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Innegewinde Fräsen, Prüfen des Axial spiels

Beitrag 23.08.2017, 13:26 Uhr
Dicki77
Dicki77
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Hallo Gemeinde,

ich muss ein M22*2 Innengewinde Fräsen (65mm tief) und das Axial spiel darf nicht mehr als 0.015mm betragen, meine Frage, wie kann ich das Messen!?

Also wie Prüfe ich ob ich in der Toleranz liege von max. 0.015mm?

mfg

Dominik
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Beitrag 24.08.2017, 02:35 Uhr
V4Aman
V4Aman
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Lehrdorn und Pupitaster mit Magnetständer?
Mußt halt den Kippwinkel auf eine bestimmte höhe wo man mit der Uhr ansetzt umrechnen.

Beim fräsen halt langsam rantasten und einen Leerschnitt machen.


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Gruß V4Aman


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Alle sagten: "Das geht nicht." Dann kam einer, der wusste das nicht, und hat's einfach gemacht.
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Beitrag 24.08.2017, 03:44 Uhr
Anwendungstechniker_BFT
Anwendungstechni...
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ZITAT(V4Aman @ 24.08.2017, 01:35 Uhr) *
Lehrdorn und Pupitaster mit Magnetständer?
Mußt halt den Kippwinkel auf eine bestimmte höhe wo man mit der Uhr ansetzt umrechnen.

Beim fräsen halt langsam rantasten und einen Leerschnitt machen.


Wir sind erklärte Gegner des Leerschnittes weil er eben nicht definiert ist , er kann schneiden muss aber nicht , eher drücken . auf die Länge besteht die Gefahr das das Gewinde Oval oder Konisch wird.

Wenn das Werkzeug passt ist kein Leerschnitt notwendig ,Gute WKZ Aufnahme mit Rundlauf , VHM Halter , Multiflute Platte mit 6 Nuten mit Drall und es wird mit Sicherheit ein sehr genaues Gewinde .
CPT Katalog Seite 184
www.cpt-werkzeuge.de

Zum Messen :
V4A Mann hat hier wohl die Einzige zerstörungsfreie Methode genannt , es gäbe noch die Möglichkeit Optisch 3D zu messen , jedoch ist das Messgerät für Einzelanwendungen unerschwinglich , Lohn Messen ist halt aufwändig .
http://www.alicona.com/de/produkte/
aber dafür extrem genau

Gruss Marcel


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Seit 20 Jahren Anwendungstechniker , wenn man Späne stapeln könnte gäbe es jetzt eine Treppe zum Mond .
https://www.facebook.com/BFT-Burzoni-Deutsc...02662796633409/
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Beitrag 24.08.2017, 17:17 Uhr
V4Aman
V4Aman
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Ein Leerschnitt ist halt doch oft sinnvoll, gerade bei langen Werkzeuge wo es dann weiter unten konisch wird.
Auch HM-Werkzeuge drückt es weg und sogar unstabilere Maschinen.
Für eine saubere Maßhaltigkeit und exakte Werkzeugkorrektur oft nicht wegzudenken. Gerade bei solchen Fällen.
Daß er natürlich nicht unbedingt gut für den Verschleiß ist, ist klar.
Es sorgt allerdings für eine bessere Wiederholgenauigkeit und eine genaue Werkzeugkorrektur.


Der Beitrag wurde von V4Aman bearbeitet: 24.08.2017, 17:26 Uhr


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Gruß V4Aman


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Beitrag 24.08.2017, 18:44 Uhr
Guest_Rene_R_*
Themenstarter

Gast



ZITAT
Wir sind erklärte Gegner des Leerschnittes weil er eben nicht definiert ist , er kann schneiden muss aber nicht , eher drücken . auf die Länge besteht die Gefahr das das Gewinde Oval oder Konisch wird.

Wenn das Werkzeug passt ist kein Leerschnitt notwendig ,Gute WKZ Aufnahme mit Rundlauf , VHM Halter , Multiflute Platte mit 6 Nuten mit Drall und es wird mit Sicherheit ein sehr genaues Gewinde .


Warum sollte das Gewinde oval oder konisch werden? Entscheidend ist die Auskragung des Werkzeugs ,und somit die Auslenkung dessen auf Grund des Schnittdrucks.. Und der ist immer gleich, egal ob das Werkzeug bei -10 oder -65 mm im Eingriff ist.

