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Wir lieben Salzburg

Der Zauber der Zeit liegt in der Luft. Ob nun die Wiesen im Frühling mit Tau übersät sind oder der herbstliche Nebel über der Stadt seine Schwingen ausbreitet, tut der Zeitreise keinen Abbruch. Bereits in den frühen Morgenstunden, wenn die Straßen noch durch die alten Laternen erhellt sind, spürt man die Spuren der Vergangenheit. Der  Geruch von frischem Gebäck liegt in der Luft und die ersten Menschen tummeln sich geschäftig auf den gepflasterten Wegen. Schon bevor der erste Sonnenstrahl die Stadt erhellt, hat einen ein anderes Jahrhundert eingeholt und man kann dem magischen Gefühl nicht entkommen.

Die Geschichte der Stadt
Die Geschichte Salzburgs begann bereits 400 v. Chr. mit den ersten keltischen Stämmen. Schon diese Völker erkannten den Wert des weißen Goldes der Berge. Denn die Namen von Stadt und Fluss kommen nicht von ungefähr. In der Region gibt es große Salzvorkommen, welche für großen Reichtum sorgten und sehr früh erste Siedler anlockten.

Nach einer langen, von Unruhen und Völkerwanderungen geprägten Zeit, beauftragte der bayrische Herzog Theodor ll. den fränkischen Missionar Rupertus mit dem Aufbau und der Führung des neuen Bistums Salzburg. Rupertus gilt als Gründer der Stadt Salzburg. Fleißige Kirchenfürsten investierten in den Folgejahren ihre großen Erträge in die Sicherheit und Sicherung ihres Besitzes und ihrer Residenzstadt. Dank diesem vorrausschauenden Denken war Salzburg lange vor kriegerischen Handlungen gefeit. Hohe Ziele und diplomatisches Geschick ermöglichten es der Stadt, Kriege und Ausschreitungen zu umgehen. Im Gegenzug konnten Universitäten, Kirchen, Brunnen und eine glanzvolle Innenstadt erbaut werden.

Erst im Jahre 1809 wurde Salzburg ein und unter französische Verwaltung genommen. Der Franzosenkaiser Napoleon Bonaparte übergab Salzburg kurz nach der Übernahme seinen bayrischen Verbündeten. Jedoch wurde Salzburg nach dem Fall Napoleons nur wenige Jahre später wieder Österreich zugesprochen. Diese Zeit hinterließ tiefe Furchen in der Wirtschaft der Stadt und es dauerte über 80 Jahre, bis sich Salzburg wieder erholte. Die Erholung war nur dank der Industrialisierung und dem Aufkommen des Fremdenverkehrs möglich. Auch das Entstehen der Kulturmetropole mit internationalem Ruf half der wirtschaftlichen Lage. Der endgültige Aufschwung kam allerdings  erst nach dem zweiten Weltkrieg. Heute hat Salzburg 150.000 Einwohner und erfreut sich weltweiter Bekanntheit. 1997 wurden die gesamte Salzburger Innenstadt und die Festung Hohensalzburg in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.

Der berühmte Sohn und sein Erbe
Die Kultur und besonders die Musikgeschichte der Stadt fand ihre Anfänge bereits kurz nach der Entstehung Salzburgs. Über Jahrhunderte hinweg konnte Salzburg den herausragenden Ruf als Musikstadt erhalten und erweitern. Besonders die fürstliche Hofkapelle konnte diesen Ruf bestärken. Die Leitung und Führung dieser Kapelle  übernahmen viele legendäre Komponisten und Dirigenten, darunter Georg Muffat, Johann Ernst Eberlin, Johann Michael Haydn und Leopold Mozart.

