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WZL der RWTH Aachen (WZL-WM) News

Systemlösungen für die Produktion

WZL präsentiert Demonstrator CAMELOT auf der Hannover

Das WZL präsentiert auf der diesjährigen Hannover Messe Industrie ab dem 1. April auf dem Stand von Amazon Web Services (AWS) in Kooperation mit BCG und dem Halbleiterhersteller NXP Semiconductors den Demonstrator CAMELOT (Cloud Aided Manufacturing enabled Lean Orchestration Technology), der Anwendungsfälle aus der Fabrik der Zukunft darstellt. Hier zeigt der Roboter, wie durch die Kombination von Generative-Design-Technologie, 3D-Druck und Cloud-/Edge-Computing Produkte neugestaltet und in autonomen, dezentralen Fertigungssystemen produziert werden.

CAMELOT zeigt beispielhaft, wie die Cloud-/Edge-Architektur für eine föderierte Fertigung zum Beispiel im Ersatzteilmanagement der Zukunft realisiert werden kann. Auf Basis dieser Architektur wird dem Kunden ermöglicht, Bauteile kapazitäts- und anforderungsgerecht auf eigenen Ressourcen oder durch externe Dienstleister fertigen zu lassen. Außerdem wird die CAD-CAM-Kette hardwareunabhängig als flexible Zusammenstellung von Services in der Cloud abgebildet. Der gesamte Dateitransfer kann durch eine Zertifizierung der Geräte und verschlüsselte Kommunikation abgesichert werden, um Qualitätsansprüche sicher zu stellen und missbräuchliche Dateinutzungen zu verhindern.

Die konkrete Prozessausführung wird durch die Zusammenführung der Produktdaten mit dem intelligent gesteuerten Produktionssystem realisiert. So bildet der Digital Twin des Produktes auch die Grundlage für das automatisierte Bauteil-Handling durch den Roboter. Der Kunde profitiert hiermit von einer optimalen Verfügbarkeit der Fertigungskapazitäten auch bei schwankender Nachfrage und Anbieter können fehlende Auslastung durch Fremdaufträge ausgleichen.

Die Cloud-/Edge-Architektur basiert auf der Infrastruktur und den Diensten der AWS-Technologien. NXP stellt die Integration von Hardware bereit, welche ein sicheres Onboarding von IoT-Geräten ermöglicht, und realisiert moderne Sicherheitsmechanismen, die einen Missbrauch der Engineering Daten verhindern.

Verantwortlich für den Inhalt dieser Pressemitteilung: Lehrstuhl für Werkzeugmaschinen, Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen

Kontakt

Lehrstuhl für Werkzeugmaschinen, Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen
Steinbachstraße 19
52074 Aachen
Deutschland
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