Deine Aussage zum Leerschnitt ist leider vollkommen Unsinnig da bei einem Leerschnitt, egal ob das Werkzeug nur drückt oder schneidet, die Schnittverhältnisse vom Gewindeanfang bis zum Gewindeende immer gleich sind. Spänestau mal grundsätzlich ausgeschlossen.

Bitte nicht übel nehmen, aber offensichtlich hast Du noch nicht viele Gewinde selber gefräst.

Welches Material hier bearbeitet werden soll wurde übrigens auch noch nicht erwähnt. AlCuMgPb oder 30CrNiMo8 ?

Als Anwendungstechniker sollte das eigentlich die erste Frage sein die man stellt.

Gruß,
Rene'

PS: Es ging hier aber eigentlich nur ums Messen und nicht um das Fräsen. Die Firma Kordt stellt Innengewinde-Messwerkzeuge her.

Der Beitrag wurde von Rene_R bearbeitet: 24.08.2017, 18:49 Uhr
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Beitrag 24.08.2017, 20:52 Uhr
Anwendungstechniker_BFT
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Beiträge: 104

ZITAT(Rene_R @ 24.08.2017, 17:44 Uhr) *
Warum sollte das Gewinde oval oder konisch werden? Entscheidend ist die Auskragung des Werkzeugs ,und somit die Auslenkung dessen auf Grund des Schnittdrucks.. Und der ist immer gleich, egal ob das Werkzeug bei -10 oder -65 mm im Eingriff ist.

Deine Aussage zum Leerschnitt ist leider vollkommen Unsinnig da bei einem Leerschnitt, egal ob das Werkzeug nur drückt oder schneidet, die Schnittverhältnisse vom Gewindeanfang bis zum Gewindeende immer gleich sind. Spänestau mal grundsätzlich ausgeschlossen.

Bitte nicht übel nehmen, aber offensichtlich hast Du noch nicht viele Gewinde selber gefräst.

Welches Material hier bearbeitet werden soll wurde übrigens auch noch nicht erwähnt. AlCuMgPb oder 30CrNiMo8 ?

Als Anwendungstechniker sollte das eigentlich die erste Frage sein die man stellt.

Gruß,
Rene'

PS: Es ging hier aber eigentlich nur ums Messen und nicht um das Fräsen. Die Firma Kordt stellt Innengewinde-Messwerkzeuge her.


richtig es ging hier nicht ums fräsen , damit ist alles gesagt , jeder mag sein Gewinde so fräsen wie er es für Richtig hält
Ich habe eine Meinung die auf sehr viele praktische Anwendungen & Erfahrungen beruht , nicht mehr und nicht weniger



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Beitrag 24.08.2017, 21:15 Uhr
V4Aman
V4Aman
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Beiträge: 2.521

Langsam aber sicher nervt er.


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Gruß V4Aman


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Beitrag 24.08.2017, 23:47 Uhr
Schleifgott
Schleifgott
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ZITAT(V4Aman @ 24.08.2017, 20:15 Uhr) *
Langsam aber sicher nervt er.

… zumal er immer wieder offensichtlich mit seinen „brillanten“ Beiträgen in allen Problemfällen und Diskussionsbeiträgen Bescheid weiß jedoch teils mit außergewöhnlicher Fachunkenntnis glänzt.

…dies ist meine persönliche Meinung…

Als Anwendungstechniker sollte man schon deutlich mehr Fachkenntnis aufweisen und hier nicht nur als Verkäufer auftreten um seine Produkte außergewöhnlich zu bewerben und verklingeln zu wollen, obwohl diese zum Teil offensichtlich völlig ungeeignet sind.
…zumal man auch ein Produkt eines Mitbewerbers empfehlen kann, wenn man die Einsicht hat, dass dieses wohl für die Lösung des Problems geeigneter erscheint, wenn man in seinem Sortiment nichts Optimales findet (z.B. Erinnerung eines früheren Beitrages: Titanbearbeitung https://de.industryarena.com/forum/titan-ob...tanbearbeitung).
An erster Stelle steht die Lösung des Problems und Zufriedenstellung des Kunden und nicht die Erhöhung der eigenen Umsatzzahlen, ist meine Ansicht.

Ein Beispiel wieder in diesem Beitrag…

… wie bitte soll eine bereits gefräste Gewindebohrung durch einen nachfolgenden Leerschnitt plötzlich ein ovales oder konisches oder mit beidem kombiniertes Ergebnis aufweisen? Auf der einen Seite wird das Werkzeug weggedrückt und dann wird das Werkzeug plötzlich wieder rangezogen und nimmt wiederum mehr weg?

