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Mitsubishi Electric Forum

Changes for the Better

C Achse Syncron, die Vorschubgeschwindigkeit der Achsen entkoppeln

Beitrag 10.03.2020, 11:52 Uhr
Steppenhund
Steppenhund
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Mitglied seit: 27.08.2008
Beiträge: 8

Meldas 64 Steuerung an einer Laserschneidanlage mit Drehachse:
in ein Rohr mit 15mm Durchmesser sollen 3 Stk 10mm Löcher geschnitten werden.
Das Programm wird mit Hilfe einer Cam Software aus einer DXF Datei generiert. Die Besonderheit ist, das in diesem Fall nicht die normalen G2 bzw G3 Befehle funktionieren, sondern die Kreise in Punkte aufgelöst werden. Die Y-Achse wird dabei zur C Achse und die Werte in Winkel anstatt mm. Hierzu muss in der Cam Software der Durchmesser angegeben werden. Das funktioniert auch gut, nur die Vorschubgeschwindigkeit ist ein Problem.
Wenn ich das Programm mit F360 programmiere, fährt die Maschine X mit 360mm/Min und C mit 360°/min, was in diesem fall Rund 45mm/Min entspricht. Das heißt, der Vorschub ist zu langsam und das Material verbrennt.
In der Anleitung findet sich dazu:

.............
Das NC-System wird exakt gleich betrieben, ungeachtet ob linare oder Drehachsen gesteuert
werden sollen. Falls eine Drehachse gesteuert werden soll, ist der von den Koordinatenworten (A,
B, C) zugewiesene numerische Wert der Winkel, während die vom Vorschub (F) zugewiesenen
numerischen Werte alle als lineare Geschwindigkeiten behandelt werden. Mit anderen Worten, 1°
auf der Drehachse wird wie 1 mm auf der linearen Achse behandelt.
Sollen also lineare und Drehachsen gleichzeitig gesteuert werden, sind die Komponenten des von
F zugewiesenen numerischen Werts - die einzelnen Komponenten entsprechen den einzelnen
Achsen - die gleichen wie bei Abschnitt (1) (bei dem nur lineare Achsen gesteuert werden sollen).
Auch wenn in diesem Fall weder Richtung noch Größe der Geschwindigkeitskomponenten sich auf
Grundlage der linearen Achsensteuerung verändern, ändert sich die Richtung der
Geschwindigkeitskomponenten auf Grundlage der Drehachsensteuerung zusammen mit der
Werkzeugbewegung (die Größe ändert sich nicht). Daher ändert sich die zusammengesetzte
Geschwindigkeit in Werkzeugvorschubrichtung zusammen mit der Werkzeugbewegung.
(Beispiel) Die Vorschubgeschwindigkeit wird als "f" bezeichnet und die lineare Achse
(X) und die Drehachse © sollen gleichzeitig gesteuert werden.
Angenommen der inkrementale Befehlswert für die X-Achse ist "x" und der
inkrementale Befehlswertwert für die C-Achse ist "c":
Drehungsmittelpunkt
Länge und Richtung für fx sind fixiert.
Länge für fx ist fixiert, aber die
Richtung variiert. Länge und Richtung
bei ft variieren.
P1
θ x
fc
c
fc
ft
fx
fx
ft
r θ
P2
X-Achsenvorschub (lineare Geschwindigkeit) "fx" und C-Achsenvorschub (Winkelgeschwindigkeit)
"ω" werden ausgedrückt als:
fx = f × x
x2 + c2 ................................................................................
........ (1)
ω = f × c
x2 + c2 ................................................................................
......... (2)
Die lineare Geschwindigkeit "fc" beruht auf der C-Achsensteuerung wie folgt:
fc = ω ×
π × r
180 ................................................................................
.................. (3)
Ist die Geschwindigkeit in Werkzeugvorschubrichtung am Startpunkt P1 = "ft" und sind die
Geschwindigkeitskomponenten in X-Achsenrichtung und Y-Achsenrichtungen "ftx" bzw. "fty",
können diese folgendermaßen ausgedrückt werden:

ftx = −rsin ( π
180 θ ) × π
180 ω + fx .............................................................. (4)
fty = −rcos ( π
180 θ ) × π
180 ω ..................................................................... (5)
Dabei istr der Abstand zwischen dem Drehungsmittelpunkt und dem Werkzeug (in mm)
θ ist der Winkel zwischen dem Punkt P1 und der X-Achse im Drehpunkt (in °)
Die zusammengesetzte Geschwindigkeit "ft" ist gemäß den Formeln 1, 2, 3, 4 und 5:
ft = ftx2 + fty2
= f ×
x2 – x • c • rsin ( π
180
θ) π
90 + ( π • r • c
180 )2
x2 + c2
................... (6)
Daher muß die vom Programm zugewiesene Vorschubgeschwindigkeit "f" folgendermaßen sein:
f = ft × x2 + c2
x2 – x • c • rsin ( π
180
θ) π
90 + ( π • r • c
180 )2
.................... (7)
"ft" aus Formel 6 ist die Geschwindigkeit an Punkt P1, und der Wert von θ ändert sich, wenn sich
die C-Achse dreht, d.h. daß der Wert "ft" sich ebenfalls ändert. Soll daher die
Schneidgeschwindigkeit "ft" so konstant wie möglich gehalten werden, muß der einem Satz
zugewiesene Drehwinkel so weit wie möglich reduziert und die Änderungsgeschwindigkeit im θ-
Wert minimiert werden.


kling alles ganz logisch. Nur leider steht da nicht, wie man das eingibt
G1F360 (mein jetziger Stand)
G1FT360
G1 TFX360
G1 XF360 CF3000
G1 TFX360 TFC3000

ich habe 1000 Varianten durchprobiert, es führen alle zu einer Fehlermeldung.
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