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DMG MORI Forum

DMC 64V Linear, Erfahrungen ??

Beitrag 20.06.2004, 10:11 Uhr
buechsen
buechsen
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Beiträge: 1

Hallo !

Wer hat Erfahrungen mit der 64V/104V Linear von DMG ?

Gibts irgendwelche Probleme, Schwachstellen... ??

Danke

Frank
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Beitrag 20.06.2004, 18:21 Uhr
Hai
Hai
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Hallo!

Erfahrungen: JA! In meiner letzten Firma hatten wir eine.

Schwachstellen:

Wir hatten oft Probleme mit dem WKZ-Wechsler. Der wurde später sogar erneuert (Rückrufaktion).

Die Steuerung hängte sich mal eine Zeitlang auf. Wurde mit einer neuen Steuerung behoben.

Beim Planfräsen in Y mit nen 80er Messerkopf hatten wir 0.3mm Absätze -da war auf einmal die Z-Achse verschoben. bzw. die Halterungen der Z-Achse hatten sich gelöst. DMG meinte, es komme von einem Crash, dafür gab es aber keine Hinweise. Und wenn, habe ich noch kein Crash gesehen, wo sich die Halterungen lösen.

Mehrere Spindeln sind drauf gegangen.


Fürs Bohren In WKZ-Stahl ab D20mm ist sie zu schwach.


Die Schmierung erfolgt über Kartuschen, welche nach
..xxx Betriebsstunden durch denn Service von DMG getauscht werden müssen. Fremdfirmen weigerten sich, diese Wartungen an der 64V durchzuführen. Aussage: " Sie haben keine Erfahrung damit."


Also bleibt der teure DMG Service (ich glaube 1000-1500?) oder die Umrüstung auf Zentralschmierung durch DMG ( ich glaube -3000?) .



Toll ist aber der Späneförderer. Eine Spirale welche sich noch nie verklemmte, wie es Bandförderer gerne tun.


MfG Hai





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Beitrag 20.06.2004, 19:40 Uhr
uli12us
uli12us
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Hm, was ist am austausch von diesen Permalube Kartuschen so schwierig. Da macht man mal kurz die Verkleidung auf schreibt sich die Nummer ab immer vorausgesetzt dass die nicht schon in der Beschreibung drinsteht und nachdem die Dinger da sind alte Kartusche raus neue rein Startknopf gedrückt (von der Kartusche) und weiter gehts. Allerdings dass das nach Betriebsstunden funzt ist mir neu. Die Dinger gibts in einigen Ausführungen mit z.B. 3,6,12 Monaten Laufzeit. Mir wär das an meiner Maschine viel lieber weil man da ein sehr viel zäheres Öl oder gar Fett einfüllen kann wie mit ner üblichen ZSPumpe. Dann gibts sicher keine Probleme mit in die Emulsion gelaufenem Bettbahnenöl.
Zu den anderen Sachen sag ich jetzt mal nix. Die bestätigen aber mein Urteil über DMG.
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Beitrag 20.06.2004, 20:11 Uhr
Hai
Hai
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Hallo uli12us!

schön das du Dich mal wieder meldest, wink.gif


Das es nach Betriebsstunden geht, hat mir ein Anwendungstechnicker von DMG gesagt.
Dieser schaute kurz auf die Anzeige, und hat uns dann darauf aufmerksam gemacht. Eine Schmierkartusche wird sich im Ein,Zwei oder Dreischichtbetrieb wohl auch unterschiedlich schnell verbrauchen.
Daher ist das mit der Betriebsstundenanzeige sinnvoller.
Anders ist es mit dein Bettbahnöl ja auch nicht.
Oder?

Zum Tausch der Kartuschen: Im Wartungshandbuch steht, dass dies nur vom DMG Service geschehen darf. Eine Nummer gibt es im Handbuch auch nicht.
Desweiteren werden da auch noch andere Verschleißteile getauscht.
Warum dies nach einer Umrüstung nicht mehr der Fall sein soll, verstehe ich auch nicht.

Wenn das mit den Kartuschen so toll ist, frage ich mich warum DMG eine Umrüstung anbietet?


MfG Hai


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Beitrag 30.06.2004, 16:30 Uhr
DeckelMaho
DeckelMaho
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Beiträge: 30

ZITAT(Hai @ 20.06.04 - 18:21)
Hallo!

Erfahrungen: JA! In meiner letzten Firma hatten wir eine.

