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Scheidplatten aus Messerkopf bekommen ?, Scheidplatten aus Messerkopf mit defekter Schraube bekommen ?

Beitrag 30.04.2019, 11:28 Uhr
simplydynamic
simplydynamic
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Also ich hatte jetzt mehrfach das Problem, dass die Befestigungsschrauben der Schneidplatten beim festziehen kaputt gegangen sind.
Trotz Drehmomentschrauber hatte ich es eben schon, dass der Torx ausgenudelt war und ich die Schraube nicht mehr raus bekommen habe.

Kriegte dann die Schrauber nicht mehr rausgedreht.
Was gibt es da an guten Lösungen ?
Meist habe ich mit Hammer und Splinttreiber die Platte zertrümmert. Sobald die Schraube frei war, konnte man sie dann ja mit dem Finger raus schrauben.
Bei letzten Mal ist die Platte aber so unglücklich zersprungen, dass ich richtig Arbeit hatte und den Splinttreiber nachher wegwerfen konnte und auch der Fräskopf einige Macken hatte.
Kostet zwar nur 2,- und sieht unschön aus am Fräskopf und bereitet keine Probleme, aber evtl gibt es ja bessere Methoden.
Aufbohren sind die Schrauben wohl zu hart.......
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Beitrag 30.04.2019, 12:14 Uhr
zahnstange
zahnstange
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Hallo,

machst du jedes mal Kupferpaste auf Schraube und Gewinde? Dann sollte das eigentlich nicht passieren...
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Beitrag 30.04.2019, 12:20 Uhr
farmer 70
farmer 70
Level 6 = IndustryArena-Doktor
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Verwendest du die richtige Schraube dafür die zum Messerkopf auch wirklich passt. Bedenke den Durchmesser und die Steigung. Hat die Schraube die passende Kopfform zur Platte? Wenn das alles richtig sein sollte frage ich dich ob du den richtigen Torx Dreher verwendest. Da gibt es auch Unterschiede. Z. B. T15 ist nicht gleich TX15 usw.


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Gruß farmer



Hilfsbereitschaft, Gemeinsinn, Miteinander und Füreinander
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Beitrag 30.04.2019, 12:29 Uhr
simplydynamic
simplydynamic
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Ja und Ja.
Also Schrauben, Paste usw. kommt ja immer vom Hersteller mit.
Wobei Paste sieht man ob noch drauf ist oder nicht. Da tue ich nur was nachschmieren wenn trocken.
Wobei.... Schrauben die mit Drehmoment angezogen werden, dürfen eigentlich nicht gefettet werden, da es den Anzugmoment verfälscht.
Vielleicht ziehe ich zu stark an, trotz korrektem Drehmomentschraubendreher ??
Bei letzten Mal habe ich auch gemerkt, oh die ist bald rundgedreht und beim nächsten Mal tauschen.... Aber dann kriegte ich sie schon nicht mehr los....

Naja, Bits und auch Schraubenköpfe verschleißen....... so ist es ja nicht. Aber es ist eben nie so ausgefranst, dass ich eins von Beiden tauschen würde.....
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Beitrag 30.04.2019, 12:47 Uhr
plastichead
plastichead
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Beiträge: 162

Hallo,
das Problem kenne ich auch...
Sachen wie Kupferpaste, Drehmomentschraubendreher und die richtigen Bits wurden ja schon erwähnt.
Bei uns hat sich bewährt, die Bits und die Schrauben auszutauschen, sobald sie geringen Verschleiß aufweisen. Das bringt schon mal einiges.
Für die hoffnungslosen Fälle habe ich mir aus alten HSS-Gewindebohrern - ich nenne es mal - Dreikantausdreher scharfkantig zurecht geschliffen, die man, ins Windeisen gespannt, mit wohl dosierten Hammerschlägen in den ausgenudelten Schraubenkopf treibt. Zu 95% kriege ich so die Schrauben gelockert.
Bei größeren Schrauben geht es oft auch mit Körner und Hammer, außer Mitte ansetzen und gegen die Einschraubrichtung klopfen.
Die Methode mit dem Zertrümmern der Platte ist bei mir das allerletzte Mittel und kommt nur noch sehr selten zum Einsatz.
Aufbohren geht zwar, aber meistens ist der Bohrer danach hinüber. Im Verhältnis zum Preis der Schrauben halte ich das auch noch für vertretbar. Hier habe ich eher ein Problem damit, den Messerkopf so zu spannen, dass der Bohrer zur Schraube fluchtet.

