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INDEX-Werke // INDEX TRAUB News

CNC-Mehrspindler als Ersatz für die Kurve

Die Index-Werke formulieren für ihren CNC-Mehrspindler MS16 Plus ein ehrgeiziges Ziel: Der modular aus dem hauseigenen Mehrspindelbaukasten aufgebaute Sechsspindler soll die heute noch vielfach genutzten schnellen, aber aufwendig einzurichtenden, kurvengesteuerten Mehrspindeldrehautomaten ersetzen. Diese dominieren beim Bearbeiten von Werkstücken einfacher und mittlerer Komplexität bis heute den Markt. Dabei soll der CNC-Mehrspindler nicht nur die Schnelligkeit einer Kurvenmaschine mit der Flexibilität der CNC-Technik verbinden. Vielmehr soll er auch dank der extrem kompakten Bauweise mit nur 1300 mm Breite und mit aussergewöhnlich hohem Bedienkomfort beim Einrichten die Herzen der Anwender erobern. Um bei kleinen Teilen bis 22 mm Durchmesser mit der Schnelligkeit und Wirtschaftlichkeit kurvengesteuerter Mehrspindelautomaten mithalten zu können, haben sich die Index-Ingenieure auch einiges einfallen lassen.

Im Vollausbau des CNC-Mehrspindlers kann wahlweise jeder Spindellage ein hochstabiler Stech- oder Bohrschlitten mit einer NC-Achse und ein Kreuzschlitten mit zwei NCAchsen (X- und Z-Achse) zugeordnet werden. Diese sind V-förmig um jede Arbeitsspindel angeordnet und können pro Spindel mehrere Werkzeuge zur gleichen Zeit zum Einsatz bringen. Mit der NC-gesteuerten Synchronspindel zum Abgreifen des Werkstückes und einem NC-Abstech- und -Hinterbohrschlitten, sind weitere Voraussetzungen für die wirtschaftliche Fertigung von Drehteilen einfacher bis mittlerer Komplexität, bis etwa 70 mm Länge gegeben. Optional kann die abstichseitige Bearbeitung in einen Abstechschlitten und einen separaten Hinterbearbeitungsschlitten zur Taktzeitreduzierung aufgeteilt werden. Da beim MS16 Plus aufgrund der kompakten Bauweise beliebige Schlitten als komplette Einheit weggelassen oder zusätzliche mit geringem Aufwand vor Ort nachgerüstet werden können, lassen sich auch einfachste Konfigurationen zusammenstellen, die sich bei Bedarf später ergänzen lassen.

Um einer Kurvenmaschine heutiger Bauart zu entsprechen, die pro Spindellage nur einen Stechschlitten und einen ZSchlitten hat, lässt sich bei der MS16 Plus beispielsweise
auf einen NC-Kreuzschlitten statt der X-Achse ein festes Gehäuse setzen, auf das nur ein Werkzeug montiert wird und das nur in Z verfährt. Oder man lässt beispielsweise alle Stechschlitten weg und nutzt nur die NC-Kreuzschlitten, um dank NC-Technik verschiedene Werkzeuge gleichzeitig an allen sechs Spindeln zum Einsatz zu bringen. Im Einzelfall kann eine sinnvoll auf das Teilespektrum zugeschnittene Anzahl von NC-Stech-/Bohrschlitten und -Kreuzschlitten gewählt werden.

Wie bei Index-Mehrspindlern üblich, können auch auf dem MS16 Plus alle Technologien eingesetzt werden, die an Drehzentren und Automaten realisierbar sind: Drehen,
Bohren, Fräsen, Gewindeschneiden, Tieflochbohren oder Stossen. Mit angetriebenen Werkzeugen und Zusatzeinrichtungen, die auf allen Schlitten aufgebaut werden können, sowie den C Achsen der Arbeitsspindeln, eröffnen sich zusätzliche Fertigungsmöglichkeiten wie beispielsweise aussermittiges Bohren und Gewindeschneiden ohne Ausgleichsfutter, Schräg- und Querbohren, Kontur- und Wälzfräsen sowie Mehrkantdrehen.

Verantwortlich für den Inhalt dieser Pressemitteilung: INDEX-Werke GmbH & Co. KG Hahn + Tessky

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