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Schnittgeschwindigkeiten rostende Stähle

Beitrag 11.09.2018, 08:01 Uhr
Parlendin
Parlendin
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Beiträge: 9

Hallo alle zusammen,

ich habe aktuell den Fall gehabt, das ich bei meiner AgieCharmilles FI 440 CC Getriebestahl erodiert habe. Die Flächen waren zwar "nur" gesägt, aber trotzdem hatte ich gute Spülbedingungen auf einer 90 mm Höhe. Sonderlich schnell ist es aber nicht gelaufen, über 0,8 mm/min bin ich nicht gekommen beim schruppen.
Nun habe ich sowohl Titan als auch Nickellegierungen erodiert und die liefen bei größerer Höhe und schlechten Spülbedingungen schneller. Bei einer Höhe zwischen 100-120 mm auf rundlingen oder das der Obere Arbeitskopf 10-20 mm weg war damit es keine Kollision gab und trotzdem liefen diese Teile zwischen 1-1,4 mm/min.

Nun meine Frage: Kann es sein das sich zwischen Werkstück und Tisch eine isolierende Rostschicht gebildet hat, die das erodieren verlangsamt hat bei meinem Getriebestahl? Dieser wurde über das Wochenende hinweg geschnitten und hat dementsprechend Rost angesetzt.

Ich würde mich sehr freuen wenn Ihr mir weiterhelfen könntet
Viele Grüße
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Beitrag 04.10.2018, 21:14 Uhr
Erodier-Talk
Erodier-Talk
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Beiträge: 37

Hallo,
Ich würde deine Frage mit nein beantworten. Zwischen Tisch und Werkstück Rost?...eher unwahrscheinlich. Das sieht mir mehr nach abgenutzten Arbeitsstromkontkten aus. Kann aber auch was ganz anderes sein.


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Mario
Erodier-Talk - Der Blog rund ums Erodieren
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Beitrag 05.10.2018, 06:10 Uhr
Parlendin
Parlendin
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Beiträge: 9

Die Kontakte waren frisch gedreht, da halte ich mich sehr genau an die Intervalle vom Hersteller

Es war jetzt auch nur bei diesem Werkstück aus Getribestahl, zB bei Titan mit schlechten Spülbedingungen sind die Schnittzeiten auf beiden Maschinen identisch und auch bei anderen hohen Werkstücken mit guten Spülbedingungen sind die Schnittzeiten vergleichbar und gut.

Deswegen habe ich halt vermutet das irgendwie die Leitfähigkeit gesunken ist.
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