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Große Standbohrmaschine, Gewindeschneiden M20

Beitrag 08.11.2018, 21:11 Uhr
Nirosta
Nirosta
Level 1 = IndustryArena-Lehrling
*
Gruppe: Mitglied.DE
Mitglied seit: 30.09.2018
Beiträge: 7

Hallo,

Ich bin noch relativ neu in der Firma wo ich arbeite. Bin momentan eher Maschinen Springer und Urlaubs und Krankenvertretung
quer Beet eingesetzt. Bin jetzt das 2 mal an einer sehr großen und sehr alten Standbohrmaschine.
Ich soll im 2 Bearbeitungsschritt die Gewinde M20 schneiden, da wir an der Maschine große propleme beim schneiden haben.
Also die löcher sind schon da und man muß nur Gewinde M20 schneiden. Jetzt kommt das proplem und zwar das anfahren bzw. ausrichtens
des Gewindebohrers. Mir wurde gesagt das ich in die Bohrung rein fahre, fest stelle also fixierung der Standbohrmaschine betätige, noch mal hineinfahre und nachschaue ob sich der Gewindebohrer ind eine bestimmte richtung wegdrückt, wenn ja Vorgang wiederhohlen. Trotzdem sind mir
2 Gewindebohrer abgerissen und 3-4 wahren sehr schnell stumpf und hatten Karies. Zwar ist das Material sehr harter Stahlguß, dennoch ist das
nicht normal. Jetzt habe ich überlegt woran das liegen kann und bin zum entschluß gekommen das es nur an der ausrichtung des Bohrers liegen kann und zwar nicht mittig genug, da bei 42mm tiefe, je tiefer er ist, desto größer die spannung im Bohrer wird.
Als Lösung des Problems habe ich mir folgendes überlegt und zwar einen bolzen zu fertigen der ca. 0,1 kleiner ist als der Kerndurchmesser des
Kernlochs ist und damit dann zu fixieren. Als zweites dachte ich an die fixierung und so könnte es doch auch gehen und zwar einfach ohne fixierung der Maschine schneiden, durch den drehmoment, fliehkraft und den Kerndurchmesser sollte die Mitte automatisch getroffen werden oder sehe ich das falsch.

Würde mich über Hilfreiche Kommentare freuen

Der Beitrag wurde von Nirosta bearbeitet: 08.11.2018, 21:12 Uhr
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Beitrag 08.11.2018, 21:36 Uhr
General-5Achs
General-5Achs
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*******
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Mitglied seit: 23.10.2006
Beiträge: 3.329

Servus,

also wenn du schon dein Werkzeug umspannen willst, dann empfehle ich dir einen alten und stumpfen 90° Kegelsenker zu verwenden mit dem du mit Links drehender Richtung in das zu bearbeitende Loch rein fährst. Wenn du unten drin bist kannst du die Klemmung fest machen.

Das ist einfacher als sich mit einem Bolzen in das Loch zu quälen.



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Gruß General



Fräser sind Halbgötter in Blau.
Denn sie lassen durch Zerstörung Neues entstehen!!!!



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Beitrag 09.11.2018, 05:12 Uhr
batthias
batthias
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Mitglied seit: 08.11.2011
Beiträge: 82

Hallo,

alternativ kannst du auch einen HSS-Bohrer nehmen der dem Kernloch entspricht.
Und mit stehendem Bohrer dann in der Bohrung einfahren und das Teil ausrichten dann anschließend den Tisch klemmen.

Gruß batthias

Der Beitrag wurde von batthias bearbeitet: 09.11.2018, 05:13 Uhr


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KOMMAS, dienen,,, nur,, der DEKORATION,,
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Beitrag 09.11.2018, 09:37 Uhr
Poppi
Poppi
Level 3 = IndustryArena-Techniker
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Gruppe: Mitglied.DE
Mitglied seit: 05.12.2002
Beiträge: 164

Hallo,
Versuch das mal:
Mit linkslaufendem Gewindebohrer die Bohrung aufnehmen ohne zu klemmen das Gewinde schneiden.
Geht nur bei sicher gespannten Werkstück und passender Masse der Bohrmaschine( z.B.Radialauslegermaschinen).
Bei dem ganzen immer an eine Sicherheit denken!
Gruß
Frank


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Nichts ist so beständig wie die Veränderung.


