Maschinenbau NRW: Warten auf Impulse
Düsseldorf, im Juni 2015 – Der Auftragseingang verzeichnete im April 2015 ein Minus von -8 Prozent (bundesweit -2 Prozent). Bei der Inlandsnachfrage gab es ein Minus von -13 Prozent (bundesweit -3 Prozent). Das Auslandsgeschäft lag bei -5 Prozent (bundesweit
-2 Prozent) im Vergleich zum Vorjahresniveau.
Der Dreimonatsvergleich Februar 2015 bis April 2015 zeigt ein Minus von -8 Prozent (bundesweit +/- 0 Prozent) zum vergleichbaren Vorjahreszeitraum, bei den Inlandsaufträgen gab es mit -9 Prozent (bundesweit -3 Prozent) eine Veränderung nach unten und bei den Auslandsaufträgen veränderte sich der Auftragseingang um -8 Prozent (bundesweit +1 Prozent). In Nordrhein-Westfalen liegt die Nachfrage aus dem Euro-Raum im Dreimonatsvergleich bei
-5 Prozent (bundesweit +5 Prozent), während die Auslandsaufträge aus den Nicht-Euro-Ländern um -9 Prozent (bundesweit +/-0 Prozent) abnahmen.
Nachdem diesen Monat die Großaufträge aus dem EURO-Raum von Januar aus der Dreimonatsbetrachtung herausfallen, zeigt sich der nach wie vor schwierige Verlauf der Maschinenbaukonjunktur in Nordrhein-Westfalen. „Wir befinden uns nach wie vor in einem unsicheren Umfeld.
Vor allem aus dem Inland fehlen weiterhin die notwendigen Impulse“, erklärte Hans-Jürgen Alt, Clustermanager ProduktionNRW.
Haben Sie noch Fragen? Hans-Jürgen Alt, Clustermanager ProduktionNRW und Geschäftsführer des VDMA NRW,
beantwortet sie gerne unter Telefon 0211 68 77 48-16.

Auftragseingang im Maschinenbau NRW
Gleitender Dreimonatsdurchschnitt, preisbereinigte Indizes, Basis Umsatz 2010 = 100
