Maschine zum thermischen Entgraten

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Das thermisch-chemische Entgraten, auch TEM (Thermische Entgrat-Methode) genannt, ist ein ungezieltes Abtragsverfahren. Dabei wird das Werkstück in eine Maschine mit einem Druckbehälter gegeben und innerhalb einer sehr kurzen Zeit (ca. 20 Millisekunden) auf Temperaturen von 2500°C bis 3000°C erhitzt. Das verwendete Gasgemisch ist sauerstoffreich und durch die sehr kurze, aber auch hohe Temperatureinwirkung, nehmen die Stellen mit großen Oberflächen und kleiner Materialmasse (Grate, Späne), viel Energie auf und brennen ab. Das eigentliche Werkstück erwärmt sich nur bedingt und durch die gleichmäßige Verteilung des Gases, können auch unzulängliche Stellen, wie etwa Hohlräume oder Bohrungen, von Graten befreit werden.

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