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Konstruktionsrichtzeit Folgeverbundwerjzeuge, Konstruktionszeit Folgeverbundwerkzeug

Beitrag 24.08.2013, 13:02 Uhr
drafi
drafi
Level 1 = IndustryArena-Lehrling
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Gruppe: Mitglied.DE
Mitglied seit: 23.08.2013
Beiträge: 22

Hallo!!!

Ich habe da mal eine Frage.

Gibt es etwaige Vorgaben, Richtwerte oder Orientierungspunkte wie viel Prozent der kompletten Zeit die man für ein Folgeverbundwerkzeug (Zieh-Schneid-Umformwerkzeuge) zur Herstellung hat, für die Konstruktion draufgehen darf?
Sicherlich ist es schwer genaue Vorgaben festlegen zu können, aber es wird doch sicherlich irgendwelche Richtwerte oder Ansatzpunkte geben, nach denen man sich orientieren kann oder?
Hat da zufällig jemand mit Erfahrung und kann mir weiterhelfen?

Vielen Dank im Voraus!!
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Beitrag 08.06.2014, 17:32 Uhr
werkzeugmacher_nr_1
werkzeugmacher_n...
Level 1 = IndustryArena-Lehrling
*
Gruppe: Mitglied.DE
Mitglied seit: 08.06.2014
Beiträge: 7

ZITAT(drafi @ 24.08.2013, 13:02 Uhr) *
Hallo!!!

Ich habe da mal eine Frage.

Gibt es etwaige Vorgaben, Richtwerte oder Orientierungspunkte wie viel Prozent der kompletten Zeit die man für ein Folgeverbundwerkzeug (Zieh-Schneid-Umformwerkzeuge) zur Herstellung hat, für die Konstruktion draufgehen darf?
Sicherlich ist es schwer genaue Vorgaben festlegen zu können, aber es wird doch sicherlich irgendwelche Richtwerte oder Ansatzpunkte geben, nach denen man sich orientieren kann oder?
Hat da zufällig jemand mit Erfahrung und kann mir weiterhelfen?

Vielen Dank im Voraus!!



die ersten gegenfragen die sich hier stellen sind : wie gross ist der betrieb?, wie nah sitzt der werkzeugmacher am konstrukteur?, welche standards sind vorrausgesetzt? und zu guterletzt wie komplex is das teil?
einfache folgeverbundwerkzeuge konstruier ich in ein paar std und dann stell ich mich aber auch schon selbst an die cnc fräse. dabei brauch ich keine bemassungen und teilezeichnungen. meine kollegen verstehen mein system und haben nur noch selten fragen. eine reine konstruktion mit einzelnen teilezeichnungen und dabei noch den richtigen toleranzen braucht mit sicherheit ne woche für das gleiche teil. bei komplexeren teilen wird am ende nochmal ordentlich nacharbeit fällig und du bist bei zwei wochen....
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Beitrag 09.06.2014, 08:55 Uhr
GreenVeltlins77
GreenVeltlins77
Level 4 = IndustryArena-Meister
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Gruppe: Mitglied.DE
Mitglied seit: 17.06.2005
Beiträge: 423

ZITAT(werkzeugmacher_nr_1 @ 08.06.2014, 17:32 Uhr) *
welche standards sind vorrausgesetzt?


Genau !

ZITAT(werkzeugmacher_nr_1 @ 08.06.2014, 17:32 Uhr) *
dabei brauch ich keine bemassungen und teilezeichnungen


Funtioniert nicht, wenn der Kunde Dokumentationen anfordert.

Gruß
Sven
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Beitrag 10.06.2014, 13:17 Uhr
werkzeugmacher_nr_1
werkzeugmacher_n...
Level 1 = IndustryArena-Lehrling
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Gruppe: Mitglied.DE
Mitglied seit: 08.06.2014
Beiträge: 7

"Funtioniert nicht, wenn der Kunde Dokumentationen anfordert."

ich selber arbeite in einem 20 mann bertieb, wir fertigen 50% unsrerer teile in der eigenen stanzerei die anderen 50% sind werkzeuge für andere stanzereien.
dokumentationen sind da eher selten gefragt!
bei uns geht der trend mittlerweile zwar auch in richtung papierkram, allerdings spielt zum einen der preis wohl immer noch die grösste rolle und zum zweiten geht es durch vermeidung von lagerkosten oft nur um zuverlässige fertigteillieferungen und weniger um den werkzeugaufbau als solches.
der endkunde, und dabei sind immer noch jede menge grössere firmen, hat selten ein interesse am werkzeug selbst, sein hauptaugenmerk liegt an zeitnahen und qualitav einwandfreien teilelieferungen.
automotive zertifizierungen verlangen da einiges mehr und der ganze kram muss dann auch miteinberechnet werden. unser betieb hat selbst mal einen zeh in diese wasser gesteckt, wir sind allerdings zu dem entschluss gekommen das dieser weg für uns wirtschaftlich uninteressant ist da wir unseren vorhandenen kundenstam von da an genauso behandeln hätten müssen.
unsere hervorragenden technischen fähigkeiten hätten dabei wohl weniger interesse geweckt als irgendwelche bürokratischen aspekte.
in betrieben mit kleinem kopf und mittlerer oberweite wird der verwaltungs und dokumentationsaufwand im verhältnis die des technischen aufwandes mit leichtigkeit übersteigen und somit für die meisten kunden preislich einfach nicht mehr in frage kommen.

sie haben also insofern recht > "wenn" !
überwiegend wird es aber wohl so sein das der kunde einfach nur ein teil anfragt, dieses dann dokumentiert haben will doch seltener das werkzeug selbst!

wenn die eigene zertifizierung allerdings auch im werkzeugbau eine dokumentation verlangt wirds wohl eh schwierig preise für kunden zu kalkulieren die eine solche garnicht mal verlangen.

ansonsten gelten firmeninterene systeme die ja auch jederzeit optimiert und vereinfacht werden können (optimierung und vereinfachung war im übrigen irgendwann mal der eigentliche urgedanke der zertifizierung :-D )


gruß andreas
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