Schwachstellen:

Wir hatten oft Probleme mit dem WKZ-Wechsler. Der wurde später sogar erneuert (Rückrufaktion).

Die Steuerung hängte sich mal eine Zeitlang auf. Wurde mit einer neuen Steuerung behoben.

Beim Planfräsen in Y mit nen 80er Messerkopf hatten wir 0.3mm Absätze -da war auf einmal die Z-Achse verschoben. bzw. die Halterungen der Z-Achse hatten sich gelöst. DMG meinte, es komme von einem Crash, dafür gab es aber keine Hinweise. Und wenn, habe ich noch kein Crash gesehen, wo sich die Halterungen lösen.

Mehrere Spindeln sind drauf gegangen.


Fürs Bohren In WKZ-Stahl ab D20mm ist sie zu schwach.


Die Schmierung erfolgt über  Kartuschen, welche nach
..xxx Betriebsstunden durch denn Service von DMG getauscht werden müssen. Fremdfirmen weigerten sich, diese Wartungen an der 64V durchzuführen. Aussage: " Sie haben keine Erfahrung damit."


Also bleibt der teure DMG Service (ich glaube 1000-1500?) oder die Umrüstung auf Zentralschmierung durch DMG ( ich glaube -3000?) .



Toll ist aber der Späneförderer. Eine Spirale welche sich noch nie verklemmte, wie es Bandförderer gerne tun.


MfG Hai

Hallöchen,

also das Problem mit den Schmierkartuschen gibt es so nicht mehr. Seit fast nem halben Jahr wird die Maschine mit Zentralschmierung ausgeliefert.
Zum Thema Service Preise finde ich die Angaben von Hai ziemlich lustig.
Man hat den Kunden die eine Kartuschenschmierung hatten, einen Nachrüstsatz angeboten, der nicht mehr gekostet hat als das Wechseln der Kartuschen.
Das Problem mit dem WZM gibt es eigentlich auch schon länger nicht mehr.
Vielleicht sollte Hai mal sagen von wann seine Maschine war. Hört sich nämlich sehr nach einer der ersten Serie an.
Auch das Problem mit dem Bohren in Werkzeugstahl kann ich nicht nachvollziehen. Habe auf unsere Vorführmaschin schon mit nem 35mm VB in 2312 gebohrt und das war schon ok!!

Glaube das die Maschine nicht so schlecht sein kann, immerhin sind schon fast 500 Stück davon gebaut worden.

bis dann, Jens

Der Beitrag wurde von MiK bearbeitet: 30.06.2004, 16:38 Uhr
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Beitrag 30.06.2004, 16:53 Uhr
MiK
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Hallo Jens (Deckel Maho),

schön das Du in diesem Thema, bei den angesprochenen Dingen mitdiskutierst.
Jedoch: Bitte halte Dich in Zukunft an unsere Richtlinien excl.gif
Hier ein Auszug:
ZITAT

Netiquette: Dieses Forum lebt durch den "familieren" Ton, durch seine Kompetenz und freundliche Umgansgweise der Mitglieder untereinander. Wir dulden keinen Gebrauch vulgärer, mißbräuchlicher oder haßerfüllter Sprache. Beweist euren guten Geschmack und bezeugt den anderen Mitgliedern den ihnen zustehenden Respekt. Sog. "provokative" Postings und/oder "Flamepostings" sind unerwünscht.

Der Kommentar aus Deinem Posting wurde entfernt!

Mitdiskutieren daumup.gif
Beleidigen daumdown.gif

Es grüßt die Admincrew


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Beitrag 01.07.2004, 11:15 Uhr
Hai
Hai
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Hallo Jens

Das mit WZM habe ich selber schon beschrieben->Rückrufaktion=Behoben

Das mit der Schmierkatusche habe ich auch sachlich dargestellt.Der Preis ist eine Angabe von meinen EX-Chef.So sagte er mir es.Daher schrieb ich "glaube ich"in meinen Sätzen.
Nenn doch bitte den genauen Preis, und korrigiere damit meine Aussage.


Zum alter der Maschine hatte ich nichts gesagt.Es kann schon sein das sie älter ist. Ich denke so an max Zwei Jahre?

