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Elastizitätsmodul - Basaltfaser, Basalt oder Glasfaser?

Beitrag 07.05.2017, 10:06 Uhr
al_bundy
al_bundy
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Hallo,
ich möchte ein möglichst elastischen Verbundwerkstoff herstellen ich möchte mich hiermit erkundigen ob ich einen elastischeren Verbundwerkstoff mit eine Basalt oder mit eine Glasfaser bauen kann. Unter Berücksichtigung das beide Fasern die gleiche Materialstärke und das gleiche Gewicht haben und auch die gleiche Webstruktur. Ich bedanke mich im Voraus und verbleibe mit freundlichen Grüßen

Marc
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Beitrag 07.05.2017, 13:37 Uhr
DickerSpan
DickerSpan
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"Gelernter Bäcker möchte mit eigener Rakete gerne zum Mond fliegen".

In etwa so ließt sich deine Frage....


Es gibt zwei Möglichkeiten:

1. Das was du brauchst, gibt es schon lange.
2. Das was du brauchst, wirst DU niemals entwickelt bekommen.

Ich glaube, da gehört etwas mehr zu, als eine Krähenpfote und einen Zweiköpfigen Frosch bei Vollmond in einen Kochtopf zu schmeißen.....






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Schuster, bleib bei deinen Leisten!!!
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Beitrag 07.05.2017, 14:00 Uhr
al_bundy
al_bundy
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Beiträge: 144

Du hast die Frage falsch verstanden.
Lässt sich mein Vorhaben mit Glasfaser oder mit Balsalt besser realisieren?
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Beitrag 07.05.2017, 14:04 Uhr
DickerSpan
DickerSpan
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Beiträge: 2.099

Du hast mich nicht verstanden.

Es gibt in der Werkstoffkunde nicht nur wissen und schwarz.
Es gehören noch gaaaanz viele Grautöne dazu.

Hier eine Pauschale Aussage zu treffen, und dann noch mit deinen so super wenigen Infos, ist einfach unmöglich.


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Schuster, bleib bei deinen Leisten!!!
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Beitrag 07.05.2017, 14:10 Uhr
al_bundy
al_bundy
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Beiträge: 144

ZITAT(Dicker Span @ 07.05.2017, 15:04 Uhr) *
Du hast mich nicht verstanden.

Es gibt in der Werkstoffkunde nicht nur wissen und schwarz.
Es gehören noch gaaaanz viele Grautöne dazu.

Hier eine Pauschale Aussage zu treffen, und dann noch mit deinen so super wenigen Infos, ist einfach unmöglich.


Ich will nicht zum Mond fliegen.
Sicher ist das Carbon den Verbundswerkstoff sehr steif macht. Mit Aramid wird er elstischer. Mit Glasfaser nochmals elastischer.
Da ich keine gesicherten Infos über eine Basaltaser habe frage ich hier mal nach. Ist es nun noch elastischer mit Basalt.
Ja oder Nein?

Ist eine einfache Frage die man simpel beantworten kann wenn man Infos über Basaltfasern hat.
Fragen? Dann fragen, aber nicht nörgeln das es nicht möglich sei. So hätte man das Rad nie erfunden.

Der Beitrag wurde von al_bundy bearbeitet: 07.05.2017, 14:11 Uhr
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Beitrag 07.05.2017, 14:28 Uhr
nico1991
nico1991
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Beiträge: 415

Hallo :) ich habe die Frage verstanden.

Der E Modul einer Basaltfaser liegt leicht über dem von Glasfasern.

