Clara Wiltschke

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Von der Fachmesse zum Industrieforum

Über vier Tage hinweg präsentiert die Fachmesse „Intertool & Schweißen“ die neuesten Entwicklungen in der Fertigungstechnologie sowie Lösungen zum Fügen, Schneiden und Beschichten. Innovation, Fachwissen und Networking vereinen sich unter einem Dach. Vom 21. bis 24. April wird das Ausstellungsgelände in Wels, Österreich, zum Zentrum für industrielle Metallbearbeitung. Zentrale Themen sind Digitalisierung, Automation, Nachhaltigkeit, Entwicklung der Arbeitskräfte und die Wettbewerbsfähigkeit am globalen Markt.

Hightech live erleben: Fertigung, Automatisierung und Robotik in Aktion. Fotos: CFRB-Media/Expo-Experts

In einer Phase tiefgreifender industrieller Umbrüche positioniert sich die „Intertool & Schweißen 2026“ als zentrale österreichische Plattform für Fertigungs-, Verbindungs- und Verarbeitungstechnik. Die internationale Fachmesse versteht sich als Leistungsschau der Branche und zunehmend als industriepolitisches Forum, das technologische Entwicklungen mit strategischen Standortfragen verknüpft.

Als Fachmesseduo für Produktionstechnologien bringt die Veranstaltung Entscheidungsträger aus Industrie, Politik, Forschung und Ausbildung zusammen. Damit setzt sie ein Signal weit über den Industriestandort Oberösterreich hinaus. Die Messe fungiert als Dialograum, in dem industriepolitische Zielsetzungen und betriebliche Realitäten aufeinandertreffen.

Innovation trifft Praxis: Schweißtechnik und Präzisionsbearbeitung hautnah.

Zwischen Strategie und Umsetzung

Vor dem Hintergrund aktueller industriepolitischer Initiativen der österreichischen Bundesregierung – etwa zu Schlüsseltechnologien, Energieversorgung, Investitionsanreizen, Wettbewerbsfähigkeit und Fachkräftesicherung – gewinnt auch die Messe an strategischer Bedeutung. Sie schafft Transparenz darüber, wie politische Leitlinien in konkrete Projekte, Investitionen und marktfähige Lösungen münden.

Technologische Exponate und praxisnahe Anwendungen verdeutlichen, in welchem Tempo Unternehmen auf veränderte Rahmenbedingungen reagieren. Investitionsentscheidungen werden vorbereitet oder angestoßen. Damit übernimmt die Veranstaltung eine Brückenfunktion zwischen politischer Programmatik und industrieller Umsetzung.

Die Messe entwickelt sich so zu einer Plattform für Standortdialog und wirtschaftspolitische Positionierung. Diskutiert werden Fragen der Resilienz von Lieferketten, der Energieeffizienz in der Produktion sowie der digitalen Transformation von Fertigungsprozessen.

Neues Messekonzept

Der Veranstalter Austrian Exhibition Experts GmbH hat das Messekonzept weiterentwickelt und klar strukturiert. Ziel ist eine stärkere thematische Fokussierung entlang industrieller Wertschöpfungsketten. Die Messe versteht sich als vernetzte Systemlandschaft aus Technologie, Wissenstransfer, Dialogformaten und Nachwuchsförderung.

Themenschwerpunkte reichen von moderner Fertigung, Automatisierung und Robotik über Schweißtechnik bis hin zur hochpräzisen Mikrobearbeitung. Ergänzend sind kuratierte Sonderflächen, neue Präsentationsformate sowie ein erweitertes Vortrags- und Bühnenprogramm vorgesehen.

„Die Intertool & Schweißen soll Orientierung geben, Diskussionen anstoßen und Zukunftsbilder sichtbar machen“, erklärt Clara Wiltschke, Geschäftsführerin der Austrian Exhibition Experts GmbH. Produkte stehen im Mittelpunkt, werden jedoch in strategische Zusammenhänge eingebettet.

Nachwuchs als Standortfaktor

Mit dem Format „SkillQuest“ rückt die Fachmesse die Nachwuchssicherung in den Fokus. Jugendliche und junge Erwachsene erhalten Einblicke in industrielle Prozesse und Berufsbilder. Interaktive Stationen und direkte Kontakte zu Unternehmen sollen Hemmschwellen abbauen und Karrierewege aufzeigen.

Die Initiative zielt darauf ab, Fachkräfte frühzeitig für technische Berufe zu gewinnen. Angesichts des demografischen Wandels und zunehmender Spezialisierung in der Produktion wird die Verfügbarkeit qualifizierten Personals zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor.

Plattform für Kooperationen

Neu eingerichtet wird eine „Lohnfertiger-Area“. Dort präsentieren sich Betriebe, die als flexible Produktionspartner in industriellen Wertschöpfungsketten agieren. Im Fokus stehen Geschäftsanbahnung, Projektpartnerschaften und langfristige Kooperationen.

Damit adressiert die Messe die zunehmende Arbeitsteilung in der Industrie. Spezialisierte Dienstleister gewinnen an Bedeutung, insbesondere bei komplexen Fertigungsprozessen oder bei kurzfristigen Kapazitätsengpässen. Die Plattform soll Angebot und Nachfrage effizient zusammenführen.

Insgesamt positioniert sich die Intertool & Schweißen 2026 als Fachmesse mit erweitertem Anspruch: Sie verbindet Technologiepräsentation mit industriepolitischem Diskurs und rückt die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts in den Mittelpunkt.

Intertool & Schweißen

Vom 21. bis 24. April verwandelt sich die Messe Wels in das Zentrum der industriellen Metallbearbeitung. Die Intertool & Schweißen vereint zwei Leitmessen unter einem Dach und präsentiert auf 28.000 Quadratmetern die gesamte Bandbreite der modernen Fertigungstechnologie – von der Bearbeitung über das Fügen, Schneiden und Beschichten bis hin zu Digitalisierung, Automation und Nachhaltigkeit. Etwa 350 Aussteller aus zehn Ländern präsentieren den erwarteten 10.000 Fachbesuchern ihre Innovationen.

www.intertool-schweissen.at

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Clara Wiltsche

Geschäftsführende Gesellschafterin
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