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mehrere Baugruppen zusammenfügen?

Beitrag 22.01.2006, 21:39 Uhr
blondie
blondie
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Beiträge: 11

Hallo!
Ich habe für die Schule ein übungsprojekt erstellt. Habe mir das ganze im zusammenbau jedoch in mehrere Teile aufgeteilt, um nicht die übersicht zu verlieren. (Ist ein Druckluftmotor) smile.gif
Nun ist es aber so, das ich die Baugruppen nicht richtig zusammenfügen kann. Wenn ich zu der vorhandenen noch eine Baugruppe hinzufüge kann ich nichts mehr bewegen (die einzelnen Baugruppen sind alle ok und alles Bewegt sich wie es soll). Und die Bewegung ist ziemlich wichtig dabei, um auch festzustellen ob alles läuft. Muß ich das jetzt alles nochmal machen, oder gibt es eine möglichkeit mehrere Baugruppen zusammenzusetzen? coangry.gif

Danke für die Hilfe!!
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Beitrag 23.01.2006, 10:07 Uhr
Hai
Hai
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Hallo Blondie!


Kannst Du deine Dateien ins Forum setzen?
Dann wird die Fehleranalyse etwas schneller sein. Denke ich mir so.;-)


zur Vorgehensweise:
Das einzeilne konstruieren der Komponenten ist o.k. Dasmache ich auch so.

Beim Zusammenbau würde ich die Teile mit der kleichen Funktion miteinander verbinden.
Also 1x Gehäuse. 1x bewegliche Teile untereinander(oder Antrieb)
1x ........ und so weiter.

Nun setzt Du die einzelnen Komponenten(mit jeweils der zusammengesetzten Teilen) zusammen.

Wichtig ist auch das setzen der richtigen Abhängigkeiten!!!
Gerade bei beweglichen Teilen ist das wichtig.

Beachte,dass am Ende nur eine Baugruppe fest ist.( ist das Stecknadelsymbol)



Du mußt jetzt auch nicht alles von vorne machen( beim Zusammenbau hast du die Möglichkeit auf deine Einzelnen Komponenten zuzugreifen)
Da kannst Du noch Änderungen machen.


MfG Hai






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Beitrag 23.01.2006, 15:24 Uhr
blondie
blondie
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Beiträge: 11

Hallo!

Ich hab da mal eben etwas gezeichnet um mein Problem verständlicher zu machen...

Ich habe jetzt in diesem Beispiel eine Baugruppe (Baugruppe1) Dort habe ich einfach nur nen Bolzen auf dem ne Scheibe sitzt die verschiebbar ist.
Dann habe ich mir noch eine Grundplatte gemacht wo zwei dieser Bolzen mit Scheiben sitzen sollen.

Also habe ich eine neue Baugruppe erstellt, dort dann die Grundplatte und zwei mal die Baugruppe 1 eingefügt. Nun lassen sich die Scheiben nicht mehr verschieben.

Ich hoffe so ist mein Problem etwas verständlicher.

@Hai
Wo finde ich denn das "Stecknadelsymbol?"

Danke für die Hilfe!!!
Angehängte Datei(en)
Angehängte Datei  Inventor10.zip ( 183.55KB ) Anzahl der Downloads: 17
 
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Beitrag 23.01.2006, 22:35 Uhr
Hai
Hai
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Beiträge: 282

Hallo Blondie


O.K. Das Stecknadelsymbol ist links unten im Baum ersichtlich-
1x in deiner Grundplatte und je 1x in deiner Baugruppe.


Aber in deinen Fall sollte es noch nicht zum Problem werden.

Du möchtest also im Zusammenbau deine Scheiben verschieben.

Klicke unten links im Baum deine Baugruppe 1 doppelt an.
- nun wird der Rest halb durchsichtig.
-nur deine Baugruppe 1 ist nun aktiv- nun kannst Du an dieser Änderungen vornehmen oder sogar die Scheiben verschieben!!!


beendest Du nun diese Änderung in deiner Baugruppe1 kommst Du wieder zurück in deiner Hauptbaugruppe.


nun sind die Scheiben verschoben!!!!
so kannst du immer tiefer ins die Verzweigten Struckturen gehen um bei irgend einer Baugruppe Änderungen vorzunehmen.


