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4-Ach-Fräsen Förderschnecke

Beitrag 07.09.2020, 19:01 Uhr
camnewcomer
camnewcomer
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Beiträge: 2

Guten Abend,

an der Uni mache ich momentan ein CAM Projekt mit NX. Im ersten Schritt habe ich mich mit Fräsen jeglicher Art beschäftigt, im jetzigen Schritt mit Drehen. Ich möchte eine Förderschnecke auf einer Drehbank fräsen mit angebtriebenen Werkzeugen. Bis das Teil auf einer Maschine landet ist allerdings noch ein langer Weg. Ich bekomme einfach keine Operation hin, egal welche ich benutze, Mill-Rotary oder Multi-Axis und verschiedene Verfahrmethoden wie Streamline, Führungskurve, etc. Wenn ich einen Werkzeugweg generieren kann, ist dieser total bescheurt, meistens kommt es allerdings garnicht erst zu einem.
Hätte vielleicht jemand einen Tipp wie ich an diese Aufgabe besser rangehen kann?
Ich habe ein Bild vom Fertigteil und einmal ein Bild mit generiertem Werkzeugweg angehangen, vielliecht könnt ihr mal ein Blick darauf werfen, es ist echt zum verzweifeln.
Ich verwende aktuell NX 1899
Gruß,
Matthias

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Der Beitrag wurde von camnewcomer bearbeitet: 07.09.2020, 19:04 Uhr
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Beitrag 07.09.2020, 20:01 Uhr
bbmbdbnb
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Beiträge: 511

ZITAT(camnewcomer @ 07.09.2020, 20:01 Uhr) *
Guten Abend,

an der Uni mache ich momentan ein CAM Projekt mit NX. Im ersten Schritt habe ich mich mit Fräsen jeglicher Art beschäftigt, im jetzigen Schritt mit Drehen. Ich möchte eine Förderschnecke auf einer Drehbank fräsen mit angebtriebenen Werkzeugen. Bis das Teil auf einer Maschine landet ist allerdings noch ein langer Weg. Ich bekomme einfach keine Operation hin, egal welche ich benutze, Mill-Rotary oder Multi-Axis und verschiedene Verfahrmethoden wie Streamline, Führungskurve, etc. Wenn ich einen Werkzeugweg generieren kann, ist dieser total bescheurt, meistens kommt es allerdings garnicht erst zu einem.
Hätte vielleicht jemand einen Tipp wie ich an diese Aufgabe besser rangehen kann?
Ich habe ein Bild vom Fertigteil und einmal ein Bild mit generiertem Werkzeugweg angehangen, vielliecht könnt ihr mal ein Blick darauf werfen, es ist echt zum verzweifeln.
Ich verwende aktuell NX 1899
Gruß,
Matthias

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Hallo,
du hast das Problem das der Seitwinkel nicht 90 Grad beträgt, da die Schnecke eine Veränderung im Durchmesser hat. daher wirst du bei einer Vierachsbearbeitung immer das Problem haben das du entweder eine Konturverletzung im Grund hast, oder zu viel im Grund stehen bleibt. Zusätzlich hast du in der Spindelmitte einen Hinterschnitt, der sich aus der Steigung ergibt. Dieser kann nur umgangen werden wenn du mit dem Fräswerkzeug nicht auf Mitte fräst. Optimal wäre es wenn du das Werkzeug noch anstellen könntest. Aber dann bist du schon im 5 Achsfräsen.
Vg Bernd
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Beitrag 09.09.2020, 15:43 Uhr
camnewcomer
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Danke für die Antwort. Das Argument mit den 90 Grad leuchtet mir ein, allerdings nicht der Hinterschnitt in der Spindelmitte.

Ich vermute wenn ich die Spindel 90 Grad zur Kegeloberfläche ausrichte, behebt dies nicht mein Problem. Wenn die Zylinderachse auf der c-Achse liegt, habe ich das gleiche Proboem, nur auf der anderen Spindelseite.

Da hilft wohl nur etwas Neues zu konstruieren. Denkst du ein Rohr entlang einer Helix lässt sich besser bearbeiten ? Wenn ich den Durchmesser geschickt wähle, sodass weniger als die Hälfte des Rohrquerschnitts von dem Zylinder Volumen subtrahiert, dann sollte ich immer Recht stumpfe Winkel zur WKZ-Achse haben.
Dann könnte ich durch Führungskurven den Bereich bearbeiten. Bei NX 1899 bietet sich nicht die Möglichkeit der Verfahrmethode Surface Area, welche Methode ersetzt diese bei 1899? Isoparsmerisches Fräsen ?


An euch Anwender: ist es unprofessionell sich extra Führungskurven zu konstruieren welche keinen Einfluss auf die Bauteilgeometrie besitzen und diese zu verwenden ?

Der Beitrag wurde von camnewcomer bearbeitet: 09.09.2020, 15:47 Uhr
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Beitrag 09.09.2020, 17:29 Uhr
bbmbdbnb
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ZITAT(camnewcomer @ 09.09.2020, 16:43 Uhr) *
Danke für die Antwort. Das Argument mit den 90 Grad leuchtet mir ein, allerdings nicht der Hinterschnitt in der Spindelmitte.

Ich vermute wenn ich die Spindel 90 Grad zur Kegeloberfläche ausrichte, behebt dies nicht mein Problem. Wenn die Zylinderachse auf der c-Achse liegt, habe ich das gleiche Proboem, nur auf der anderen Spindelseite.

Da hilft wohl nur etwas Neues zu konstruieren. Denkst du ein Rohr entlang einer Helix lässt sich besser bearbeiten ? Wenn ich den Durchmesser geschickt wähle, sodass weniger als die Hälfte des Rohrquerschnitts von dem Zylinder Volumen subtrahiert, dann sollte ich immer Recht stumpfe Winkel zur WKZ-Achse haben.
Dann könnte ich durch Führungskurven den Bereich bearbeiten. Bei NX 1899 bietet sich nicht die Möglichkeit der Verfahrmethode Surface Area, welche Methode ersetzt diese bei 1899? Isoparsmerisches Fräsen ?


An euch Anwender: ist es unprofessionell sich extra Führungskurven zu konstruieren welche keinen Einfluss auf die Bauteilgeometrie besitzen und diese zu verwenden ?



Hallo,
durch die Steigung der Schnecke beginnt in der Mitte der Schnecke ein Hinterschnitt. Wenn du jetzt einen Fräser mittig laufen lässt dann ist der Fräser auf der einen Seite im freien und mit der anderen Seite im Material. Schaue dir dein Teil mal ganz genau an. Wenn du nahe zoomst kann man das erkennen. Wenn du jetzt das Teil nach dem Konus im Grund ausrichtest kannst du die Seitenfläche der Schnecke nicht mehr fertig bearbeiten. Wenn du es schaffst die Steigung der Schnecke so zu gestalten das du keinen Konus hast, sondern mit Flächen arbeitest dann könntest du ein bisschen tricksen. Wir machen das ganze aber mit Sprutcam. Von NX habe ich leider keine Ahnung.
Vg Bernd
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Beitrag 09.09.2020, 17:35 Uhr
bbmbdbnb
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Hallo,
hier noch mal als jpeg
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