Gruß Frank
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Beitrag 09.11.2018, 18:38 Uhr
AmazingPaul
AmazingPaul
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Mitglied seit: 15.04.2014
Beiträge: 3

Womit ist der Gewindebohrer denn Eigentlich gespannt?
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Beitrag 09.11.2018, 21:21 Uhr
Nirosta
Nirosta
Level 1 = IndustryArena-Lehrling
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Gruppe: Mitglied.DE
Mitglied seit: 30.09.2018
Beiträge: 7

Danke für die vielen Tips vor allem für das links drehende Zentrieren.
Der Gewindebohrer ist natürlich duch eine rutschkupplung gespannt.
Ich bin mir nur unsicher ob es bei der genauigkeit bleibt vom linksdrehenden Zentrieren.
Denn um einen Senker in die Spindel zu spannen muß ich eine andere Werkzeugaufnahme einwechseln. Davor muß ich mechanischen antrieb beutzen um eine gewisse höhe habe um die Werkeugaufnahme aus und ein zuwechseln. Ich glaube nicht das die position genau identisch bleiben würde. Am sinnfollsten erscheint es mir mit dem Gewindebohrer selbst linksdrehen zu Zentrieren. Wobei ich auch betonen muß daß die Rutschkupplung auch ein gewisses Spiel aufweist. Von meiner Frage ob man evtl. das Gewinde ohne Klemmung schneiden soll hab ich allerdings nichts gehört. Denn ich meine mich dunkel daran zu erinnern das in einer Stahlbau Firma in der ich vor sehr langer Zeit einmal wahr, mir gesagt wurde Gewinde ohne Klemmung zu schneiden, bin mir aber nich 100%ig sicher.
Noch mal zur Klemmung der Maschine. Man kann nur den Raduis und die verlaufs Achse also X der Maschine klemmen, nicht den Tisch.
Der Tisch ist bloß Masse die als auflage dient, der Mann der sehr sehr lange an der Maschine arbeitet arbeitet größten teils ohne Tisch da die größe der Bauteile auch sehr vareiert. Es wird dann mit Hilfe einer Wasserwaage und Kran ausgerichtet.
Die Maschine ist wiegesagt sehr alt und hat einen max. Höhenverstellbarkeit von 1m mit Tisch und 2m ohne Tisch, von Boden Maschine zu anfang Spindelaufnahme. Je nach Rutschkupplung wir die max. Höhe minimiert den größere Gewindebohrer aufnahmen ( M24 - M 39 ) ist die Rutschkupplung logischerweise auch wesentlich größer.

Vielen Dank für alle Kommentare

Der Beitrag wurde von Nirosta bearbeitet: 09.11.2018, 21:36 Uhr
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Beitrag 09.11.2018, 21:25 Uhr
Poppi
Poppi
Level 3 = IndustryArena-Techniker
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Mitglied seit: 05.12.2002
Beiträge: 164

"Mit linkslaufendem Gewindebohrer die Bohrung aufnehmen ohne zu klemmen das Gewinde schneiden."
Damit war das Gewindebohren ohne Klemmung gemeint


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Nichts ist so beständig wie die Veränderung.


Gruß Frank
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Beitrag 09.11.2018, 22:06 Uhr
Nirosta
Nirosta
Level 1 = IndustryArena-Lehrling
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Mitglied seit: 30.09.2018
Beiträge: 7

