 1,748mm ergibt.

Ok - werde das Ganze mal mit einem kleineren Fräser testen.

Danke für die Tipps.

dr_snuggles
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Beitrag 14.04.2015, 16:49 Uhr
Gramatak
Gramatak
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Vermutlich hast du die Funktion aktiviert das beim Freifräsen von Nutbereichen die seitliche Zustellung reduziert wird. Heißt glaube ich "Faktor seitliches eindringen"

Als 2. gibt es den Minimalvorschub. Ich finde die Vorschubreduzierung auch zu stark und hab daher J:F*0,2 drin. (Merkt man aber eher bei sehr schmalen Nuten von 1,2*D)
Es wird übrigens reduziert weil bei einem Kreis der Umschlingungswinkel und damit der Fräsereingriff größer ist als bei Geraden.

zum 3. den Vorschub beim Eindringen, wobei hier eine reduzierung nicht verkehrt ist.

Die Schnittwerte sind ok.



Dennoch ist es durchaus möglich das der Fräsvorgang länger dauert als beim Vollnutfräsen aufgrund der leerwege und anfahrbewegungen. ABER der große Faktor ist die Prozesssicherheit. Eine Vollnut ist die Stärkste belastung für einen Fräser und daher sehr bruchanfällig bei verschleiß. Dies ist beim Trochoidfräsen nicht der Fall und damit erreicht man eine viel höhere Standzeit.
Vorallem bei großer Tiefe merkt man dies extrem. Bei weniger als 1xD fällt dies eher weniger stark ins Gewicht, aber vergleich die Fräs- und Standzeit bei 2xD tiefe.


Beispiel: https://www.youtube.com/watch?v=rIVq0S4e4cM...detailpage#t=53

ps: Du kannst die reale Zustellung auch direkt an der Fräsbahn im HyperMILL messen.

Mfg

Der Beitrag wurde von Gramatak bearbeitet: 14.04.2015, 16:50 Uhr
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Beitrag 19.11.2015, 18:01 Uhr
RSSB123
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also ich nutze auch HyperMaxx vor allem im Bereich der Aluminiumbearbeitung.

Standarteinstellungen sollten klar sein.

Zustellung in der Tiefe so viel wie die Schneide hergibt (bei uns 16ener Alu-HPC bis zu 35mm) und dann Faktor 0,3 in der Seite.

Bei 3D-Konturen aktiviere ich noch zusätzlich die Stufenhöhe auf 1mm, sprich er fängt mit der maximalen Zustelltiefe an und arbeitet sich dann nach oben. Zeitersparniss ist schon ennorm gegenüber den früheren Schruppen auf beliebigen Rohteil.

Planeflächen erkennen sollte auf optional oder so stehen nicht auf automatisch, so verhindert man ungewollte Fräswege.

Haben dadurch Programmen von 60 Minuten bis auf 15 Minuten laufzeit eingekürzt.

Es müssen natürlich auch die Werkzeuge hergeben.

bei uns in der Alu-Bearbeitung überwiegend Fraisa (mit Innenkühlung für tiefe Taschen), WNT und Gühring. Standzeiten durch die HyperMaxx-Strategie um einiges höher (Bsp. ca. 90Platten a9 Taschen mit bis zu 30mm tiefe) und es ist immer noch das erste Werkzeug. Werkzeug wird zum Schruppen und Schlichten genutzt.

Gruß Daniel


--------------------
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Beitrag 19.11.2015, 20:01 Uhr
faenger
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ZITAT(RSSB123 @ 19.11.2015, 18:01 Uhr) *
also ich nutze auch HyperMaxx vor allem im Bereich der Aluminiumbearbeitung.

Standarteinstellungen sollten klar sein.

Zustellung in der Tiefe so viel wie die Schneide hergibt (bei uns 16ener Alu-HPC bis zu 35mm) und dann Faktor 0,3 in der Seite.

Bei 3D-Konturen aktiviere ich noch zusätzlich die Stufenhöhe auf 1mm, sprich er fängt mit der maximalen Zustelltiefe an und arbeitet sich dann nach oben. Zeitersparniss ist schon ennorm gegenüber den früheren Schruppen auf beliebigen Rohteil.

Planeflächen erkennen sollte auf optional oder so stehen nicht auf automatisch, so verhindert man ungewollte Fräswege.

Haben dadurch Programmen von 60 Minuten bis auf 15 Minuten laufzeit eingekürzt.

Es müssen natürlich auch die Werkzeuge hergeben.

bei uns in der Alu-Bearbeitung überwiegend Fraisa (mit Innenkühlung für tiefe Taschen), WNT und Gühring. Standzeiten durch die HyperMaxx-Strategie um einiges höher (Bsp. ca. 90Platten a9 Taschen mit bis zu 30mm tiefe) und es ist immer noch das erste Werkzeug. Werkzeug wird zum Schruppen und Schlichten genutzt.

