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Wendeplattenbohrer hilfe !

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Beitrag 18.07.2021, 15:21 Uhr
mo690
mo690
Level 1 = IndustryArena-Lehrling
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Beiträge: 22

Hallo leute,

ich bin derzeit große Aufsatzbacken am fertigen. die backen sind aus St52 und beim Bohren mit einem Vollbohrer (ich glaube von WNT) kommt immer wieder das problem auf dass ab einer gewissen tiefe die Maschine leicht anfängt zu schwingen und die späne nicht mehr raus bekommt.

Wendeplattenbohrer D34mm
Angefangen von 130 bis 200 Vc mit 0,03 - 0,05 fz.
Bohrtiefe 125mm mit IKZ.

ich benutze den tieflochbohrzyklus mit 1mm spanbruch. ich weiß laut hersteller sollte man ohne spanbruch arbeiten, das habe ich auch bereits ausprobiert bringt aber auch nix.

zur maschine: hermle c650 u mit TNC 640. HSK-Aufnahme

ich habe ehrlich gesagt leichtes bedenken meine schnittgeschwindigkeit noch weiter zu erhöhen da es jetzt schon bereits ziemlich laut pfeifft. spindelauslastung 40%. werkstück ist fest gespannt in 5mm gripbacken.

was schlagt ihr mir für schnittdaten vor ? mit spanbruch oder besser ohne ?
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Beitrag 18.07.2021, 15:41 Uhr
brueckmeister
brueckmeister
Level 4 = IndustryArena-Meister
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Mitglied seit: 21.08.2013
Beiträge: 359

Wenn der 34er anfängt zu schwingen bist du mit der VC zu hoch und mit dem Vorschub zu niedrig.

Wie lang ist denn der Vollbohrer?

Entspänen würde ich mit so einem Werkzeug nur bei hochfesten Materialien und in Ausnahmefällen.

Bei ST52 braucht das Werkzeug mehr Druck.

Mfg
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Beitrag 18.07.2021, 16:48 Uhr
mo690
mo690
Level 1 = IndustryArena-Lehrling
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Mitglied seit: 11.07.2018
Beiträge: 22

der bohrer ist ein 4xD also 136mm. was empfiehlt du mir für schnittdaten ?
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Beitrag 18.07.2021, 17:21 Uhr
Misch84
Misch84
Level 1 = IndustryArena-Lehrling
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Mitglied seit: 06.08.2017
Beiträge: 31

Hi,

Sehe ich auch so. Vc runter und f hoch.

80m und 0,08.

Bitte aber bedenken.. die meisten Vollbohrer sollten leicht aus der Mitte gespannt sein. Hierfür gibt es spezielle Aufnahmen bzw. Hülsen. Damit der Schaft nicht reibt.

Grüße
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Beitrag 18.07.2021, 17:38 Uhr
mo690
mo690
Level 1 = IndustryArena-Lehrling
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Beiträge: 22

ich kann das einfach nicht verstehen wieso es da so riesen sprünge zwischen den angaben gibt. wenn ich auf der hersteller seite gucke empfehlen die mir 215 Vc. ich glaube 80 ist deutlich zu wenig. das gibts garantiert einen fliessspan. ich werde es ausprobieren. ich hätte jetzt noch eine option die wäre auf vc 170 zu gehen weil da pfiff die maschine nur ganz wenig und einen vorschub von 0.06 fz.
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Beitrag 18.07.2021, 18:38 Uhr
Kugo
Kugo
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Beiträge: 220

Hatte Jahre Lang Platten material zwischen 90 und 110 dick aus St52 Gebohrt DM zwischen 26 und 40 . zwischen 12 und 32 Bohrungen
Wp Bohrer WNT ,Sandvik, Komet .

wir hatten Platten dabei da lief das Werkzeug in einen Zug durch .
Mal nur eine Bohrung.
Mal brach der span mal Späne Wirrwarr .
Mal Vibrationen meiste nach 1 1/2 X d erst .
Verhalten war von Bohrung zu Bohrung unterschiedlich.

