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Innovalia Metrology Blog

Interview mit Silvia de la Maza

Juli 2018
05
Autor: Innovalia Metrology
Firma: Innovalia Metrology Munich
Interview mit Silvia de la Maza

1. Was ist das Ziel des Projekts?

CAxMan steht für: Computer Aided Technologies for Additive Manufacturing und das Hauptziel ist es, eine Cloud-basierte Bedienoberfläche für alle computergestützten Arbeitsprozesse aus einer Hand zu schaffen, um Konstruktion, Simulation und Prozessplanung in der additiven Fertigung zu unterstützen.

2. Welche Rolle spielt Trimek im Rahmen des Projekts?

TRIMEK verfügt über umfangreiche Erfahrung im Bereich der Koordinaten-Messmaschinen, Robotik, Maschinenintegration, Digitalisierungs- und Messtechniksoftware. Das Unternehmen bietet auch Beratung und Servicedienstleistungen für dreidimensionale Messtechnikprozesse sowie messtechnische Plattformen und Digitalisierungsprozesse von Bauteilen. Zudem deckt es die vollständigen messtechnischen Anforderungen ab, von der Wartung und Kalibrierung der Maschinen bis hin zu weiteren Dienstleistungen wie z. B. interne Messungen oder Reverse Engineering.

TRIMEK's Rolle im Projekt konzentriert sich auf:

Anpassung der Messsoftware an die Bedürfnisse der neuen Technologien des Additive Manufacturing und die Darstellung des Nutzens der Messsoftware in verschiedenen Phasen der Produktion, einschließlich der Kontrolle der Qualität und des Designs.

3. Was wird die Umsetzung des Projekts CAxMan im Bereich der additiven Fertigung mit sich bringen?

CAxMan bietet einen Marktplatz für Cloud-Anwendungen für die additive Fertigung, die Dienstleistungen vom Entwurf bis zur Analyse der Produktionskette umfassen. Daher wurden alle notwendigen Softwarekomponenten in CAxMan als Schnittstelle für diese Dienstleistungen entwickelt.

Durch CAxMan wurde ebenfalls ein ökonomisches System von Open-Source-Toolkits für die additive Fertigung etabliert. Darüber hinaus beinhaltet CAxMan eine Sammlung von Vorlagen und praktischen Musterbeispielen zur Darstellungen von interoperablen Modellen für die Produktionskette in der additiven Fertigung. Damit werden dem Anwender nicht nur Werkzeuge zur Verfügung gestellt, sondern durch die auf Praxiserfahrungen basierenden Vorlagen wird die Fehlerquote verringert.

4. Wie wird es die Industrie beeinflussen?

Die Additive Manufacturing Branche erwartet in 2018 einen Umsatz von 16,2 Milliarden US-Dollar. Zudem lässt sich bereits eine wachsende Nachfrage nach ökonomischen Softwaresystemen feststellen, die computergestützte Arbeitsprozesse und additive Fertigungsmaschinen unterstützen. Jedoch ist die Dokumentation der Entwicklung von Prototypen und 3D-Modellen bis zur tatsächlichen industriellen Nutzung notwendig, ebenso die Zertifizierung der Produktionsqualität der additiven Fertigungsverfahren, die Produktfestigkeit, die Oberflächenqualität, das Verhalten des Materials und die Formbeschränkungen. Hier liegt der Wert des CAxMan-Projekts, denn es vereint alle computergesteuerten Arbeitsprozesse auf eine Bedienoberfläche, um die Konstruktion, Simulation und Planung von additiven Fertigungsprozessen zu vereinfachen.

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