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Zuviele Aushilfen?

Beitrag 10.08.2017, 06:10 Uhr
HolgiT
HolgiT
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Gruppe: Mitglied
Mitglied seit: 21.06.2007
Beiträge: 477

Guude!

Da ich nicht weiß, in welches Forum das passen würde, schreibe ich es mal hier herein.


Ich arbeite jetzt seit 6.5 Jahren im jetzigen Betrieb. Lohnfertiger Drehen/Fräsen mit Schwerpunkt Fräsen.
Viele Materialien, meist anspruchsvolle Teile, 3 bis 5 Achsig, Drehen mit C-Achse, angetriebene Werkzeuge, Y-Achse und Gegenspindel.

Feste Mitarbeiter 4x Fräsen, ein Dreher und einer Montage. Keine Schicht. Der Montagemann und ich fangen immer um 6Uhr an, die anderen ab 7Uhr.
Ab etwa 16 bis 17Uhr sind nur noch Aushilfen bis etwa spätestens 20Uhr da. Manche kommen auch mal Vormittags. Bis auf 2 alle nicht vom Fach.

Wir haben 9 (in Worten neun) Aushilfen. Ich finde das zuviel.
Ist das normal oder machen wir was falsch?

In den bisherigen Firmen, in denen ich gearbeitet habe, gab es entweder keine, oder mal sporadisch ein oder zwei.

Was haltet Ihr davon?

Gruß aus Middlhesssn,

Holgi


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Nur mal so nebenbei: alle meine Texte werden ohne Computer Rechtschreibprüfung geschrieben.
Das geschieht bei mir ganz altmodisch, nämlich durch mich persönlich. :-)
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Beitrag 10.08.2017, 14:22 Uhr
N0F3aR
N0F3aR
Level 6 = IndustryArena-Doktor
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Gruppe: Mitglied
Mitglied seit: 05.12.2011
Beiträge: 974

Hallo,

da wird versucht Kosten zu sparen. Für die 450€ Aushilfen wird nur ein Bruchteil der Kosten fällig die bei einem in Mann in Vollzeit es sind.

Lg
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Beitrag 11.08.2017, 10:03 Uhr
HolgiT
HolgiT
Level 4 = IndustryArena-Meister
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Gruppe: Mitglied
Mitglied seit: 21.06.2007
Beiträge: 477

Das die ein bißchen billiger sind, ist mir schon klar.
Die lassen auch nur laufen. Wenn irgendwas nicht stimmt (soweit sie das merken), müssen sie die jeweilige Maschine ausschalten.

Ich finde halt, wir haben einfach zuviel Arbeit für die feste Belegschaft. Frage ist halt, ob es wirklich soviel sein muß, daß man soviele Aushilfen braucht.
Ich kenne genug kleine Betriebe, die verdienen mit der Stammbelegschaft, 8 Stunden, kein Samstag, fast keine Überstunden, auch ihr gutes Geld.

Ich bin ja schon seit Anfang an dran, dem Chef klar zu machen, daß man räumlich und mit Maschinen irgendwann mal eine Grenze erreicht, wo einfach nicht mehr geht. Durch die Annahme von noch mehr Arbeit und keine Ablehnung wird das halt immer mehr. Das kann man aber nicht mit noch mehr Aushilfen kompensieren, finde ich.


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