Letzterer war als Hofkapellmeister sehr bekannt, jedoch ging er vor allem als Vater des Salzburger Wunderkindes Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) in die Geschichte ein. Dieser erklomm mit jungen sieben Jahren, bereits betitelt als Wunderkind, die Hitparade der damaligen Zeit. Er reiste von Land zu Land und präsentierte seine Kompositionen dem Adel und seinem Hof. Seine Karriere machte bereits im Alter von dreizehn Jahren den nächsten Riesenschritt, als er zum unbesoldeten Hofkapellmeister ernannt wurde. Mit 25 Jahren kündigte Mozart seinen Dienst als Hofkapellmeister, da er seinem Drang als Freigeist nachgehen wollte. Stark geprägt von der klassischen
Musikgeschichte und der fürstlichen Kultur, gelang es der Stadt, nach turbulenten wirtschaftlichen Zeiten zurück zu vollem Glanz zu finden. Ab 1920 wurde Salzburg endgültig zur Kulturmetropole, dank der Einführung der jährlich stattfindenden Salzburger Festspiele. Die drei Initiatoren waren der Regisseur Max Reinhardt, der Dichter Hugo  von Hofmannsthal und der Komponist Richard Strauss. Die erste Aufführung der Festspiele fand am 22. August 1920 mit dem „Jedermann“ von Hofmannsthal in der Inszenierung von Reinhardt vor dem Dom statt. Seither locken internationale Top-Stars der klassischen Musik- und Schauspielszene mehr als 250.000 Gäste zu den über 200 gebotenen Veranstaltungen aus Oper, Schauspiel und Konzerten.

Neben den Salzburger Festspielen finden auch Osterfestspiele und Pfingstfestspiele statt – alle behandeln die klassische Musik. Nicht nur zur Festspielzeit wird Salzburg zur Musik-Weltstadt. Auch in der Mozartwoche ist dieser Flair zu spüren – zumindest in den Konzertsälen. Denn rund um den 27. Januar ehrt die Mozartstadt Wolfgang Amadeus Mozart zu seinem Geburtstag mit einer renommierten Konzertreihe. Heutzutage präsentiert Salzburg eines der umfangreichsten Angebote von klassischen und Jazzkonzerten sowie Spieltagen.

Moderner Tourismus vereint mit Geschichte
Dieses Hintergrundwissen lässt die Stadt Salzburg noch magischer wirken. Insbesondere, wenn man sich vor dem Schloss Mirabell auf einer kleinen Bank niederlässt und den Menschen beim Flanieren und Staunen zusieht. Ein besonderer Hingucker ist auch der über eine kleine Treppe erreichbare Zwergerlgarten, in dem sich 16 kleine  Zwerge aus Marmor befinden. Vom Mirabellgarten aus kann man sich weiter in Richtung Lederergasse treiben lassen, vorbei am berühmten Mozart-Wohnhaus, in dem Mozart acht Jahre lang lebte, bevor es ihn schließlich nach Wien verschlug. Der direkte Weg zur Salzburger Altstadt ist übersäht mit einer zauberhaften Kulisse und  historischen Details, romantischen Cafés und echten Traditionsbetrieben. Hier bietet es sich an, die Salzburger Köstlichkeiten zu probieren und ein paar der weltberühmten Mozartkugeln zu erstehen. Nach der Stärkung kann der Salzburger Grünmarkt erkundet werden. Der Markt bietet alles, von Obst über Gemüse bis hin zu jeglichen  frischen Gartenpflanzen. Einmal am Alten Markt vorbei, geht es in Richtung Residenzplatz, auf dem sich auch der berühmte Residenzbrunnen befindet – Europas zweitgrößter Marmorbrunnen. Wer zur Weihnachtszeit in Salzburg ist, der sollte sich diesen Platz nicht entgehen lassen, denn genau hier findet der alljährliche Salzburger Christkindlmarkt statt. Als gelungenen Abschluss des Tages bietet Salzburg noch ein ganz besonderes Highlight: die Festung Hohensalzburg. Von der Festung aus kann jeder Besucher einen atemberaubenden Blick auf die Stadt genießen und auf ihre fantastische Umgebung und die vielen beeindruckenden Bauten, die das Stadtbild prägen, hinabblicken.

Ein Tag in Salzburg lässt sich mit vielen Höhepunkten verbinden – man sollte es schaffen, sich vom Zauber der Stadt mitreißen zu lassen, um alles ganz nach dem Motto: „Salzburg – die Bühne der Welt“ zu erleben.


Mehr Informationen zu Salzburg:
www.salzburg.info
www.stadt-salzburg.at
www.salzburgerland.com

 

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Verantwortlich für den Inhalt dieser Pressemitteilung: WFL Millturn Technologies GmbH & Co. KG

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