Ich hoffe das hilft dir

Nico
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Beitrag 17.05.2017, 18:33 Uhr
Andy742000
Andy742000
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Beiträge: 3.738

ZITAT(al_bundy @ 07.05.2017, 11:06 Uhr) *
Hallo,
ich möchte ein möglichst elastischen Verbundwerkstoff herstellen ich möchte mich hiermit erkundigen ob ich einen elastischeren Verbundwerkstoff mit eine Basalt oder mit eine Glasfaser bauen kann. Unter Berücksichtigung das beide Fasern die gleiche Materialstärke und das gleiche Gewicht haben und auch die gleiche Webstruktur. Ich bedanke mich im Voraus und verbleibe mit freundlichen Grüßen

Marc

Hi

Ich weiss zwar nicht was du vor hast wink.gif
Pass mal auf !
Faserverbundwerkstoffe werden für den angedachten Anwendungszweck speziell zusammengemischt !
Dazu zählen neben den Grundstoffen auch Faserstoffe ( egal ob Glasfaser, Kohlefaser, auch Naturfasern ( wie Baumwolle, Kokos, Leine, und Flachs ) auch steinähnliche Faser ( wie deine Basalt- Faser ) in unterschiedlichen Faserdicken und - länge auch Zuschalgstoffe beigemsicht. Diese sind neben Bindemittel, auch Trennmittel und andere Stoffe die die Eigenschaften des Endproduktes maßgeblich bestimmen. Wir sprechen jetzt mal nicht von Stoffen die Endprodukt rein optisch gestalten helfen ( Farb- und Oberflächenstruktur beeinflussenden Stoffen ) !

Je nach Faserlänge und -Menge, sowie Anteil lassen sich hier Produkteigenschaften erzeugen, wie Sie gewünscht werden.

Dafür gibt es Mischtabellen, so dass rein keine Aussage getroffen werden kann, welche Faser das "Optimale" ist ! Hier zählen Randbedingungen des Endprodukts, zB. Isolationseigenschaften, oder Schlagfestigkeit, oder "Zerstörungssicherheit" die dann dafür verantwortlich sind, wie dass gesamte "Gemisch" zusammengesetzt sein muss !

So kannst du zB. mit Glasfaser, Kreide , Sand, bestimmte Bindemittel und auch Farbstoffe in Verbindung mit dem richtigen Basiswerkstoff ( Harzform ) Produkte erzeugen, die ähnliche Eigenschaften besitzen wie Beton !

Wie Dicker Span schon sagte, mit einem Schnellkochtopf und einem !Lafer!Lichter!Lecker! Rezept ( Sorry an die Kochprofis ) kannst du nichts bewirken, wenn du nicht weisst was du "Kochen" willst.



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MfG
Andy

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4 BIT NC, Kugelschrittschaltwerk
Numerik 600 + Lochstreifen
und nun nicht weiter gekommen als bis zur Sinumerik ;-)

PS : Ich hasse R- Parameter ! Aus Rxxx wird unter Beachtung der Mond-Parabel und der "ERDschen" Glockenkurve nach der Division mit PI/8 + Werkhallenhöhe ein neuer sinnvoller Parameter Rxxx

Impressum: Wer Rechtschreib- oder Grammatikfehler findet darf sie behalten, sind kostenlose Beigaben des Autors
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Beitrag 17.05.2017, 18:49 Uhr
al_bundy
al_bundy
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Bei letzteren muss ich dir widersprechen.

Angenommen ich habe einen 6mm starken Verbundwerkstoff wobei 2 Schichten aus Carbongewebe bestehen mit einer Dichte der Faser von 285gr/m². Als Kern würden wir 4mm Abachi verwenden, bliebe als äußeres Furnier nur noch je 0.65mm übrig. Nehmen wir mal das billige Abachi.
Dann habe ich einen ziemlich biegesteifen Verbundwerkstoff.

Und nun gilt es genau eine Eigenschaft zu verändern und aufs Maximum auzureizen aber ausschließlich nur mit einen Tausch der Faser. (Die getauschte Faser muss der "Fairnishalber" eine ähnliche Dichte haben wie die Faser die davor drinne war) Nämlich einen möglichst "elastischen" Faserverbundwerkstoff herzustellen. Es ist mit den üblichen Fasern keine Kunst das zu erreichen. Aber ohne Wissen ist es auch nicht möglich das Maximum an Flexibilität herauszuholen.