Dann noch eine andere Frage warum klappt bei uns an den Bohrweken das Gewindeschneiden oft so schlecht?
Es sollte doch wesentlich schneller und präziser funktionieren. Doch die Meiset bestehen meist darauf das wir das Gewinde schneiden an der Maschine überspringen und für die Standbohrmaschine überlassen. Ist das risiko zu groß das die CNC Rutschkupplung kapput geht zu groß weil diese höchstwahrscheinlich sehr teuer sind. Ich selbst bin seid 10 Jahren quer Beet in Metallbau beschäftigt. Anfangs als Bediener einer 3-Achs Portalfräsmaschine (UNIPOR 5 oder 6) also Sinumerik programmierung und Zeitgleich OKK also Fanuc programmierung. Beides habe ich am anfang meiner Beruflichen Metallfertigungs Laufbahn simultan begebracht bekommen. Leider nur das nötigste also bei Sinumerig und Fanuc nur die Fräsbearbeitung also G 40, 41 und 42 ist ja somit bei Siemens und Fanuc gleich. In die Gewindebohr Funktionen habe ich mich durch leider oft wechselden Beschäftigungsverhältnissen nur schwer selbst beibringen können. Seid neusem habe ich es nur noch mit Heidenhain Steuerungen zu tun wobei ich sagen muß das Heidenhain wesentlich Bedienerfreunlicher ist. Jedoch muß man die Zyklen klar verstehen. Ist zwar alles Klar beschrieben darum heißt es bestimmt auch Klartext Programmierung. Ich habe nur propleme erstens das gewohnete Sinumeric und Fanuc verhalten loszuwerden. Sprich das einsteigeb und spingen im laufendem programm bereitet mir sehr großes Herzklopfen und unbehagen da ich auf keinen Fall einen Crash oder Ausschuss fahren will. So ich bin ausgeschwiffen zurück zur Frage warum nicht an der CNC Maschine Gewinde schneiden.
Ich möchte an der arbeit keine Wiederrede oder eine Art der arbeitsverweigerung leisten und um Gotteswillen nicht die Kompetens meiner Vorgesetzten in Frage stellen, darum hier meine Frage.

Vielen Dank für alle Antworten und Kommentare

Der Beitrag wurde von Nirosta bearbeitet: 09.11.2018, 22:19 Uhr
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Beitrag 10.11.2018, 03:05 Uhr
Rainer60
Rainer60
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Beiträge: 277

ZITAT(Nirosta @ 08.11.2018, 21:11 Uhr) *
2 Gewindebohrer abgerissen und 3-4 wahren sehr schnell stumpf und hatten Karies. Zwar ist das Material sehr harter Stahlguß, dennoch ist das nicht normal. Jetzt habe ich überlegt woran das liegen kann und bin zum entschluß gekommen das es nur an der ausrichtung des Bohrers liegen kann und zwar nicht mittig genug, da bei 42mm tiefe, je tiefer er ist, desto größer die spannung im Bohrer wird.

Kernlochs ist und damit dann zu fixieren. Als zweites dachte ich an die fixierung und so könnte es doch auch gehen und zwar einfach ohne fixierung der Maschine schneiden, durch den drehmoment, fliehkraft und den Kerndurchmesser sollte die Mitte automatisch getroffen werden oder sehe ich das falsch.

Würde mich über Hilfreiche Kommentare freuenu


Hoi

Sackloch oder Durchgangsgewinde?
Liegt die Achse des Kernloches auf der der Achse der Spindel oder gibt es eine Winkelabweichung?
Ist der Gewindebohrer für den „sehr harten Stahlguss“ geeignet (Material, Spanwinkel, Beschichtung...)?
Passt die Schnittgeschwindigkeit zu Werkstück und Werkzeug (Velofahren funktioniert auch erst ab einer bestimmten Geschwindigkeit, resp. man wird schnell Müde wenn man zu schnell fährt wink.gif )?
Hilfst Du dem Gewindebohrer oder muss er die Spindelrückzugskraft alleine bewältigen?
Ist das Schmiermittel für diese Bearbeitung geeignet?
Ist die Oberfläche des Kernloches rauh und kann dadurch zum Spänestau kommen?

Das Werkstück wird vermutlich auf dem BAZ an Anschlagpunkten positioniert. Kannst Du diese Anschlagpunkte verwenden, um nach einmaligem ausrichten die Teile reproduzierbar spannen kannst? Falls keine Anschlagpunkte vorhanden sind, könnten evtl. Anschlagpunkte gefräst werden? Sicherheitshalber Messuhren anbringen, um die Position des Bohrkopfes zu überwachen.