Nach Rücksprache mit den Drehern die Brennteile erst gedreht hatten ,sind wir darauf gekommen das es das Platten material ist mit den ungünstigen faserverlauf und die Hohe Schwankungen vom ST52 ist.

Was geholfen hat war Pendelte Drehzahl , Bohren mit Spanbruch ca 0,5 tief 0.1 abheben und ab ca 1.5 x d alle 5 oder 10mm Rückzug .

ALs dann mal das Gleiche teil aus 42Crmo4 gemacht werden sollte lief das Ohne Spanbruch ohne Probleme durch
Gruß Matthias
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Beitrag 18.07.2021, 18:45 Uhr
Kugo
Kugo
Level 3 = IndustryArena-Techniker
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ZITAT(mo690 @ 18.07.2021, 17:38 Uhr) *
ich kann das einfach nicht verstehen wieso es da so riesen sprünge zwischen den angaben gibt. wenn ich auf der hersteller seite gucke empfehlen die mir 215 Vc. ich glaube 80 ist deutlich zu wenig. das gibts garantiert einen fliessspan. ich werde es ausprobieren. ich hätte jetzt noch eine option die wäre auf vc 170 zu gehen weil da pfiff die maschine nur ganz wenig und einen vorschub von 0.06 fz.


Mir hat mal nen Anwendungstechniker gesagt gehe auf 250-300meter und 0,03 -0,04fu das hat ganz schön gepfiffen ist auch gelaufen nur die platten machten nicht allzulange mit .
Manch mal Muss halt alles passen, material , Werkzeuge schnitt daten Spannung Maschine, Strategie..... und manchmal hilft nix , und manchmal ist es fast egal was du für werte nimmt und es läuft wink.gif
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Beitrag 18.07.2021, 19:16 Uhr
mo690
mo690
Level 1 = IndustryArena-Lehrling
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Beiträge: 22

ich denke auch es wird am besten sein mit dem tieflochbohrzyklus zu arbeiten. alle 0,5 einen spanbruch und 0,1 abheben. werde das morgen mal probieren mit vc 150-170 und 0.04fu.
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Beitrag 18.07.2021, 19:20 Uhr
MikeE25
MikeE25
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ZITAT(mo690 @ 18.07.2021, 16:21 Uhr) *
Angefangen von 130 bis 200 Vc mit 0,03 - 0,05 fz.


ich benutze den tieflochbohrzyklus mit 1mm spanbruch.


Geh mal mit dem Spanbruch auf 0,5 oder 0,25mm und bei fz auf 0,01 - 0,02.
Dann bekommst du kleine Späne die durch die Innenkühlung auch rausgespült werden.
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Beitrag 18.07.2021, 22:47 Uhr
Misch84
Misch84
Level 1 = IndustryArena-Lehrling
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Beiträge: 31

Versuch es doch einfach mal.

80m sind sicher ein guter Startwert.
Bekommst du die Späne nicht klein mit 0,08. Geh auf 0,1 bzw. 0,12 oder sogar noch höher wenn die Spindellast im Rahmen ist.

Entspannen gefällt den Bohrern meist nicht. Zu viel Drehzahl und wenig f bringt auch nichts.

Aber mach wie du magst.
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Beitrag 19.07.2021, 06:39 Uhr
Werkzeugschleifer_
Werkzeugschleife...
Level 1 = IndustryArena-Lehrling
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Beiträge: 13

ZITAT(Kugo @ 18.07.2021, 17:45 Uhr) *
Mir hat mal nen Anwendungstechniker gesagt gehe auf 250-300meter und 0,03 -0,04fu das hat ganz schön gepfiffen ist auch gelaufen nur die platten machten nicht allzulange mit .
Manch mal Muss halt alles passen, material , Werkzeuge schnitt daten Spannung Maschine, Strategie..... und manchmal hilft nix , und manchmal ist es fast egal was du für werte nimmt und es läuft wink.gif

Vibrieren und Pfeifen ist IMMER schlecht. Ohne Ausnahme.

Das sind doch keine ordentlichen Prozesse wenn es pfeift.
Aber jeder wie er will wink.gif

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