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Hartmetall Drahterodieren

Beitrag 10.11.2005, 20:24 Uhr
rich78
rich78
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Mitglied seit: 10.11.2005
Beiträge: 4

Hallo Zusammen,

Ich erodiere nun schon 6 Jahre, aber Hartmetall drahten ist eine eigene Wissenschaft. Ich habe immer wieder Spannungsrisse in den Hartmetallteilen, komme aber auf kein Ergebnis, wie ich diese vermeiden kann.

Vielleicht hat ja jemand von Euch etwas mehr Ahnung im Bezug auf Hartmetall als ich....

Maschine: Charmilles Robofil 330F

Danke für Euren Input

rich78
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Beitrag 11.11.2005, 13:58 Uhr
Christian Schwierz
Christian Schwie...
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Beiträge: 2

Hallo,

Wir Erodieren seit 5 Jahren zu 99% Hartmetall und man müsste jetzt erst mal wissen in welchen bereich die Risse liegen und wie die Teile in etwa aussehen. Wir schneiden zum Beispiel mit 10 Nachschnitten und der Leitwert sowie Wasserqualität haben auch einen enorm großen einfluss.

Gruß Chris
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Beitrag 11.11.2005, 22:43 Uhr
rich78
rich78
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Beiträge: 4

Hallo Chris!

Ich erodieren eigentlich in Hartmetall nur Ziehmatrizen. HM-Kern Ø125x50 eingeschrumpft in eine Stahlfassung. Vertikal ca. 12-15mm, dann konisch bis zu 25°. Keine scharfkantigen Geometrien, kleinster Radius ist R2,5. Leitwert ist eingestellt auf 5, kann ich jedoch beim Schruppen nicht halten (8-12). Beim Schlichten kein Problem.

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Beitrag 11.11.2005, 22:47 Uhr
rich78
rich78
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Mitglied seit: 10.11.2005
Beiträge: 4

Weiters arbeite ich mit 4 Nachschnitten. Die Risse ligen ca. in der Mitte des Kerns, radial, nicht in Drahtrichtung. Beim Abfall kann man Risse in vielen Richtungen feststellen.
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Beitrag 12.11.2005, 10:47 Uhr
sonderwerkzeug
sonderwerkzeug
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Beiträge: 11

Hallo,

Ich könnte mir vorstellen daß das Problem vielleicht vom Einschrumpfen herrührt. ( zu hohes Schrumpfmass oder evtl. zu schnelle Temperaturwechsel Im HM )

mfg

Helmut
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Beitrag 20.03.2006, 07:53 Uhr
reibpartner
reibpartner
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Beiträge: 66

Vor ca. 22 Jahren in meiner Lehrzeit bauten wir Sinterpresswerkzeuge aus HM, auch in den von Dir beschriebenen Maßen, aber wir haben den HM-Kern nicht eingeschrumpft sondern (soweit ich mich erinnere) 0,5° konisch geschliffen und mit einem warmaushärtenden einkomponenten Epoxidharz in die Grundplatte eingeklebt, mit definiertem Klebespalt (ich glaub 0,1mm, der Kleber war jedenfalls von 3M) Ausserdem hatten die HM-rohlinge bereits eingesinterte Entlastungsbohrungen. Rissbildung gab es jedenfalls selten. Die Einführung von verzinktem (Messing)draht hat da auch einiges ausgemacht.

Gruss
Hans


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Gruß
der Reibpartner
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