Sehr kurios…

Nun zum Messen, was ja vernehmlich die Problemstellung war.

ZITAT(Anwendungstechniker_BFT @ 24.08.2017, 02:44 Uhr) *


…wie soll mit diesem vorgeschlagenen optischen Messgerät der Profilverlauf über einen definierten axialen Bereich vermessen werden, um die maximal zulässige Abweichung zu ermitteln? Mit diesem vorgeschlagenen optischen Messgerät sind lediglich Außenkonturen zu ermitteln (ich kenne dieses Messgerät, da mit solch einem Messgerät der Konturverlauf der Mikro und Makrogeometrie der Schneiden unserer Werkzeuge ermittelt und ausgewertet wird). Wie möchtest du die Kontur einer Gewindebohrung ermitteln? Also das Teil aufschneiden und dann messen, dass das Gewinde in Ordnung war oder doch hätte korrigiert werden müssen? Das Messen sowie die Auswertung der Messergebnisse des hergestellten Profils in den angegebenen Toleranzbereichen ist ohnehin nicht so einfach, da durch die Steigung des Gewindes eine Profilverzerrung vorhanden ist.

Gruß SG

Der Beitrag wurde von Schleifgott bearbeitet: 24.08.2017, 23:53 Uhr
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Beitrag 25.08.2017, 05:10 Uhr
Guest_Rene_R_*
Themenstarter

Gast



ZITAT
… wie bitte soll eine bereits gefräste Gewindebohrung durch einen nachfolgenden Leerschnitt plötzlich ein ovales oder konisches oder mit beidem kombiniertes Ergebnis aufweisen? Auf der einen Seite wird das Werkzeug weggedrückt und dann wird das Werkzeug plötzlich wieder rangezogen und nimmt wiederum mehr weg?

Sehr kurios…


Vielleicht schneiden seine Werkzeuge ja so ?! Oder das steht so auf Seite 224.

Ich nutze zum Gewindefräsen Horn-Werkzeuge. Da wird nichts oval oder konisch. Außer wenn ich das so programmiere.

Gruß,
Rene'

Der Beitrag wurde von Rene_R bearbeitet: 25.08.2017, 05:11 Uhr
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Beitrag 29.08.2017, 15:48 Uhr
Dicki77
Dicki77
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Beiträge: 10

So, erstmal Danke ;-)

Ja, nicht die Frage wie man Fräst oder der gleichen, sondern NUR wie man sowas am Besten Messe kann.

Habe noch diese Firma gefunden: http://www.kordt.de/de/corditest.html

Ansonsten wird's schwer, da irgendwas brauchbares zu ermitteln, habe jetzt verschiedene Hersteller angefragt, so wirklich
keiner konnte mir da eine Vernünftige oder Zufriedenstellende Antwort geben.

Ich such mal weiter sauer.gif
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Beitrag 30.08.2017, 07:30 Uhr
Guest_Rene_R_*
Themenstarter

Gast



Hallo!

Aktuell fertigen wir hochgenaue Gewinde in Kupfer. Unser Kunde hat uns zum Messen ein Messgerät zur Verfügung gestellt. Ist wirklich sehr genau und liefert reproduzierbare Ergebnisse.

Gruß,
Rene'

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Beitrag 31.08.2017, 08:56 Uhr
MikeE25
MikeE25
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Beiträge: 1.234

Sind Gewindelehren nicht das einfachste und preiswerteste Mittel für solche Fälle ?
Eine beim Hersteller - eine beim Kunden.
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Beitrag 31.08.2017, 10:10 Uhr
ugallmetzer
ugallmetzer
Level 1 = IndustryArena-Lehrling
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Beiträge: 3

Hallo,

da nimmst am besten einen Zweipunkt-Innenmikrometer mit Kimme und Korn deiner Gewindesteigung.
Die Toleranz ist schon sehr eng, Ohne Lehrdorn kannst Du aber auch keine Aussage über die Steigungsgenauigkeit machen.
Es ist fraglich, ob der Regelgewinde-Dorn da überhaupt einzu schrauben geht ?! coangry.gif

Hier ist mal ein Link
Messgeräte für Innengewindemessung


Grüße aus Franken

Uli
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