MfG Hai


Ich hoffe dass ich das einigermaßen gut rübergebracht habe.
Bin ziemlich fertig heute.






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Beitrag 24.01.2006, 10:51 Uhr
blondie
blondie
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Beiträge: 11

Hallo!

Jetzt habe ich auch das Stacknadelsymbol gefunden biggrin.gif

Danke für den Lösungsweg! Das ist zumindest eine möglichkeit um meine Bewegungen durchzuführen (in diesem Beispiel).

Schwieriger wird es jedoch, wenn ich ein aufwendigeres Projekt mache und es abhängigkeiten zwischen den Baugruppen geben soll.
Mal als Beispiel den Heissluftmotor unter:
http://www.ulrich-rapp.de/stoff/pc/cad/index.htm
Wenn ich nun eine Baugruppe mit der Schwungscheibe und eine Baugruppe mit dem Kolben mache, kann ich nur jede Baugruppe für sich verschieben. Es kann keine direkt Bewegungsabhängigkeit geschaffen werden.
Doch genau so etwas möchte ich machen damit ich wenn ich fertig bin auch direkt sehen kann, ob es zu kollisionen kommen kann bzw ob überhaupt eine BEwegung zu stande kommt.

Also einfach gesagt ich möchte in eine Baugruppe mehrere Baugruppen einfügen, die ich dann (alle) genauso bewegen kann wie in der einzelnen Baugruppe.

Ich hoffe so kommt es besser rüber wo mein eigentliches Problem liegt.

Danke für die Hilfe!!
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Beitrag 24.01.2006, 11:09 Uhr
KSTDIJA
KSTDIJA
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Beiträge: 369

Hallo Blondie,

ich habe das mit Inventor zwar noch nicht gemacht, aber ich kann dir sagen wie es mit Solidworks geht. Vielleicht gibt es ja die Option im Inventor auch irgendwo, da es SW ja sehr ähnlich ist.

Wenn ich im SW eine Baugruppe in eine andere einfüge, kann ich im Eigenschaftenmenü der baugruppe anklicken, ob sie "starr" sein soll, oder "gelöst". Bei gelöst kann man die Teile dann mit den gegebenen Abhängigkeiten verschieben.

Gruß Dirk


--------------------
Dirk Jacob
KST Kraftwerks- und Spezialteile GmbH
Hertzstrasse 74-75
13158 Berlin
Tel.: 030/ 9177-2665
Fax.:030/ 9177-2807
email: jacob@kst-berlin.de
web: www.kst-berlin.de
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Beitrag 24.01.2006, 17:09 Uhr
blondie
blondie
Level 1 = IndustryArena-Lehrling
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Mitglied seit: 08.10.2005
Beiträge: 11

Hallo!

Genauso oder so ähnlich hatte ich mir das Problem auch vorgestellt...

Aber genau diesen Punkt habe ich bisher immer übersehen oder es gibt ihn nicht. Gibt es den bei Inventor???

Danke für die Hilfe!!

Bestimmt Anfängerfehler!!!
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Beitrag 25.01.2006, 01:28 Uhr
TBL
TBL
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Beiträge: 614

Motoren und Dampfmaschinen mach ich mit dem IV schon seit seinen Anfangstagen.

Zu Baugruppen fügt man Teile zusammen, die die Lage zueinander nicht verändern. Auf die Kurbelwelle eines Motors kommen also z. B. auch Zahnräder und die Schwungscheibe nebst Verdrehsicherungen. Die Pleuel - wenn unten geteilt - bestehen dann aus der Pleuelstange, der Buchse im oberen Auge, dem Pleuelfuß nebst Verschraubung bis hin ggf. zu Splinten.

Auch alles, was am Gehäuse fix ist, kann in Baugruppen zusammengefasst werden, z. b. die Hauptlager, der Motorblock mit Zylinderbuchsen usw.

Als erstes in ihren Gesamtzusammenbau kommt jetzt das Motorgehäuse, dann holen Sie die Kurbelwellenbaugruppe, legen deren Hauptlagerachse in entsprechende Achse des Gehäuses, auch eine Längssicherung braucht es noch, also ggf. eine zweite Passend-Abhängigkeit (oder, wenn's geht gleich einen Einfüger). Jetzt können Sie die Kurbelwelle im Gehäuse drehen.

