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INDEX-Werke // INDEX TRAUB Forum

Spannzange in Traub TNS30/42 einsetzen?

Beitrag 01.12.2009, 14:30 Uhr
ichmts
ichmts
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Hallo zusammen,

wir sind gerade dabei das erste mal die Spannzange in unsere Traub TNS30/42 einzusetzen.
Haben die Maschine gebraucht gekauft und bislang nur das Futter benutzt.
Ich habe aber das Gefühl, dass hier ein Teil fehlt.

Hier ein Bild: Angehängte Datei  spannzange.jpg ( 114.33KB ) Anzahl der Downloads: 149


Man sieht eine 5er Nut und ein 5er Loch. Da gehört wahrscheinlich eine Art Sonderstift rein (Passfeder mit Stift, oder sowas?)
Ich habe aber kein anderes Teil. Was brauche ich hier. Einfach ein Stift würde ja nicht funktionieren. Der Fliegt ja raus.

Danke schonmal.

Gruß
mts
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Beitrag 01.12.2009, 23:38 Uhr
baconpep
baconpep
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Das ding wird so als eine Art Verdrehsicherung gedacht sein.

hab ich bei anderen Spannzangenfuttern bei uns auch, nutzte ich aber nicht, denn es geht auch so.
Interresant wird es erst, wenn du mit offener Spaza arbeiten willst, zb mit Stangenvorschub, und dann noch Sechskant Mat.
da könnte es Pobleme geben, aber sonnst?


Gruß Baconpep
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Beitrag 01.12.2009, 23:47 Uhr
ichmts
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ZITAT(baconpep @ 02.12.2009, 00:38) *
Das ding wird so als eine Art Verdrehsicherung gedacht sein.

hab ich bei anderen Spannzangenfuttern bei uns auch, nutzte ich aber nicht, denn es geht auch so.
Interresant wird es erst, wenn du mit offener Spaza arbeiten willst, zb mit Stangenvorschub, und dann noch Sechskant Mat.
da könnte es Pobleme geben, aber sonnst?


Gruß Baconpep


Das heißt normalerweise kommt da garnichts rein??
Und wie sieht diese Verdrehsicherung aus? Ein einfacher Stift reicht da ja nicht.
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Beitrag 01.12.2009, 23:55 Uhr
InTex
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Die linke Hülse auf deinem Foto muß arretiert werden, also vor Verdrehung gesichert sein. Da kommt nur ein festsitzender Stift in den Flansch. Keine Passfeder. Die Hülse muß verschiebbar sein. Leider sehe ich kein Foto deiner Spannzange.
Die Bohrung gegenüber der Nut gibt mir noch bedenken.


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Eine Schraube ohne Gewinde ist ein Nagel

Grüsse aus dem Harz - InTex
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Beitrag 02.12.2009, 00:03 Uhr
ichmts
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Ich kann auch nochmal ein Foto von einer Spannzange machen.
Aber wenn ich da einen Stift reinstecke, fliegt der doch bei hohen Drehzahlen raus. Ich kann höchstens einen Spannstift nehmen, aber der wird nicht allzuviel Drehmoment übertragen.
Ein 5er Stift fällt übrigens so durch das Loch.
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Beitrag 02.12.2009, 00:04 Uhr
baconpep
baconpep
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Normaler weise kommt da schon was rein, aber wie gesagt, ich nutzt das bei unseren Futtern nicht.

die Verdrehsicherung spielt auch nur eine Rolle wie schon geschrieben bei Formspannzangen und Stangenvorschub.
Die normale Spannkraftreicht reicht eigentlich locker um eine Verdrehung zu verhindern.
Eine Passfeder mit siift kannste aber nicht verwenden, weil sich die Spannhülse beim Spannen und offnen hin und herbewegt, und da nicht viel weg ist und die dir den stift einfach abscheren wird.

Mußt mal messen, wie breit und tief die Nut in der Hülse ist, und wie groß die Borhruung ist.
Dem entsprechend einfach einen Bundbolzen drehen, der am kopf ein paar zehntel kleiner ist als die Nut und damit mal dein glück versuchen.

Nur nichts knochenhartes nehmen, denn du mußt dem stift auch die chance geben das er abscheren kann, wenn die kraft bei falscher Montage zu groß wird und nicht das das Futter einen Schaden nimmt.

Gruß Baconpep
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Beitrag 02.12.2009, 13:08 Uhr
ichmts
ichmts
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Hab alles eingebaut und folgendes Problem:
ES EIERT!

Hier ein Foto: Angehängte Datei  Foto.jpg ( 114.06KB ) Anzahl der Downloads: 106


Ich habe eine 40iger Welle genommen und eingespannt: diese eiert erstmal.
Na gut, dass kann noch sein, denn es ist ja ein unbearbeitetes Rohmaterial.
Habe die Welle dann auf 39,5 abgedreht und andersrum eingespannt.
ES EIERT IMMERNOCH!!! Wie kann denn das sein??? Ich bin hier am verzweifeln.
Und mit eiern meine ich 0,1mm!!!