Zum Thema Bohren in WZStahl:Mit ein Vollbohrer hast du eine größere Drehzahl. Mag sein, dass es damit besser geht.
Meine Leute an der Maschine habe jedes mal aufgeschrieen, wenn die Maschine bei einen 20ér HSS-Bohrer stehen blieb. Bei niedrigen Drehzahlen hat sie nicht viel Kraft.Das sagt sogar DMG selber.
"Nehmen Sie lieber ein kleineren WP-Fräser mit einer dadurch größeren Drehzahl zum schruppen ihrer INCONEL Teile."

INCONEL-ich hoffe das es richtig geschrieben ist.


Das alles sind meine Erfahrungen.Ich denke sogar sachlich geschildert.


Ich habe auch nicht gesagt, dass die DMC64 schlecht ist. Oder?




MFG Hai



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Beitrag 01.07.2004, 14:58 Uhr
Daniel .
Daniel .
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Inconell, mit zwei LL, wenn ich verbessern darf!
(Habe ich schon erwähnt das ich diesen Werkstoff ganz besonders mag??? wacko.gif devil.gif )

Denke das ist auch nicht so ganz die richtige Maschine um Inconell zu verarbeiten, jedenfalls nicht auf Dauer.
Da braucht es schon ein bisschen mehr Drehmoment im Drehzahl-Keller!
Getriebe bitte helfe mir! biggrin.gif

Hattet ihr denn eine 64er mit 8000er Spindel? Oder gilt das für die 10.000er?











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Gruß Daniel
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Beitrag 01.07.2004, 16:20 Uhr
sigo
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Hallo zusammen,
ist ja schon wieder gut was los hier.
Zur 64 V kann ich nur sagen das man hier die Zielgruppe nicht verfehlen darf. Eine hoch moderne Maschine mit Linearantrieben zur reduzierung der WZ Wechselzeit und Dynamik verbesserung. Gekapselter Werkzeugwechsler und leistungsstarker Motorspindel. Das alles zum sehr günstigen Preis wie ich finde. Eigentlich die ideale Maschine für den Anspruchsvollen Lohnzerspaner für Stückzahlen von 1 bis 100 in ALLEN Materialien. Nur hier liegt auch das Problem es gibt keine Eirlegende -Wollmilchsau. Entweder Drehmoment oder Drehzahl . Will ich beides brauche ich ein Getriebe. Hier ist das Problem von Ungenauigkeiten durch Wärmegang und vibrationen von ausgelutschten Zanrädern. (Oberfläche bei Schlichten).

Probleme haben nur die ersten Maschinen. Hier wird und wurde aber auch viel Mist erzählt, da viele Kunden versuchern selber zu reparieren und alles nur noch schlimmer machen. ( nicht alle - aber die welche sich naher am meisten Aufregen).

Was mir aber persöhnlich immer etwas aufregt ist die Tatsache das viel Geld in eine Maschine investiert, und nachher mit dem 20`er HSS gebohrt wird . Das geht doch heute auch schon besser / schneller.

Gruß Sigo
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Beitrag 01.07.2004, 17:05 Uhr
Thanosgr
Thanosgr
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ZITAT


Was mir aber persöhnlich immer etwas aufregt ist die Tatsache das viel Geld in eine Maschine investiert, und nachher mit dem 20`er HSS gebohrt wird . Das geht doch heute auch schon besser / schneller


Hallo,

Ich musste letzte Woche 20 Loecher Durchmesser 25 bohren.

Ich hab nach einem Vollbohrer gefragt. Preis ca. 300 Euro plus WSP (Der Haendler sagte kleinste Menge zu bestellen 20 Stueck). Alles zusammen plus MWSt insgesamt ca. 500 Euro. Das war zu viel fuer uns.

Mit einem HSS Bohrer (schon vorhanden) bleibt die Maschine stehen oder wir zerstoeren die Spindellager.

Was wuerden sie denn machen?

Ich habe die Teile in der uralten konventionellen Bohrmaschine gebohrt.

MfG,
Thanos
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Beitrag 01.07.2004, 18:29 Uhr
uli12us
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Eben, das ist genau das Problem. Das lächerliche Drehmoment langt nicht für einen lumpigen HSS-Bohrer und genausowenig um eine Leiste von einer Platte mit nem herkömmlichen HSS-Sägeblatt abzutrennen. Das sind aber grade die Tätigkeiten die im Werkzeugbau und auch als Zulieferer am häufigsten anfallen. Man kann sich schliesslich nicht für jeden Durchmesser Plattenbohrer zulegen. Ausserdem brauchen auch die Drehmoment. Und wenn dann die Maschine einfach abgewürgt wird dann wirds richtig teuer.