Das sind die Fragen welche sich mir zu dem Problem stellen.
Es wird seine Gründe haben, weshalb sich die Verantwortlichen entschieden, das Gewinde als nachträgliche Operation auf einer anderen Maschine zu fertigen. Auf meiner Sicherheitsbeauftragtenmütze steht, dass ohne Klemmung arbeiten keine gute Idee ist.

Letzthin bin ich auf einen Bericht gestossen, in welchem es um die Spanevakuation von Sacklochgewinden ging. Da hatte sich ein Werkzeughersteller intensiv damit befasst und optimierte Gewindebohrer auf den Markt gebracht. Finde den Link leider nicht mehr.

Ich hoffe mit meinen Anregungen geholfen zu haben.


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Gruss Rainer

"Es gibt immer eine Lösung - manchmal auch eine Andere"l
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Beitrag 10.11.2018, 10:50 Uhr
Nirosta
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Also das Gewinde wird als Sackloch 42 mm tief geschnitten. Die Drehzahl liegt bei 50 Umdrehungen pro Minute, der Vorschub generiert sich selbst aus der Schnittgeschwindigkeit. Ich habe die beste Bearbeitung mit einem Pink Ring Gewindebohrer erziehl, allerdings an einem anderen Modell des Bauteils gleiches Material aber nur M 16. Dort funktionierte alles noch relativ problemlos. Geschnitten wird mit Schneidöl, beim schneiden mit Pink Ring Gewindebohrern entstehen kleine bruchspäne die sich am Boden ablagern, daher das Gewinde schneiden ausfahren, ausblasen und nochmal bis ende Bohrung schneiden. Der Rücklauf geschied ebenfalls automatisch ohne jegliche zufuhr von Kraft, lediglich der abstand von Standbohrmaschine Spindel zur Rutschkupplung muß nachgeführt werden.
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Beitrag 11.11.2018, 07:56 Uhr
Rainer60
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ZITAT(Nirosta @ 10.11.2018, 10:50 Uhr) *
Also das Gewinde wird als Sackloch 42 mm tief geschnitten. Die Drehzahl liegt bei 50 Umdrehungen pro Minute, der Vorschub generiert sich selbst aus der Schnittgeschwindigkeit. Ich habe die beste Bearbeitung mit einem Pink Ring Gewindebohrer erziehl, allerdings an einem anderen Modell des Bauteils gleiches Material aber nur M 16. Dort funktionierte alles noch relativ problemlos. Geschnitten wird mit Schneidöl, beim schneiden mit Pink Ring Gewindebohrern entstehen kleine bruchspäne die sich am Boden ablagern, daher das Gewinde schneiden ausfahren, ausblasen und nochmal bis ende Bohrung schneiden. Der Rücklauf geschied ebenfalls automatisch ohne jegliche zufuhr von Kraft, lediglich der abstand von Standbohrmaschine Spindel zur Rutschkupplung muß nachgeführt werden.


Hoi
Demnach fährst Du mit Vs 3,14m/min. Was ist die empfohlene Schnittgeschwindigkeit des Gewindebohrer Herstellers bei diesem Material?
Schon sonderbar dass es bei M16 funktioniert und bei M20 nicht. Welche Drehzahl nimmst Du beim M16?
Reisst es den Gewindebohrer beim nachschneiden oder schon beim vorschneiden ab?
Wenn beim nachschneiden, vermute ich dass die Bruchspäne durch das Schneidöl nicht gut ausgeblasen werden können und der Restbestand Probleme macht. Schon mit Emulsion probiert?

Das mit Vorschub / Schnittgeschwindigkeit und Nachführung des Spindelabstandes beim nachschneiden tönt etwas seltsam.
Gehe davon aus, dass wenn Du Drehzahl und Steigung eingibst, die Maschine die resultierende Vorschubgeschwindigkeit synchron mit der Drehzahl fährt. Mit einem Ausgleichsfutter könntest überprüfen, ob die Maschine auch synchron fährt. Bei der Nachführung des Spindelabstandes fährst Du den Bohrkopf in Z- runter oder nur den Umschaltpunkt?


