In vielen Betrieben ist die CNC-Zerspanung heute bereits automatisiert. Flexible Fertigungssysteme sind im Einsatz oder in Planung. Im Tagesbetrieb funktioniert das zuverlässig. Sobald Anlagen jedoch ohne Bediener laufen sollen, zeigt sich schnell, wo es hakt.
In vielen Fällen ist die Bearbeitung im FFS bereits automatisiert. Maschinen laufen, Werkzeuge sind verfügbar, Programme sind vorbereitet.
Tagsüber passt das. Teile werden entnommen, neue aufgespannt, der Ablauf läuft weiter.
Sobald dieser manuelle Schritt jedoch wegfällt, entsteht der Engpass.
Fertigteile müssen entnommen, Spannmittel neu bestückt und wieder in den Kreislauf gebracht werden. Ohne Bediener bleibt genau dieser Schritt liegen. Die Folge: Die Anlage steht früher, als es eigentlich nötig wäre.
Das zeigt sich auch in aktuellen Gesprächen. Die Fragen gehen längst ins Detail:
- Wie groß dürfen Bauteile sein?
- Wie lässt sich der Ablauf in bestehende Systeme integrieren?
- Was passiert im Fehlerfall?
- Und wie organisiert man das Ganze im Alltag?
Gerade im High-Mix-Low-Volume-Umfeld wird das schnell zum Thema.
Der entscheidende Punkt liegt dabei selten in der Bearbeitung selbst, sondern im Ablauf rund um die Spannmittel.
In der Praxis wird an dieser Stelle häufig über zusätzliche Spannmittel nachgedacht. Mehr Vorrichtungen bedeuten jedoch höhere Investitionen und mehr Platzbedarf. Beides ist in der Realität oft begrenzt.
Der eigentliche Hebel liegt woanders: pannmittel müssen im Umlauf bleiben.
Fertigteile runter, neue Rohteile drauf, ohne dass jemand eingreifen muss. Erst wenn dieser Ablauf stabil funktioniert, entstehen wirklich längere unbemannte Laufzeiten.
Genau hier entscheidet sich, ob aus vorhandener Automatisierung tatsächlich zusätzliche Laufzeit wird.
👉 Wie sich dieser Ablauf konkret umsetzen lässt, zeigen wir in einem Webinar am 28. April.