Hat jemand einen Tipp woran das liegen kann???
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Beitrag 02.12.2009, 13:32 Uhr
InTex
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@Ichmts

Wenn möglich noch einmal neu zusammenbauen. Mögliche Ursachen bei richtiger Montage wäre Verschmutzung.
Hast du die Schrauben gleichmässig am Flansch angezogen? Vorschrauben über Kreuz, und dann endgültig im Kreisbogen.
Vielleicht mal mit anderer Spannzange versuchen. Denn 0.1mm Schlag ist definitiv zu viel.


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Grüsse aus dem Harz - InTex
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Beitrag 02.12.2009, 14:03 Uhr
ichmts
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@InTex

Haben nochmal alles auseinandergebaut. Die Schrauben haben wir natürlich richtig angezogen.
Habe auch eine ganz neue Spannzange eingesetzt.
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Beitrag 02.12.2009, 18:55 Uhr
ichmts
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Beiträge: 201

Hab heute mit Traub telefoniert.
Die sagten mir, dass eine Spannzange nicht dafür geeignet sei ein Teil von 2 Seiten zu bearbeiten (also mit Umspannen).
Da währen ein paar Zentel durchaus normal.

Kann das hier jemand bestätigen???
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Beitrag 02.12.2009, 19:26 Uhr
InTex
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ZITAT(ichmts @ 02.12.2009, 18:55) *
Hab heute mit Traub telefoniert.
Die sagten mir, dass eine Spannzange nicht dafür geeignet sei ein Teil von 2 Seiten zu bearbeiten (also mit Umspannen).
Da währen ein paar Zentel durchaus normal.

Kann das hier jemand bestätigen???


@ichmts

So etwas sagt Traub?? Kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen. Ein Spannzangenfutter sollte schon einen Rundlauf von 0,02 mm aufweisen, aber mehr auch nicht. Die 2-Seitenbearbeitung hingegen ist ein anderes Thema. Aber auch da sind ein paar Zehntel, schon eine menge Holz.
Man braucht nur mal im Internet nach Rundlaufgenauigkeit eines Spannzangenfutters zu suchen.


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Grüsse aus dem Harz - InTex
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Beitrag 02.12.2009, 19:27 Uhr
chuezu
chuezu
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Hallo

Wir haben bei uns im Betrieb ausschliesslich Maschinen mit Spannzangen. Es handelt sich dabei um Hainbuch Typ BZI65 oder F-Spannzangen.
Wir bearbeiten ab Stange und übergeben das Teil danach an die Gegenspindel. Wir haben Rundlauffehler von max. 0.01mm.

Wenn ich deine Fotos betrachte kann ich nicht sehen, ob ein Gewinde in der Querbohrung vorhanden ist.

Ich würde nach jedem Montageschritt den Rundlauf mittels Messuhr kontrollieren. Spindelnase, usw.

Sind die Spindellager noch gut? Bei Stangenmaterial hast du wesentlich mehr Volumen um zu beschleunigen.

Chüzu
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Beitrag 02.12.2009, 20:22 Uhr
ichmts
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Mitglied seit: 27.04.2009
Beiträge: 201

@InTex: Die sagten mir, dass eine Spannzange für eine zweiseitige Bearbeitung nicht geeignet sei. Da könnte es schon passieren, dass ich ein paar Zentel Unrundheit bekäme. Alternativ könnte ich ein Hainbuch-Spannsystem benutzen oder mit weichen Backen arbeiten.

@chuezu: Ich werde morgen nochmal mit der Messuhr rangehen.


Aber nochmal zu meinem Post von heute Mittag:
ZITAT
Ich habe eine 40iger Welle genommen und eingespannt: diese eiert erstmal ein kleines bisschen.
Na gut, dass kann noch sein, denn es ist ja ein unbearbeitetes Rohmaterial.
Habe die Welle dann auf 39,5 abgedreht und andersrum eingespannt. (also auf der 100%ig runden Fläche.
ES EIERT IMMERNOCH!!! Wie kann denn das sein??? Ich bin hier am verzweifeln.
Und mit eiern meine ich 0,1mm!!!


Das sollte doch nicht sein, oder??
Wenn ich natürlich von der Stange arbeite und absteche, ist das völlig egal, aber sobald ich ein fertiges Teil nachbearbeiten will hab ich doch ein Problem!