Da konnte man mit der alten bewährten FP1 aber ganz anders bohren. 40er Bohrer war da kein Thema. Allerdings hat das den Lagern sicher auch nicht besonders gutgetan.

Gruss Uli
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Beitrag 01.07.2004, 20:47 Uhr
sigo
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Hallo Thanos,
das ist genau das was ich meine. Zu einer neuen Maschine gehört ein Satz WSP Vollbohrer. Im Idealfall mit einer Verstellaufnahme um mit einem Durchmesser einen größeren Bereich abzudecken. Bei einem Wert von über 80. tsd. € für die Maschinen ist das der kleinste Teil.
Mein Ex Chef hat vor 6 Jahren 2 BAZ ohne IKZ gekauft. Heute jammert er das er heute bei Bauteilen mit vielen Bohrungen nicht mehr Wettbewerbsfähig ist. Andere können die Teile viel Billiger anbieten .

@ uli12us : es gibt heute auch Scheibenfräser mit WSP - passend zu moderne Maschinen. sorry.gif

Gruß Sigo
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Beitrag 01.07.2004, 22:21 Uhr
DeckelMaho
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ZITAT(Thanos @ 01.07.04 - 17:05)
ZITAT


Ich hab nach einem Vollbohrer gefragt. Preis ca. 300 Euro plus WSP (Der Haendler sagte kleinste Menge zu bestellen 20 Stueck). Alles zusammen plus MWSt insgesamt ca. 500 Euro. Das war zu viel fuer uns.
[/QUOTE]
Hallo Thanos,

der 25mm WP Bohrer würde Dich bei WNT gerade mal 105? kosten, haben im moment ne Sonderaktion am laufen. Und Wendeplatten bekommst DU da sogar Einzeln und das ohne Mehrpreis!!!

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Beitrag 01.07.2004, 22:38 Uhr
DeckelMaho
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ZITAT(Hai @ 01.07.04 - 11:15)




Zum Thema Bohren in WZStahl:Mit ein Vollbohrer hast du eine größere Drehzahl. Mag sein, dass es damit besser geht.
Meine Leute an der Maschine habe jedes mal aufgeschrieen, wenn die Maschine  bei einen 20ér HSS-Bohrer stehen blieb. Bei niedrigen Drehzahlen hat sie nicht viel Kraft.Das sagt sogar DMG selber.
"Nehmen Sie lieber ein kleineren WP-Fräser mit einer dadurch größeren Drehzahl zum schruppen ihrer INCONEL Teile."





Hallo Hai,

konnte aus Deinem Text nicht erkennen das Du einen HSS Bohrer meintest.
sorry.gif
Von mir bekommt jeder Kunde gesagt das er auf einer Maschine, von uns, mit Motorspindel nicht mehr mit HSS Fräsen bzw. Bohren kann. Zumindest nicht mit zufriedenstellendem Ergebnis. Man bekommt die 64V auch mit einer verstärkten Motorspindel, aber selbst die würde glaub ich in eurem Material die Segel streichen. Da kommst Du halt nicht an nem Getriebe vorbei. Das gibt es bei uns leider nur an wenigen Maschinen.

Sorry nochmal für meine etwas schroffe Antwort, aber mich regt das halt ziemlich auf das viele über den DMG Service herziehen. Du hast ja einfach nur Deine Meinung zur Maschine gesagt. Wenn Du Dir eine der Letzten Serie anschaust hat sie nicht mehr viel mit der alten zu tun.

Wenn wir auch nur 6 Maschinentypen hätten wie diese kleine Firma aus Gosheim hätte ich bestimmt auch nen ruhigeren Job. Aber wahrscheinlich wäre mir dann auch langweilig!!!

bis dann, Jens
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Beitrag 01.07.2004, 22:46 Uhr
Hai
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Hallo Leute!

Ich finde es toll wie es hier jetzt abgeht. thumbs-up.gif im Positiven Sinne!

Ich glaube nur, dass wir langsam vom Thema abkommen.

Aber Egal.


Zum Thema:"Zu einer neuen Maschine gehört ein Satz WSP Vollbohrer"
oder "das viel Geld in eine Maschine investiert, und nachher mit dem 20`er HSS gebohrt wird"

Von wo bis wo würde dein Satz anfangen, und 3D und oder 5xD?

