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EMO im Dialog mit Kunden der Metallbearbeitung

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Die Industrie steht vor zahlreichen Herausforderungen, die sie mit technischen Innovationen und global ausgerichteten Strategien angeht. Im Vorfeld der EMO 2025 zeichnet sich ab, dass sich die Rahmenbedingungen wieder bessern. „Die aktuelle Geschäftssituation ist sicher schwierig, aber die Erwartungen und die Stimmung der Unternehmen in Deutschland und Europa bessern sich“, stellt Dr. Markus Heering, Geschäftsführer beim EMO-Veranstalter VDW fest. Neue politische Weichenstellungen, Ausgabenprogramme der Bundesregierung, Investitionsförderung, die Beilegung des Handelskonflikts mit den USA und technologische Trends wie Digitalisierung und Automatisierung wirkten sich positiv auf das Investitionsklima aus. In diesem Umfeld positioniert sich die Werkzeugmaschinenindustrie selbstbewusst. German Wankmiller, Vorsitzender der Geschäftsführung und CEO der Grob-Werke in Mindelheim, beispielsweise sagt: „Innovation, Qualität und Zuverlässigkeit sind unsere Differenzierungsmerkmale im weltweiten Wettbewerb.“ Wie das bei den internationalen Kunden ankommt, dazu wird die EMO 2025, Weltleitmesse der Produktionstechnologie, vom 22. bis 26. September in Hannover Orientierung geben.

Auf dem EMO Economic Forum Made for Tomorrow - Discover what drives the future of manufacturing diskutieren Vertreterinnen und Vertreter wichtiger Kundenbranchen der Metallbearbeitung ihre Chancen für die nahe Zukunft. Einerseits eröffnen Entwicklung und Integration neuer Technologien zusätzliche Märkte. So sagt etwa Roland Sommer, Head of Shared Service Production beim Maschinenbauer Krones AG in Neutraubling: „Der intelligente Einsatz von Automatisierung und Digitalisierung in der diskreten Fertigung ist in der heutigen Zeit wichtiger denn je. Nur durch das richtige Zusammenspiel zwischen Werkzeugmaschine, den Mitarbeitenden, den Daten und einer Vernetzung der Prozesse kann Mehrwert erzeugt werden.“ Und Dr. Kamilla König-Urban, Vice President Global Manufacturing Engineering & Opex beim Medizintechnikhersteller Karl Storz SE & Co. KG in Tuttlingen ergänzt: „Die Medizintechnik steht an der Schwelle einer neuen Ära. Innovationen, wie die robotergestützte, digitale Chirurgie, eröffnen ungeahnte Möglichkeiten, verlangen aber zugleich hochpräzise, flexible Fertigungstechnologien, die den regulatorischen Anforderungen genügen.“ Die Werkzeugmaschinenindustrie gibt sich selbstbewusst in Bezug auf ihre Angebotsvorteile. 

Mit einem positiven Mindset können sich diese Einschätzungen verstärken. Michael Hergeth, Director Facility Management beim Triebwerkshersteller für die Luftfahrtindustrie MTU Aero Engines AG in München, bekräftigt: „Die Zeitenwende fordert uns heraus, neu zu denken – mit smarter Instandhaltung und resilienten Teams sichern wir die Verfügbarkeit von morgen.“ Auch der Dialog zwischen den Ausrüstern der Industrie und ihren Kunden auf der EMO spielt eine wichtige Rolle. Eric Müller, Chief Technology Officer - High Pressure Die Casting beim italienischen Automobilzulieferer Gnutti Carlo Group in Maclodio, bekräftigt: “Die EMO als weltweit führende Messe, die weltweit führende Unternehmen der Metallbearbeitung zusammenbringt, bietet uns die Chance, die europäische Produktion wieder an die Spitze zu bringen!“

Dass auch die Rahmenbedingungen eine bessere Zukunft der Industrie unterstützen können, sieht Jeremy Leonard, Managing Director of Global Industry Services beim britischen Wirtschaftsforschungsinstitut Oxford Economics, London. „Trotz des weit verbreiteten Pessimismus aufgrund der Zölle darf man die Widerstandsfähigkeit der europäischen Wirtschaft nicht übersehen. Sinkende Inflationsraten und Zinsen stützen die Binnennachfrage und ermöglichen damit, dass sich das industrielle Wachstum ab 2026 wieder beschleunigt“, sagt er. 

Tatsächlich schafft die gerade beschlossene Einigung im Zollstreit zwischen den USA und der Europäischen Union zumindest kurzfristig Planungssicherheit für Investitionen. „Natürlich hebt ein pauschaler Zolltarif von 15 Prozent die Preise für Maschinen und Komponenten an“, urteilt Heering abschließend. „Wie sich das auf die einzelnen Abnehmerindustrien auswirkt, wird jedenfalls Diskussionsthema auf dem EMO Economic Forum sein“, ist er sich sicher.

 

Auf einen Blick

Was:                EMO Economic Forum Made for Tomorrow
                       Discover what drives the future of manufacturing

Wann:             Dienstag, 23. September 2025, 14:00 bis 16:00 Uhr

Wo:                 Messegelände Hannover, Convention Center, Saal 3A

 

Programm

Navigating the crosscurrents of industrial activity across the world

Jeremy Leonard, Managing Director of Global Industry Services, Oxford Economics London, Großbritannien

 

Top Kundenbranchen der Metallbearbeitung im Forkus

  • Automobil-Zulieferindustrie: Eric Müller, CTO High-Pressure Die Casting Gnutti Carlo Maclodio, Italien
  • Maschinenbau: Roland Sommer, Head of Shared Services Production Germany, Krones AG Neutraubling, Deutschland
  • Luftfahrt: Michael Hergeth, Director Facility Management, MTU Aero Engines, München, Deutschland
  • Medizintechnik: Dr. Kamilla König-Urban, Vice President Global Manufacturing Engineering & Opex, Karl Storz Tuttlingen, Deutschland

 

Paneldiskussion 

Michael Hergeth, Dr. Kamilla König-Urban, Eric Müller, Roland Sommer, German Wankmiller

Verantwortlich für den Inhalt dieser Pressemitteilung: Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken e.V.

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