Gruß Daniel


Hi!

Wie läuft das eigentlich mit den Schnittwerten bei Hypermaxx? Hatten heute unterlagen über Hypermill bekommen, da war auch ne Broschüre über hypermaxx bei. Gibt es da eine Datenbank wie bei Imachining oder berechnet man die Schnittwerte selbst und kann sie dann zum Werkzeug in der werkzeugverwaltung hinterlegen?

Gruss
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Beitrag 19.11.2015, 20:52 Uhr
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ZITAT(faenger @ 19.11.2015, 20:01 Uhr) *
Hi!

Wie läuft das eigentlich mit den Schnittwerten bei Hypermaxx? Hatten heute unterlagen über Hypermill bekommen, da war auch ne Broschüre über hypermaxx bei. Gibt es da eine Datenbank wie bei Imachining oder berechnet man die Schnittwerte selbst und kann sie dann zum Werkzeug in der werkzeugverwaltung hinterlegen?

Gruss


Du erhöhst wie in der Broschüre einfach nur die Vc-Schnittwerte und den Vorschub pro Zahn dann klappt das auch. Hypermill an sich hat auch eine Werkzeugdatenbank. Bei dieser bin ich gerade dabei die für die Mikron HSM 600 anzupassen.


--------------------
Mirkon HSM 600U ProdMod mit Heidenhain iTNC530 Steuerung und 45-Fach 3R-Palettenwechsler
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Beitrag 19.11.2015, 21:22 Uhr
faenger
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ZITAT(RSSB123 @ 19.11.2015, 20:52 Uhr) *
Du erhöhst wie in der Broschüre einfach nur die Vc-Schnittwerte und den Vorschub pro Zahn dann klappt das auch. Hypermill an sich hat auch eine Werkzeugdatenbank. Bei dieser bin ich gerade dabei die für die Mikron HSM 600 anzupassen.


Hi,

Ja,soweit so gut, aber was mache ich mit den Werten? Kann ich diese Fest hinterlegen und wenn ich nen 16'er HPC Fräser aus der Werkzeugverwaltung hole, übernimmt Hypermaxx die werte oder aber muss ich mir die Werte auf nen Zettel schreiben, schlimmer noch jedesmal neu ausrechnen/raus suchen?

Gruß
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Beitrag 19.11.2015, 21:34 Uhr
Gramatak
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Grundsätzlich muss man sagen das zwar die erzeugten Werkzeugbahnen von hyperMAXX (bzw. Volumill) und imachining ähnlich sind (mit dem unterschied das imachining gemorphte Spiralen verwendet, welche teils einen großen Vorteil darstellen), jedoch die Schnittwerteberechnung ist Grundverschieden.
Denn wo imachining alles selbst ausrechnet (und Drehzahl und Vorschub wärend einer Operation hoch und runter ändert) und man die dahinter stehende Technologie nicht zu verstehen braucht, benutzt Hypermill nur ganz normal eine Drehzahl und einen Vorschub als Grundlage. Lediglich der Vorschub wird reduziert wenn erforderlich, sprich in allen Situationen mit erhöhtem Umschlingungswinkel. (Besonders ungünstig ist dies bei geschlossenen Taschen und Ramping bzw. Helix eintauchen, dort wird die gleiche Drehzahl verwendet, obwohl ae deutlich höher - bis 0.9xD)

Aber es gibt auch ein paar einstellmöglichkeiten (z.b. minimalvorschub) mit denen man die Ergebnisse deutlich verbessern kann, WENN man die dahinterstehende Technologie versteht und weiß wie man diese auch selbst ausrechnen kann.

2. aber: hyperMAXX hat auch einen großen Vorteil zu imachining: es ist deutlich preiswerter und mit einem Modul bekommt man dies bei allen unterstützen Jobs (2d Taschen, 3D Bearbeitung auf beliebigen Rohteil und das gleiche in 5Achs Varianten). 2D imachining enthält z.b. nur das 2D Taschenmodul und ist damit nur umständlich einsetzbar.


ps: Ab 2016.1 unterstützt hyperMAXX wohl auch Spiralen, was längst überfällig war. Darauf freu ich mich besonders. wink.gif
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Beitrag 19.11.2015, 21:43 Uhr
Gramatak
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ZITAT(faenger @ 19.11.2015, 20:22 Uhr) *
Hi,

Ja,soweit so gut, aber was mache ich mit den Werten? Kann ich diese Fest hinterlegen und wenn ich nen 16'er HPC Fräser aus der Werkzeugverwaltung hole, übernimmt Hypermaxx die werte oder aber muss ich mir die Werte auf nen Zettel schreiben, schlimmer noch jedesmal neu ausrechnen/raus suchen?