Der Beitrag wurde von ichmts bearbeitet: 02.12.2009, 20:23 Uhr
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Beitrag 02.12.2009, 22:10 Uhr
Hugge
Hugge
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Beiträge: 99

Hallo ichmts

Den Rundlauf von 0.1mm ist völlig normal bei einer 173E Spannzange die du verwendest
ist nähmlich sehr anfällig gegen schmutz wenn du die öffnest hängt sie ganz locker drin(wenn sie noch sauber ist)
wodurch gerne späne von der Bearbeitung sich rundrum der Spannzange sammeln, die Spannzangen gibt es oder gab es
es verschiedenen Rundlaufklassen soweit ich mich erinnern kann

Ich habe auf meiner Maschine auch Spannsyteme von HainbuchBZI 65 und BZI 80 Mando T212 /T211
kann nur sagen die sind Top

mfg. Hugge
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Beitrag 02.12.2009, 22:18 Uhr
ichmts
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Beiträge: 201

Was kostet denn so ein Hainbuch-System?
Lohnt sich die Anschaffung?
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Beitrag 02.12.2009, 23:26 Uhr
baconpep
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Hallo

Mach mal den Versuch wie schon geschrieben, mit der Rundlaufmessung auf der Spindelnase.
Dann einmal Bitte messen, wie groß die Spannhülse am A Durchmesser ist und das Futter am Innendurchmesser.
Wie groß ist das Spiel?
Hat die Spannhülse ein Gewinde oder nicht?
wenn ja kann man die so Montieren, das sie schon leicht unter druck steht, und am Kegel anliegt und sich dadurch erst gar keine Späne ansammeln können, die den Rundlauf beeinflussen.

Im fertig montierten zustand, wie weit geht die Spannzange denn auf für 40iger Mat?
Denn da kannst du die Umspanngenauigkeit bedeutend beeinflussen!.

Gruß baconpep
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Beitrag 03.12.2009, 08:43 Uhr
HAINBUCH
HAINBUCH
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Misch auch mal mit - nachdem wir so viel Lob bekommen haben.

Vielleicht grundsätzliches zur Spannung mit den E-Zangen:
- das Spiel der Schubbüchse zum Gehäuse sollte sehr gering sein - jedes 1/100 geht im Rundlauf doppelt ein - da haben meine Vorredner schon entsprechende Hinweise gemacht
=> also erst einmal die Bohrung des Gehäuse messen - dann Schubbüchse - Differenz ist der 1. Rundlauffehler
=> einbauen und Rundlauf am Konus messen

- du sagtest, dass die die Welle heruntergedreht hast - wenn du nun 0,5mm unter dem Nennmaß der Spannzange bist, dann zwickt die nur vorne - das Aufrichtverhalten ist dann relativ schlecht - du siehst das an der Spannrille - bei einem Spannkopf hättest du immer Linienberührung, da das Spannverhalten grundsätzlich anders ist

- nichts gegen die e-Spannzangen, aber die werden zudem weltweit gefertigt - mit allen Vor- und Nachteilen - vielleicht hast du eine schlechte erwischt - probier mal 'ne andere


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Gruß Achim


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Beitrag 03.12.2009, 12:01 Uhr
kaichen
kaichen
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ZITAT(HAINBUCH @ 03.12.2009, 08:43) *
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Gruß Achim


Hallo Achim,

Katalog haben wir und Futter auch...wie siehts mit einem Kalender aus? wink.gif

Gruß Kai
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Beitrag 03.12.2009, 13:37 Uhr
InTex
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@hainbuch

Ich benutze die selben Zangen und auch auf einer Traub. Diese haben einen Spannweg von 1 mm.

Also kurz gesagt eine 45er Zange spannt auch ein Zylinder mit 44er Durchmesser sicher, fest und gleichmässig.

Der Rundlauf betrug da nie mehr als 0.04mm, je nach Einsatz der jeweiligen Zange.

Entweder wurde das Spqannzangenfutter nicht ordnungsgemäss eingebaut, oder es hat schon erhebliche Schläge abgekommen.

Gruß InTex



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Beitrag 04.12.2009, 08:56 Uhr
HAINBUCH
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@inTex

Klar - konventionelle Spannzangen überbrücken ebenfalls relativ große Hübe - darunter leidet häufig der Rundlauf, weil die Spanzange durch die konstruktive Geometrie, die einzelnen Spannzungen machen eine "kreisförmige" Spannbewegung, dann nur auf einer kreisförmigen Linie anliegen

Der Spannkopf liegt immer mit 2 axialen Linien je Segment am Spannkegel an - dies führt auch immer zu einer linienformigen Anlage der Spannflächen - je nach Toleranzlage 1 Linie, Spanndurchmesser Werkstück ist kleiner als Nenndurchmesser Spannkopf - 2 Spannlinien je Segment wenn der Werkstückdurchmesser größer als der Nenndurchmesser Spannkopf ist.
Nun genug dieser Technik

....klar - hast du recht - Rundlauf 0,04mm sollte mit konventioneller Spannzange immer möglich sein....

Gruß Achim


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