Gruß
Thomas
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Beitrag 30.04.2019, 13:53 Uhr
simplydynamic
simplydynamic
Level 2 = IndustryArena-Facharbeiter
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Mitglied seit: 24.07.2008
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ja, bzgl. eine irgendwie gebastelten Ausdrehers könnte ich mal überlegen.
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Beitrag 30.04.2019, 16:17 Uhr
Tommi33
Tommi33
Level 2 = IndustryArena-Facharbeiter
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Beiträge: 102

Ich fahre mit Linksausdrehern bisher sehr gut, hab die bei (darf man das hier sagen?) Amazon erworben und klappt ganz gut. Falls mal der kleinere Ausdreher nicht tut bohr ich auch mit nem alten Fräser das ausgelutschte Loch etwas grösser umd nehm den nächst grösseren.

Platte zerstören nur im allerschlimmsten Notfall oder wenn eh alle Kanten verbraucht sind.

MfG Tommi
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Beitrag 30.04.2019, 18:11 Uhr
BomBomMike
BomBomMike
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Servus,

Zum Thema Schrauben möchte ich noch anmerken das sich die Köpfe bei uns wegen Trockenbearbeitung gerne mit Staub zusetzen. Das wird dann mit Rest-KSS ziemlich fest. So nudelt man die Köpfe auch gerne aus wenn man mit dem Bit nicht ganz reinkommt.
Der Fräser bekommt dann ein ausgiebiges Bad in Schnellreiniger oder im KSS Tank.

Grüße,
Mike
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Beitrag 30.04.2019, 19:29 Uhr
scherco
scherco
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Beiträge: 417

Hy

Ja das kenn ich !! Der torx ist verschlissen eventuell mal nen zu kleinen genommen....
Ich nem dann alte HSS-Bohrer (Größer als die Durchgangsbohrung der Platte)
wenn der Kopf weg ist kann mann die Platte abnehmen und mit ner Spitzen Zange
die Schraube rausdrehen, Meistens ist die ohne Klemmung recht lose
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Beitrag 01.05.2019, 13:47 Uhr
dreher1991
dreher1991
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Beiträge: 368

Hallo Leute also ausbohren geht meisten schief da die Schrauben sehr hart sind und wenn man sie rausbekommt beschädigt man das Gewinde des Plattensitzes.Dann kann sein ihr habt keine vorspannung mehr auf dem Plattensitz oder nur noch minimal,im schlimmsten fall kann man das Werkzeug wegschmeißen bzw.kann es nur noch retten in dem man es zum Hersteller oder Reperaturbetrieb schickt der das Gewinde ausbüchst.Das was ich persönlich bevorzuge ist entweder erst mal den passenden schlüssel mit dem Hammer reinzuklopfen,wenn das nicht funzt den nächstgrößeren Tx nehmen oder alternativ mal wenn es ne Tx ist tx+ oder so probieren.Hilft das alles nicht kann man nur noch den Schrauben kopf mit nem schaftfräser aufstechen entweder für den nächstgrößeren Tx oder man versucht ihn komplett aufzustechen dass man die Platte rauskriegt und mit ner Zange oder Pinzette dass Gewinde rauspulen kann.
Gruß Dreher 1991
Plastichead dass mit alten Hss Gewindebohrern kenn ich auch sehr gut ;) am besten welche noch aus Hss E wenn man da nen Satz sich gebastelt hat kriegt man fast alles raus egal ob schraube oder auch mal nen zerlegten Hm Bohrer
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Beitrag 24.05.2019, 19:03 Uhr
Kuehlwassertrinker
Kuehlwassertrink...
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Das Dilemma kenne ich auch zu gut.
Fehlerquellen sind in der Regel:

1. Dreck, heißt Schrauben nicht gereinigt, ich mach das so, entweder den Fräser kurz mit Wasser laufen lassen oder, wenn das nicht geht mit Wasserspritzpistole ordentlich abspritzen, anschließend die Schraubenköpfe mit Druckluft ausblasen.

2. Verschlissene Torx-Schraubendreher, werden oft ewig weiter benutzt ohne drüber nachzudenken. Außerdem gibt es auch in der Qualität der Schlüssel starke Unterschiede, wenn ihr welche habt die zu schnell verschleißen, wechselt mal die Marke.
Wir haben welche von Garant und sind sehr zufrieden, die mit den blauen Griff, haben auch sehr guten Grip.
Andere die mit Werkzeugen mitgeliefert werden, verschleißen bei uns sehr schnell und sind qualitativ deutlich schlechter.

