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DVS TECHNOLOGY GROUP News

We Drive Future Mobility

Digitale Zukunft optimiert Wertschöpfungskette

Erstmals zur Hannovermesse 2011 wurde der Begriff „Industrie 4.0“ öffentlich diskutiert. Ziel war es, die 4. Industrielle Revolution einzuleiten, also die Produktion mit moderner Informations- und Kommunikationstechnik zu verbinden. Was zunächst als Worthülse begann und
zum Teil auch kritisch beäugt wurde, wurde mehr und mehr zur geübten Praxis.


Motor für diese Entwicklung war zweifelsohne der rasante Einzug der Digitalisierung in die Gesellschaft, wodurch die Akzeptanz und das Bewusstsein für die Anwendung von digitalen Features enorm gestiegen ist. Somit ist es leicht erklärbar, dass sowohl die Mitarbeiter als auch die Kunden und
Lieferanten neue Arbeitsweisen und digitale Features von den Industrieunternehmen fordern. Während wir in Europa durch unsere Datenschutz-Grundverordnung EU-DSGVO sehr umsichtig mit Daten umgehen, sind chinesische Kunden durchaus offener und stellen somit höhere Ansprüche an Konnektivität und neue digitale Geschäftsmodelle. Unternehmen, die sich bisher eher in der Beobachterrolle gesehen haben, sind nun gezwungen einen Veränderungsprozess einzuleiten, um in einem immer härter umkämpften Markt bestehen zu können. Für diesen „Change-Prozess“ reicht es nicht aus,
lediglich Digital-Know-how aufzubauen, sondern die Denkweise muss sich grundlegend ändern. Die Herausforderung dabei ist das Unternehmen so auszurichten, dass letztlich das Altbewährte nicht fallengelassen wird und man dennoch offen für neue Technologien und neue agile Arbeitsweisen
ist.

Die DVS Technology Group durchläuft diesen Prozess ebenfalls. Wir passen unsere Unternehmensstrategie an die Anforderungen
des digitalen Wandels an, sodass sich für uns neue Chancen ergeben, unser bewährtes föderales System aus agilen Einzelunternehmen mit ihren
individuellen Stärken auf eine neue Ebene zu heben und dadurch Kundennutzen zu generieren. Die DVS-Unternehmen haben in den letzten Jahren jeweils eigene Ideen und Produkte zu den drei Handlungsfeldern entwickelt. Ein Beispiel hierfür ist der von Präwema entwickelte Hybrid Reactive
Index (HRI©). Hierbei werden mithilfe eines Algorithmus wichtige Prozessparameter zu einem einheitslosen Index zusammengeführt. Der Prozesszustand wird dadurch für den Maschinenbediener auch ohne Expertenwissen bewertbar. Maschinen und Werkzeugverschleiß werden zudem
durch Trendcharts sichtbar gemacht. Die Expertenversion HRI©expert ist ein perfektes Tool für die Prozessspezialisten unserer Kunden, welche tiefgreifendere Analysemöglichkeiten, wie zum Beispiel Ordnungsanalysen, benötigen. Die Softwaretools HRI© und HRI©expert sind bei
unseren Hon-Prozessen seit nunmehr zwei Jahren erfolgreich im Einsatz und werden sukzessive auch für andere Technologien, wie z. B. Power-Skiving, weiterentwickelt.

Um in der Entwicklung von Softwaretools zukünftig noch schlagfertiger zu sein, werden wir das Entwicklungs-Know-how in einem neugegründeten Future-LAB bündeln. Gemeinsam mit den Experten der DVSUnternehmen entwickeln wir die zahlreichen Ideen zu digitalen Produkten weiter,
welche unser Produktportfolio abrunden. Wir behalten damit einerseits altbewährtes bei und antworten andererseits auf digitale Fragestellungen zukünftig gemeinsam.

Weitreichende Informationsbasis durch DVS Connect

Das erste hieraus entstehende digitale Produkt ist die cloudbasierte Customer-Relations-Plattform „DVS Connect“. Mit dieser Plattform werden die Prozessbeteiligten Kunden, Maschinen, Tools und DVS-Mitarbeiter zusammengeführt und somit die Kollaboration zwischen uns und unseren Kunden ab der Bestellung bis zur Nutzung intensiviert. Durch einen Login in DVS Connect erhalten die Kunden Zugang zu Information ihrer DVSProdukte, wie Maschinen, Spindeln und Werkzeuge. Dies sind einerseits Informationen zum Beschaffungsprozess und Dokumentationsunterlagen, andererseits
erhalten die Kunden einen Überblick über die Leistungsfähigkeit Ihrer DVS-Produkte. Die dazu benötigten Daten werden zum einen aus unseren ERP-Systemen bereitgestellt und zum anderen werden mithilfe von Edge-Computing Maschinen- und Prozessdaten auf den Maschinen ausgewertet
und zur Verfügung gestellt. Die maschinenbezogenen Daten, wie z.B. der HRI©, werden kontinuierlich online an DVS Connect übertragen. Parallel haben wir smarte Werkzeuge und Spindeln entwickelt, auf denen wir historische Daten speichern können. Dadurch ist auch ohne eine Maschinenkonnektivität die Möglichkeit geschaffen worden datenbasierte Weiterentwicklung und Prozessoptimierung zu ermöglichen.

DVS Technology ist ein Systemanbieter, durch DVS Connect wird dieses System aus Maschinenspindel und Werkzeug zu einer harmonischen
Einheit. Der Markt bietet eine Reihe von standardisierten Softwarelösungen zur Maschinendatenanalyse. Im Gegensatz dazu beschränken wir uns mit DVS-Connect auf das Wesentliche und vereinen Datenanalyse und DVS-interne Produktionsdaten mit Expertenknowhow. Dadurch ist ein umfassendes Tool geschaffen worden, mit dem die Performance der Produktionsmittel bewertet werden kann. Dies bildet die Grundlage für neue Geschäftsmodelle. Ein Beispiel sind sog. Betreibermodelle, in denen unsere Kunden mit unseren Maschinen produzieren und nach Stückzahl abrechnen. Die DVS Technology Group hat einen Change-Prozess eingeleitet, durch den wir uns bereits jetzt für zukünftige Anforderungen des Marktes positioniert haben.

Verantwortlich für den Inhalt dieser Pressemitteilung: DVS TECHNOLOGY GROUP

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