Was machst Du bei D26x160mm tief?
Ist da der gute alte HSS-Bohrer nicht genau das richtige, und für ein paar Bohrungen nicht sogar das günstigste?

Du siehst, dass Du damit nicht alles abfangen kannst.
Wie oft brauchst Du ein Bohrer z.B. D26.5 /D36 oder andere seltene.
In meiner letzten Firma haben wir uns solche einfach ausgeliehen.

Kleine Firmen haben meist keine Serien am laufen, die müssen anders rechnen.

MfG Hai


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Beitrag 02.07.2004, 12:17 Uhr
uli12us
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@sigo, sicher gibt es Scheibenfräser mit Platten aber dagegen spricht einiges. Der Preis die maximale Drehzahl und die Stärke der Fräser. Ausserdem auch mit nem Scheibenfräser brauchst du drehmoment. Das hab ich nämlich alles schon durch. Diese Maschinen sind schlicht nicht für solche Arbeiten geeignet. Ich hab auch schon mit nem 16er Scheibenfräser HSS und Platte gearbeitet. Bei beiden konnte ich nur ganz ganz langsame Vorschübe fahren sonst blieb die Kiste einfach stehen. Und das ist eigentlich Gift für die Platten weil grade wenn aussen nur auf ein paar mm geschnitten wird der effektive Zahnvorschub nahezu Null ist.

@DeckelMaho, diese Maschinen werden wenn ich die letzten Prospekte die mir vorgelegen haben richtig interpretiere doch als Beistellmaschine verkauft auf der mal schnell bei nem Drehteil ne Bohrung reingemacht wird und ähnliches. Hauptsache billig damit es nicht wehtut wenn die Maschine mal einige zeit nichts zu tun hat. Das ist aber genau die Anwendung bei der sie universell für alles ausgestattet sein sollte und dazu gehört halt auch Drehmoment dazu. Logischerweise kann aus einer Spindel die von 20 - 10.000 Umdrehungen ohne Getriebestufe gesteuert wird kein üppiges Drehmoment rauskommen. Aber man könnte vielleicht einen etwas kräftigeren Motor auswählen der dann halt nicht ganz so hoch dreht.
Ob jetzt die Maschine 7000 oder 10.000 Umdrehungen macht dürfte für 99% aller Anwendungen uninteressant sein. Allerdings kann ich mit der niedrigen Drehzahl ein deutlich höheres Drehmoment erzeugen.

Gruss Uli
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Beitrag 02.07.2004, 18:41 Uhr
sigo
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Hallo Ulli,
das mit den Scheibenfräsern kann ich so nicht stehen lassen.
Wir haben auf der Metav auf einer DMU 60 P gefräst.
Mat 1.2312.

Unter anderem Scheibenfräser 100 X 10 Z12/6 eff. ae = 10mm Vf = 1200 !!!



Wenn ich nun die etwas schwächere 64V nehme und rechne mal mit 1.2379 habe ich noch S = 380 Vf = 824 bei ae nur noch 5mm.
Drehmoment = 65 Nm / 2,7 Kw . Der fz ist 0,36 / hm = 0,08 . Hier kann von verschleifen der WSP wohl nicht mehr die Rede sein. Und bei einem Vorschub von 800 bei 5mm ae ist diese Lösung schneller als HSS .

Gruß Sigo

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Beitrag 02.07.2004, 20:02 Uhr
DeckelMaho
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ZITAT(uli12us @ 02.07.04 - 12:17)


@DeckelMaho, diese Maschinen werden wenn ich die letzten Prospekte die mir vorgelegen haben richtig interpretiere doch als Beistellmaschine verkauft auf der mal schnell bei nem Drehteil ne Bohrung reingemacht wird und ähnliches. Hauptsache billig damit es nicht wehtut wenn die Maschine mal einige zeit nichts zu tun hat. Das ist aber genau die Anwendung bei der sie universell für alles ausgestattet sein sollte und dazu gehört halt auch Drehmoment dazu. Logischerweise kann aus einer Spindel die von 20 - 10.000 Umdrehungen ohne Getriebestufe gesteuert wird kein üppiges Drehmoment rauskommen. Aber man könnte vielleicht einen etwas kräftigeren Motor auswählen der dann halt nicht ganz so hoch dreht.
Ob jetzt die Maschine 7000 oder 10.000 Umdrehungen macht dürfte für 99% aller Anwendungen uninteressant sein. Allerdings kann ich mit der niedrigen Drehzahl ein deutlich höheres Drehmoment erzeugen.