Nun der Kurbelwelle gegen das Gehäuse eine Winkelabhängigkeit geben, die danach wieder unterdrücken, mit der kann man nachher eine automatische Animation laufen lassen.

Nun einen Kolben in den Zylinder, Achse auf Achse, Orientierung mit Winkel. Schon können Sie den gesamten Kolben (mit Ringen und Bolzen) im Zylinder auf und ab schieben. Bei Mehrzylindern immer einzeln jeden Kolben einfügen, damit die sich unabhängig voneinander bewegen können, also nicht die Reihenfunktion.

Jetzt die Pleuelgruppe holen, das untere Hauptlager wieder passend Achse auf Achse und selbiges auch oben am Kolbenbolzen. Je nachdem, wo eine brauchbare Ebene greifbar ist, auch die Längsrichtung sichern.

Jetzt mal am Schwungrad drehen, der Kurbeltrieb ist schon fertig. Wenn Sie aber am Kollben "reissen", gibt es eine zweite Position, auf der anderen Seite der Kurbelwelle, wo Ihr Kolben dann "hängt". Sowas kann mit "Wegbegrenzern" (ich mach immer Dummy-Exzenterscheiben) verhindern.

Je nach Motor kann man dann noch Pumpen, Zahnräder, Ventiltrieb usw. einbauen, einen kompletten Vierzylinder nageln Sie innerhalb weniger Minuten zusammen.

Baugruppen sollten also immer Teile sein, die sich gegeneinander nicht in der Position verändern oder die Positionsänderung nur in der Unterbaugruppe erfolgen soll.

Seit IV10 kann man Baugruppen auch in verschiedenen Positionen einbauen.

Wenn das alles nicht klar ist, zu IV gibt es serienmäßig ein Lernprogramm, das mal durcharbeiten, vor allem die Sektion zu Baugruppen. Das schadet nicht.

Gerade für "Montagen" sind Arbeitsebenen und Arbeitsachsen ein unverzichtbares Mittel, unbedingt anschauen und nicht damit sparen. Viele Modellieraufgaben lassen sich auch mit der abgeleiteten Komponente und Masterskizzen lösen. Die Basisauslegung Ihres Motors z. B. sollte eine Masterskizze sein. Dann können Sie in nur einer Skizze z. B. den Hub ändern und alle nöigen Teile gehen mit, auch ohne Adaptivität.

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Beitrag 25.01.2006, 19:01 Uhr
Hai
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Beiträge: 282

Hallo Blondie


Es ist schon so wie TBL es schreibt! Nur so entsteht eine saubere und auch überschaubare Arbeit.


Um dein Problem aber dennoch lösen zu können habe ich mich heute mal bei meinen Kollegen schlau gemacht.


Die Lösung!

Klicke bei deinem Beispiel mal die Unterbaugruppe2 mit der rechten Maustaste an.
Im Menü gehst Du auf " Flexibel".-> nun erscheint vor Deiner Baugruppe2 auch unten ein entsprechendes Symbol.


Das Bewegen der einzelnen Scheiben sollte nun möglich sein.


MfG Hai




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Beitrag 25.01.2006, 19:33 Uhr
Daniel .
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Beiträge: 1.439

...auch wenn es Off-topic ist in Solidworks nennt sich die Funktion Fixierung aufheben. Da sieht man doch wie ähnlich sich die beiden Systeme geworden sind. biggrin.gif


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Gruß Daniel
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Beitrag 26.01.2006, 13:51 Uhr
blondie
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Hallo!

Danke das ist echt die Lösung des Problems! So brauche ich mein jetziges Projekt nicht nochmal neu zusammenbauen spitze.gif

@TBL
Danke für die sehr ausführliche beschreibung! Ich werde bei meinen nächsten Projekten darauf auchten, damit ich nicht wieder solche Probleme bekomme! Wäre ja mal schön gewesen, wenn unser Lehrer uns auch drauf hingewiesen hätte!


Danke für eure Hilfe!! super.gif
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Beitrag 26.01.2006, 20:43 Uhr
TBL
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Diese schöne "flexible" Funktion ist auch erst seit der Version 10 verfügbar, früher mußte man sich anders behelfen.

