Rolf Illenberger

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Industrie 4.0

Begleitung und Einlernen
sogar aus der Ferne

Die Einarbeitung neuer Mitarbeiter oder die Durchführung von Sicherheitsschulungen geraten in Zeiten des Abstandsgebots zur komplizierten Aufgabe. Eine seit Jahren bekannte, aber in der Industrie noch verhalten genutzte Technologie bietet eine schnelle und leicht umzusetzende Lösung: Virtual Reality.

Virtual Reality diente in den vergangenen Jahren hauptsächlich dazu, Aha-Effekte zu erzeugen und vor allem in Marketing und Vertrieb zu glänzen. Das Thema galt als Domäne der Tech-Gurus und IT-Experten, die damit aufwendige und kostspielige Pilotprojekte realisierten.

Doch das hat sich geändert: Viele Anwendungsfälle zeigen, dass sich VR-Anwendungen in verschiedenen Bereichen der industriellen Produktion sinnvoll und vor allem kosteneffizient einsetzen lassen. Als eines der häufigsten Szenarien gilt der Einsatz in Personalabteilungen und vor allem beim Onboarding.

Gelungener Start: Mit Virtual Reality können neue Mitarbeiter den neuen Arbeitsplatz interaktiv erkunden und interne Prozesse schneller kennenlernen. Bild: VRdirect

Die Praxis zeigt, dass neue Kollegen mit VR nicht nur eine kürzere Einarbeitungszeit benötigen, sondern auch, dass Lerninhalte deutlich besser verinnerlicht werden. Eine aktuelle Studie von PWC ergab, dass Mitarbeiter Lerninhalte mit Virtual Reality bis zu vier Mal schneller erfassen und das Gelernte anschließend sicherer anwenden können.

Einmal entwickelt können VR-Anwendungen den Onboarding-Prozess für alle Beteiligten nachhaltig beschleunigen und somit Kosten beispielsweise durch die Reduzierung von Downtime oder das Einsparen menschlicher Trainer senken. Auch langfristig bedeutet das einen sicheren Umgang mit Arbeitsgeräten und Maschinen und führt zu einem nachhaltigen Lerneffekt und niedrigerem Risiko.

Die Anwendungsszenarien im Onboarding sind vielfältig. So können Unternehmen beispielsweise mit virtuellen Touren durch die eigenen Betriebshallen neue Mitarbeiter mit den Räumlichkeiten vertraut machen. Ebenfalls üblich sind virtuelle Sicherheitsschulungen, mit denen das Training direkt am zukünftigen Arbeitsplatz durchgeführt werden kann – gerade in der Zerspanung ein alltägliches Thema. Die Einweisung an hochpräzisen Geräten wie an CNC- oder anderen Werkzeugmaschinen gilt als besonders häufiges Onboarding-Szenario in der industriellen Fertigung.

Längst im Alltag angekommen

Der Einsatz von Virtual Reality im Tagesgeschäft ist keine Zukunftsmusik mehr. Auch große Unternehmen zeigen bereits, wie die Technologie den Arbeitsalltag sinnvoll unterstützen kann. Porsche setzt beispielsweise auf virtuelle Werksführungen im Onboarding-Prozess, mit deren Hilfe neue Mitarbeiter die Räumlichkeiten kennenlernen und so die internen Arbeitsabläufe besser verstehen können. Auch Siemens nutzt Virtual Reality für interne Schulungen und Einweisungen, die sowohl für Weiterbildungszwecke als auch für die Einarbeitung neuer Kollegen verwendet werden können. Zudem nutzt der Elektrotechnikkonzern die Technologie, um sämtliche Inhalte abteilungsübergreifend unternehmensweit zur Verfügung zu stellen. So können einmal erstellte Inhalte von allen relevanten Abteilungen jederzeit genutzt werden.

Kaum Programmieraufwand

Doch wie kommt man als Unternehmen oder Personalabteilung an eine VR-Applikation? Die Antwort: relativ einfach. Die Entwicklung von VR-Anwendungen können Unternehmen dank einer ganzen Reihe von Lösungen komplett selbst übernehmen, ohne dafür großes Know-how anhäufen oder Entwicklungsressourcen aufbauen zu müssen. So bietet die Plattform VRdirect Studio des Münchner Startups VRdirect eine einfache Lösung, mit der jeder User ungeachtet seiner Vorerfahrungen seine eigene VR-Anwendung entwickeln kann.

Es gibt eine Reihe von Lösungen, um VR-Anwendungen ohne Entwicklungsaufwand direkt in die Fachabteilungen zu bringen. Bild: VRdirect

Man braucht dafür eine 360-Grad-Video- oder Bild-Datei (zum Beispiel von einer Produktionshalle oder einer Maschine), die sich per Drag-and-Drop in die Software importieren lässt. Im Anschluss daran können nach Belieben Icons und andere Interaktionselemente frei im Raum platziert werden, die auf Knopfdruck eine Aktion auslösen – zum Beispiel den Start eines eingebetteten Videos, einer Audio-Erklärung oder eines Infotextes mit wichtigen Informationen zur sicheren Handhabung der Maschine.

Der Ersteller einer Anwendung kann sich dabei jederzeit eine Vorschau des Projekts anzeigen lassen, ganze Szenen duplizieren, die Ausrichtung einer Szene festlegen und Szenen im intuitiven Storyboards ganz einfach aneinanderreihen.

Unternehmen, die den Einsatz von Virtual-Reality-Anwendungen aus Kostengründen bisher gescheut haben, können nun mit geringem Aufwand das kreative Potenzial von VR für sich nutzen.

Benutzerfreundlich

Entscheidend für die Akzeptanz von VR in einem Unternehmen ist vor allem die Benutzerfreundlichkeit: Wenn sich VR-Apps einfach und ohne großen Aufwand entwickeln lassen, steht ihrem breiten Einsatz im Tagesgeschäft nichts mehr im Wege. Auch für die Anwender ist der leichte Umgang mit den Anwendungen wichtig: Für viele Nutzer ist Virtual Reality noch keine vertraute Technologie. Die Applikationen sollten die Anwender daher nicht unnötig vor größere Hürden stellen, damit sich die Mitarbeiter voll und ganz auf die Lerninhalte konzentrieren können.

Mit Virtual Reality können Mitarbeiter Erlerntes sicherer anwenden. Sicherheitstrainings und Einweisungen sind nachhaltiger. Bild: VRdirect

Worauf Unternehmen außerdem achten sollten, ist die ständige und unternehmensweite Verfügbarkeit der VR-Anwendungen und die Kompatibilität mit möglichst vielen Endgeräten. Wenn Mitarbeitern die Inhalte jederzeit genau dort zur Verfügung stehen, wo sie gerade benötigt werden, steigert das die Lernerfolge enorm und kann so zu einem schnelleren und nachhaltigeren Onboarding-Prozess beitragen.

Erforderliche Devices (wie VR-Headsets/-Brillen und 360-Grad-Kameras) sind mittlerweile preiswert und die Akzeptanz für Virtual Reality ist bei den Anwendern deutlich höher. Durch die hohe Benutzerfreundlichkeit kann VR den Onboarding-Prozess erleichtern und zu vielen weiteren Szenarien des Produktionsalltags sinnvolle Lösungen beitragen. Unternehmen wie Siemens oder Porsche zeigen, dass es sich lohnt, betriebsintern Erfahrungen mit der Technologie zu sammeln und als Betrieb “VR ready” zu werden.

Titelbild: VRdirect

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Dr. Rolf Illenberger

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