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Bosch Rexroth News

Innovationstreiber Software

Vertikale und horizontale Vernetzung, digitales Engineering, kleinste Losgrößen wirtschaftlich fertigen – ohne Software sind diese zentralen Ausprägungen von Industrie 4.0 nicht vorstellbar. Schon heute trägt sie für einen Großteil der Wertschöpfung durch Maschinen bei, in der Fabrik der Zukunft liefert sie die notwendige Intelligenz für modulare, mobile und vernetzte Fertigungsbausteine. Anhand seines Connected Automation Portfolios zeigt Bosch Rexroth zur SPS IPC Drives, wie sich State-of-the-Art-Software auf Wettbewerbsfähigkeit und Time-to-Market auswirken.

Charakteristisch für die Rexroth Software in allen Bereichen ist die offene Architektur mit Open Core Interface, die einen direkten Zugriff auf die Steuerungsfunktionen erlaubt und die Grundlage für ein hocheffizientes Engineering legt. Denn Steuerungen, Antriebe und Peripherie lassen sich durchgängig und einheitlich innerhalb der intuitiv gestalteten Software-Umgebung IndraWorks projektieren und steuern – auf Basis aktueller Windows-Technologien und umfangreicher Assistenten. Dank vielfältiger Funktionsbausteine und Vorlagen lassen sich Standardanwendungen durch bloßes Parametrieren erstellen. Zur expliziten Programmierung stehen modernste Tools und Sprachen zur Verfügung. Die virtuelle Inbetriebnahme von Maschinen und Anlagen macht das Testen sicherer und verkürzt die Time-to-Market. IoT-ready werden die Automatisierungslösungen von Bosch Rexroth durch den integrierten i4.0-Standard OPC-UA.

Im Bereich CNC-Systeme sorgt die Version 14 der MTX für neue Möglichkeiten der Multitechnologie-Bearbeitung mit bis zu 60 Kanälen und 250 Achsen. Eine Vielzahl an Standardanwendungen ist bereits vorbereitet, darunter biegen, drehen, fräsen, schleifen, stanzen/nibbeln, strahlschneiden oder rundtakten. Innovative Funktionen machen selbst industriellen 3D-Druck für die Serienfertigung kleiner Losgrößen interessant. Über die offene Architektur lassen sich auch kundenspezifische Funktionen hinzufügen.

Die Version 14 des Motion-Control Systems MLC von Bosch Rexroth beinhaltet neben vielen vorbereiteten Standardapplikationen auch ein beträchtliches Potential zur Standardisierung. Weil sie neben umfangreichen Motion Control auch ready-to-use Function-Toolkits für Robotik, SPS, Sicherheit sowie durchgängige Servofunktionen beinhaltet, lassen sich die Steuerungsplattformen in Verpackung, Fertigung und weiteren Branchen vereinheitlichen. Bei komplexen Anwendungen senkt das Function-Toolkit Generic Application Template (GAT) den Engineering-Aufwand um bis zu 60 Prozent, indem es modulare Maschinenprogramme auf Basis der SPS-Standards IEC 61131-3 und PLCopen automatisch generiert. Mit dem Function-Toolkit CamBuilder lassen sich elektronische Kurvenscheiben grafisch erstellen und simulieren. Nach der erfolgreichen Simulation werden die Funktionsblöcke zur Ansteuerung automatisch generiert und Fehler in der manuellen Erstellung stark reduziert.

Als weitere Neuerung im Connected Portfolio lassen Function Toolkits wie das Open Core Interface die PLC (Programmable Logic Control) zur ILC (IoT Logic Control) werden. Das IoT-fähige SPS System ILC Version 14 adressiert den Sondermaschinenbau, Logistikanlagen und allgemeine Automation und verbindet sie einfach und hoch-konnektiv mit dem Internet der Dinge. Neben Sercos, ProfiNET und EthernetIP verfügt die ILC Software Version 14 weiterhin über einen neuen EtherCAT-Softmaster zur Ansteuerung von E/A-Komponenten. Damit unterstützt sie nun alle wichtigen SPS-Feldbusse am Markt.

Wie die MLC und ILC Software ist auch das IoT Gateway V2 rein Software-basiert und damit nicht nur auf der Embedded Steuerung XM, sondern auch auf Industrie-PCs einsetzbar, beispielsweise auf der neuen IPC-Generation PR von Bosch Rexroth. Neben der Konnektivität entscheidet die Software auch über die standortübergreifende Verwaltbarkeit – beim IoT Gateway erlaubt das neue Device Portal – eine Gemeinschaftsentwicklung von Rexroth und Bosch Connected Industry – ein zentrales und sicheres Management verteilter Infrastrukturen.

Auch die Drive System-Software MPx20 trägt zur schnellen und kostenoptimierten Maschinenentwicklung bei. Sie gestattet eine durchgängige Vernetzung von 100 W bis 4 MW Leistung, integriert Safety- und Intelligenz-Funktionen wie zum Beispiel Schwingungsdämpfung und beschleunigt dank antriebsinterner Achssimulation das Entwickeln und Testen von Steuerungsprogrammen.

Verantwortlich für den Inhalt dieser Pressemitteilung: Bosch Rexroth AG

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