Naheliegend wäre eine Naturfaser wie Flachs die mitunter noch m elastischsten ist. Elastischer als Glasfaser und auch Basalt, Aramid und Co.

Berücksichtigung wie Gewicht oder andere Kenngrößen die mit den Tausch der Faser einhergehen sind uninteressant.
Es spielt hier im wesentlichen auch keine große Rolle mehr. Ich habe Aramid, Flachs, Glasfaser und Carbon hier und werde in 1-2 Wochen mal einige Platten zurecht machen und messen.

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Beitrag 17.05.2017, 19:08 Uhr
Andy742000
Andy742000
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ZITAT(al_bundy @ 17.05.2017, 19:49 Uhr) *
Bei letzteren muss ich dir widersprechen.

Angenommen ich habe einen 6mm starken Verbundwerkstoff wobei 2 Schichten aus Carbongewebe bestehen mit einer Dichte der Faser von 285gr/m². Als Kern würden wir 4mm Abachi verwenden, bliebe als äußeres Furnier nur noch je 0.65mm übrig. Nehmen wir mal das billige Abachi.
Dann habe ich einen ziemlich biegesteifen Verbundwerkstoff.

Und nun gilt es genau eine Eigenschaft zu verändern und aufs Maximum auzureizen aber ausschließlich nur mit einen Tausch der Faser. (Die getauschte Faser muss der "Fairnishalber" eine ähnliche Dichte haben wie die Faser die davor drinne war) Nämlich einen möglichst "elastischen" Faserverbundwerkstoff herzustellen. Es ist mit den üblichen Fasern keine Kunst das zu erreichen. Aber ohne Wissen ist es auch nicht möglich das Maximum an Flexibilität herauszuholen.

Naheliegend wäre eine Naturfaser wie Flachs die mitunter noch m elastischsten ist. Elastischer als Glasfaser und auch Basalt, Aramid und Co.

Berücksichtigung wie Gewicht oder andere Kenngrößen die mit den Tausch der Faser einhergehen sind uninteressant.
Es spielt hier im wesentlichen auch keine große Rolle mehr. Ich habe Aramid, Flachs, Glasfaser und Carbon hier und werde in 1-2 Wochen mal einige Platten zurecht machen und messen.

Hi

Was willst du feststellen ?
Carbonfaser ? Das ist kein Allheilmittel !
Du musst erstmal grundsätzlich zwischen Mattenlaminaten und Multi-Matrix Verbunden unterscheiden !
Wovon redest du ? Ich spreche von Multimatrix Werkstoffen !
Eine 7.2 mm Platte aus diesem Werkstoff kannst du mit einer Schlagkraft ( punktuell angewendet ) von 8 Tonnen bei einer Fläche von 1cm³ nicht durchbrechen !



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MfG
Andy

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Beitrag 17.05.2017, 20:44 Uhr
al_bundy
al_bundy
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Beiträge: 144

Carbon ist hier fehl am Platz.
Ich spreche nicht von einer Multi Matrix.
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Beitrag 08.06.2017, 07:21 Uhr
al_bundy
al_bundy
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Hallo,
ich habe nun einige Verbundwerkstoffe hergestellt. Aramid und Aramid/Carbon fehlt noch.Wird heute Nachmittag fertig. Eine Basaltfaser habe ich mir noch nicht organisiert werde ich auch nicht weil die Glasfaser genau das tut was sie sollte. Ohne Faser liegt die Platte bei eine Frequenz von 1110hz. Mit Glasfaser bei 1120hz. Praxisbezogen ist das quasi gleich. Carbon liegt bei 1225hz. Das ist schon ein kleines Stück fester. Diese 100hz machen aber einen dramatischen Unterschied im Sportgerätebau aus.

Ohne Faser
1110hz
75gr.
5,8mm

Glasfaser:
1120hz
80gr
5,95mm

Flachs:
1160hz
89gr.
6,25mm


Carbon:
1225hz
82gr
6,0mm
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