Schleifbrandprüfgerät

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Mit einem Schleifbrandprüfgerät wird eine thermisch bedingte Schädigung von geschliffenen Werkstückrandzonen gemessen. Es gibt verschiedene Verfahren der Schleifbrandprüfung:

  • Nitalätzung (zerstörungsfrei)
  • Barkhausenrauschen (zerstörungsfrei)
  • Rissprüfung (zerstörungsfrei)

Zur Beurteilung der Randzonenqualität hartfein bearbeiteter Bauteile stellt die Nitalätzung im industriellen Umfeld eine der beiden gängigen Prüfmethoden dar. Die Schleifbrandprüfung an den Werkstücken erfolgt entsprechend der ANSI/AGMA-Norm 2007 bzw. ISO-Norm 14104 durch Ätzung im Tauchbad. Es ist die in der Praxis dominierende zerstörungsfreie Schleifbrandprüfung, sowohl in der Produktion als auch in der Forschung. Sehr sichere Methode, um Schleifbrand zu erkennen. Die schleifbrandbetroffenen Zonen der Werkstücke nehmen nach dem Durchführen des Verfahrens eine dunkle Färbung an.

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