Gruß


HyperMILL an sich hat eine Werkzeugverwaltung in der man ALLE Schnittwerte (pro Werkzeug oder pro Schneidmaterial, je nach wunsch) hinterlegen kann. Dies beinhaltet als erstes das Material und in diesem werden sogenannte "Verwendungszwecke" (mit selbsterdachten namen) hinterlegt in welchen dann die Schnittwerte stehen, mit Vc, S, Fz, F, F Axial, F Reduziert, Kühlung und ganz wichtig auch mit ae, ap und Eintauchwinkel.

Allerdings muss man diese alle selbst anlegen ersteinmal! Hat man dies ordentlich gemacht kann man z.b. einen Verwendungszweck "0.2xD Seitenzustellung" auswählen und hat für alle angelegten Materialien passende Drehzahlen, Vorschübe und Zustellungen Axial wie Radial.

Dies ist (oder war - stand 2012) meines Wissens bei Solidcam nicht möglich - allerdings erübrigt sich das bei imachining wie gesagt (wobei bei man bei allem anderen als imachining ebenfalls eigene werte braucht).

Der Beitrag wurde von Gramatak bearbeitet: 19.11.2015, 21:46 Uhr
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Beitrag 19.11.2015, 21:48 Uhr
faenger
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ZITAT(Gramatak @ 19.11.2015, 21:43 Uhr) *
HyperMILL an sich hat eine Werkzeugverwaltung in der man ALLE Schnittwerte (pro Werkzeug oder pro Schneidmaterial, je nach wunsch) hinterlegen kann. Dies beinhaltet als erstes das Material und in diesem werden sogenannte "Verwendungszwecke" (mit selbsterdachten namen) hinterlegt in welchen dann die Schnittwerte stehen, mit Vc, S, Fz, F, F Axial, F Reduziert, Kühlung und ganz wichtig auch mit ae, ap und Eintauchwinkel.

Allerdings muss man diese alle selbst anlegen ersteinmal! Hat man dies ordentlich gemacht kann man z.b. einen Verwendungszweck "0.2xD Seitenzustellung" auswählen und hat für alle angelegten Materialien passende Drehzahlen, Vorschübe und Zustellungen Axial wie Radial.

Dies ist (oder war - stand 2012) meines Wissens bei Solidcam nicht möglich - allerdings erübrigt sich das bei imachining wie gesagt.


Hi!

Danke für die Erläuterung, das wollte ich hören!

Gruß
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Beitrag 20.11.2015, 16:45 Uhr
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Ja so hätte ich das auch geschrieben. Ich habe für z.B.einen 16ener WHPC 4 Verwendungszwecke angelegt. Normalschruppen, HyperMaxx, Schlichten und Vollnuten und dann wähle ich halt immer nur im Zyklus das aus was ich gerade brauche.


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Beitrag 20.11.2015, 17:53 Uhr
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ZITAT(RSSB123 @ 20.11.2015, 16:45 Uhr) *
Ja so hätte ich das auch geschrieben. Ich habe für z.B.einen 16ener WHPC 4 Verwendungszwecke angelegt. Normalschruppen, HyperMaxx, Schlichten und Vollnuten und dann wähle ich halt immer nur im Zyklus das aus was ich gerade brauche.


Hi!

Äh,ok! Ich kann also bei Hypermill anscheinend generell die Schnittwerte meiner Anwendung entsprechend anlegen? Könnte ich das ganze auch ohne auswählen, innerhalb der makros z.b., automatisch auswählen lassen?

Gruss
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Beitrag 20.11.2015, 18:02 Uhr
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also automatisch denke ich mal wird das nicht gehen, zumindest weiß ich selbst bisher davon nix. Wenn ich mit Makros arbeite dann bezieht sich das nur auf Bohrungen.


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Beitrag 20.11.2015, 19:07 Uhr
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ZITAT(faenger @ 20.11.2015, 16:53 Uhr) *
Hi!

Äh,ok! Ich kann also bei Hypermill anscheinend generell die Schnittwerte meiner Anwendung entsprechend anlegen? Könnte ich das ganze auch ohne auswählen, innerhalb der makros z.b., automatisch auswählen lassen?

Gruss


ja und nein.

Wenn man ein Makro anlegt wird auch der Verwendungszweck gespeichert. Dieser selbst wird nicht automatisch geändert, man kann also mehrere Makros mit entsprechenden einstellungen (inkl. Werkzeug und verwendungszweck) speichern und diese von Hand oder Automatisch auswählen.