Brauchte man dieselbe Baugruppe mit verschiedenen Stellungen, so haben sich viele Leute diese sich entsprechend oft kopiert und dann eingefügt. Mußte nun ein Teil geändert werden, hatte das durchaus Mehrfacharbeit zur Folge.

Wollte man mit der Maus ziehen, mußten die Sachen auch in der oberen Hierarchieebene verbaut werden, andernfalls eben Doppelklick (geht auch auf die Baugruppe im Konstruktionsfenster direkt) und dann ziehen.

Ein bekanntes Beispiel sind die Pneumatikzylinder, die man ständig in verschiedenen Stellungen braucht. IParts waren nicht das Wahre, weil man sie nicht mit der Maus ziehen konnte, als Baugruppe mußte man also jeden Zylnder und jede Kolbenstange einzeln haben. Das sah dann in der Stückliste immer schön aus, wenn dann Zylinder und Kolbenstange laufend einzeln auftauchten. Also auch dort Nacharbeit und das bisweilen auch nicht zu knapp.

Adaptiv schalten konnte man zudem auch nur ein Exemplar der Baugruppe, also auch keine große HIlfe gewesen.

Gehen Sie bitte weder mit sich noch mit Ihrem Lehrer zu hart ins Gericht, SWX und IV sind vergleichbar mit Musikinstrumenten, man muß drauf üben, um sie zu beherrschen und dann macht das auch riesig Spaß.

Und dann noch ein kleiner Tip: Immer dann, wenn sich Bauteile in ihrer Form verändern, dann nehmen Sie eine sog. Masterskizze. Ich nehm hier mal als Beispiel einen Riemen und seine zwei Scheiben. Und der soll ggf. Änderungen mit den Scheiben mitmachen. Hier machen Sie sich eine Teiledatei mit einer Skizze, die alle 3 Teile enthält. Aber kein 3d draus machen, evtl. die Arbeitsachsen mit rein (geht auch auf Linienendpunkte).

Dann neues Teil, Skizze gleich wieder verlassen, abgeleitete Komponente machen und die Skizze holen, extrudieren usw. und alle "Feinbearbeitungen" machen. Das mit den Scheiben und dem Riemen. Dann die Sachen zusammenbauen. Wenn sich jetzt z. B. der Achsabstand ändert, dann ändern Sie den nur einmal in der Masterskizze, der Rest passt sich wieder an. Vor allem, wenn dann noch Spannrollen oder Mehrfachscheiben dazu kommen, werden Sie diese Methode schnell schätzen. Und Sie können von abgeleiteten Teilen wieder Teile ableiten, das auch von Zusammenbauten machen (Abzugskörper -> Spannvorrichtungen).

Probieren Sie das mit den Riemen mal aus, einzeln modellieren, bitte mit mindestens 3 Scheiben, dann mit Parametern und auch Excel, mit der Adaptivität (viel Vergnügen!) und auch die Masterskizze.

Und noch was: Die Masterskizze ist nicht auf 2d begrenzt, Sie können sich einen Haufen Ebenen machen, die zueinander in Winkeln stehen und darauf skizzieren und Geometrien projizieren.

Zuletzt: Die schlimmste Tücke des IV merkt man zu spät: Die Projektverwaltung.

Aber das ist eine andere Geschichte und kann ein andermal erzählt werden.
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Beitrag 26.06.2020, 20:04 Uhr
fstoiber
fstoiber
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Beiträge: 1

Hallo,

habe ein Problem, möchte 2 bewegliche Baugruppen, verschiebbar über einen Verbindungsarm, bewegen.

wenn ich den Bolzen drehbar verbinde, kommt immer ein Abhängigkeiten Fehler.

ich komme nicht drauf...

https://drive.google.com/file/d/1YOfFq1rOw7...iew?usp=sharing


hier das Projekt auf Google Drive. kann es nicht anhängen, da es zu groß ist.

https://drive.google.com/drive/folders/1kMv...Erk?usp=sharing


Gruß Florian

Der Beitrag wurde von fstoiber bearbeitet: 26.06.2020, 20:09 Uhr
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