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Keller Lufttechnik News

Maßstab für reine Luft.

Schweizer Group: „Keine Ausfallzeiten mehr – Predictive Monitoring zahlt sich aus.“

Martin Landwehr ist Leiter Instandhaltung beim Alu-Druckguss-Spezialisten Schweizer Group am Stammsitz in Hattenhofen zwischen Stuttgart und Ulm. Das Unternehmen erprobt den Predictive Monitoring Service von Keller Lufttechnik seit über einem Jahr. Im Interview mit der LuftRein-Redaktion berichtet Martin Landwehr von seinen Erfahrungen.

LuftRein: Herr Landwehr, wofür steht die Schweizer Group? Was bietet sie an?

Martin Landwehr: Die Schweizer Group ist auf Alu- und Magnesium-Druckguss spezialisiert und liefert der Automobilindustrie einbaufertige Serienteile aus diesen Materialien. Wir beschäftigen insgesamt rund 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an vier Standorten in Deutschland sowie jeweils einem in Tschechien, der Türkei und China. Hier im Stammsitz in Hattenhofen arbeiten ungefähr 400 Menschen in der Gießerei, in der CNC-Bearbeitung sowie in der Verwaltung der Holding. Wir fertigen in Hattenhofen an zehn Druckgusszentren rund 12.000 Aluguss-Teile täglich. Einen Großteil unserer Produktion machen Zylinderkopfhauben aus.

LuftRein: Wo haben Sie Entstaubungsanlagen im Einsatz?

Martin Landwehr: Bei uns gibt es eine einzige Entstaubungsanlage, einen Nassabscheider. Er sorgt an der Strahlanlage für saubere Luft. Alle bei uns gefertigten Aluguss-Teile passieren diese Strahlanlage. Wir nutzen die Anlage sehr intensiv. Sie ist werktags rund um die Uhr und teilweise auch am Wochenende im Einsatz. Das heißt: Sie ist unsere „Engpassmaschine“ und ihre zuverlässige Einsatzfähigkeit ist besonders wichtig. Wenn diese Anlage steht, geht hier nach einiger Zeit kein Teil mehr raus.

LuftRein: Welche Rolle spielt dabei die Absaugung?

Martin Landwehr: Für den Betrieb ist sie genauso wichtig, wie die Strahlanlage selbst. Denn wenn die Absaugung nicht funktioniert, können wir die Strahlanlage nicht betreiben. Unsere einzige Alternative wäre es dann, die Teile extern strahlen zu lassen. Das würde einen deutlichen Zeitverzug bedeuten und den Arbeitsschritt um 50 Prozent verteuern. Pro Schicht, in der die Anlage steht, verlieren wir rund 3.000 Euro. Das passierte in der Vergangenheit auch tatsächlich ab und zu. Wenn wir Pech hatten, tauchte ein Problem ausgerechnet abends auf. Dann stand die Anlage teilweise über zwei Schichten hinweg, bis wir die Sache beheben konnten. Wenn sich dann noch herausstellt, dass es nur eine Kleinigkeit, wie eine verstopfte Düse war, die die Maschine außer Gefecht setzte, fand ich das besonders ärgerlich.

LuftRein: Seit einem Jahr nutzen Sie nun den Predictive Monitoring Service PREMOS von Keller Lufttechnik und lassen ihre Entstaubungsanlage fernüberwachen. Was hat sich seitdem verändert?

Martin Landwehr: Die Absaugung fiel seither kein einziges Mal mehr aus. Keller Lufttechnik behält jetzt alle wichtigen Betriebsparameter permanent im Blick und alarmiert uns, wenn es irgendwo eng wird. Die Meldungen gewinnen an Dringlichkeit je mehr sich einzelne Mess-Werte dem „roten Bereich“ nähern. Das ist sehr hilfreich.

LuftRein: Warum gibt es an Ihrer Absauganlage ab und zu „Alarme“ und was tun sie dann?

Martin Landwehr: Keller Lufttechnik informiert uns nicht nur über kritische Messwerte. Die Absaug-Experten sagen auch immer, was nun zu tun ist. Es sind zwei Themen, die uns turnusmäßig immer wieder beschäftigen: Die Düse des Nassabscheiders setzt sich zu und muss gereinigt werden. Oder der Ventilator hat eine Unwucht, weil er verschmutzt ist. Wir merken, dass sich Gewissenhaftigkeit bei der täglichen kleinen und der 14-tägigen großen Reinigung der Absauganlage auszahlt und sind dabei bereits besser geworden. Inzwischen haben wir auch ein gutes Gespür dafür entwickelt, wie lange wir die Entstaubungsanlage nach dem ersten Alarm noch laufen lassen können. Wenn er zum Beispiel donnerstags reinkommt und samstags eine große Reinigung ansteht, dann reicht das. Das bedeutet: Wir haben ausreichenden Vorlauf und können unsere Reinigungs- und Instandhaltungsaktivitäten so einplanen, dass sie keine zusätzlichen Stillstandszeiten erfordern. Das kommt unserer Produktivität sehr zu Gute.

LuftRein: Würden Sie PREMOS anderen Unternehmen weiterempfehlen?

Martin Landwehr: Ja, das würde ich. Es bietet einen echten Mehrwert, und ich empfinde auch die Kosten dafür als sehr fair.

LuftRein: Herzlichen Dank für das interessante Gespräch, Herr Landwehr.

Verantwortlich für den Inhalt dieser Pressemitteilung: Keller Lufttechnik GmbH + Co.KG

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