Hierbei kommen dann auch die Intelligenten Makros ins Spiel ( https://de.industryarena.com/openmind/forum...ros--70132.html ), bei welchen alles vollautomatisch ausgeführt wird, sofern Ordentlich angelegt. Es gibt dabei auch eine Funktion das Werkzeug automatisch auswählen zu lassen, damit habe ich selbst aber noch nicht gearbeitet.


edit:
da scheinbar die Videolinks in dem alten Beitrag fehlen hier nochmal direkt:
https://www.youtube.com/watch?v=TXdqySz_zaY
https://www.youtube.com/watch?v=znIBa4NF3Vw

Der Beitrag wurde von Gramatak bearbeitet: 20.11.2015, 19:10 Uhr
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Beitrag 20.11.2015, 21:30 Uhr
faenger
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ZITAT(Gramatak @ 20.11.2015, 19:07 Uhr) *
ja und nein.

Wenn man ein Makro anlegt wird auch der Verwendungszweck gespeichert. Dieser selbst wird nicht automatisch geändert, man kann also mehrere Makros mit entsprechenden einstellungen (inkl. Werkzeug und verwendungszweck) speichern und diese von Hand oder Automatisch auswählen.

Hierbei kommen dann auch die Intelligenten Makros ins Spiel ( https://de.industryarena.com/openmind/forum...ros--70132.html ), bei welchen alles vollautomatisch ausgeführt wird, sofern Ordentlich angelegt. Es gibt dabei auch eine Funktion das Werkzeug automatisch auswählen zu lassen, damit habe ich selbst aber noch nicht gearbeitet.


edit:
da scheinbar die Videolinks in dem alten Beitrag fehlen hier nochmal direkt:
https://www.youtube.com/watch?v=TXdqySz_zaY
https://www.youtube.com/watch?v=znIBa4NF3Vw


Hi!

Ok,würde bedeuten das ein makro unter bestimmten Vorraussetzungen automatisch für eine Bearbeitung gezogen wird wenn fallunterscheidungen und/oder Regeln eingehalten werden?!Das ist ja schon mal nicht schlecht.

Deine Links habe ich im Rahmen meiner Recherchen schon mehr wie einmal angeschaut!;)

Gruß
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Beitrag 21.11.2015, 00:30 Uhr
Gramatak
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ZITAT(faenger @ 20.11.2015, 20:30 Uhr) *
Hi!

Ok,würde bedeuten das ein makro unter bestimmten Vorraussetzungen automatisch für eine Bearbeitung gezogen wird wenn fallunterscheidungen und/oder Regeln eingehalten werden?!Das ist ja schon mal nicht schlecht.


Genau so ist es. Dies wurde mit 2014.2 auch erweitert, sodass man nun mit den Regeln zusätzlich zu dem aktivieren/deaktivieren der Jobs auch Parameter innerhalb des Jobs ändern kann. Z.b. die Bohrtiefe bis Spanbruch / ausspänen. dadurch werden die MAkros deutlich schlanker (weniger verschiedene Jobs nötig).

Was man noch wissen sollte ist, das man aber teils beschränkt ist, welche Jobs man benutzen kann. Z.b. auf einem Bohrungsfeature kann man (glaub ich gerade) keinen Kontur oder normalen Taschenjob verwenden, sondern nur speziell Kreistasche und Fräsbohren. Bin da momentan aber nicht auf dem aktuellsten stand.


ZITAT(faenger @ 20.11.2015, 20:30 Uhr) *
Deine Links habe ich im Rahmen meiner Recherchen schon mehr wie einmal angeschaut!;)


Das freut mich. biggrin.gif

Der Beitrag wurde von Gramatak bearbeitet: 21.11.2015, 00:37 Uhr
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Beitrag 21.11.2015, 13:21 Uhr
faenger
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ZITAT(Gramatak @ 21.11.2015, 00:30 Uhr) *
Genau so ist es. Dies wurde mit 2014.2 auch erweitert, sodass man nun mit den Regeln zusätzlich zu dem aktivieren/deaktivieren der Jobs auch Parameter innerhalb des Jobs ändern kann. Z.b. die Bohrtiefe bis Spanbruch / ausspänen. dadurch werden die MAkros deutlich schlanker (weniger verschiedene Jobs nötig).

Was man noch wissen sollte ist, das man aber teils beschränkt ist, welche Jobs man benutzen kann. Z.b. auf einem Bohrungsfeature kann man (glaub ich gerade) keinen Kontur oder normalen Taschenjob verwenden, sondern nur speziell Kreistasche und Fräsbohren. Bin da momentan aber nicht auf dem aktuellsten stand.




Das freut mich. biggrin.gif


Hi!

Danke für die Antwort.

Ja, wenn man sich nen bissl über Hypermill abseits von Vertretern informieren will! kommt man an den beiden Videos nicht vorbei. Gibt relativ wenig darüber im Netz und auch die Mappe mit den Broschüren bietet leider wenig Auskunft über die Werkzeugverwaltung sowie ein Einstellblatt/Werkzeugliste.

Gruss
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