3. Falsche Torx-Schraubendreher benutzen, bei uns im Unternehmen DER Hauptgrund, warum die Schrauben oft rund gedreht sind.
Viele Mitarbeiter nehmen einfach den falschen Torx, da wird oft nicht vernünftig geschaut was die richtige Größe ist und dann noch Torx mit Torx-Plus vertauscht oder umgekehrt.

4. Schon ausgenudelte Schrauben werden nicht gewechselt, auch das wird von vielen Mitarbeitern einfach ignoriert, frei nach dem Motto, der Kollege wird’s schon richten.

Wenn es dann mal wieder so weit ist, das nix mehr geht, ist Wendeplatte kaputt hauen übrigens meine allerletzte Option, weil man dabei schon mal den Fräskörper beschädigen kann wenn es schlecht läuft.
Ich versuche immer den Schraubenkopf platt zu hauen bzw. zu stauchen, Körner oder Austreiber können dabei helfen, danach versuche ich, einen möglichst neuen Torx mit den Hammer in die Schraube zu schlagen, hierbei kann auch ruhig eine andere Größe genommen werden oder statt Torx-Plus halt Torx und dann versuchen die Schraube loszudrehen, das funktioniert bei mir in der Regel in mehr als 95% der Fälle.
Wenn man billige Torx hat, kann dieser dabei natürlich auch in Mitleidenschaft gezogen werden, bei vernünftigen Werkzeug passiert das nicht.
Und wenn das auch nicht hilft, halt Wendeplatte kaputt hauen, dabei unbedingt eine Schutzbrille dabei tragen.

Wenn man die oben aufgezählten Punkte beherzigt, ist es quasi fast ausgeschlossen, das man sich mit runden Schrauben rumquälen muss, aber meist arbeitet man ja auch nicht alleine mit den Werkzeugen.
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Beitrag 24.05.2019, 21:13 Uhr
dreher1991
dreher1991
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Beiträge: 368

Richtig Kühlwassertrinker und gerade in großen Firmen mit 3 schicht wo meist nur Bediener davor stehen.Die juckt es net Kollege der als Einrichter in sonem laden schafft hat es letzt erzählt.Die Fräsen solange bis es funkt oder keine platten mehr da sind.Ein typ bei ihnen hat nachts letzt 3 messerköpfe zerlegt.Oder einer ķuckt nach den Werkzeugen macht nicht das Werkzeuge sauber sondern auch die Aufnahme.Bloß wenn die andern 2 typen mit dehnen du zusammenarbeitest gar nix machen und damit durchkommen bist du irgendwann auch soweit dass es dir an ner gewissen Stelle vorbeigeht.Noch blöder ist nur noch wenn Drehmomentschlüssel vorhanden sind und auch überall die anzugsmomente auf den Werkzeugen oder schriftlich vorhanden sind und man kriegt mit das leute die Schrauben immer noch so anziehen nach gefühl.Gerade so ne M2.2er oder 2.5er gewinde mit 7 oder 8ip findet des net so gut :/.Aber naja da kommt halt öfters der nette mann von Horn,walter oder Precitool vorbei und freut sich das er wieder was verkaufen darf
Gruß Dreher 1991
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Beitrag 25.05.2019, 17:21 Uhr
V4Aman
V4Aman
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Beiträge: 2.482

Einfach den Kopf wegbohren, also den Bohrer größer als der Ø des Gewindes nehmen.
Platte runter und das übriggebliebene Gewindestück der Schraube rausdrehen.
Man kann auch schön mir einem Linksbohrer draufbohren, dann dreht sie sich oft von alleine schon raus wink.gif


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Gruß V4Aman


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Alle sagten: "Das geht nicht." Dann kam einer, der wusste das nicht, und hat's einfach gemacht.
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Beitrag 25.05.2019, 17:47 Uhr
scherco
scherco
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Beiträge: 417

Du hast das besser beschrieben als ich
aber so meinte ich das auch.



ZITAT(V4Aman @ 25.05.2019, 17:21 Uhr) *
Einfach den Kopf wegbohren, also den Bohrer größer als der Ø des Gewindes nehmen.
Platte runter und das übriggebliebene Gewindestück der Schraube rausdrehen.
Man kann auch schön mir einem Linksbohrer draufbohren, dann dreht sie sich oft von alleine schon raus wink.gif

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