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Institut für Werkzeugmaschinen und Produktionsprozesse

Start-up NOVAJET gewinnt beim TUClab-Wettbewerb

Das Gründerteam von Markus Dittrich, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Professur Werkzeugmaschinenkonstruktion und Umformtechnik der Technischen Universität Chemnitz, hat mit dem Start-up NOVAJET im TUClab-Wettbewerb 2019 einen von drei Preisen gewonnen. Die vier Mitarbeiter setzten sich beim „Pitch Deck“ am 20. September 2019 mit ihrem Geschäftskonzept durch und können sich nun über eine sechsstellige Startfinanzierung in Form von Beteiligungskapital der Sächsischen Beteiligungsgesellschaft mbH freuen. „Wir sind sehr glücklich über diese Auszeichnung - die Beteiligung schließt eine Finanzierungslücke und wir hoffen, dass wir mit TUClab unser Netzwerk in wichtige Zielmärkte ausbauen können“, sagt Markus Dittrich.

Die Gründer haben eine innovative Werkzeugmaschine zur Bearbeitung von Hochleistungswerkstoffen, wie technische Keramiken, Hartmetall oder Faserverbundwerkstoffe, entwickelt. Anhand eines funktionstüchtigen Prototyps können die Wissenschaftler die hohe Präzision und Effizienz des Wasserstrahlschneidens mit dem Suspensionsstrahlverfahren bereits praktisch nachweisen. Im Vergleich zum herkömmlichen Injektorstrahl-Prinzip kann der Anwender des neuen Verfahrens höhere Schneidleistungen bei einem deutlich verringerten Strahldurchmesser erzielen. Dadurch ergeben sich neue Bearbeitungsmöglichkeiten, die die Grundlage für innovative, passgenaue Produkte aus schwer zu bearbeitenden Hochleistungswerkstoffen darstellen. „Wir sind sehr stolz auf die starke Leistung der Kollegen, die sich dem Abenteuer Ausgründung stellen und mit ihrem Knowhow den Schritt in die Selbständigkeit wagen“, betont Dr. Philipp Klimant, geschäftsführender Oberingenieur der Professur Werkzeugmaschinenkonstruktion und Umformtechnik, der selbst auch schon mit der auvirea GmbH ein eigenes Unternehmen etabliert hat.

Die NOVAJET-Ausgründung wird bereits seit Juni 2018 mit dem Förderprogramm „EXIST-Forschungstransfer“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie und aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds vorbereitet. Die weit vorangeschrittene Entwicklungsreife der Anlage, das fundierte Geschäftskonzept und die durchdachte Unternehmensstrategie von NOVAJET haben die Jury überzeugt. Das bereitgestellte Startkapital soll für Investition in Maschinen für die erste Nullserie und weitere Forschungsarbeiten genutzt werden. „Unser großes Ziel ist es, bis Ende nächsten Jahres unsere erste eigene Wasserstrahl-Anlage zu verkaufen“, sagt Dittrich. Um potenzielle Anwender von der neuen Technologie zu überzeugen, wird NOVAJET auch Lohnfertigung anbieten.

Weitere Informationen zum Start-Up NOVAJET unter www.novajet.de

Weitere Informationen zur Gründerunterstützung im TUClab unter www.tu-chemnitz.de/transfer/tuclab/

Verantwortlich für den Inhalt dieser Pressemitteilung: Institut für Werkzeugmaschinen und Produktionsprozesse IWP, Technische Universität Chemnitz

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09126 Chemnitz
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