Hallo Uli12us,

glaube irgendwie das Du ne andere Maschine meinst. Die DMC 64 V bekommst man im moment nur mit 12000er Motorspindel und als Option mit 8000er verstärkter Motorspindel und ab nächsten Monat mit 18000er Motorspindel.

Du meinst bestimmt die DMC 63V und 103V, die hat nen Motor mit Riemen und macht im max. 10000 1/min.

Das sie nur als Beistellmaschine verkauft wird stimmt so nicht wirklich. Sicher wird Sieauch als diese verkauft aber das wird wohl eher die seltenheit sein.

Die 63V verkauft sich wohl eher über den Preis. Und mit geigneten Werkzeugen ist die Leistung in meinen Augen sehr gut. Immerhin bekommst Du für 70000? schon ein gescheites Maschinchen.
Außerdem sprechen 2500 verkaufte 63V wohl für sich!!!

Habt ihr auch was von uns am laufen?

bis dann, Jens

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Beitrag 02.07.2004, 20:33 Uhr
Daniel .
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@ Sigo:
Hier wird ja wohl keiner ne 60Paula mit einer 64Viktor vergleichen oder?
Das ist ungefähr so wie das mit den Äpfeln und den Birnen, bzw. 100.000Euronen Unterschied!
Oder Irre ich da! wink.gif

@Jens: Ja der Uli hat ne 63er und ist nicht gerade das was man mit einem zufriedenen Kunden umschreibt! biggrin.gif biggrin.gif biggrin.gif

Nicht wahr Uli??? wink.gif




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Gruß Daniel
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Beitrag 02.07.2004, 20:50 Uhr
sigo
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Hallo Daniel,
ich habe lediglich die Motorspindel verglichen. 60P = 28 Kw 64 V = 19 kw
( Deckel Maho - berichtige mich wenn ich mist schreibe)

Wenn man sich mal mit den Leistungsdiagrammen der Spindel beschäftigt wird man feststellen das fast alle Spindel im Drehzahlbereich 20 - 800 identische Drehmomentverläufe aufweisen.

Abschließend meine Meinung :
64 V - heute Technisch ausgereift. Kinderkrankheiten behoben.

Gruß Sigo
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Beitrag 02.07.2004, 21:51 Uhr
Daniel .
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Aber hinsichtlich Stabilität ist das schon eine andere Maschine!

Gab es auf der 60P nicht eine Getriebespindel?
Meine sogar mal was von SK 50 gelesen zu haben.

Korrektur ebenfalls erwünscht.







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Gruß Daniel
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Beitrag 03.07.2004, 10:45 Uhr
uli12us
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Daniel, du hast mit meiner Maschine vollkommen recht, und von der 64er zumindest die ersten Teile war die von der Leistung nur wenig stärker ausgelegt wie die 63er. Ich hab irgendwo noch einen Prospekt rumliegen der kurz nach erscheinen aufgelegt wurde. Da wurde die Maschine als schnellerer Ersatz für die 63 angeboten. Wenn allerdings selbst für nen HSS-Bohrer die Leistung nicht langt dann brauch ich halt ein Getriebe. Eine HF-Spindel kann man sich auch neben bzw vor die Hauptspindel montieren. Damit hat man sicher eine bessere Lösung als mit einer Spindel die von 0-30.000 den gesamten Drehzahlbereich abdeckt. Bei ner Horizontalmaschine ist so eine Lösung leider nicht so einfach zu machen.

Mir ist aber bis heute nicht klar was der Linearantrieb in der X bei der 64 eigentlich für einen Sinn hat. Damit kann ich weder irgendein Teil schneller Abzeilen noch irgendwelche anderen Sachen schneller bearbeiten weil der begrenzende Faktor die Spindel in Y-Z ist.
Der einzige nachvollziehbare Grund dürfte wohl sein dass man dadurch die Span zu span Zeit verkürzen kann. Wenn ich an die dauernden Probleme mit dem Wechsler bei mir denke wird mir allerdings himmelangst wenn ich daran denke dass da das Werkzeug mit 1,15m/s in den Wechsler reinrauscht. Wenn da mal ne Gabel verbogen, der Revolver nicht richtig steht oder ähnliches dann rumpelts gewaltig.

Wenn ich für meine Kiste nen vernünftigen Preis kriegen würde dann hätte ich schon längst ne andere auf der stünde aber sicher nicht DMG.

