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Die wirtschaftliche Alternative: Plasmaschneiden

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Die wirtschaftliche Alternative: Plasmaschneiden

Zum einfachen Zuschneiden von Blechen stellen Blechscheren und Winkelscheren nach wie vor die günstigste Lösung dar. Bei Form- und Konturschnitten an Dünnblechen kommen Stanz- und Nibbelmaschinen sowie Laserschneidanlagen zum Einsatz. Bei dickeren Blechen geraten Laserschneidanlagen jedoch an ihre Grenzen. Eine technisch wie wirtschaftlich hervorragende Alternative, die eigentlich viel zu wenig in Erwägung gezogen wird, sind Brennschneid- oder Plasmaschneidmaschinen. Denn moderne Plasmaschneidsysteme stehen ihren Laserpendants in keiner Weise nach. Je nach zu bearbeitender Blechdicke und zu schneidendem Werkstoff sind sie zwar manchmal etwas langsamer. Dem stehen aber erheblich günstigere Anschaffungs-, Betriebs- und Verschleißteilkosten gegenüber. Zudem ist der Aufwand für Absaugeinrichtungen und Sicherheitstechnik wesentlich geringer als bei Laserschneidanlagen.

Bei einer (teil-)automatisierten Beschickung mit Rohblechen sowie der Entsorgung der geschnittenen Platinen ist die Schnittgeschwindigkeit nämlich gar nicht mal so entscheidend. Vorausgesetzt, die unproduktiven Nebenzeiten werden auf ein Minimum reduziert und die Maschinen-Laufzeiten maximal produktiv genutzt. Schließlich verdient das weiter um sich greifende Thema Verbrauch und effizienter Einsatz von teurer Energie weitere Aufmerksamkeit. Denn hier ist Plasmaschneiden eindeutig die günstigere Variante. Der Laser schneidet hier wesentlich schlechter ab als alle anderen Technologien und Verfahren.

Die neue Flachbett-Plasmaschneidmaschine ErgoCut 3150

Der Spezialist für Blechbearbeitungsmaschinen Boschert GmbH & Co. KG mit Sitz in Lörrach- Hauingen hat sich der Thematik „wirtschaftliches Schneiden/Konturschneiden von Blechen" sehr intensiv angenommen. Vor Kurzem stellte das Unternehmen die neue Flachbett-Plasmaschneidmaschine vom Typ ErgoCut 3150 vor. Dabei handelt es sich um eine Kompaktmaschine in so genannter Portal-Bauweise und mit Verfahrwegen von X = 3.000 x Y = 1.500 mm. Zum schnellen Wechseln der Rohbleche und zur Entnahme der Zuschnitte besitzt die Maschine einen nach links und nach rechts verschiebbaren Blechauflagetisch. Dadurch kann bis auf den reinen Rohblech-/ Teilewechsel ohne Unterbrechung gearbeitet werden. Somit sind auch der Abfallbehälter und die Absaugeinrichtung als mitfahrende Einheit und der X-Achsbewegung selbständig folgende eigene Zusatzachse konzipiert. Dies hat einen entscheidenden Vorteil. Denn direkt am Plasmastrahl erfolgt die Absaugung punktuell. Das erlaubt eine kleinere Absauganlage, die weniger Energie benötigt. Außerdem fallen zum einen geschnittene Kleinteile in einen Vorratsbehälter und Abfälle in den Abfallbehälter. Zum anderen können damit die Kleinteile nach dem Ende des Schneidprozesses auf der Bedienerseite ausgeschüttet werden. Nach Aktivierung der Selbstreinigung verfährt der Abfallbehälter automatisch in eine Entladeposition und kippt dort den Abfall aus. Die neue Flachbett-Plasmamaschine ErgoCut 3150 ist in schwerer Stahlblechschweißkonstruktion mit Portalbrücke sehr stabil und steif ausgeführt. Präzisionslinearführungen und leistungsfähige, robuste Achsantriebe mit Kugelrollenspindeln sorgen für dynamische Positionier-/Verfahrbewegungen bis 30 m/min. Dabei beträgt die programmierbare Arbeitsgeschwindigkeit zwischen 10 und 8.000 mm/min. Die Vorschübe sind stufenlos regelbar und die Positioniergenauigkeit liegt bei +/- 0,05 mm. Für die reproduzierbare exakte Schneidbearbeitung stellt das einen sehr guten Wert dar.


...die als eigene Achse mitfahrende Absaugung nebst integriertem Kleinteile- sowie Abfallbehälter


Komplettausrüstung als Standard

Die neue Flachbett-Plasmaschneidmaschine ErgoCut 3150 ist mit einer hochleistungsfähigen, industriell bewährten Plasmaquelle Kjellberg HiFocus 160i ausgerüstet. Selbstverständlich sind in der Grundausrüstung die automatische Höheneinstellung des Plasmabrenners, die automatische Gasmischanlage, das komplette Schlauchset für die Plasmaversorgung, alle Verschraubungen mit Manometer für den Gasanschluss und auch zwei Plasmabrennereinsätze zum schnellen Wechseln enthalten. Für die Maschinensteuerung ist eine 5-Achsen-CNC- Steuerung zuständig. Sie ist über ein Touchscreen-Paneel einfach zu programmieren und zu bedienen. Optional sind die Absaugvorrichtung mit 5.000 m3/h Absaugleistung, ein Schnellwechsel-Brennerset, ein Plasmabrenner-Verschleißteilset für Stahl und ein weiteres für Edelstahl lieferbar. Außerdem ist ein Software-Programmiersystem CNC/KAD mit integriertem Zeichenprogramm erhältlich. Die Flachbett-Plasmaschneidmaschine ErgoCut 3150 hat die Abmessungen 4.000 mm Länge x 2.500 mm Breite x 1.500 mm Höhe, wiegt 3.000 kg und ist als kompaktes Komplettsystem problemlos aufzustellen und einzurichten. Nach zwei- bzw. dreitägiger Einweisung, welche das Werkzeugsystem, die Hardware, die Software, das Arbeiten an der Maschine, Wartung und Service sowie das Programmieren CNC/KAD beinhaltet, sind die Maschinenbediener in der Lage, sämtliche Schneidbearbeitungen rationell durchzuführen. Zumal die Funktionen Einzellöcher, Lochreihen, Flansche, Kegel, Stern etc. bereits in der Steuerung hinterlegt wurden und jederzeit abrufbar sind. Mit dieser Flachbett-Plasmaschneidmaschine steht dem Anwender eine praxisgerechte, universell nutzbare Anlage zur Verfügung, mit der Baustähle, hochlegierte Stühle und Aluminium in Dicken ab 0,5 und bis 35 mm rationell, qualitativ und wirtschaftlich bearbeitet werden können. Dabei wird eine so gute Schnittqualität mit metallisch blanker und gratfreier Schnittfläche erreicht. Diese steht einem Laserschnitt in nichts nach. Zudem macht sie im Normalfall die Nachbearbeitung überflüssig. Außerdem lässt sich der Plasmastrahl auch hervorragend zum Markieren benutzen.



Redaktion und Text:
Edgar Grundler, Freier Fachjournalist


Verantwortlich für den Inhalt dieser Pressemitteilung: Boschert GmbH & Co. KG



Ansprechpartner für Rückfragen:
Michael Roser
Vertrieb und Marketing
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Mattenstrasse 1
D-79541 Lörrach-Hauingen
Telefon: 07621/9593-0
Telefax: 07621/55 184
e-Mail: m.roser@boschert.de
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