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Gruss Rainer

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Beitrag 11.11.2018, 10:26 Uhr
Nirosta
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ZITAT
Das mit Vorschub / Schnittgeschwindigkeit und Nachführung des Spindelabstandes beim nachschneiden tönt etwas seltsam.
Gehe davon aus, dass wenn Du Drehzahl und Steigung eingibst, die Maschine die resultierende Vorschubgeschwindigkeit synchron mit der Drehzahl fährt.


Ich glaube du verwechselst was ich schneide die Gewinde nicht an einer CNC gesteuerten Maschine, sondern auf einer sehr großen und sehr alten Standbohrmaschine. Aber komisch ist wirklich das es bei M16 klappt und bei M 20 nicht. Bei M 16 schneide ich mit 80 U/min, der Vorschub generiert sich selbst da die Rutschkupplung ein Spiel von ca.15 cm hat. Nein Emulsion habe ich noch nicht ausprobiert ich werde mal nachfragen ob wir da was dahaben. Der Gewindebohrer reist beim schneiden ab, meist auf halber tiefe. Höchstwahrscheinlich weil ich nicht 100%ig die Mitte der Bohrung getroffen habe (siehe obrigen Kommentar verlauf). An der Standbohrmaschine gibt es nur r (Radius), Z und natülich Drehzahl Vorschub gibt es zwar auch aber das brauch man nur zum Bohren evtl. noch num Reiben.
Die ganze Maschine ist an einer massiven Hauptspindel fixiert und montiert.
Ich bin nur selten an dieser Maschine meistens Spätschicht und wenn Not am Mann ist.Große Standbohrmaschine


Der Beitrag wurde von Nirosta bearbeitet: 11.11.2018, 10:41 Uhr
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Beitrag 11.11.2018, 10:44 Uhr
Nirosta
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ZITAT(Nirosta @ 11.11.2018, 11:26 Uhr) *
Ich glaube du verwechselst was ich schneide die Gewinde nicht an einer CNC gesteuerten Maschine, sondern auf einer sehr großen und sehr alten Standbohrmaschine. Aber komisch ist wirklich das es bei M16 klappt und bei M 20 nicht. Bei M 16 schneide ich mit 80 U/min, der Vorschub generiert sich selbst da die Rutschkupplung ein Spiel von ca.15 cm hat. Nein Emulsion habe ich noch nicht ausprobiert ich werde mal nachfragen ob wir da was dahaben. Der Gewindebohrer reist beim schneiden ab, meist auf halber tiefe. Höchstwahrscheinlich weil ich nicht 100%ig die Mitte der Bohrung getroffen habe (siehe obrigen Kommentar verlauf). An der Standbohrmaschine gibt es nur r (Radius), Z und natülich Drehzahl Vorschub gibt es zwar auch aber das brauch man nur zum Bohren evtl. noch num Reiben.
Die ganze Maschine ist an einer massiven Hauptspindel fixiert und montiert.
Ich bin nur selten an dieser Maschine meistens Spätschicht und wenn Not am Mann ist.Große Standbohrmaschine
Ziemlich genau so sieht unsere Maschine auch aus.
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Beitrag 11.11.2018, 17:05 Uhr
Rainer60
Rainer60
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Beiträge: 277

Hoi

Na das ist mal ein niedliches Maschinchen.

Wenn es bei M16 funktioniert, kann es nicht an der Spindelrückzugskraft liegen. Der einzige Unterschied ist die Schnittgeschwindigkeit.
Beim M16 fährst mit 4m/min. Beim M20 mit 3,14m/min. Somit müsstest Du beim M20 mit 64 U/Min gewindebohren.

Sonst könntest mal versuchen das Teil in einem gewissen Bereich schwimmend einzusperren. Teil auf die Maschine, grob ausrichten und mit Spannelementen irgendwelche Anschlagpunkte mit geringem Abstand klemmen. Wenn der Gewindebohrer nicht im Zentrum läuft, holt er sich das Teil zu sich bevor er bricht und der Gegendruck kommt über die Anschlagpunkte. Funktioniert natürlich nur, wenn das Teil nicht zu schwer ist und dadurch den Gewindebohrer abknallst. Evtl. den Tisch einölen, damit das Teil leichter ins Zentrum flutscht?

Guten Start in die neue Woche!


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Gruss Rainer

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