TDM Systems
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Mit Tool Lifecycle Management den Weg zur Industrie 4.0 ebnen

Das digitale Leben der Werkzeuge

Industrie 4.0, Digital Manufacturing, smart factory: Auch in der Werkzeugverwaltung sind diese Begriffe in aller Munde. Die moderne Fabrik ist vielerorts ohne komplexe, vernetzte IT nicht mehr denkbar. Auch beim Tübinger Spezialisten TDM Systems stehen diese Entwicklungen ganz oben auf der Agenda und werden unter dem neuen Begriff „Tool Lifecycle Management“ zusammengefasst.

Die zerspanende Industrie ist traditionell sehr bodenständig. Auf der einen Seite stehen vollautomatisierte Fertigungen, in die zumeist ein Tool Data Management als Komponente digitaler Produktionsplanung voll integriert ist. Auf der anderen Seite gibt es eine beeindruckend große Zahl an Betrieben, die in vielen Bereichen noch mit digitalen Insellösungen auskommt. „Studien zufolge existieren heute weltweit ungefähr eine  Million Betriebe in der zerspanenden Industrie“, so Adir Zonta, Produkt Manager bei der TDM-Systems GmbH in Tübingen, seit 25 Jahren auf die Verwaltung von Werkzeugen spezialisiert. „Erst 30 Prozent davon nutzen CAM-Systeme. Ganze 700.000 Betriebe nutzen noch keine CAM-Systeme, sondern arbeiten zum Beispiel mit manueller CNC-Programmierung. Das alles sind potenzielle Kunden eines digitalen Tool Lifecycle Management. Über moderne Softwarekonzepte lassen sich die richtigen Bedingungen anbieten, um einfach und preisgünstig ins Digital Manufacturing einzusteigen.“

Die Vorteile von Tool Lifecycle Management liegen auf der Hand: abteilungsübergreifend hat jeder Mitarbeiter den Zugriff auf die Werkzeugdaten, das Feedback aus der Fertigung fließt zurück in die Entwicklung und wird für eine kontinuierliche Optimierung der Planung genutzt. Denn zu Digital Manufacturing gehört vor allem die Weitergabe der Planungs- und Werkzeugdaten an die Fertigung, was aber nur funktioniert, wenn diese Datensätze auch problemlos allen Beteiligten im Unternehmen und bei den Partnern zur Verfügung stehen, wie Geschäftsführer Peter Schneck betont: „Für die optimale Steuerung globaler Prozesse wird man zwischen dem eigenen Netzwerk und den Netzwerken der Lieferanten, Partner und Kunden eine Brücke schlagen müssen – dieses Trägersystem wird das Internet sein. So werden es Unternehmen leichter haben, mehr Informationen über die Erstellung wie auch die Auswahl der Werkzeuge zu sammeln.“ Der von TDM Systems verfolgte Ansatz des Tool Lifecycle Management soll dafür sorgen, dass Werkzeugdaten auf der jeder Ebene – dort, wo sie gebraucht werden – jederzeit zur Verfügung stehen.

Daten sind das virtuelle Gold auch in der Werkzeugverwaltung. Wer die Daten liefert, hat die Nase vorn. Diese Erkenntnis ist eine der Grundlagen des Prinzips von TDM. Denn eine Werkzeugdatenverwaltung muss offen sein, muss zahlreiche Import- und Exportschnittstellen liefern und Daten aus unterschiedlichen Quellen – etwa aus Herstellerkatalogen oder selbst erstellten 3D-Modellen – in ein Verwaltungsmodul integrieren. Beim Tübinger Spezialisten liegt deshalb die höchste Priorität auf der Entwicklung von Schnittstellen: „Zur Anbindung von CAM-Systemen, Voreinstell- und Lagersystemen, Maschinensteuerungen, aber auch auf der Planungs- und Execution-Ebene zu PPS, ERP und MES-Systemen“, erläutert Schneck. „Tool Lifecycle Management ist ein wesentlicher Beitrag zu Industrie 4.0.“

Schon heute bietet TDM eine Vielzahl an Verbindungen zu unterschiedlichen Systemen, die den Fertigungsprozess unterstützen. Erst mit dem Lückenschluss zwischen Planung und Fertigung kann von einer umfassenden Vernetzung gesprochen werden. Dafür steht auf Seiten der Werkzeughersteller jedoch noch ein wichtiger Schritt aus: Sie müssen sich durchgängig an internationale Standards anpassen – bezüglich der Beschreibung von Werkzeugen (geregelt in ISO13399) und ihrer Klassifizierung. Eine solche Standardisierung würde allen bei der Integration von Systemen enorm helfen. „Bislang gilt das Credo in unserer Branche ‚Knowhow-Schutz vor Offenheit“, räumt Schneck ein. „Doch wer Transparenz und ganzheitliche Integration will, wird sich mehr öffnen müssen. Denn nur so wird sich ein ganzheitliches Tool Lifecycle Management mit dem größten Kundennutzen realisieren lassen.“ Schließlich stellt das Tool Lifecycle Management, den gesamtheitlichen Prozess im Mittelpunkt – von der Definition der Werkzeuge über ihre Benutzung in der Planung bis zur lückenlosen Weitergabe und Einsatz in die Fertigung. Informationen aus den einzelnen Prozessschritten fließen zurück und verbessern die Daten permanent. So entsteht ein wachsender Daten-Schatz, der über ein vernetztes System zugänglich gemacht werden kann.

„Der große Nutzen der Zukunftsvision von Industrie 4.0 ist“, so Schneck, „dass die Fertigung wieder in den Fokus des Interesses der Geschäftsführung rückt. Digitalisierung und Globalisierung verändern die Produktion nachhaltig. Unser Denken muss sich in Richtung Offenheit und Vernetzung verändern. Tool Lifecycle Management ist derzeit in der Werkzeugverwaltung der wichtigste Schritt in diese Richtung.“

Oliver Grasmück, Journalist in Tübingen

Verantwortlich für den Inhalt dieser Pressemitteilung: TDM Systems GmbH

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