Wenn ich meine eigene Maschine bauen könnte dann sähe die so aus dass wie bei Chiron alle Bewegungen aus dem Werkzeug kommen Eventuell ein Rundtisch aber zwingend ein Getriebespindel mit z.B 20-1500/1500-10.000
10KW reichen dafür vollkommen. Schön wäre noch ein Schwenkkopf zur Y-Achse. Und ganz sinnvoll eventuell auf der dem WW gegenüberliegenden Seite eine bereits parallel zur Spindel plangefräste Fläche mit ein paar Gewindebohrungen auf der man eine HF-Spindel befestigen kann.

Gruss Uli

TOP    
Beitrag 03.07.2004, 21:25 Uhr
DeckelMaho
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Hallo uli12us,

Du hast vollkommen recht das wir am Anfang die 64v als Nachfolger der 63er bezeichnet haben. Man hat bei uns aber zum Glück sehr schnell eingesehen das das nicht so ist. Und verkauft Sie jetzt mit anderen Argumenten.

Schade das Du mit der Maschine nicht zufrieden bist, aber irgendwie kann ich Dich auch nicht verstehen. Du redest immer davon eine Maschine braucht ein Getriebe. Warum kaufst Du dann eine Maschine mit nem Riemenantrieb???
Wenn ich ne Maschine für 75000? kaufe, dann mach ich doch vorher ne Probebearbeitung auf der Kiste.Aber das kommt leider sehr häufig vor.

Schade ist dann in meinen Augen nur, das immer die Maschine schlecht ist.

Bekommst bei úns auch Maschinen mit Getriebe und allen Achsen in der Werkzeugachse, aber halt nicht zum Preis einen 63er!!!

Übrigens, wenn Du einen Hersteller findest der Deine Wunschmaschine baut, gib mir Bescheid. Mache mir aber keine Hoffnung das das passiert.

bis dann, der Jens

P.S Welche DMG ist den für Dich zuständig?
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Beitrag 04.07.2004, 10:16 Uhr
uli12us
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Hallo Jens, ich hab mich vor so ungefähr 6 Jahren selbständig gemacht. Da kannst du auf der Maschine natürlich keine Probebearbeitung machen weil du gar nicht weisst was nach der zumindest damals recht langen Lieferzeit auf dich zukommt. Auch 1998 wars schon so dass wenn Anfragen kamen die Liefertermine gestern oder noch früher waren. Im Endeffekt hat sich halt rausgestellt dass die Maschine nix taugt und zusätzlich dazu bei der Fertigung auch noch reichlich gepfuscht wurde. Da wär ich mit Hermle sicher besser gefahren aber die sind halt doch einige Mark fuffzich teurer.

Wenn du dich mit der 63V Siemens840D gut auskennst dann sag mir doch bitte mal was ich machen muss um eine Ampel an die Maschine anzuschliessen und zusätzliche M-Funktionen zu aktivieren. Wenn ich im Optionsmenü den entsprechenden Punkt anwähle dann lässt sich die Maschine nicht mehr starten. Da helfen mir die Funktionen natürlich nicht. Oder geht es wenn ich im Programm ohne diese Funktion den SPS-Ausgang ein bzw ausschalte. Naja das nächste was bei der Maschine gemacht wird ist dass sie nen neuen Spindelmotor kriegt der an der Spindel über 100Nm abgibt. Hoffentlich packt das der Riemen auch obwohl der eh so ca 5cm breit ist was ich so in Erinnerung hab. Besser wär natürlich ein Getriebe was es ja auch gibt nur muss das in die SpS integriert werden und das bring ich allein sicher nicht zustande.

Gruss Uli
TOP    
Beitrag 04.07.2004, 19:53 Uhr
daka
daka
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ZITAT(DeckelMaho @ 02.07.04 - 20:02)
ZITAT(uli12us @ 02.07.04 - 12:17)


glaube irgendwie das Du ne andere Maschine meinst. Die DMC 64 V bekommst man im moment nur mit 12000er Motorspindel und als Option mit 8000er verstärkter Motorspindel und ab nächsten Monat mit 18000er Motorspindel.


Hallo DeckelMaho,

wenn ihr die 64V auch mit 18000 anbietet....dann kann es ja nur HSK -A63 sein? oder? Wann soll sie den auf den Markt kommen?

habt ihr schon vorführmaschinen, die man sich mal ansehen kann?

danke

Michael
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