Senken

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Das Profilsenken zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass nie ins Volle gebohrt wird. Der Senker verfügt indes über keine Mittelschneide, jedoch über 3 oder mehr Seitenschneiden. Nach DIN 8589-2 wird dabei noch zwischen Planansenken (Plan|an|sen|ken) und Planeinsenken (Plan|ein|sen|ken). Beim Planansenken wird eine ebene Fläche 90° zur Vorschubrichtung hergestellt. Oftmals kommen dafür sogenannte Wendelsenker mit drei Schneiden zum Einsatz. Im Gegensatz dazu werden beim Planeinsenken mit Spitzensenkern Senkungen im Winkel von 60, 90 oder 120° zur Vorschubbewegung hergestellt. Dies dient im Allgemeinen dem Entgraten, Anfasen oder Einlassen von zum Beispiel Senkkopfschrauben. Beim Senken arbeitet man mit sehr niedrigen Schnittgeschwindigkeiten und Drehzahlen von unter 60 U/min. Zum Nachschärfen von Senkern bedarf es spezieller Vorrichtungen, da die Geometrie mit einer freihändigen Bearbeitung nicht erreicht werden kann. Für die Bearbeitung in automatisierten Maschinen bedarf es spezieller Formsenker, um zum Teil mehrere Arbeitsschritte in einer Hubbewegung durchführen zu können. So ist ein Beispiel hierfür das Herstellen einer Planansenkung für eine Zylinderkopfschraube mit gleichzeitigem Entgraten der Kanten

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