Wie ein US‑MedTech‑Distributor seinen Service neu gedacht hat.
Ein Servicetechniker meldet sich: Ein Gerät ist ausgefallen. In der Medizintechnik bedeutet das häufig mehr als nur eine technische Störung – im Zweifel steht ein Behandlungsablauf still. Der Druck ist hoch, schnelle Hilfe entscheidend.
Was dann folgt, ist vielerorts Alltag:
Welches Modell genau? Welche Seriennummer? Welcher Wartungsvertrag gilt? Wo liegt die letzte Prüfung?
Noch bevor die eigentliche Problemlösung beginnt, vergehen Minuten – manchmal Stunden.
Über tausende Servicefälle pro Jahr summiert sich dieser Zeitverlust zu einem erheblichen Kostentreiber. Gleichzeitig wächst das Risiko für die Kundenbindung in einem Markt, in dem Vertrauen, Verlässlichkeit und Nachvollziehbarkeit zentrale Erfolgsfaktoren sind.
Das eigentliche Problem: fehlende Struktur
Die Ursache liegt dabei selten beim Personal. Servicetechniker sind hochqualifiziert. Das Problem ist vielmehr die Systemlandschaft.
Kundeninformationen, Produktkonfigurationen, Vertragsstatus, Prüfnachweise und Servicehistorien sind häufig auf verschiedene Systeme verteilt – oder gar nicht digital verfügbar. Jeder neue Servicefall beginnt faktisch bei null.
Gerade in regulierten Umgebungen mit hohen Dokumentations‑ und Nachweispflichten ist das nicht nur ineffizient, sondern ein strukturelles Risiko für Servicequalität und Compliance.
Der Lösungsansatz: Jedes Gerät als digitaler Einstiegspunkt
Gemeinsam mit sqanit hat ein großer US‑MedTech‑Distributor diesen Bruch im Serviceprozess konsequent adressiert. Der Ansatz ist ebenso einfach wie wirkungsvoll:
Jedes Gerät erhält eine digitale Serviceakte. Diese ist automatisch verknüpft mit:
- Kunde und Standort
- Produkt- und Konfigurationsdaten
- Vertragsstatus
- vollständiger Service‑ und Wartungshistorie
Über einen QR‑Code sind alle relevanten Informationen sofort verfügbar – für Servicetechniker ebenso wie für Einkauf, Anwender oder Klinik‑ bzw. Praxisverwaltung.
Die Fehleranalyse beginnt unmittelbar. Klare Ausgangslage von Beginn an. Effiziente Nutzung der Servicezeit. Durchgängiger, digitaler Prozess
Messbare Ergebnisse mit direkter Wirkung
Die Effekte sind klar quantifizierbar:
- 50 % weniger Aufwand pro Servicefall – und damit deutlich schnellere Bearbeitung
- 27 % geringere Servicekosten
- +5 bis +10 CSAT‑Punkte durch weniger Rückfragen, weniger Follow‑ups und höhere Transparenz
Gleichzeitig fügt sich die Plattform per API nahtlos in bestehende Systemlandschaften ein. Ein Systemwechsel ist nicht erforderlich – stattdessen entsteht eine gezielte Erweiterung mit sofort spürbarer Wirkung.
Aus reaktivem Support wird ein strukturierter, skalierbarer Serviceprozess.
Fazit: Servicepotenziale konsequent nutzen
Die installierte Gerätebasis ist für viele MedTech‑Unternehmen einer der größten – und oft unterschätzten – Hebel für Effizienz, Kostenkontrolle und Kundenbindung.
Wie viel Potenzial steckt in Ihrer installierten Gerätebasis?
Mehr Erfahren auf sqanit.com oder per E-Mail an [email protected]

