545.683 aktive Mitglieder*
2.166 Besucher online*
Kostenfrei registrieren
Einloggen Registrieren

BMT oder VDI 30, MaxxTurn 65

Beitrag 20.11.2014, 21:52 Uhr
dschenk
dschenk
Level 2 = IndustryArena-Facharbeiter
**
Gruppe: Mitglied
Mitglied seit: 02.07.2011
Beiträge: 119

Hallo zusammen,

Wir sind am überlegen ob wir uns eine neue Maxxturn 65 BigBore zulegen sollen.
Die Hauptaufgabe dieser Maschine wird Fräsen sein. (Material AlMgSi0,5 und Werkzeugdurchmesser bis ca. 16mm vielleicht auch mal ein 40mm WSP Fräser zum Schlichten)
Deswegen interessiert mich was ihr von diesen neuen Werkzeugaufnahmen haltet.
Der Werkzeugwender bzw dessen Motor soll diesen Belastungen angeblich stand halten.

Momentan kaufen wir unsere VDI 30 Antriebe bei der Firma WTO. Vermutlich werden wir dann auch dort die BMT Antriebe kaufen.
Aber wie sieht es mit den Lagern in den Axialen und Radialen Antrieben aus? Sind diese sehr Wartungsintensiv?
Wie sieht es im Vergleich zu VDI 30 Antrieben aus? Sind die Lager langlebiger oder tritt auch relativ schnell ein Lagerspiel auf?

Eine andere Frage hätte ich dann auch noch.
Und zwar wie sieht es mit der Postioniergenauigkeit der neuen Antriebe aus?
Bei axialen Antrieben (VDI 30) haben wir schon öfters festgestellt, wenn wir die Werkzeuge vermessen, dass die Werkzeuge in X und Y ein paar hundertstel oder sogar zehntel außerhalb der drehmitte stehen.

Viele Fragen, zu so später Zeit
Aber ich hoffe ihr könnt mir ein wenig weiter helfen.

Liebe Grüße und Schönen Abend
Dominik
TOP    
Beitrag 20.11.2014, 23:05 Uhr
suso
suso
Level 2 = IndustryArena-Facharbeiter
**
Gruppe: Mitglied
Mitglied seit: 12.09.2014
Beiträge: 83

ZITAT
ein paar hundertstel oder sogar zehntel außerhalb der drehmitte stehen.

Das kann praktisch nicht an der Aufnahme liegen. Ein hundertstel oder 2 wenn die Aufnahme nicht mehr passt ... ok.
Aber zehntel ?
TOP    
Beitrag 21.11.2014, 09:15 Uhr
ADler2600
ADler2600
Level 2 = IndustryArena-Facharbeiter
**
Gruppe: Mitglied
Mitglied seit: 11.03.2014
Beiträge: 107

Hallo dschenk,

bei VDI hat man geringere Rüstzeiten. Es gibt auch Werkzeugrevolver wo man die VDI Aufnahmen zusätzlich anflanschen kann.
Heißt also schnelles Rüsten und auf den gewünschten positionen die nötige Stabilität. Muß nur geprüft werden ob auf EMCO Maschinen diese Revolver verbaut werden.
Wichtig ist, dass die VDI Werkzeughalter auch mit dem richtigen Drehmoment angezogen werden. Wird seltenst gemacht, kann ich aber nur empfehlen um die best
möglichste Stabilität und Genauigkeit zu erhalten.
Der Kraftaufwand ist abhängig von den Schnittwerten, Material und Schneidwerkzeug. Am besten vom Hersteller des Schneidwerkzeug das Drehmoment berechnen lassen und dann mit einem Ansprechpartner des Hersteller vom Revolver Kontakt aufnehmen. Die können dann sagen was für Drehmomente möglich sind.

Der Hersteller des Revolvers macht auch statische bzw. angetrieben Werkzeughalter.
Da hat man alles aus einer Hand und man hat nur einen Ansprechpartner.

Die Positioniergenauigkeit ist von mehreren Faktoren abhängig. Genauigkeit des Revolvers, der Werkzeugscheibe, Einstellung der Parameter........
Ich würde den Revolver einmal mit einem Prüfdorn prüfen, vielleicht gabs es einmal ein kollision und es hat sich etwas verschoben.

Gruß und ein schönes Wochenende
TOP    
Beitrag 02.04.2015, 10:31 Uhr
Schmidi
Schmidi
Level 2 = IndustryArena-Facharbeiter
**
Gruppe: Mitglied
Mitglied seit: 03.01.2006
Beiträge: 88

Hallo zusammen
Da du doch viel Fräsen möchtet mit der EMCO MAXXTURN 65, empfehle ich ganz klar den Weg zum BMT Werkzeugrevolver.
Die angesprochenen VDI-30 oder 40 Werkzeugaufnahmen sind zwar sehr schnell auszuwechseln, aber alle Lieferanten haben bei axialer Bearbeitung ein kleines Genauigkeitsproblem. Dies kommt natürlich daher das auf der Maxxturn einen sog. Sternrevolver verbaut ist und die WZ-Aufnahmen ja radial in der Scheibe sitzen. Bei Bohrstangen oder abgewinkelten Fräshalter (für die axiale Bearbeitung) wird bei EMCO eine Anschlagsleiste eingesetzt die einmal eingestellt werden muss und so die Wiederholgenauigkeit beim WZ Tausch erhöht. Dies ist ein klarer Vorteil gegenüber dem Wettbewerb.
Da bei VDI-WZ Revolver der Antrieb und die Schwenkbewegung in der Regel durch den gleichen Motor erfolgt und die Ansteuerung kompliziert über Getriebe erfolgt ist die Einschaltdauer sehr eingeschränkt.

Beim WZ-Wender mit BMT, sitzt der Antriebsmotor für die AWZ direkt in der Revolverscheibe, er ist flüssigkeitsgekühlt. Dadurch ist eine 100% Einschaltdauer gewährleistet.
Natürlich kostet BMT etwas mehr, das zahlt sich unter dem Strich aber sicher aus. Der Verschleiss an WTO WZ-Halter, ist bei radialer Bearbeitung gering, bei Winkelhalter und höchsten Drehzahlen (12'000U/MIn) muss der sicher beachtet werden.

.
TOP    



1 Besucher lesen dieses Thema (Gäste: 1)
0 Mitglieder: